Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Europa'

Einige Menschenleben sind in unserer egoistischen Welt mehr wert

Covid-19 hat in Brasilien fast 350.000 Todesopfer gefordert, die Impfungen laufen erbärmlich schleppend, und jeden Tag kommen Tausende Opfer hinzu. Die europäischen Länder haben in der Zwischenzeit Zugang zu Impfstoffen, und ihre täglichen Fallzahlen liegen im unteren dreistelligen Bereich. Die Tragödie in Brasilien erhält jedoch kaum oder gar keine mediale Aufmerksamkeit, während der Kampf in Europa, der ohne bürokratische Inkompetenz noch erfolgreicher hätte sein können, im Mittelpunkt steht. Sind brasilianische Leben weniger wert?

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Neues Leben # 1164 – Die Zukunft Europas und seine Beziehung zu Israel

Neues Leben # 1164 – Die Zukunft Europas und seine Beziehung zu Israel
       Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

 

Europa ist gegen die Nation Israel, denn Israel bringt nicht die Methode der Korrektur für das menschliche Ego in die Welt. Europa ist ein moderner Islam. Der Hass und Antisemitismus wird auch dann noch anhalten, wenn die Nation Israel nicht mehr existiert. Es gibt nur eine Hoffnung für die Juden und die Welt.  Die Juden müssen lernen, durch die Liebe zu anderen, korrekt miteinander umzugehen, sowie positive Beziehungen aufzubauen. Dann wird sich der ganze Hass in der Welt beruhigen. Die Verbindung zwischen den Juden wird zu einer liebevollen Verbindung zwischen allen Menschen, über Religionen und Nationalität, in Europa und Amerika führen.

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Aus KabTVs „New Life # 1164 – Die Zukunft Europas und seine Beziehung zu Israel“, 10.10.19

Hunderte von Menschen trafen sich, um Europa zu vereinen

 
Von meiner Facebookseite Michael Laitman 13.11.2019

Hunderte von Menschen haben sich getroffen, um Europa zu vereinen

Europa ist von allen Kontinenten in der gefährlichsten Situation. Gegenwärtig ähnelt es einer modernen Version des alten Babylon: entweder kann es anfangen, sich über alle anwachsenden Aufspaltungen hinweg zu vereinen oder es zerbricht vollständig. 

Im November bin ich von einem sehr besonderen europäischen Kongress in Borovets, Bulgarien, zurückgekehrt, den wir im Namen von Kabbala veranstaltet hatten. 

Es war eine Zusammenkunft von Vertretern aller europäischen Nationen. Menschen reisten an, um über die Einheit in der Gesellschaft zu sprechen, nachzudenken und gemeinsam erarbeiten, wie man eine verbundene Gesellschaft aufbaut. Gesellschaft, die als ein Modell für die Einheit über die Trennung hinaus agieren kann. Denn dies wird für Europa zunehmend wichtig. 

Wenn wir auf die Entwicklung der Menschheit der letzten 1.000 Jahre zurückblicken, war die europäische Konvention in der Tat etwas ganz Besonderes. 

Seit der Zeit des alten Babylon, vor mehr als 3.000 Jahren, endete jegliches Verbundenheitsgefühl der Menschheit in Trümmern. Aus genau diesem Grunde ist es von tiefgreifender Bedeutung, dass Hunderte von Menschen aus ganz Europa zusammenkamen, um sich über alle Unterschiede hinweg zu verbinden. und ein Konzept zu schmieden.

Auf dem Kongress sprachen wir darüber, wie die Vereinigung in Europa real werden kann. Wie die Einheit Europas durch eine “kritische Masse” von Menschen, die die Bedeutung einer solchen Einheit spüren, ein Modell für eine neue Ära der vereinten Menschheit werden kann.

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Neues Leben #1163 – Beziehungen zwischen Europa und den Juden

Neues Leben # 1163 – Beziehungen zwischen Europa und den Juden
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

 

Die Juden müssen das System der Verbindung nach Europa bringen, denn ohne dieses System wird Europa in einen Abgrund fallen. Im Laufe der Generationen stand das jüdische Volk den Regierungen und Kirchen in Europa sehr nahe. Die Handelsbeziehungen waren leicht zu entwickeln, und im 18. Jahrhundert waren die Juden noch stärker unter den Völkern, Philosophen, Wissenschaftlern, Bankiers und Managern engagiert. Die Europäer entwickelten sich und erkannten, dass sie nicht mit den Juden konkurrieren konnten und waren entschlossen, sie aus ihrer Mitte zu eliminieren. Viele Menschen hassten die Juden, nur weil sie ihrer Religion und Kultur zuwider waren. Nach der Weisheit der Kabbala fühlen die Nationen der Welt, dass die Juden ein Geheimnis für ein gutes Leben haben und es nicht preisgeben wollen. Das Geheimnis, der Juden ist, wie sie sich über die gegenseitige Ablehnung, die zwischen ihnen herrscht, hinweg verbinden. Dadurch erlangen sie eine gute Existenz für alle.

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Aus KabTVs „New Life # 1163 – Beziehungen zwischen Europa und den Juden“, 10.10.19

Was die Welt vom Mauerfall gelernt hat

Der Artikel wurde in „The Times of Israel“ am 20.11.2019 „Was die Welt vom Mauerfall gelernt hat?“ veröffentlicht. 

Wenn Mauern aus Stein fallen, bleibt trotzdem ein Stein im Herzen des Menschen, der Völker, zurück. Vor dreißig Jahren ist die Berliner Mauer gefallen, aber nichts hat sich seitdem verändert. Ich erinnere mich noch sehr lebhaft an den Moment, als ich im Fernsehen sah, wie die Menschenmassen die Grenzübergänge zwischen Ost- und Westdeutschland stürmten, und an die Freude, die die Menschen weltweit erfüllte. Für einen Moment dachten wir, dass sich die Vereinigung auf Russland und China im Fernen Osten ausweiten und sogar die ganze Welt erreichen könnte.

 Für einen Moment erstrahlte diese Illusion in unseren Köpfen.

Die Grenzen zwischen Ost und West sind aufgehoben, aber die Kluft ist nicht verschwunden. Als die Berliner Mauer gefallen ist, gab es etwa fünfzehn derartige Mauern in der Welt. Heute sind es 77. Zu sehen an den Grenzen zwischen: USA und Mexiko, Indien und Pakistan, Slowenien und Kroatien, Nord- und Südkorea, Österreich und Slowenien, Griechenland und Nord-Mazedonien, die Liste ist noch lange nicht zu Ende. 

Mauern schaffen Trennung zwischen den Menschen, Grenzen zwischen Ländern und Zäune reißen Nationen nieder. All dies sind typische Phänomene des 21. Jahrhunderts. Selbst wenn wir eine Mauer niederreißen oder eine Grenze entfernen, alles ist wieder wie in einem früheren Zustand. Sind die Mauern doch zurückgekehrt?

Warum ist eine wahre Vereinigung gescheitert?

Eine Mauer einzureißen oder eine neue Mauer zu bauen, bringt keine Lösung, denn die eigentliche Mauer sitzt in unseren Herzen.

Es ist wahr, dass es einen echten Wunsch gab, die Berliner Mauer einzureißen. Es gab eine Sehnsucht nach Freiheit und viele arbeiteten daran, sie voranzutreiben. Ostdeutschland wollte sich mit Westdeutschland vereinigen, aber trotz des starken Wunsches waren die Bürger auf die Wiedervereinigung  nicht vorbereitet, und die Mängel sind bis heute sichtbar.

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Kabbala Weltkongress in Bulgarien

Selbst wenn du nicht an dem Verbindungskongress  in Europa teilgenommen oder nichts von ihm gehört hast, schau dir die Kurzfassung des internationalen Kabbala-Kongresses in Borovetz, Bulgarien an und lass Dich von den schönen Momenten beeindrucken.

900 Männer und Frauen aus allen Teilen Europas haben sich versammelt, um sich über zahlreiche, trennende Unterschiede, zu erheben und zu verbinden.  Sie haben es geschafft.

Sieh Dir die Blicke, das Lächeln, die Aufregung, die Tränen an und bete!  Bete – nur dann wird sich das Gute zwischen uns offenbaren.

Die Zukunft der EU

Frage: Die Briten debattieren scharf über das Thema, ob es sich lohnt, aus der Eurounion auszutreten. Der berühmte Physiker Stephen Hawking und noch 150 Wissenschaftler haben sich gegen den Austritt geäußert. Sie meinen, dass dank des EU-Beitritts die Bezuschussung der Wissenschaft erweitert wurde und dadurch gäbe es mehr Profis im Land. Was meinen Sie? Soll England diesen Schritt wagen?

Meine Antwort: Ihr Austritt spielt keine Rolle mehr, weil die EU in kürzester Zeit sowieso zerfallen wird. Das ist ein künstliches internationales Kaffeekränzchen, das nichts Relevantes entscheidet. Zwischen ihnen gibt es keine gegenseitige Verbindung, die Grenzen werden geschlossen, man beginnt zu streiten, zu diskutieren, man munkelt hinter verschlossenen Türen. Sie haben den Beweggrund zur Vereinigung verloren – ein gemeinsamer Europäischer Markt. Deswegen bin ich der Meinung, dass egal, was sie unternehmen, diese Konstruktion zerfallen wird. Weil sie nicht auf der inneren Verbindung, nicht auf der Vereinigung der Völker bzw. deren Annäherung basiert, sondern nur auf der Selbstbereicherung auf Kosten der anderen.

Was ist das für eine Verbindung? Was ist das für ein gemeinsamer Markt, wenn 5 Länder noch 25 Länder annehmen, damit sie daran noch mehr verdienen. Das ist eine Ausnutzung anderer, und zwar in ihrer frechsten Form. So ein System ist zum Zerfall verurteilt. Die Natur hat dies so vorgesehen, damit die Menschen sich vergewissern können, dass eine Verbindung auf so einer Basis in unserer Welt nicht mehr existieren kann.

Genau wie die Sowjetunion solch einer Verbindung nicht standhielt, so zerfällt auch Europa, weil es das gleiche Model ist, das gleiche System, dessen Grundstein der Egoismus ist. Die Verbindung kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Völker von alleine danach streben. Ohne die Einheit auf dem Niveau der Völker zerfallen alle Überbauten. Wir brauchen das Verständnis, dass wir mithilfe der Verbindung ein höheres menschliches Niveau erreichen, ein spirituelles Niveau. Unsere Verbindung bringt mehr Licht in die Welt! So sollte man das Volk bilden! Dafür muss man die Kabbalah offenbaren und beginnen, die Menschen aufzuklären. Also kann England ruhig in der EU bleiben. Bald endet das Ganze.

Aus dem TV Programm „Nachrichten mit Michael Laitman“ , 11.03.2016

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Neues Leben #616 – Die Flüchtlingskrise in Europa

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Zusammenfassung

Jeder, der behauptet, dass wir den Flüchtlingen helfen sollten, darf gerne sein Zuhause für sie öffnen. Worte werden hier nicht helfen. Nicht nur Griechenland hat Probleme, auch so starke Länder wie Deutschland und Frankreich können die Flüchtlingskrise nicht in den Griff bekommen.

Warum passiert das gerade heute? Weil die Welt eine neue Form ohne Grenzen annimmt. Alles ist darin eingeschlossen und alles ist rund. Stell dir vor, dass du in deiner Küche auf einen Fremden triffst, jemand schläft in deinem Bett. Ist das nicht furchterregend! Du kannst dem nicht entkommen. Es gibt keinen Platz auf der Welt, wo du alleine sein kannst, noch nicht einmal 10 Quadratmeter Ruhezone.

Warum fühlen wir auf so eine Art und Weise? Damit wir die Verpflichtung erkennen, unsere Natur zu verändern und unsere inneren Grenzen zu überschreiten. Die Natur verpflichtet uns, dass wir uns zu einer Ebene hin entwickeln, auf der wir fühlen werden, dass wir alle ein Herz sind, ein Körper und ein Gedanke. Die Korrekturen, die wir in unseren Beziehungen nicht gemacht haben, werden uns jetzt von der Dampfwalze der Entwicklung aufgezwungen.

Es sind tatsächlich die egoistischen Europäer, denen eine derart kritische Situation mit den Flüchtlingen gegeben wird. Die Natur zwingt uns, unsere Haltung Fremden gegenüber zu ändern, so als wären sie unsere Kinder „Liebe deinen Freund wie dich selbst“. Was gibt es sonst noch? Es wird auch finanzielle Schläge geben und verschiedene Naturkatastrophen, die uns lehren werden, dass wir alle im selben Boot sitzen, das ist alles! Dann wird die Welt eine Lösung in der Weisheit der Kabbala finden, in der Weisheit der Verbindung.

Die Flüchtlingskrise in Europa ist keine vorübergehende Welle, sondern Teil einer Reihe von beabsichtigten Schlägen, die uns allesamt zwingen werden, uns zu korrigieren. Die Vermischung der Weltbevölkerung wird die Welt waschen. Südamerikaner werden Nordamerika überfluten und die Muslime werden überall auf der Welt sein.

Die Europäer werden fühlen, dass sie so nicht weitermachen können, es sei denn, wir verändern unsere Einstellung andern gegenüber. Dann werden sie der Korrektur der menschlichen Natur würdig und sie werden fühlen, dass die Menschen Israels die Methode zur Korrektur haben. Wenn wir die Fähigkeit entwickeln, zu fühlen, dass wir alle eine Familie sind, dann wird das Leben der Himmel auf Erden sein.

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Aus KabTV’s “Neues Leben #616 – Die Flüchtlingskrise in Europa”, 27.08.2015

Griechenland aus Schengen ausschließen

Frage: Österreich schlägt vor, Griechenland aus dem Schengen-Raum auszuschließen. Der österreichische Innenminister forderte, dass Griechenland – bereits mit Schulden und Problemen überlastet – seine See- und Landgrenzen zur Türkei schließen und den Strom der Flüchtlinge, die Griechenland über die Türkei erreichen und nach Europa weiter ziehen, verhindern müsse. Wie realistisch ist die österreichische Forderung und was können Griechenland, die Türkei und Europa in dieser Situation tun?

Meine Antwort: Die Türkei ist nicht daran interessiert, den Flüchtlingsstrom zu stoppen oder ihn in irgendeiner Weise einzuschränken. Im Gegenteil ist sie als  muslimische Nation eher daran interessiert, den Strom von Muslimen nach Europa zu ermöglichen. Griechenland ist nicht in der Lage, seine Grenzen zu schließen, nicht weil es eine schwache Armee hat, sondern weil hunderte von Inseln den Grenzschutz erschweren. Jede Insel müsste mit militärischer Präsenz ausgestattet sein. Jede der Inseln verfügt jedoch nur über einige wenige Polizeibeamte, die die Flüchtlinge nicht aufhalten können und werden. Wie sollten sie auch gegen die Flüchtlinge konkret vorgehen, die üblicherweise zu Duzenden die griechischen Inseln mit dem Boot erreichen?

Frage: Also will die Europäische Union Griechenland von Europa abtrennen, damit die Flüchtlinge in Griechenland bleiben?

Meine Antwort: Natürlich verstehe ich, dass Europa versucht, seine Probleme einfach auf Kosten der Schwachen zu lösen. Es hat einen sehr direkten, praktischen und strengen Ansatz. Es tut sofort, was zu seinem Vorteil ist. Allerdings geht es bei dieser Angelegenheit nicht um Griechenland. Der EU ist bewusst, dass Flüchtlinge, die nicht über Griechenland nach Europa kommen, andere Wege und Routen finden werden, um an ihr Ziel zu gelangen. Wir sehen, wie Menschen über Murmansk ausweichen, um nach Europa zu kommen! Flüchtlinge aus dem „warmen“ Mittleren Ostens wählen mittlerweile Routen über das kalte Russland, wobei schwer vorstellbar ist, dass sie dabei nicht erfrieren oder sterben.

Es ist nicht möglich, diesen Fluss zu stoppen. Es wird keinen Unterschied machen, wie viele Parlamentssitzungen noch stattfinden werden, denn Millionen von Menschen sind bereits auf dem Weg und sie werden mit allen Mitteln ihren Weg fortsetzen. Und zusammen mit diesen Millionen von Flüchtlingen werden auch Kämpfer des IS Europa erreichen. Tatsächlich hat sich Europa in eine Situation gebracht, in der es bereits „besetzt“ ist. Im Vergleich zu seiner Leistung und Solidarität (genauer gesagt, seinen Mangel an Solidarität), ist die Masse, die Europa bereits erreicht hat, ausreichend, um Europa zu destabilisieren.

Die Flüchtlinge werden sich niederlassen und schnell Fuß fassen, weil sie nicht anspruchsvoll sind. Europa selbst wird sich nicht dagegen wehren können. In der Weisheit der Kabbala und in den Büchern der Propheten heißt es, dass Ismael, der den Islam darstellt, Europa erobern und beherrschen wird.

Frage: Vor nicht langer Zeit kehrte ich aus Bulgarien zurück nach Israel, und ich bin überzeugt, dass die öffentliche Meinung dort sehr klar ist. Die Bulgaren sind nicht bereit, den Flüchtlingen zu erlauben, in ihr Land zu kommen, und tatsächlich gibt es dort auch keine. Dasselbe geschieht in Polen, Ungarn und der Slowakei; Norwegen, Schweden und Deutschland hingegen öffnen ihre Länder mehr oder weniger bereitwillig. Wie kann man sich erklären, dass sich die verschiedenen Völker Europas nicht in einer ähnlichen und eindeutigen Art und Weise verhalten?

Meine Antwort: Wir können das nur schwer verstehen verstehen, weil wir nicht den gesamten Prozess der gesellschaftlichen Entwicklung der westeuropäischen Nationen durchlaufen sind.

Frage: Ich fragte die Norweger, wie sie sich die Zukunft ihrer Kinder vorstellten, und sie konnte die Frage nicht beantworten. In diesen Ländern gibt es sehr viele ausländische Arbeitskräfte. Die Anwohner haben keine Vision mehr, wie sie ihr Leben gestalten sollen.

Meine Antwort: Das ist der Lauf der Geschichte. Europa wurde einst von den Römern erobert. Danach wurden die Römer schwächer und andere Völker erstarkten. Die vorliegende historische Periode wird durch die Ausbreitung des Islam in Europa geprägt, genau wie sich einst europäische Völker auf die islamischen Länder ausbreiten wollten. Aus historischer Sicht ist das nichts Neues, aber die vor uns liegende Periode ängstigt uns, weil Europa das kulturelle Zentrum der entwickelten Zivilisation darstellt, dem nun große Veränderungen bevorstehen.

Es gibt nur ein Heilmittel: Alle Zivilisationen und Religionen müssen verstehen, dass sich ihre zukünftige Handlungen an die Gesetze der Natur angleichen müssen, und dass der Schöpfer – oder wie auch immer Sie es nennen wollen – von uns fordert, dass wir uns auf integrale Weise miteinander verbinden. Wenn wir dies nicht erreichen, werden wir ständig alle Arten von Schlägen empfangen.
Wir sehen schon, dass wir die Verbindungen, die Ressourcen und Systeme, die wir in unserer Gesellschaft selbst geschaffen haben, nicht kontrollieren und verwalten können. Wir können nicht mehr wie bisher existieren. Der Rückgang der Moral und aller menschlichen Werte ist offensichtlich. Wir vermitteln unseren Kindern keine Werte mehr und verzichten darauf, eine Familie zu gründen, Kinder zu bekommen und zu erziehen. Wir haben eine Situation erreicht, in der das System anfängt, uns selbst zu fressen.

All das zielt darauf ab, dass die Erreichung der Ähnlichkeit mit der Natur, über die die Weisheit der Kabbala spricht, die korrekte und einzige Lösung für das Problem darstellt. Also müssen wir von der Natur lernen und uns ein Beispiel an ihr nehmen. Wir werden dies erreichen, nachdem wir viele Schläge und Gewalt durchlebt haben werden. Wir könnten diesen Prozess beschleunigen, wenn wir auf die Kabbalisten hören, denn damit würden wir die Gesellschaft richtig aufbauen. In jedem Fall muss die Menschheit diese Sackgasse überwinden. Wir hoffen, dass die Menschheit dies mit einem Minimum an Leiden erreichen wird.

Aus KabTV „News mit Michael Laitman“ 1/28/16

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Sexuelle Übergriffe in Köln: Ein Weckruf für Europa


Quelle: The Huffington Post (20.1.2016)

 Nach den Silvester-Ereignissen in Köln, bei denen Dutzende von Frauen angaben, von Männern mit überwiegend arabischem und nordafrikanischem Erscheinungsbild sexuell angegriffen und ausgeraubt worden zu sein, gab die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker diese Woche deutschen Frauen den gut gemeinten Rat, eine „Armlänge“ Abstand zu halten. Dies stieß nicht unbedingt auf Begeisterung, genauso wenig wie die damit verbundene Ermahnung, dass Frauen sich „in Gruppen aufhalten und nicht aufteilen sollten, selbst bei Feierlaune“.

Die Ereignisse, gemeinsam mit der eher von Ratlosigkeit zeugenden Reaktion der Politik, entrüsteten ganz Deutschland und entfachten eine stürmische Debatte bezüglich Merkels Politik der offenen Tür gegenüber Migranten.

Deutschlands Einwanderungspolitik ist dabei keine wirkliche Ausnahme. Europa hat sich offiziell entschieden, den Migranten dabei zu helfen, nach Europa umzusiedeln. Unbemerkt begann in Europa eine Revolution.

Vor zehn Jahren war es noch unvorstellbar, eine offizielle Politik für die Integration von Einwanderern aus der Levante und Afrika nach Europa auszuarbeiten, weil sich Europa einfach nicht vorstellen konnte, eine Masseneinwanderung über die eigenen Grenzen zuzulassen.

Der Zustrom von kulturell so verschiedenen Menschen nach Europa leitet einen Umbildungsprozess der europäischen Gesellschaft ein. Der alte Kontinent befindet sich an der Spitze eines weltweiten Prozesses von Einwanderung und Integration.

In Wirklichkeit scheint Europa selbst zugrunde zu gehen – zusammen mit dem Nationalstolz der Europäer.

In der heutigen Zeit sind Grenzen nicht länger Hindernisse. Die Idee des Nationalstaats scheint nahezu hinfällig. Die Menschen ziehen dort hin, wo sie meinen, ein besseres Leben haben zu können und die Solidarität mit dem Heimatland ist kaum noch vorhanden. In Wirklichkeit scheint Europa selbst zugrunde zu gehen – zusammen mit dem Nationalstolz der Europäer.

Dieser Niedergang ist allerdings nicht zwingend notwendig. Im Gegensatz zu großen Zivilisationen der Vergangenheit haben wir heute das Wissen darüber, wie der Kontinent wiederbelebt werden kann.

Wenn Europa einen Weg finden möchte, mit der Masseneinwanderung einer fremden Kultur umzugehen, dann muss es eine wahre Einheit unter den Mitgliedsstaaten errichten, die gegenseitige Ausnutzung unter den Ländern abschaffen und den einzigartigen Beitrag jedes Landes zur Union fördern.

Als Sammelsurium von Völkern und Ethnien ist Europa wie ein modernes Babylon. Wie die meisten, wenn nicht sogar alle großen antiken Zivilisationen, zerfiel Babylon aufgrund des Mangels an Einheit.

Es ist Europas dringendste Aufgabe, den Zusammenhalt unter den Europäischen Mitgliedsstaaten und Ethnien zu stärken.

Daher ist es Europas dringendste Aufgabe, den Zusammenhalt unter den Europäischen Mitgliedsstaaten und Ethnien zu stärken. Wenn das nicht geschieht, könnte der Zustrom von jungen und dynamischen Muslimen, dessen Verhalten einigen westlichen Werten widerspricht, Europa auseinander reißen.

Die Zeit rennt uns davon. Wenn Europa erwacht und eine soziale und kulturelle Einheit errichtet, dann wird es sich dem globalen Fluss in Richtung Zusammenhalt und gegenseitige Abhängigkeit anpassen. In solch einem Fall werden sich die Einwanderer der vorherrschenden Kultur anpassen und der alternden Bevölkerung in Europa eine konstruktive Ergänzung sein.

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