Das Spiel mit dem Schöpfer bis zur Erschöpfung

Ohne uns leidet der Schöpfer sehr stark. Er hat den Willen zu geben, zu sättigen, auszustrahlen. Es gibt aber niemanden, der empfängt.
Frage: Wollen wir etwa nicht gesättigt werden und empfangen?
Antwort: Wir wollen nicht von Ihm und nicht durch Ihn gesättigt werden! Deshalb würde ich sagen, dass es hier wie ein Nervenkrieg ist, wer zuerst aufgibt und sagt: „Ich liebe dich!“.
Das ist natürlich in Wirklichkeit ein Spiel bis zur Erschöpfung.
Frage: Woher kommt unsere Identität, wenn wir den Schöpfer ergänzen, wie Sie sagen?
Antwort: Darin, dass wir für den Schöpfer in der Handlung notwendig werden, wir sind ohnehin unabdinglich, aber in der Handlung, darin, dass wir uns Ihm nähern, uns mit Ihm verbinden, mit Ihm verschmelzen, darin, dass wir das Universum ergänzen. Wir rufen im gesamten Universum eine Erfüllung hervor – das höchste Licht, das die ganze Schöpfung erfüllt. Ohne uns wäre es leer, kalt und dunkel.
Frage: Welche Ergänzung erwartet Er genau von uns?
Antwort: Dass wir das Licht einschalten, dass wir tatsächlich das Licht in dieser Welt einschalten. Damit das Universum mit dem Licht des Schöpfers, der Liebe, der Güte der Vereinigung und der Vollkommenheit in allen Formen erfüllt wird.
Bemerkung: Dabei sagen Sie es uns heute, wenn man nicht weiß, wohin man fliehen soll. Mit diesen wahnsinnigen Kriegen…
Antwort: Man muss nichts unternehmen. Man muss nur ruhig warten, im Vertrauen, dass es geschehen muss.
Frage: Muss man es trotzdem wollen?
Antwort: Ja. Man muss wollen und bitten. In aller Stille den Schöpfer bitten.
Frage: Ist das alles, was von uns verlangt wird?
Antwort: Ja. Ohne unnötigen Lärm, ohne Erklärungen, ohne Streit, einfach ohne alles.
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Aus der Fernsehsendung „Nachrichten mit Michael Laitman“





Frage: Welche Bedeutung haben die Segenssprüche vor und nach den Mahlzeiten?
Eine Frage, die ich erhielt:
Von Kabbalisten, die die Grundlagen der Schöpfung erkannt haben, wissen wir dass der Schöpfer das Verlangen zu genießen geschaffen hat.
Alles, wovon die Kabbalisten uns erzählen, hat in ihren Empfindungen stattgefunden. Doch auch in mir, in meiner Materie, findet es gerade statt, nur empfinde ich es nicht! Ich muss die Eigenschaften jener Prozesse, die ich wahrnehmen möchte, erlangen, dann werde ich sie empfinden. Alle Handlungen, die in der Lehre von den zehn Sefirot beschrieben sind, finden in uns statt – eine unendlich große Anzahl von Handlungen pro Sekunde. Doch wir nehmen sie nicht wahr, weil wir „(spirituell) bewusstlos“ sind.
Der Schöpfer hat den Wunsch zu genießen, „etwas aus dem nichts“, geschaffen und hat ihn mittels 4 Stadien sowie unter der Einwirkung des direkten Lichtes entwickelt.
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