Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Egoismus'

Wird Europa die Krise überstehen?


In den Nachrichten (aus The New York Times): „Die anwachsende Wirtschaftskrise gefährdet das Konzept eines vereinten Europas“ Die Europäische Union ringt mit den Spannungen, welche die Krise unter den 27 Ländern mit ihren ungleichen Entwicklungsstufen zwangsläufig ausgelöst hat. Das traditionelle Konzept von „Solidarität“ ist untergraben. Ein dringender Aufruf Ungarns für einen umfassenden Rettungsplan für die neueren östlichen Mitglieder wurde von Europas stärkster Wirtschaft, Deutschland, geradeheraus abgelehnt und erhielt nur wenig Unterstützung von anderen Ländern.

Mein Kommentar: Das wird die Krise nur beschleunigen und den Menschen helfen, sie schneller zu überwinden, denn der Egoismus des alten Europa gegen das neue Europa wird schneller enthüllt.

In den Nachrichten (aus BBC News): Die Zinsraten Großbritanniens sanken auf 0,5%“ Die Bank von England sagte, sie würde die Geldsumme im System auf 150 Milliarden Pfund aufstocken. Die Bank will Vermögenswerte kaufen – solche wie Staatsanleihen (Staatsobligationen) und Unternehmensanleihen… Ian McCafferty, führender CBI Ökonom, sagte, dass die stetigen Zinssenkungen „als Mittel, die Wirtschaft anzukurbeln immer uneffektiver werden“.

Mein Kommentar: Mehr Papier, weniger Brot. Kürzlich hörte ich eine sehr angesehene Person sagen: „Das Armageddon kommt“. Dieser bittere Witz spiegelt die Gefühle der Menschen wider, hilflos zu sein, wenn sie in die Zukunft blicken und zwar deshalb, weil es ihnen an Information über die einzige Lösung für die Krise fehlt, die in der Tat sehr einfach ist!

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Blog-post: Für die Europäische Union ist es an der Zeit aufzuwachen und sich zu vereinen
 
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Die G-20 sollten die Botschaft der Kabbala hören, bevor der Gipfel beginnt


Eine Frage, die ich erhielt: Viele Wirtschaftler und Führungskräfte, hauptsächlich Gordon Brown, sprechen über die Notwendigkeit zur Einheit. Warum führt die Natur ihn und andere Anführer nicht in die richtige Richtung?

Meine Antwort: Warum entdecken sie nicht die Weisheit der Kabbala? Es steht geschrieben, „Das Herz der Führer und Könige liegt in den Händen des Schöpfers“. Sie finden sich in einer peinlichen Situation wieder, weil sie der Welt keinen Weg aus der derzeitigen Wirtschaftskrise zeigen können. Zum ersten Mal in der Geschichte steht die Menschheit der Natur hilflos gegenüber, und die Natur tut, was immer sie will. Und zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte breitet sich Verzweiflung aus und nicht einmal die schlauesten, mutigsten und zuversichtlichsten Menschen können etwas dagegen tun.

Sie sind verstört wie Kinder, die ihre Mutter verloren haben. Die Menschen haben Ähnliches nie zuvor erfahren. Der Egoismus hat bisher immer gewonnen; er hatte immer alles unter Kontrolle und strebte ständig nach neuen Errungenschaften. Heute werden wir aber nicht mehr vom Egoismus geleitet. Wir erkennen, dass mit Egoismus nichts erreicht werden kann. Im Gegenteil verursacht der Egoismus ein Desaster, das die Menschheit niemals zuvor erlebt hatte: er verursacht Katastrophen, die den Plagen aus Ägypten ähnlich sind.

Daher sind die Anführer auch unfähig etwas zu tun – sie befinden sich in der Lage des armen Pharao! Jeder versteht, dass Egoismus schlecht ist, aber was weiter? Es gibt nur eine Lösung: die Botschaft der Kabbala so schnell wie möglich jedem Menschen verfügbar machen – auf einfachste und positive Weise! Es zahlt sich auf jeden Fall aus, die Weisheit der Kabbala den G-20 noch vor ihrem Gipfel zur Kenntnis zu bringen. Dann könnte die Welt eine Chance haben.
(Aus dem Unterricht zu Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“, vom 8.03.2009)

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Blog-post: Großbritanniens Premier legt einen Plan für die erste globale Gesellschaft vor

Die G-20 werden sich ohne Kabbala nicht vereinen können


Eine Frage, die ich erhielt: Der G-20 Gipfel erinnert mich an die berühmte Geschichte, als Einwohner eines Kibbuz mitten in der Wüste um Regen beteten. Ist das ein guter Vergleich?

Meine Antwort: Sie sagten, dass die Kibbuz Mitglieder aus der Tiefe ihres Herzens um Regen beteten und schließlich kam der Regen. Wenn also die G-20 und die Menschheit im Allgemeinen sich das Gute wünschen, wird das Gute dann eintreten? Also die Leute, die im Kibbuz lebten, waren bereits verbunden! Sie waren gewillt, ihren Egoismus anderen gegenüber zu opfern und sich selbst im Hinblick auf den Kibbuz zu annullieren. Sie hatten einen gemeinsamen Wunsch – ein Gebet, das aus ihrer tiefen Verbindung entsprungen war, und daher erfüllte sich ihr Wunsch.

Doch welche Verbindung besteht hier bei den G-20? Einerseits können wir sagen, dass diese Leute durch ein gemeinsames Problem verbunden sind, wie Nüsse in einem Sack. Dies ist aber nicht genug, denn wahre Verbindung ist gefordert. Es hilft nicht, es nur zu versuchen und vor dem Leid zu fliehen. Dies wird die Menschen nicht zur Tugend zurückführen. Es gelingt nur unter der Bedingung, dass sie verstehen, wie man diese Tugend bzw. Güte erschafft.

Tatsächlich stellt sich folgende Frage: Kann die Menschheit den Weg zu einer glücklichen Zukunft auch ohne Kabbala finden? Die Antwort lautet: nein, denn sie hat nicht die Kraft, die fähig wäre, Egoisten zu vereinigen. Sie verfügen nicht über den Kanal, der das Höhere Licht anzieht, das das Vakuum zwischen Egoisten füllen und als „Klebstoff“ zwischen ihnen dienen könnte. Notwendig dazu ist die Verbindung zu der Höheren Kraft; das ist der Grund, warum die Kabbala im alten Babylon enthüllt wurde und nun zurückkehrt.

(Aus der Lektion über Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“ vom 3.8.2009)

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Blog-post: Die G-20 werden die Krise nicht beseitigen
Blog-post: Sie müssen wissen, wie man richtig bittet!

Das modernde Russische Reich

Hier zwei Fragen, die ich zum gegenwärtigen Zustand der russischen Regierung erhielt:

Frage: Wie ist eine Einheit der russischen Regierung und des russischen Volkes möglich, wenn es nicht genügend Ressourcen gibt, um die ganze Bevölkerung zu versorgen?

Meine Antwort: Die Regierung sollte den Menschen das wahre System erklären, das in der Welt und in der Menschheit wirkt, die Globalität dieses Systems und die vollkommene gegenseitige Abhängigkeit aller Menschen. Sie muss dann über das allen Menschen gemeinsame Ziel sprechen – unserer gemeinsamen Aufgabe als menschliche Wesen. Sie muss auch erklären, dass wir dies nur gemeinsam erreichen können, indem wir den richtigen Weg gehen und an unserer eigenen Korrektur mitwirken; indem wir der Natur ähnlich werden, statt den Zustand der Liebe und des Gebens an den Nächsten auf dem Weg des Leidens zu erreichen.

Wenn Sie diese Botschaft an das russische Volk richten, werden Sie sehen, dass sie Sie besser verstehen werden als irgendjemand sonst. Das liegt daran, dass das russische Volk historisch gesehen, mehr gelitten hat, als jedes andere Volk.

Es sucht nach seinem Platz in der Welt, unter den anderen Nationen und hat ihn noch nicht gefunden. Deshalb wird das russische Volk Ihnen folgen. Sie müssen ihm aber die Wahrheit sagen, und ihr trotz aller Widrigkeiten treu bleiben. Sonst werden die Gegner dieser Idee Sie zerstören.

Eine Meinung eines Professors für internationale Angelegenheiten an der The New School, New York City.
Das modernde russische Reich“ (Auszüge):

Das Problem Russlands ist es, dass sich der Staat entwickelt, nicht aber die Gesellschaft. Die heutigen demokratischen Strukturen sind genauso unterentwickelt, wie sie es zur Zeit Peter des Großen waren. (…) Der Nutzen für die Menschen wird dem Nutzen des Landes geopfert. Und die Menschen selbst glauben, dass sie bereit sein müssen ihre Freiheiten für die Größe des Landes herzugeben.

Mit einer bemerkenswerten Beständigkeit, besteht (Russland) darauf seine globale Rolle, im Sinne einer einzigartigen und besonderen Nation, selbst zu definieren. Das Russland unter Putin fühlt, dass es sich Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen, ja Militanz leisten kann, weil es sich nach wie vor, vor dem trügerischen Westen schützen muss, der Russlands Niedergang anstrebt.

Das Symbol des „doppelten Adlers“, mit den nach Osten und Westen schauenden Köpfen – ursprünglich im Russland zur Zeit des byzantinischen Untergangs verwendet- wurde nach 1991erneut als Symbol des Staates eingesetzt.

Für Putin bleibt Moskau „das Dritte Rom“ für das es sich im Jahre 1472 erklärte. Die nicht so feinsinnige Idee hinter all dieser Byzanz – Nostalgie, ist die dass Russland nur im Gegensatz zum Westen existieren kann (und sollte), der einst das Byzantinische Reich hasste und heute Russland, den geistigen Erben, hasst. Wie Stalin glaubt jedoch auch Putin, dass Russland nur dann ein Mitglied im Club der mächtigsten Nationen der Welt sein kann, wenn es Härte zeigt. So folgt Putin tatsächlich der traditionellen Denkweise der meisten russischen Herrscher: Furcht ist Respekt gleichzustellen, oder übertrifft diesen sogar…. „ Ich beziehe mich auf Russlands Einschüchterung seiner unabhängigen Nachbarstaaten, auf die Benutzung von Öl und Gas als politisches Druckmittel,“ erklärt Condoleeza Rice.

„Das sich aus diesem Verhaltensmuster ergebende Bild ist das eines Russlands, das sich national immer autoritärer und auf internationaler Ebene immer aggressiver verhält,“ so Rice. (…) Wenn Moskaus Anti-Westen-Paranoia und die byzantinischen Fantasien die nächsten 15 bis 25 Jahre fortdauern, werden beide Kräfte China zugute kommen, der neuen globalen Supermacht, die den ganzen Fernen Osten und Sibirien vereinnahmt. Ein stark geschwächtes Russland wird dann auch den Nördlichen Kaukasus und die Wolga-Region an die wachsende muslimische Bevölkerung verlieren und Kaliningrad wird wieder einmal das deutsche Königsberg werden. Russland wird seine 11 Zeitzonen verlieren und keinerlei Anspruch mehr darauf haben, Großrussland zu sein.

Frage: Von welcher „guten alten Zeit „ sprechen Sie denn? Einer Welt ohne Selbstbestimmung, wo autokratische Regime bestimmen, was wir zu tun haben? Einer Welt in der die eigene Zukunft durch die Geburt bestimmt wird, ganz gleich wie hart man auch arbeitet? Es hat noch nie eine Welt gegeben, wo so viele Menschen die Freiheit der Wahl haben. Ist es eine perfekte Welt? Natürlich nicht. Wir müssen immer den menschlichen Faktor einkalkulieren, der per se nicht perfekt ist.

Meine Antwort: So sieht jeder heutzutage die Welt. Es ist unsere alte, vertraute und einfache Welt.

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Blog-post: Russland könnte bei der globalen Einheit eine Vorreiterrolle spielen
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Ist es für Frauen erforderlich, an einem Kongress teilzunehmen?

Zwei Fragen, die ich von Frauen über Kongresse erhielt:

Frage: Vor dem Kongress sagte eine Frau von der Feiga Ashlag Gruppe, dass Frauen an einem Kongress nicht anwesend sein müssen. Sie sagte, es reiche für uns aus, nur das Verlangen zu haben, dass die Männer Erfolg haben. Ist das wirklich so? Soll ich nächstes Mal zum Kongress gehen?

Meine Antwort: Frauen sollten zweifellos am Kongress anwesend sein, denn das ist ihre einzige Gelegenheit, an der Vereinigung teilzunehmen. Nicht daran teilzunehmen wäre ein großer Fehler und eine verpasste Chance. Außerdem bin ich mir nicht sicher, woher diese Information stammt, da ich erfahren habe, dass Feiga Ashlag ebenfalls am Kongress war.

Frage: Auf früheren Kongressen (St. Louis, Israel 2008), die ich besuchte, spürte ich zu jedem eine Verbindung. Jedoch auf dem letzten Kongress 2009 in Israel war ich nicht fähig, mich mit jedem zu verbinden, obwohl ich spürte, dass ich mich dafür vorbereitet hatte. Ich genoss die Lieder und sah den Männern zu, die zusammenkamen, aber spürte die Energie nicht in der gleichen Weise wie früher. Alles woran ich denken kann ist, dass etwas mit mir nicht stimmt und mein Verlangen nicht stark genug ist. Was könnte das sein? Meine eigene Wahrnehmung?

Meine Antwort: Sie waren einfach nicht in der Lage „aus sich selbst herauszukommen“. Ihr Egoismus hat es Ihnen nicht erlaubt, sich in der Masse zu verlieren!

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Blog-post:  Männer, Frauen und Liebe… für den Nächsten
Blog-post: So bereitet man sich auf den Februar-Kongress in Israel vor

Was ist heutzutage die richtige Beziehung zwischen den Geschäftsleuten und der Regierung


Ein Kommentar, den ich erhielt: Wir müssen den freien Markt vor Aggressionen seitens der Regierung schützen. Wir müssen Geschäftstechnologien entwickeln, die den Geschäftsleuten die Möglichkeit geben, Regierungssteuern abzusetzen und Geschäfte unter sich selbst zu regeln. Das Konzept einer nationalen Regierung, die über der Menschheit schwebt, läuft auf eine kleine Gruppe von Menschen mit konzentrierter Macht hinaus, die dann Armeen hochziehen, Massenvernichtungswaffen herstellen und Kriege führen kann.

Wir müssen das Konzept einer nationalen Regierung durch das Konzept eines freien Individuums ersetzen – einem globalen Einwohner. Die Regierung sollte sich nicht in den Handel einmischen oder die Geschäfte bestimmen oder besteuern. Eine Regierung sollte einfach verschwinden, da es ihr nicht gelingt, Reformen einzuführen, was durch neue Handelstechnologien möglich ist.

Meine Antwort: Kabbala gibt den Menschen keine Befehle, wie man sich ändern muss, sondern empfiehlt, von der Natur zu lernen, da dies der einzige Weg ist, die Fehler zu vermeiden, die wir andauernd machen. Alles was in unserer Welt passiert, kommt von Oben und wird vom Licht bewirkt. Jedoch geschieht dies zurzeit durch den Leidensweg, auf dem das Licht die Menschheit durch Druck zur Entwicklung drängt.

Heute beläuft sich die menschliche Entwicklung nicht länger auf das Wachstum des Egoismus, sondern auf die Vereinigung der Menschen zu einer Ganzheit. Damit dies geschieht, wird jeder Mensch seinen Egoismus für das allgemeine Wohl ausmerzen müssen. Genauso wird die zukünftige Gesellschaft aussehen, und die Kabbala lehrt uns, wie man sie aufbauen kann.

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Blog-post: „Das globale Wirtschaftschaos ist die Entstehung einer neuen Welt“, sagt der Armenische Ministerpräsident

Über Leben, Tod und die Seele


Fragen, die ich über die Seele erhielt:

Frage: Was geschieht mit der Seele, wenn der Körper stirbt?

Meine Antwort: Die Seele ist „ein Teil des Schöpfers“, und der Schöpfer ist die Eigenschaft des Gebens und der Liebe. Somit erwirbt ein Mensch eine Seele, wenn diese Eigenschaft der „Liebe für den Nächsten“ in ihm erwacht. Er besitzt jedoch keine Seele, wenn er ähnlich einem Tier diese Eigenschaft des Gebens und der Liebe noch nicht errungen hat. Darum steht in kabbalistischen Texten: „Ihr seid alle wie Tiere“, „Ein Mensch kommt wie ein kleines Tier auf die Welt“, usw.

Man kann die Eigenschaft des Gebens und der Liebe nur unter dem Einfluss des Höheren Lichtes erwerben, welches eine Kraft ist, die unseren Egoismus korrigiert. Dieses Licht wird Umgebendes Licht (Or Makif) oder der Schöpfer genannt, weil Es uns umgibt und wir von Ihm umringt sind. Es steht geschrieben „Der Schöpfer ist wie Wasser, das Israel (Mikwe Israel Hashem) reinigt, wobei Israel Jashar-El ist, was bedeutet, einer der nach dem Schöpfer, dem Geben und der Liebe strebt.

Was bedeutet dies? Ein Mensch nimmt unsere Welt mit seinen natürlichen, egoistischen Eigenschaften wahr.
Wenn er die altruistische Eigenschaft von Geben und Liebe erringt, dann fühlt er die Höhere Welt innerhalb dieser Eigenschaft. Dies bedeutet, dass er eine Seele erhalten hat.

Wenn er einmal diese Eigenschaft besitzt, dann bleibt diese bei ihm, auch wenn er seine egoistischen Eigenschaften verliert, oder anders gesagt, sogar wenn sein Körper (die Materie, die wir in unseren Gefühlen spüren) stirbt. Und dies ist so, weil es nur eine erschaffene Sache gibt – das Verlangen, und die gesamte Existenz wird innerhalb dieses Verlangens gefühlt. Wenn das Verlangen die Absicht „um seiner selbst willen“ besitzt, dann nimmt man „unsere Welt“ oder „diese Welt“ wahr. Besitzt das Verlangen die Absicht „um des Nächsten willen“, dann spürt man die Höhere Welt oder den Schöpfer.

Die Geburt unserer Körper, unser Leben und Tod sind nur die Erscheinung und das Erlöschen des Lichtes innerhalb unserer egoistischen Verlangen. Die spirituelle Geburt andererseits ist das Erscheinen des Verlangens zu geben und außerhalb von sich selbst zu lieben (nicht um seiner selbst willen zu handeln oder um sich auf egoistische Weise wohl zu fühlen).

Das Verlangen zu geben ist unabhängig vom egoistischen Verlangen, durch welches wir unsere Körper und diese Welt fühlen. Wenn unser Körper daher stirbt und das Gefühl dieser Welt verschwindet, dann verbleiben das altruistische Verlangen und das Gefühl für die Höhere Welt.

Frage: Wie kann die Seele ohne die Mitarbeit des Gehirnes „sehen“, „fühlen“ und „wahrnehmen“?

Mein Antwort: Wir fühlen alles innerhalb des Verlangens. Das Gehirn hilft uns nur zu unterscheiden, was wir sehen, oder vielmehr, was wir wünschen.

Frage: Ist es für die Seele eines Menschen möglich, der an Alzheimer leidet und seine Erinnerung und Wahrnehmung verloren hat, all dies nach seinem Tod wieder herzustellen?

Meine Antwort: Wenn ein Mensch erst einmal seine Seele entwickelt hat, wird diese niemals verschwinden.

Frage: Wie kommt es, dass Babies und Kleinkinder, deren Seelen noch nicht korrigiert wurden, so jung sterben?

Meine Antwort: Indem sie solange existierten, wie es ihnen bestimmt war, auf der Welt zu sein, haben sie einen bestimmten Teil ihrer spirituellen Entwicklung korrigiert.

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Wir haben den kritischen Punkt unserer Entwicklung erreicht


Die Evolution hat nie geendet und heute haben wir den kritischen Punkt des Übergangs erreicht, an dem sich die Welt von egoistisch zu altruistisch verändert. Die Kabbala erklärt, dass das Leben auf der Erde – auf allen Ebenen – durch den gleichen Entwicklungsprozess geht. Demnach haben Studien über Bakterien gezeigt, dass die Bakterien an einem bestimmten Punkt ihrer Entwicklung, durch die Umstände gezwungen wurden, sich von einem lebensfeindlichen und konkurrierenden Verhalten zu friedlichen Wechselbeziehungen zu verändern. Dies führte in der Schöpfung zu neuen vielzelligen Organismen, die sich später zu komplexen Organismen, einschließlich der Menschen, entwickelten.

Auf allen anderen Ebenen der Natur, von unbelebt bis menschlich, erfolgen ähnliche Prozesse. Auch wir müssen uns von rivalisierenden und feindlichen Gruppen, Nationen, Religionen und Zivilisationen in eine globale Familie umwandeln. Tatsächlich werden wir durch innere Informationen (Reshimot – die spirituellen Gene unserer Entwicklung) angetrieben, die das gleiche sind wie unsere äußerlich enthüllten, biologischen Informationen.

Der evolutionäre Prozess wird in der Kabbala folgendermaßen erklärt: Die „Stärke“ des Egoismus (Reshimot von Awijut) wächst ständig an und bewirkt den Entwicklungsprozess. Der Egoismus wächst entlang folgender Stufen:

  • 0-1 unbelebt
  • 2 pflanzlich
  • 3 tierisch
  • 4 menschlich

Wenn der Egoismus die letzte, menschliche Ebene seiner Entwicklung erreicht, wird in ihm eine besondere Eigenschaft enthüllt: eine Verbindung zur Höheren Quelle, dem Schöpfer oder der Natur. Doch diese letzte vierte Stufe entwickelt sich ebenfalls schrittweise, und geht durch ihre eigenen inneren Stadien (ebenfalls die Stadien 0-1-2-3-4) hindurch. Im letzten Stadium des Egoismus, seinem vierten Stadium, enthüllt der Mensch schließlich seine globale Natur. Daher muss der Mensch auf dieser Entwicklungsstufe beginnen, sich mit seiner Quelle zu verbinden – dem Schöpfer. Die Menschheit muss eins werden, wie der Schöpfer.

Oberflächlich betrachtet, erscheint ein Mensch nicht mehr als ein biologisches System zu sein. Wenn jedoch dieses System einen bestimmten Grad seiner Entwicklung erreicht hat – die vierte Stufe seines Egoismus – veranlasst es einen „Systemzusammenbruch“, ein Upgrade in der Organisation und der Funktionsweise des Systems, das es auf die nächste globale Stufe bringt. Das ist es, was wir heute in unserer Gesellschaft beobachten.

Mit anderen Worten, unsere nächste Entwicklungsstufe, die „spirituelle“ Stufe, die von uns Gleichheit mit dem Schöpfer fordert, beginnt sich in uns zu enthüllen. Vorerst fangen wir nur damit an, sie zu definieren, zu sehen, dass sie global und integral ist. Jedoch in dem Maße, in dem wir mit dieser neuen Form des Egoismus in uns vertraut werden, werden wir beginnen, das Bedürfnis nach seiner Erfüllung – den Schöpfer – zu spüren.

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Werden geänderte Flussläufe den Effekt der globalen Erwärmung entschärfen?

In den News (aus dem External Economic and International Relations Department of Moscow): „Wasser und die Welt“. Die Zeit ist gekommen, glaubt Moskaus Bürgermeister, das Projekt der Kanalbildung eines Teils des nördlichen Flusslaufs zu den südlichen Regionen Russlands und den Nachbarstaaten zu überdenken. „Seit 1986, als das Projekt eingestellt wurde, stieg die Wasserlaufmenge des Flusses Ob um 25 Kubikkilometer an. Das ist es, was wir vom Fluss hätten entnehmen können, um demzufolge die Nachwirkungen der Erwärmung des nordatlantischen Ozeans zu regenerieren“, sagt Y. Luzhkov.

Mein Kommentar: Der Mensch hat kein Recht, in die Natur einzugreifen. Wir können von der Natur nur das konsumieren und nehmen, was für unsere Existenz notwendig ist, ohne in ihr irgendetwas zu verändern. Das ist der einzige Weg für uns, unsere natürliche Umwelt zu bewahren und in Harmonie mit ihr zu bleiben.

Jedoch wächst der menschliche Egoismus schnell und zeitweise platzt er heraus, indem er uns zu immer größerer Opposition zur ganzen Natur bringt, weil die Natur altruistisch ist. Als Resultat gelangen wir zu einem Konflikt innerhalb der menschlichen Gesellschaft und sogar in uns selbst. Weil der Mensch die einzige egoistische Kreatur ist, ist er der einzige, der sich der allgemeinen Harmonie der Natur widersetzt.

Ein anderes Beispiel für unsere eigene Einstellung sind unsere ehrgeizigen Aktivisten, die versuchen, die Welt zu „reparieren“. Sie sollten stattdessen über die Notwendigkeit der Korrektur der Menschheit nachdenken. (siehe Baal Ha Sulams Artikel „Frieden in der Welt“ ).

Die Einstellung des Menschen von Gleichgültigkeit und Überlegenheit gegenüber der Natur, gemeinsam mit seinem Mangel an Verständnis, was seine Vorherbestimmung und den Sinn des Lebens betrifft, und das menschliche Verlangen die Natur zu beherrschen und zu besitzen, führt die Menschheit unweigerlich zur Auslöschung.

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Blog-post: Globale Erwärmung- sie wird die tropischen Insekten beanflüssen, aber vodurch wird sie verursacht?

Wird der Kapitalismus die Finanzkrise überleben?


In den Nachrichten (The Independent):
„Der britische Premierminister Gordon Brown trifft US-Präsident Barack Obama für Krisengespräche“ Paul Volcker, ehemaliger Vorsitzender der Fed und gegenwärtiger Berater von US-Präsident Obama, sagte, der Kapitalismus würde seiner Meinung nach überleben, hingegen: „Nicht so sicher bin ich bezüglich des Finanzkapitalismus.“

In den Nachrichten (The Socialist Alternative):
„Marx auf der Titelseite des Time Magazine – Der Kapitalismus verliert seine Legitimation.“ Karl Marx erschien auf der Titelseite der Ausgabe vom 2. Februar des europäischen Time Magazine, und demonstrierte so das schwächer werdende Vertrauen der herrschenden Kapitalisten-Elite in ihr System.

In den Nachrichten (übersetzt aus Utro.ru):
„Der Kapitalismus wird die Krise nicht überleben“
Einige Mitglieder der US-Wirtschaftselite fürchten, dass der Kapitalismus durch den Sozialismus ersetzt werden wird.

Karl Marx sagte: „Die Besitzer des Kapitals werden die Arbeiterklasse dazu anregen, immer mehr teure Waren, Immobilien und Ausrüstung zu kaufen, sie drängen immer teurere Kredite aufzunehmen, bis sie ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen können. Diese unbezahlten Schulden werden zu Konkursen bei den Banken führen, die dann verstaatlicht werden müssen und dies, im Gegenzug, wird zum Kommunismus führen.“

Mein Kommentar: Marx hat die Zukunft ziemlich genau vorhergesagt. Wir unterschätzen ihn nur deshalb, weil Russland sein Experiment nicht korrekt ausgeführt hat. Wenn sie es wirklich nach Marx getan hätten, hätte alles funktioniert; oder vielmehr, dann hätten sie es nicht getan, weil sie noch nicht dazu bereit waren.

Jetzt kommen diese Ideen dennoch wieder ins Leben zurück. Marx leitete seine Theorie von der Praxis her, und gründete sie auf der Entwicklung des menschlichen Egoismus. Mehr dazu in der Zeitung Ha Uma – Die Nation.

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Blog-post: Wird Amerika sozialistisch?
Blog-post: Karl Marx gewinnt an Popularität in Europa