Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Egoismus'

Können diejenigen, die leiden, die Welt retten?


Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann jemand, der sich schlecht fühlt und unter der Krise leidet, zur Botschaft und Methode gelangen, um zu werden wie Gott? Schließlich fragen Sie eine arme Person auch nicht um Rat, wie man Geld macht!

Meine Antwort: Eine Person, die sich schlecht fühlt, hat die Methode der Korrektur nicht. Ansonsten würde sie sich gut fühlen. Tatsächlich hängt die Korrektur der Welt völlig davon ab, wie wir uns innerlich fühlen.

Wenn eine Person jedoch weiß, dass dieses Leiden mit ihrem Mangel an Korrektur, dem Übergang vom Egoismus zum Geben, in Beziehung steht, dann muss sie diese Erkenntnisse teilen und mit anderen fühlen.

Deshalb ist es jedermanns Aufgabe und Verpflichtung, diese Weisheit an alle zu verbreiten.

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Wäre eine weltweite gemeinsame Währung ein guter Schritt?

Eine Frage, die ich erhielt: In letzter Zeit hören wir mehr und mehr Menschen vorschlagen, dass eine gemeinsame Währung in der Welt geschaffen werden sollte. Wird dies helfen, die Welt zu vereinen?

Meine Antwort: Ich kann dir nur eine Sache sagen: Jede Handlung, die für alle geeignet ist, ist segensreich. Dies ist sicher, sogar wenn diese Einigung zunächst aus egoistischem Interesse erfolgt, wie das der Fall bei der Gründung der Europäischen Union war. Es ist klar, dass das Motiv für diese Vereinigung egoistisch war: diese Länder fürchteten sich einfach voreinander. Jedoch jetzt sind sie vereint, machen gemeinsame Aktionen, erlassen gemeinschaftliche Gesetze, treiben Handel miteinander usw.

Vereinigung ist immer gut, wenn sie nicht ausgerichtet ist, andere zu schädigen. Es steht geschrieben, „Vereinigung von Sündern ist schlecht für sie und für die ganze Welt“. Wenn eine Vereinigung ausgeführt wird, damit eine Gesellschaft überleben kann, dann ist es gut. Jedes Land in Europa ist getrennt nicht viel wert, aber zusammen sind sie eine große Kraft. Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien sind das Herzstück, der Hauptteil der Kraft und alle anderen Länder verbinden sich mit ihnen.

Die Welt würde sich wirklich zum besseren ändern, wenn wir eine Weltregierung und ein gemeinsames Mittel der Kontrolle schaffen würden, als ob die Welt ein einziges Land wäre. Kabbala sagt, dass sogar diese Art der egoistischen Vereinigung unter Menschen – Vereinigung, um zu überleben – uns zur Höheren Herrschaft und zur Höheren Welt führen würde.

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Die Erkenntnis, dass Leiden die reinigende Kraft der Krise ist

In den Nachrichten (übersetzt aus The Financial News): „Interview mit Dimitri Medwedew auf Kanal CNBC TV“ – Gegenwärtig genügt ein Problem, das irgendwo an einem Ort in Amerika, Europa oder Asien auftaucht, um für die gesamte Weltgemeinschaft und die gesamte globale Wirtschaft einen Brand auszulösen. Deshalb ist eine entscheidende Schlussfolgerung, die wir als Grundlage übernehmen sollten, dass alle nationalen wirtschaftlichen Entscheidungen, welche die Inflation, Geldangelegenheiten und andere wirtschaftliche Indikatoren betreffen, direkte Auswirkungen auf andere Ökonomien haben. Diese ökonomische Globalisierung ist möglicherweise die Hauptlektion der gegenwärtigen Krise, die gleichzeitig bessere Bedingungen für die Entwicklung in der Zukunft schafft, denn wir können eine gerechtere Finanz- und Wirtschaftsarchitektur aufbauen.

Mein Kommentar: Schaut, wie Leiden uns hilft! Es ist wohlbekannt, dass Leiden läutert. Die richtige Interpretation davon ist, dass Leiden einen Menschen von seinem Egoismus reinigt. Dieses Reinigen besteht aus zwei Phasen. Phase eins geschieht durch den Einfluss der Höheren Kräfte. Die zweite Phase ist die Erkenntnis, dass der Egoismus die Ursache allen Übels ist, gefolgt von einer bewussten Trennung von ihm (von seinem Gebrauch).

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Das Internet sollte unsere zwischenmenschlichen Verbindungen nicht ersetzen

In den Nachrichten (übersetzt aus USC Annenberg): „Weniger Zeit mit der Familie durch Internetnutzung“ – Immer mehr amerikanische Haushalte mit Internetzugang berichten über eine Beeinträchtigung der persönlichen Zeit mit der Familie und dem zunehmenden Gefühl, durch Familienangehörige ignoriert zu werden, die das Web nutzen… Im Jahr 2008 sank die Zeit, die man miteinander verbrachte um mehr als 30% auf 17,9 Stunden. Berichte darüber, sich von Familienangehörigen, die das Internet nutzen, zumindest manchmal ignoriert zu fühlen, nahmen in der gleichen Zeit um 40% zu.

Mein Kommentar: Das ist nichts, worauf wir uns freuen könnten! Unser Egoismus zwingt uns, uns voneinander weg zu bewegen und uns selbst und andere zu vergessen, wenn wir in das Fernsehen und das Internet abtauchen. In dem Raum, in dem unsere Verlangen erfüllt werden sollten, fühlen wir Leere – daher sind wir von uns und anderen distanziert. Wenn jemand den falschen Weg eingeschlagen hat, gibt es zwei Methoden, den Fehler zu erkennen und die nötigen Berichtigungen zu machen, um das Ziel zu erreichen:

1)Die Geschwindigkeit in die falsche Richtung erhöhen! Dadurch gewinnt man einige Zeit, den Fehler auf dem Weg zu erkennen, da die Zeit, die wir damit verbringen, uns in die falsche Richtung zu bewegen, mit Leiden gefüllt ist.

2)Anstatt in die falsche Richtung zu gehen, sich in das Studium des Prozesses zu vertiefen, der uns kontrolliert. Dadurch wird man sein Übel erkennen, anstatt die Enthüllung des Übels durch Leid am eigenen Leib zu erfahren. Diese Maßnahme verkürzt nicht nur die auf dem falschem Weg verbrachte Zeit, sondern auch die Menge, die Stufen und die Stärke der Leiden, durch eine Transformation des körperlichen und emotionalen Leidens in ein Leiden aus Liebe.

Auf diese Weise bewegen wir uns von unserem eigenen erbärmlichen Zustand und der Tatsache, dass wir Schmerz verspüren, hin zum Leiden aufgrund der Abwesenheit von Ewigkeit und Vollkommenheit, die wir noch nicht erreicht haben. Darum ist die zweite Methode vorzuziehen!

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Wir brauchen die Krise nicht zu verlängern


Eine Frage, die ich erhielt: Ich bin immer ein zuverlässiger Arbeiter gewesen, wurde aber kürzlich aus meinem Job entlassen. Ich bin pleite und muss aber meine Familie ernähren. Wen kann ich dafür verantwortlich machen: Mein eigenes Ego? Und was soll ich nun tun?

Meine Antwort: Es gibt einen Grund für alle Situationen im Leben. Alles entwickelt sich zielgerichtet. Die Natur hat einen Plan und im Moment beeinflusst sie jeden auf der Welt, in jedem Land, durch Schläge. Diese kommen jedoch nicht zufällig auf uns, sondern gut durchdacht und beabsichtigt und auf jeden Menschen zugeschnitten. Wir sind alle in einem globalen Netzwerk miteinander verbunden, in dem es für jeden einen Platz und ein Programm gibt.

Darum genügt es nicht, nach einer Entlassung nur zu fragen, „was soll ich nun tun?“ Die Umstände verlangen vom Menschen, bewusster und verständiger zu werden. Darauf müssen wir uns konzentrieren und dann wird sich Ihre Situation auch bessern.

Sie sind jedoch nicht der einzige, der nicht versteht, was geschieht. Schauen Sie sich nur die gesamte Welt an, wie sie auf die jetzige Krise reagiert: Jeder läuft buchstäblich von einer unerfreulichen Situation in eine andere, die besser erscheint. Die erschaffenen „Blasen“ sind geplatzt, und so müssen nun neue geschaffen werden. Darum steigen und wachsen auch die Börsenmärkte weiter an. Wie anders könnten sie auch wachsen, wenn die Leute doch ihre Arbeitsplätze verlieren, die Industrien und die Produktion zu einem Stillstand kommen und der Handel schwächer wird.

Daher ist es offensichtlich, dass wir doppelt belogen wurden. So, als wenn wir eine Pille genommen hätten und dabei glauben, bereits geheilt zu sein. Wir sehen, dass die Börse steigt und denken, dass alles in Ordnung ist. Die Menschen haben sich selbst beruhigt, doch in Wirklichkeit ist es, als ob wir Drogen genommen hätten und alles scheint wieder in Ordnung zu sein.

Unser Zustand ist jedoch so, als wie wenn man gerade vom Dach fällt und jemand fragt: „Na, wie gehts?“ und wir antworten: „OK, ich lebe ja noch“.

Dennoch sind die Menschen voller Angst. Doch kann der Mensch nicht in ständiger Angst leben, er muss es irgendwie ausgleichen und bis man nicht herausgefunden hat, was der Grund für „die Krankheit ist“ und wie sie weitergeht, kann man nichts dagegen tun. Auf diese Weise werden sie den Weg für die Heilung finden.

Die Krankheit mag lange Jahre anhalten, wenn man sie nicht gleich behandelt. Doch wenn wir damit beginnen, dann wird alles sehr schnell und leicht geschehen. Das Heilmittel ist vorhanden, es ist die Methode der Korrektur der Natur des Menschen, bekannt als „Kabbala“.

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Warum ist es leichter, Sushi zu lieben als seinen Nächsten zu lieben?


Eine Frage, die ich erhielt: Man muss keine Anstrengung unternehmen, um Sushi oder sein Kind zu lieben. Warum ist es so, dass man, um seinen Nächsten zu lieben, durch einen so schwierigen, aufwendigen und langen Prozess gehen muss?

Meine Antwort: Wenn wir unser egoistisches Verlangen befriedigen, funktionieren wir instinktiv: wir lieben uns selbst und alles was uns gehört, und wir lehnen alles ab, was fremd ist, weil wir spüren, dass es fern von uns ist und nicht zu uns gehört. Diese Empfindung des Unterschieds zwischen „mein“ und „dem Rest“ wurde in uns erschaffen, um uns erkennen zu lassen, dass wir zur ganzen Welt und zum Schöpfer entgegengesetzt sind. Die Offenbarung dieser Tatsache wird die Offenbarung der „zerbrochenen gemeinsamen Seele“ genannt.

Wenn der Schöpfer für eine Person klar offenbart wäre, würde die Person ihrer Entscheidungsfreiheit, jeglicher freier Verlangen, Gedanken und Handlungen beraubt sein. Sie würde vor dem Schöpfer vollständig annulliert sein. Damit der Mensch Gleichheit mit dem Schöpfer erlangt, der die Eigenschaft des Gebens ist, muss er in einem Zustand beginnen, in dem der Schöpfer für die Person verborgen ist. Allerdings benötigt man dann anstelle des Schöpfers ein anderes Vorbild oder Modell der Eigenschaft des Gebens und der Liebe.

Um diese Gelegenheit für uns zu erschaffen, um zur Gleichheit mit dem Schöpfer zu gelangen, während Er verborgen ist, zerbrach die einzelne Seele von Adam HaRishon in individuelle Seelen. Als Resultat dieses Auseinanderbrechens bildet sich jetzt jede Seele ein, außerhalb der anderen zu sein und fühlt sich durch ihren Egoismus von ihnen abgestoßen. Und wenn eine Seele ihren Egoismus korrigiert – ihr Getrenntsein von den anderen Seelen, erreicht sie die Eigenschaft von Geben und Geichheit mit dem Schöpfer. Das ist das Ziel der Schöpfung.

Demzufolge sollten wir nicht danach streben irgendeine unserer Handlungen zu korrigieren, sondern lediglich unsere Einstellung zu den anderen. Es steht geschrieben, „Man kommt von der Liebe zum Nächsten zur Liebe zum Schöpfer.“ Auf diese Weise korrigieren wir unsere Seele und erreichen das Ziel der Schöpfung. Folglich ist „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ das allgemeine Gesetz der Welt (der Tora), und die anderen Gesetze sind besondere Fassungen dieses Gesetzes.

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Die alles verzehrende Krise!


In den Nachrichten (übersetzt aus MIGnews): „Fixierung auf die Krise“ – In letzter Zeit werden alle Ereignisse in Verbindung mit der Krise betrachtet. Es sieht so aus, als ob die Krise eine Basis unseres Lebens wird. In anderen Ländern, wie Russland, versuchen die Menschen, nicht viel über die Krise zu sprechen. Sicher fordert niemand, eine Zensur für krisenbezogene Inhalte einzuführen, doch es sieht so aus, als ob die gesamte Welt auf die Krise fixiert ist.

Nebenbei bemerkt, haben die Amerikaner eine sogenannte „Theorie des positiven Denkens“. Sie besagt, dass man ohne positive Gedanken nicht vorankommen und mit Sicherheit nicht aus der Krise herauskommen kann, egal ob persönlich, national oder global.

Mein Kommentar: Der Grund liegt nicht in der Krise selbst, sondern in dem Zustand der Menschheit, vollkommen miteinander verbunden zu sein. Daher wird sich unsere Situation weiter verschlechtern, bis wir unsere Verbindung untereinander, der Natur angleichen (d.h. gegenseitig und gütig). Außerdem ist es unmöglich, mit den Kräften unserer Welt den Egoismus in Altruismus umzuwandeln! Nur die Kraft, welche den Egoismus erschaffen hat, kann ihn verändern. Diese Kraft wird durch das Studium der Kabbala auf uns herangezogen, denn die Kabbala studiert die Eigenschaften dieser Kraft und wie man ihren Einfluss auf einen Menschen heranziehen kann.

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Israel – Eines der meist gehassten Länder der Welt


In den Nachrichten (aus Jpost): „Israel auf Platz 141 von 144 im Global Peace Index“ Nur drei Länder in der Welt sind laut Angaben des Global Peace Index weniger friedlich als Israel… Israel befindet sich auf Platz 141 von 144 Ländern, mit nur Somalia, Afghanistan und dem Irak hinter sich… Der Bericht verwendet 23 Indikatoren, um das Vorhandensein oder die Abwesenheit von Frieden zu bestimmen, wie das Respektieren der Menschenrechte, militärisches Potenzial, das Potenzial für Terrorangriffe und die Wahrnehmung von Kriminalität in der Gesellschaft.

Mein Kommentar: Zum ersten Mal erschien der Antisemitismus im alten Babylon mit der Gründung der ersten kabbalistischen Gruppe durch einen babylonischen Priester namens Abraham. Hass ist eine Folge der Tatsache, dass diese Gruppe unter einem anderen System funktionierte, eines Systems des Gebens und der gegenseitigen Liebe. Durch das Erscheinen dieser kabbalistischen Gruppe, sah die Welt zum ersten Mal einen Teil der Menschheit, der durch eine Kraft, die dem Schöpfer gleich war – der des Gebens und der Liebe – unter Seinem direkten Einfluss stand. Das ist der natürlichen egoistischen Kraft entgegengesetzt, unter der jeder, anders als die Babylonier, funktioniert, da die Nicht-Babylonier den Weg der Entwicklung des Egoismus genommen haben.

Es gibt zwei Teile der Menschheit. Der eine ist Israel, der danach strebt, die Eigenschaften des Schöpfers zu erlangen. Der andere Teil besteht aus den Nationen der Welt, die sich unter dem Einfluss des natürlichen Egoismus entwickeln und sich im Gegensatz zu den Höheren Kräften der Entwicklung befinden. Davon kommt der Hass.

Der Hass wird nur durch die Korrektur der gesamten Menschheit beseitigt werden. Das muss während der verbleibenden 230 Jahre von insgesamt 6.000 Jahren egoistischer Entwicklung der Menschheit passieren.

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Beim Rüstungswettlauf wird es keine Sieger geben


In den Nachrichten (BBC): Rüstungsausgaben erreichen neue Rekordhöhe – Die weltweiten Rüstungsausgaben haben im Jahr 2008 einen Anstieg um 4 % auf eine Rekordhöhe von 1,464 Milliarden US-Dollar erfahren. Seit 1999 sind das 45 % mehr, so das Stockholmer Friedensinstitut Sipri. „Die weltweite Finanzkrise ist bei den Einkünften, Gewinnen und Aufträgen der großen Waffenunternehmen noch nicht spürbar“, so Sipri.

Mein Kommentar: Der Anstieg ist offensichtlich. Keiner bedroht jedoch den Anderen. Der militärische Wettlauf wird nur dazu genutzt, zu stehlen. Kriege werden nur benötigt, um sich an den Aufträgen des Militärs zu bereichern. Letztendlich geht es hierbei nur darum, die Staatsgelder in die Taschen von einigen Privatpersonen umzuleiten. Der Wettlauf wird nur dann ein Ende haben, wenn wir beginnen den Egoismus zu korrigieren. Bis dahin wird das Rennen jedoch nur weiter zunehmen. Tatsächlich wird es nur mit Beginn der Korrektur des Egoismus aufhören.

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Blog-post: Unehrliche Geschäfte sind ein wenig wie Lammbraten – Man kann ihn nicht ganz essen, aber man kann ihn auch niemand anderem geben

Der Unterschied zwischen dieser Krise und den vorherigen

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist eine normale Krise, und wie unterscheidet sich die gegenwärtige Krise von vorherigen?

Meine Antwort: Eine normale, klassische Krise wird durch Überproduktion verursacht, wo ein Rückgang der Nachfrage einen Rückgang in der Produktion verursacht, was auf einen Anstieg der Arbeitslosigkeit und eine Abnahme im Einkommen hinausläuft. Das verursacht in Folge den weiteren Rückgang der Nachfrage. Eins bedingt das andere, bis sich diese Spirale nach unten zu einem Punkt zusammenzieht.

Die gegenwärtige Krise ist anders, weil sie nicht durch Überproduktion verursacht wurde, sondern durch die Offenbarung unseres globalen Egoismus. Wir haben die Spitze der individuellen, egoistischen Entwicklung erreicht und die einzige Art, wohin wir uns von hier aus entwickeln können, ist, die Verbindung zwischen uns zu verbessern, anstatt einzeln vorwärts zu gehen.

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