Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Egoismus'

Krebs, wie der Egoismus, tötet sich selbst


In den Nachrichten (aus LiveScience): Krebs tötet auch wilde Tiere“ – Krebs ist für ungefähr 10 Prozent aller Todesfälle beim Menschen verantwortlich. Wenn du denkst, dass uns das zu etwas Besonderem macht, dann haben die Wissenschaftler Neuigkeiten für dich: Wilde Tiere sterben zu ungefähr der gleichen Prozentzahl an Krebs und manche Arten sind daher vom Aussterben bedroht.

Mein Kommentar: Krebs ist die Folge vom Egoismus, weil es etwas ist, das innerhalb eines tierischen Körpers entsteht und benachbarte Gewebe abtötet oder seine Umgebung (wie wir es mit unserer Umgebung machen). Das hat zur Folge, dass die Krebszellen ebenfalls sterben.

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Prinz Charles: Nur noch acht Jahre, um die Welt zu retten


In den Nachrichten (übersetzt aus The Independent): „Nur noch 96 Monate, um die Welt zu retten, sagt Prinz Charles“ – Der Kapitalismus und das Konsumverhalten haben die Welt an den Rand des ökonomischen und ökologischen Kollaps gebracht, mahnte der Prinz von Wales in einer Ansprache… Die Ansprache von Charles war sein erster Versuch, eine schlüssige Philosophie zu präsentieren, in der er die Gefahr für die Umwelt in den Kontext eines versagenden Wirtschaftssystems stellte…

Charles sagte, dass wir ohne „stimmige finanzielle Impulse und Abschreckungsmittel“ nur noch 96 Monate haben, um einen „irreparablen Kollaps des Klimas und des Ökosystems zu vermeiden und alles, was damit zusammenhängt… Wenn wir uns dem nicht stellen, könnte die Natur, die größte Bank von allen, Pleite machen…“
Mein Kommentar: Das Ökosystem ist nicht von uns abhängig, aber das Wirtschaftsystem. Jedoch der Weg, um es zu verbessern, ist nicht, zu versuchen, es direkt zu beeinflussen, sondern indem wir unsere Absichten von „Empfangen“ zum „Geben“ korrigieren. Wie kann man das tun? Das ist nur möglich, indem wir eine spirituelle Kraft von oben heranziehen, die Kraft, die unseren Egoismus erschaffen hat und die ihn verändern kann und ihn in die entgegengesetzte Eigenschaft umwandeln kann, der des Gebens und der Liebe. Die Weisheit der Kabbala sagt uns, wie wir diese Kraft der Korrektur heranziehen können.

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Wie können alle Nationen eine Familie werden?


In den Nachrichten (aus BBC News ): „Es besteht ein stark empfundenes Bedürfnis nach einer Reform der Organisation der Vereinten Nationen ebenso wie der wirtschaftlichen Unternehmen und der Finanzgesellschaften, um die Idee Wirklichkeit werden zu lassen, dass alle Nationen der Welt, wie eine Familie zusammenleben“, so der Papst in seiner Dritten Enzyklika (…) „Eine wirkliche politische und globale Autorität wird dringend benötigt, um die Weltwirtschaft zu verwalten, die von der Krise angeschlagenen Wirtschaften wiederzubeleben, und eine Verschlimmerung der bestehenden Krise und der daraus resultierenden schlimmen Folgen zu verhindern“, heißt es weiter. „Eine Regulierung per Gesetz wird vonnöten sein, damit beständig der Grundsatz der Subsidiarität und Solidarität respektiert und das Wohl Aller im Auge behalten wird (…) Weiterhin muss eine solche Autorität zur Gewährleistung der allgemeinen Sicherheit und der Gesetzestreue, allgemein anerkannt und mit Durchsetzungskraft ausgestattet sein.

Mein Kommentar: Ich stimme dieser Idee zu, solange sie nicht mit der Religion und dem religiösen Verständnis moraler Prinzipien, der Gnade und der sozialen Wohlfahrt vermischt wird. Der einzige Weg sie zu verwirklichen ist jedoch, die menschliche Natur zu ändern. Der Egoismus muss in Altruismus verwandelt werden. Dies kann nur durch den Einsatz der Methode der Kabbala geschehen.

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Wir benötigen nur das Lebensnotwendige

Eine Frage, die ich erhielt: Nehmen wir an, ein Schicksalsschlag ist über mich hereingebrochen. Ich wurde aus meiner Arbeit entlassen – ich fühle mich schrecklich. Soll ich mich immer noch an den Schöpfer heften?

Meine Antwort: Das ist genau das, was der Welt heute zustößt – die Welt erhält Schicksalsschläge und es wird viele solcher Schicksalsschläge geben. Das alles ist notwendig, damit der Mensch einen Zustand erreicht, in dem er einwilligt, seinen Egoismus zurückzuweisen.

Indem er seinen Egoismus ausmerzt, entdeckt der Mensch, dass er vom Schöpfer nur ein wenig zu empfangen braucht – das was lebensnotwendig ist. Das gleicht den Zellen und den anderen Körperteilen, die zum Wohle des ganzen Körpers existieren und demzufolge spüren sie seine allgemeine Existenz. Ebenso fühlen wir das gemeinsame, ewige und perfekte Leben des unendlichen und unbegrenzten Universums.

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So korrigiert man einen Egoisten!

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann man sein Gefühl für seine Nächsten erwecken, als ob es die eigenen Kinder wären? Wie werden sich diejenigen korrigieren, die nicht nach dem Sinn des Lebens streben?

Meine Antwort: Das Studium der Kabbala und die richtige Umgebung helfen uns, die Natur der Höheren Stufe (Welt) und der Einheit aller Teile der Welt zu verstehen. Uns ist die Gelegenheit gegeben, dies unter uns in unserer Gruppe zu verwirklichen und dadurch zur Erkenntnis zu gelangen, dass dies unmöglich ist, obgleich wir aneinander gebunden und voneinander abhängig sind. Heute beginnen die Menschen allmählich deutlich das Netz wahrzunehmen, das uns alle verbindet.

Die gegenwärtige Krise ist dazu da, um uns unsere schädliche Verbindung zu zeigen und unsere Unfähigkeit, sie zu korrigieren, obwohl wir erkennen, dass der gegenseitige Egoismus die Ursache all unserer Probleme ist.

Je eher dieses Wissen die Massen durch die Medien erreicht, um so eher wird das Übel erkannt und desto kürzer wird unser Leidensweg sein.

Unser Gefühl der Hilflosigkeit, aufgrund unserer egoistischen Verbindung, wird unser Leiden und Verlangen vereinen, um einen Weg heraus und eine Lösung des Problems zu finden.

Sobald jeder Mensch seine Abhängigkeit von anderen spürt, wird er sich für ihre Situation interessieren und sich um ihr Wohlbefinden sorgen. Erst einmal kommt das Gefühl, eine vereinte Familie zu sein, aus egoistischem Interesse. Wenn wir uns jedoch verbinden und näher kommen, werden wir die richtige Voraussetzung erlangen, um unsere Gemeinsamkeit zu spüren.

Jeder wird lernen, Rücksicht auf seinen Nächsten zu nehmen und ihn als einen Angehörigen zu behandeln, indem er mit ihm alles gleichmäßig auf egoistische Weise teilt, bis wir auf der ganzen Welt völlige Gleichheit erreichen.

Mit dieser Art von Teilen werden die Menschen alles haben, was sie brauchen, da die Natur für alle sorgt.

Indem die Menschen auf egoistische Weise das Gesetz der Gleichheit mit dem Schöpfer befolgen, werden sie anfangen, die Bindung zu ihrer spirituellen Wurzel zu enthüllen, genau wie ein Arm oder Bein seine Bindung zum Gehirn enthüllt.

 

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Unsere integrale Welt ist ein Kreis ohne Anfang und Ende


Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann man seinen Egoismus hassen, ohne gleichzeitig andere zu hassen?

Meine Antwort: Das Problem mit der heutigen Welt ist, dass jeder allen anderen die Schuld gibt. Doch wenn wir von einem geschlossenen, integralen System sprechen, dann haben alle Schuld. Niemand hat Recht oder Unrecht. Wenn das Böse existiert, ist es das Ergebnis eines jeden von uns.

Wenn alle Zahnräder untereinander verbunden sind, gibt es kein Rad, das der Belohnung und Strafe entkommen kann. Sie sind alle verbunden. Man kann nicht sagen, dass jemand umkehren oder andere zum Umkehren zwingen muss, wegen der anderen. Sie alle bewegen sich simultan. Darum muss unsere Korrektur eine gemeinsame sein. Das bedeutet, dass wir alle simultan entscheiden müssen: „Lasst uns aufhören, in entgegengesetzte Richtungen zu gehen und damit beginnen, in die gleiche Richtung zu gehen – einer zum Wohle des anderen.“

Jeder hat Schuld an dem, was in der Welt geschieht. Es gibt keine Täter oder Opfer. Wir sind alle absolut gleich verantwortlich für all das Gute und Schlechte. Das ist so, weil wir in einer integralen Welt leben und die Darstellung einer integralen Welt ist ein „Kreis“, der weder Anfang noch Ende hat. Also kann man niemandem die Schuld geben. Jedermann trägt zu allem bei, was in der menschlichen Gesellschaft geschieht.

Wir müssen die Natur eines vollständigen integralen Systems erlangen und anfangen, jeden auf andere Weise zu behandeln. Wenn ich zur Erkenntnis des Bösen gelange, komme ich zur Erkenntnis, dass ich der einzige Täter in der Welt bin

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Baal HaSulam Artikel: Die Bürgschaft (Arwut)

 

Wir haben keine Wahl, außer dem Gesetz der Natur zu gehorchen


Eine Frage, die ich erhielt: Warum findet unsere weitere Entwicklung auf einer neuen Stufe statt und kann nicht durch die existierenden Methoden geschehen?

Meine Antwort: Weil alle vorherigen Entwicklungszeiträume einer einzigen Richtung folgten, die auf den individuellen und gesellschaftlichen Stufen durch das wachsende Ego bestimmt war. Diese Entwicklung war nicht von einer altruistischen Verbindung zwischen uns abhängig.

Mit jeder Zeitperiode würden wir nur eine weitere Verbindung zwischen uns schaffen, die je nach unserer Stufe des Egoismus zu neuen Gesetzen, Verbindungen und Vereinbarungen führen würde. Auf diese Weise haben wir in unserer Entwicklung die Anpassungen vorgenommen.

Jedoch heute zwingt uns die Natur, eine neue Stufe einer globalen, miteinander verbundenen, menschlichen Gesellschaft zu errichten und, ob wir es mögen oder nicht, müssen wir diesem Naturgesetz gehorchen.

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Die egoistische Natur des Menschen ist die wahre Ursache für die Krise


In den Nachrichten (aus The Epoch Times): „Gordon Brown: der G8-Gipfel soll das Wachstum ankurbeln“ – Die Welt muss sich des Ausmasses des Abschwungs bewusst werden und Anstrengungen unternehmen, um in den von der Rezession gebeutelten Ländern die Wirtschaft wieder anzukurbeln, so der britische Premierminister Gordon Brown am Vorabend des Gipfels gegenüber der Nachrichtenagentur Reuter. Im Vorfeld des 3-tägigen Gipfels in Italien war viel darüber spekuliert worden, ob China und Russland den US-Dollar als Reservewährung loswerden wollen.

Mein Kommentar: Die Krise ist nicht finanzieller, ökologischer oder sonstiger Art. Sie ist globaler Art und betrifft die gesamte menschliche Zivilisation auf allen Ebenen der Existenz. Wir müssen daher das Problem betrachten, das an der Wurzel der Krise liegt und allen gemeinsam ist: unsere egoistische Natur. Der gegenseitige Hass resultiert aus diesem Egoismus. Dies macht uns der Natur entgegengesetzt und wir bekommen es in Form einer allgemeinen globalen Krise zu spüren. Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem wir dazu bereit sind unsere Natur zu ändern, werden wir weiter leiden.

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Es dreht sich alles um die Absicht


Eine Frage, die ich erhielt: Ist es Ihre Ansicht, dass jegliche Nutzung der Wissenschaft das Gleichgewicht der Natur stört? Zum Beispiel basiert die Naturheilkunde auf der Harmonie mit der Natur, durch die Anwendung natürlicher Heilmittel – wie kann sie damit die Natur stören?

Meine Antwort: Es geht nicht darum, ob wir hilfreiche oder schädliche Substanzen verwenden. Schließlich sind alle Heilmittel in Wirklichkeit Gift. Das Symbol der Medizin ist eine Giftschlange – das schädlichste Geschöpf in der Natur. Jedoch während Gift für einen gesunden Körper tödlich ist, verwandelt es sich zu Medizin für einen kranken Körper. Es geht nur darum, wie wir das, was wir von der Natur nehmen, anwenden. Selbst die hilfreichsten Substanzen verursachen Schaden, wenn sie egoistisch verwendet werden.

Daher ist es die Absicht unserer Handlungen, was zählt: Zum Nutzen für die Menschheit (Natur) oder für den eigenen Nutzen. Man kann nicht gleichzeitig beides haben. Es hängt alles davon ab, was die Grundlage deiner Handlungen ist: Egoismus oder die Liebe für andere.

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Es gibt einen Zweck für die Turbulenzen in unserem Leben


Wir befinden uns heute in einem einzigartigen Dilemma: Die Natur zeigt uns, dass wir voneinander getrennt sind und einander hassen und dass unser Egoismus zerstörerisch ist. Dennoch zeigt sie uns auch, dass wir auf einer globalen Ebene voneinander abhängen und gegen unseren Willen miteinander verbunden sind.

Wir können nirgendwohin voreinander davonlaufen. Wir werden verpflichtet, das Gesetz der Natur zu befolgen, und es ist die Natur, die uns dazu zwingt, viel mehr als künstliche, vom Menschen geschaffene Bedingungen. Wenn wir diesem Gesetz nicht Folge leisten, werden wir in noch größerem Konflikt mit der Natur sein und uns dem Risiko von noch größeren Schlägen und Leiden aussetzen, bis hin zu Auslöschung. Und all das wird aufgrund unseres Egoismus geschehen.

Wir sind in einem Zustand der Vertreibung aus der Natur. Gibt es irgendetwas, das uns aus diesem Zustand befreien könnte? Das gibt es: Unsere Erlösung liegt in der Erschaffung der richtigen Verbindung zwischen uns und der Natur um uns. Das wird uns die Gelegenheit geben, ein integraler, harmonischer Teil von ihr zu werden.

Es ist zwingend, dass jeder von uns fühlen und verstehen wird, dass unser Überleben -Nahrung, Wasser, Klima, Gesundheit, psychische und spirituelle Bedingungen und alles andere – ausschließlich von unserer Harmonie mit der Natur abhängen. Das ist in der Tat der Zweck der Turbulenzen in unserem Leben. Alle Situationen, Vorfälle und Zustände, durch die wir gehen, geschehen mit der Absicht, uns bei der Enthüllung der inneren, antreibenden Kraft zu helfen, welche der Schöpfer ist. Die Schwierigkeiten und Spannungen ermöglichen es uns zu lernen, Ihn zu fühlen und zu erkennen, dass Er die Ursache hinter allem ist.

Das ist der Grund, weshalb die Krisen in Wellen kommen. Ihr Ziel ist es, zu enthüllen, dass der Hass zwischen uns der Grund für alle üblen Dinge in der Welt ist. Wir werden dann erkennen, dass dieser Hass einer Vertreibung aus der Vollkommenheit gleichkommt und dass die Erhebung über diesen Hass
uns von der Ausschließung befreien wird.

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