Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Methode der Korrektur, Teil 11

Wem wurde die Methode zur Korrektur gegeben?

Frage: In seinem Artikel „Liebe zum Schöpfer und Liebe zu den Geschöpfen“ schreibt Baal HaSulam, dass die kabbalistische Methode einem Volk mit dem Ziel gegeben wurde, sie allen anderen Völkern zu übermitteln.

Stellt es sich heraus, dass der Schöpfer nach hunderttausenden von Jahren der Entwicklung aus der gesamten Schöpfung eine bestimmte Gruppe von Menschen herausgegriffen hat, die dieser Methode zugeneigt war?

Antwort: Er nimmt die Vertreter aller Völker der Welt. Er bringt sie in eine Gruppe zusammen, die „Israel“ genannt wird – „direkt zum Schöpfer“. Er gibt ihnen die Methode, um dieses Ziel zu verwirklichen und an alle anderen weiterzugeben.

Die Methode der Korrektur besteht darin, dass der Mensch die Eigenschaft des Schöpfers, d.h. die Eigenschaft des Gebens, erlangt, indem er die Wünsche des anderen über seine eigenen stellt.

Frage: Wenn der Schöpfer die Eigenschaft des Gebens ist, denkt Er dann nicht an sich selbst?

Antwort: Natürlich tut er das nicht. Er denkt nicht an sich selbst. Wir denken immer nur an uns selbst. Darüber können wir Gedanken über andere aufbauen.

Aus der TV-Sendung „Grundlagen der Kabbala“, 07.02.2019

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Das Erwachen „Israels“

Anmerkung: Die gesamte Schöpfung ist in zwei Teile aufgeteilt. Ein Teil wird „Israel“ genannt, der andere Teil „die Völker der Welt“. Wenn Israel seine Funktion nicht erfüllt, kommen die Völker der Welt mit ihren Ansprüchen. Dies manifestiert sich auf der menschlichen- sozialen Stufe.

Antwort: Das nennt man Antisemitismus.

Anmerkung: Obwohl alles in der Kabbala beschrieben und studiert werden kann, , versteht weder Israel noch die Völker der Welt,  woher das kommt.

Antwort: Natürlich! Auch das steht in der Tora geschrieben. Es entsteht naturgemäß der Hass der Völker der Welt gegenüber Israel. Es gibt kein anderes Phänomen  wie dieses.

Frage. Die Funktionen „Israel“ und die „ Völker der Welt“ werden nicht von den Menschen ausgewählt? Wird es von der Natur erfüllt?

Antwort: Nein, es wird nach der Seele differenziert. Jeder Mensch auf der Welt kann es erfüllen.

Zum Beispiel spürt plötzlich ein Eskimo das er ein Bedürfnis hat die Eigenschaft der Natur, deren Ursachen und Folgen, warum und wozu er existiert, für sich zu entdecken. Mit anderen Worten, er eilt zum Schöpfer, zur Quelle dieses Wissens, dieser Entdeckungen.

Deshalb durchforscht er sich und entsprechend seinem Streben wird er als „Isra-el“- „ direkt zum Schöpfer“ genannt.

Frage: Die sogenannte „Gottesselektivität“ ist somit nur eine Abstufung der Natur?

Antwort: Ich würde sagen, dass es zwei Teile in dieser „Gottesselektivität“ gibt. Zum Einen  gibt es den Teil der einem Menschen von Oben gegeben wird das heißt, er wird von der Höheren Kraft ausgewählt, die ihm das Verlangen nach dem Schöpfer gibt. Zum Anderen verspürt der Mensch den Wunsch die Höhere Kraft selbst zu erlangen und strengt sich deshalb an. Demzufolge ist es notwendig von Oben, als auch von unten bewegt zu werden.

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Aus dem Fernsehprogramm“ Die Grundlagen der Kabbala“ 28.01.2019