Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'die Kabbala'

Was bedeutet es, „dem Schöpfer Genuss zu bereiten“?

Frage: Was bedeutet es, „dem Schöpfer Genuss zu bereiten“? Genuss ist die Füllung der Kli (des Gefäßes), und Leiden ist das Ausbleiben der Füllung. Ist es richtig anzunehmen, dass sich der Schöpfer in mir befindet?

Antwort: Ja, das stimmt. Ich bin sehr froh, dass Sie zum richtigen Schluss gekommen sind.

Frage: Daraus folgt: “ dem Schöpfer Genuss zu bereiten“ bedeutet, sich innerlich auf die Eigenschaft des Gebens und der Liebe zu konzentrieren, ist das richtig?

Antwort: Natürlich. Die ganze Welt ist in uns. Außerhalb gibt es nichts. Lest, was die Kabbala über die Wahrnehmung der Wirklichkeit sagt. Wir begreifen nur das, was in unseren Gefühlen und Wahrnehmung vorkommt. Der gesamte Kosmos befindet sich in unserem Bewusstsein, auch der Schöpfer. Wir alle sind in diesem Bewusstsein. So ist es zu verstehen. Daran ist nichts merkwürdig, und es gibt keinen Widerspruch.

Lernen Sie die kabbalistische Literatur kennen, die über die Wahrnehmung der Wirklichkeit schreibt. Es ist spannend.

Aus dem Unterricht, 26.01.2020

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Bildung in der Kabbala

Frage: Ein Zehner ist ein Mini-Modell der Gesellschaft. Anstatt mit der ganzen Menschheit zu arbeiten, was prinzipiell unmöglich ist, haben die Kabbalisten, wie bei einem Hologramm, die kleinste Zelle genommen, in der man die Methode umsetzen kann, stimmt das?

Antwort: Vollkommen richtig.

Aussage: Kabbalisten sagen, dass auch zwei Menschen eine Mindestgesellschaft darstellen.

Antwort: Wenn es nicht anders geht, können es im Prinzip zwei Menschen sein. Erst dann beginnt der Mensch den Unterschied zwischen sich selbst und dem anderen zu spüren: wer „ich“ und wer „er“ ist. In der Tat kann man die altruistische Eigenschaft des Gebens nur dann schnell und richtig erlangen, wenn man sich in einem Zehner befindet.

Frage: In den Orginalquellen wird viel über den Zehner geschrieben. Kabbalisten haben immer auf diese Weise studiert. Gab es das Studium zu zweit praktisch nicht?

Antwort:  Am Anfang der Entstehung und Entwicklung der Kabbala war das möglich. Damals gab es besondere Seelen und Bedingungen.

Frage: Darf ein Mensch heute keinen persönlichen Kabbala-Lehrer haben? Ist es möglich, privat zu unterrichten?

Antwort: Es kann Privatlehrer geben. Als ich zusammen mit meinem Freund zu RABASH kam, gab er uns als Lehrer einen älteren Mann, einen seiner Schüler zur Seite und wir studierten beide sechs Monate lang bei ihm.

Frage:  Damals gab es so gut wie keine Menschen, welche die Kabbala lernen wollten. Ist das heute möglich?

Antwort: Nein. Ich glaube nicht, dass das überhaupt hilfreich ist. Am besten geht es in einer Gruppe. In der Kabbala ist alles so sehr an die Verbindung zwischen den Freunden gebunden, dass andere Ausbildungen nicht effektiv sind.

Frage: Und in der Anfangsphase, damit man zumindest verstehen kann, worum es geht?

Antwort: Das ist möglich. Hier kann es Privatunterricht geben. Aber das ist keine Bewegung in Richtung Ziel, sondern die Füllung mit Wissen.

Aus der Fernsehsendung „Grundlagen der Kabbala „, 20.03.2019.

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Aufbau der zukünftigen Gesellschaft, Teil 6

Kabbala – Ratgeber für die Gesellschaft der Zukunft

Baal HaSulam „Aufbau der zukünftigen Gesellschaft“: 3…sie müssen das moralische Level der Mehrzahl der Bevölkerung auf einer Grundlage festlegen, die es ermöglicht und garantiert, dass der korrigierte Kommunismus niemals korrumpiert wird.

Die Menschen müssen verstehen, dass alle Gesetze einer zukünftigen Gesellschaft absolut und ewig sind. Erst dann werden sie von sich aus beginnen, alles bewusst einzuhalten.

Kabbala, als Mittel zur Erreichung des Schöpfungsziels (das allgemeine Gesetz des Universums) ist die einzige Methode, die gewährleistet, dass das Level des Kollektivs auf die moralische Ebene des “Arbeiten entsprechend der Fähigkeit und Erhalten entsprechend den Bedürfnissen” angehoben wird.

Die Weisheit der Kabbala erklärt die Umsetzung der Methodik zur Schaffung einer neuen Gesellschaft: wie man dies macht, wie man alle Gesetze und Regeln in ihr umsetzt. Sie ist in Tat ein Leitfaden für die Gesellschaft der Zukunft.

Frage: Kann dies irgendwie bewiesen werden?

Antwort: Man kann es nicht beweisen, die Menschen werden einfach keine andere Wahl haben. Aufgrund all ihrer Probleme werden sie sehen, dass nur diese Weisheit den richtigen Rat gibt.

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Sinn des Lebens Teil 6.

Patent für den endlosen Genuss

Frage: Wird im materiellen Leben die Erfüllung unserer Wünsche in der Konfrontation mit dem Verschwinden des Genusses empfunden? Wenn ich zum Beispiel durstig bin, trinke ich einige Schluck Wasser und empfinde dabei Genuss, dann verschwindet er. Gibt es in der Kabbala ein Patent für den endlosen Genuss?

Antwort: Die Kabbala hat in der Tat ein Mittel das uns ermöglicht, kontinuierlich und immer mehr zu genießen.

Die Genüsse in dieser Welt werden durch unsere Verlangen auf unbelebter, pflanzlicher und tierischer Stufe neutralisiert. Es verschwindet sowohl das Verlangen als auch der Genuss – ich fühle mich doppelt leer, d.h. ich bringe mich fast um.

Nach der Kabbala muss ich den Genuss auf eine Art und Weise erhalten, dass mein Verlangen nicht ausgelöscht wird. Erst dann werde ich diesen Genuss als unendlich empfinden. Je mehr ich Genuss und Verlangen haben werde, werde ich noch mehr Genuss und Verlangen erhalten – ich werde eine stetig sich steigernde Erfüllung empfinden. Aus diesem Grund wird die Kabbala als die Wissenschaft des Empfangens bezeichnet.

Frage: Muss es also eine Art Schirm, einen Widerstand erzeugen, der das Vergnügen, das Verlangen nicht auslöscht? Was ist das?

Antwort: Es ist ein Aufstieg über unsere egoistischen Verlangen. Das heißt, dass ich mich von diesem Verlangen loslöse, es unabhängig von meinen Gefühlen für Seine Absicht benutze, um es mit Genuss zu füllen. Ich brauche den Genuss nicht für mich selbst zu empfinden, sondern dafür, dass Andere und der Schöpfer Freude daran haben.

Frage: Kann ich durch diesen Widerstand zu einem anderen Mensch werden?

Antwort: Ja, denn wenn ich das für einen anderen Menschen mache, dann isoliere ich mich. Durch diesen Menschen trenne ich mein Verlangen von der Erfüllung ab, da ich es seinetwegen mache. Dann verschwindet mein Verlangen, der Genuss wird dabei nicht neutralisiert, da sich der Genuss auf den Nächsten bezieht. In diesem Zustand kann ich den Genuss unendlich empfinden.

Frage: Dies ergibt ein Modell: Ich, ein Anderer und der Genuss. Reicht dabei ein Mensch aus, oder muss es eine Gruppe von Menschen, oder sogar die ganze Menschheit sein?

Antwort: Das spielt keine Rolle. Das Wichtigste ist, dass sich der Genuss außerhalb von mir befindet, dann kann ich ihn tatsächlich ständig und zunehmend erleben.

Frage: Was hat das mit dem Schöpfer zu tun? Wo ist hier der Schöpfer?

Antwort: Der Schöpfer ist die Ursache für all das. Er lehrt uns mit seinen immerwährenden positiven und negativen Einflüssen wie wir ein Werkzeug bauen können, um den kontinuierlich zunehmenden Genuss zu erhalten.

Frage: Warum heißt es nicht „Ich, der Schöpfer und der Genuss“, sondern „Ich, der Nächste und der Genuss“?

Antwort: Es spielt keine Rolle, ob es der Schöpfer oder ein anderer Mensch ist. Es ist so, dass der Schöpfer als eine dritte Person handelt, die absolut alle ersetzt. Indem man sich daraufhin ausrichtet, die Anderen zu füllen, um so den Schöpfer zu erfüllen, löst man sich von sich selbst vollständig los.

Frage: Wenn ich jetzt Genuss empfinden möchte, muss ich mich dann nach einem, mir unbekannten Menschen umschauen, um ihm etwas Gutes zu tun?

Antwort: Nein, so funktioniert das nicht. Auf diese Weise beginnt man diesen Menschen als sich selbst zu betrachten, dadurch wird er dir sehr nah. Hier besteht die Gefahr, dass man diesen Anderen rein egoistisch erfüllt.

Bemerkung: Wenn es zum Beispiel mein Kind ist, dann kann ich es verstehen.

Antwort: Auch wenn es sich nicht um dein Kind, sondern um einen Fremden handelt. Deshalb muss alles durch den Zehner fließen, durch die Gruppe, hin zum Schöpfer. Es muss auf eine sehr ernsthafte Stufe erhoben werden.

Frage: Wie zeigt sich hier der Schöpfer? Äußert Er sich wie der Treibstoff, der mir die Möglichkeit gibt etwas zu machen?

Antwort: Der Schöpfer zeigt sich als Ziel, als die Adresse, an die sich mein Handeln richtet. Ich mache es für ihn. Durch die Gruppe hin zum Schöpfer, dann erhalte ich die klare Absicht zu Geben.

Frage: Woher weiß ich, was der Schöpfer braucht?

Antwort: Das ist unwichtig. Wenn ich auf diese Weise meine Handlungen aufbaue, löse ich mich von meinem Egoismus. Den Schöpfer gibt es nicht. Ich brauche dieses Konstrukt, um aus mir herauszukommen, um den absoluten und konstanten Genuss zu erreichen.

Frage: Was muss ich für andere tun? Muss ich ihnen etwas geben?

Antwort: Du wirst das Bewusstsein erlangen, zu merken was ihnen fehlt und wirst die Möglichkeiten sehen, sie durch dich zu erfüllen – sie so zu behandeln, dass das höhere Licht durch dich hindurchfließt und sie erfüllt.

Bemerkung: Hier läuft man Gefahr, sich in einer Illusion zu verfangen.

Antwort: Du kannst dich nicht in einer Illusion wiederfinden, da es von deinem Ego losgelöst ist. Der Egoismus kann hier nicht mit dir spielen. Das ist sehr real, sogar so real, dass Jahre vergehen, bis wir zu diesem Zustand kommen.

Frage: Woher weiß ich, was die anderen brauchen? Angenommen, ich habe ein paar Freunde, muss ich versuchen, etwas für sie zu tun, wenn sie mich darum bitten?

Antwort: Sie brauchen dasselbe wie du, absolut dasselbe.

Bemerkung: Sagen wir, ich muss den Sinn des Lebens finden.

Antwort: Sie möchten das Gleiche, denn sie sind mit dir in derselben Gruppe.

Frage: Wenn ich ihnen helfe, den Sinn des Lebens zu finden, den Schöpfer zu offenbaren, ich mich darum kümmere, dass sie es verstehen können, gebe ich ihnen dann?

Antwort: Ja, ihr helft euch gegenseitig. Diese gemeinsame Arbeit führt euch zu einem gemeinsamen Verlangen, zu einer gemeinsamen Absicht. Ihr werdet euch als so verbunden ansehen, dass ihr nicht mehr fühlt, wo der eine und der andere ist.

Durch eure gemeinsamen Verlangen und Absichten, offenbart ihr, durch die Gruppe, den Plan des Schöpfers.

Fortsetzung folgt…

Aus der TV-Sendung „Grundlagen der Kabbala“ von 14.01.2019

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Methode der Korrektur, Teil 2

Die Kabbala ist die Offenbarung der Naturgesetze

 Frage: Warum hat uns die Natur egoistisch und gegensätzlich zu ihr geschaffen?

Antwort: Damit wir uns, dank unseres Egoismus, als schreckliche Wesen erkennen können.

Nur das Ego ist ein Hindernis um das ewige, vollkommene Leben zu erreichen, wie können wir das korrigieren? Wie können wir uns, unsere Gesellschaft, unsere Umwelt, alles Mögliche verändern?

Hier haben wir doch das Bedürfnis, uns noch zu verändern. Es gibt zu diesem Thema eine Menge Methoden, Theorien und Ideen. Dazu gehören religiöse, nicht religiöse, mystische, fernöstliche, etc. Anwendungen.

Einer dieser Methoden ist die Kabbala. Sie unterscheidet sich von allen anderen, da sie vor langer Zeit, vor 6000 Jahren, entstanden ist. Laut der Kabbala gab es einen Mann namens Adam. Er war der erste Mensch, der die ganze Matrix, das gesamte System der Natur verstand und ihren Zweck, ihren Anfang, ihren Verlauf und ihr Ende entschlüsselte.

Adam hat den Grundstein für die Kabbala gelegt. Er hatte seine Schüler Sim, Ham, Yaphet und andere, die in der Tora allegorisch beschrieben werden. Sie entwickelten diese Wissenschaft bis zu Abraham im alten Babylon weiter.

Die Kabbala spricht davon, wie man sich über sich selbst, über seinen Egoismus erheben und sich mit anderen verbinden kann. Geschieht das, werden wir die gemeinsame Kraft der Natur und das Gesamtbild von ihr spüren. Es wird uns klar werden, dass die Natur ewig, vollkommen, unendlich, aber vor allem integral und ganzheitlich ist.

Wenn wir so handeln, werden wir ihre wahren Gesetze, ihre wahre Form enthüllen. Heute fühlen wir sie nicht und können sie weder erkennen noch sehen.

Fortsetzung folgt…

Aus der TV-Sendung „Grundlagen der Kabbala“, 07.02.2019

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Der Weg zum höchsten Ziel, Teil 1

Grundlagen der Kabbala

 Die Kabbala ist Ursache und Wirkung von absteigenden Höheren Kräften, die ständigen und absoluten Gesetzen unterworfen sind, sie sind miteinander verbunden und zielen darauf ab, die Höhere lenkende Kraft des Schöpfers durch den Menschen in dieser Welt zu offenbaren.(Baal HaSulam, „Die Wissenschaft der Kabbala“)

Die Kabbala sagt, dass wir in unserer Welt durch das konsequente Studium und die Offenlegung der Naturgesetze zur Erkenntnis der Höheren Welt, der Höheren Kraft des Schöpfers kommen können.

Wir werden Ihn, der alle Teile der Schöpfung verbindet, als absolutes, klares und höchstes Gesetz offenbaren. Indem wir den Schöpfer offenbaren, werden wir die gesamte Schöpfung verstehen, denn Er schließt alles ein.

Alles ist in ihm, einschließlich wir. Nur auf dem Weg zu dieser Einheit, dieser gemeinsamen Kraft, dem gemeinsamen System, verwirren wir uns in verschiedenen kleinen, privaten Situationen und Verbindungen. Im Allgemeinen offenbaren wir nur den Schöpfer, denn es gibt nichts außer Ihm.

So steht es geschrieben:“ Es gibt niemanden außer Ihm.“ Das ist die erste Voraussetzung, um die Grundlage der Kabbala zu bestimmen. Das heißt, die Kabbala beschäftigt sich damit, den Schöpfer, durch den Mensch in unserer Welt zu enthüllen. Der Mensch, der die gesamte Kette von sich bis zum Schöpfer studiert und ihn so nach und nach offenbart.

Fortsetzung folgt….

Aus dem Unterricht 18.08.2019

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„Warum sollen wir kein Plastik verwenden?“

 

Der Artikel wurde am 15.10.2019 in Quora veröffentlicht. 

Vor ein paar Tagen sprach mich ein neuer Student an und sagte: “Plastik ist schlecht für die Umwelt. Vielleicht wären wir in der Gesellschaft ein positives Beispiel, wenn wir kein Plastik verwenden würden.”

Ich erklärte ihm daraufhin, dass die Kabbala mit dem Thema Plastik absolut nichts zu tun hat.  Die Kabbala beschäftigt sich mit dem Ursprung aller bösen Erscheinungen in der Natur, also mit unserem egoistischen Verlangen zu genießen. Sie ergründet und korrigiert dies. 

Es bedeutet: die Absicht von „für meinen Nutzen“ in das, „zum Wohl des Anderen“, umzuwandeln.

Unsere Verlangen stellen die Ursache all unserer Probleme dar. Als Ergebnis unserer Bemühungen korrigiert die Natur alle Störungen, die vom Menschen verursacht wurden. Wenn wir das Plastik in unseren Herzen, somit unser egoistisches Verlangen korrigieren, wird alles gut werden. Das verspreche ich euch. 

Bild von Pete Linforth auf Pixabay

Was bedeutet es dem Laubhüttenfest oder Sukkot zu folgen?

 
Veröffentlicht auf Facebook-Seite Michael Laitman 16.10.19

Was bedeutet es dem Laubhüttenfest oder Sukkot zu folgen?

Ein Schach (ein Strohdach aus Pflanzenresten) zu errichten, bedeutet der Idee der Einheit “ wie ein Mensch mit einem Herzen” zuzustimmen und uns über alle Unterschiede zu verbinden. 

Wir sitzen in der Sukka, unserer vorübergehenden Behausung. Unter ihrem Schach verbinden wir uns, um  sich von dem positiven Einwirkung des Lichtes beeinflussen zu lassen. Wir sitzen im Schatten der Sukka, denken an unsere Verbindung und Einheit. Wir bemühen uns der perfekten  Form des Lichtes und der in der Natur existierenden und alles verbindenden Form zu gleichen.

Wir respektieren den Schatten, d.h. unsere egoistischen, uns voneinander trennenden Wünsche und gleichzeitig verstehen wir, dass wir uns über unsere Egos verbinden werden.

Wir  bedecken unsere Egos mit dem Schach, d.h. mit dem Vorhaben andere zu lieben und für sie zu sorgen, mit den altruistischen Konzepten, die für unseren Egoismus wertlos sind. In der Kabbala wird Schach (das Dach) auch als Masach (Schirm) bezeichnet.

Unter dem Schach befindet sich unser Egoismus. Wir verbinden uns darüber.

Schach stellt unseren gemeinsamen Wunsch dar: zu lieben, zu geben, uns positiv miteinander zu verbinden und mit allen Eins zu sein.

Die Sukka ähnelt dem Ort  unserer gemeinsamen Seele von Adam HaRishon, dem Ort der Einheit und der Verbindung. 

Verfolgt man die  Bedeutung des Laubhüttenfests oder Sukkot, liegt unsere Anstrengung darin, gemeinsam das Schachdach zu erbauen. Es gibt uns das Vertrauen zurück, von der verbindenden Kraft der Natur gehalten zu werden und verwandelt  die vorübergehende Behausung in eine stabile, sichere und geschützte Struktur.

In unserer Organisation, dem Bnei Baruch Kabbala Bildungs- und Forschungsinstitut, werden die inneren Prozesse und die tatsächliche Bedeutung der Feiertage, wie Sukkot gelehrt. Mit der Methode der Kabbala kann jeder Mensch diese Entwicklung  jeder Zeit unabhängig von Kalenderdaten durchlaufen und die Wahrnehmung und die Empfindung der höheren Realität offenbaren. Wir laden alle Interessierten ein, an unseren Kursen teilzunehmen.   

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