Die zerbrochene Welt korrigieren
Frage: Wenn ich den Platz des Zerbruchs nicht offenbaren kann, dann kann ich nichts korrigieren?
Meine Antwort: Der Mensch kann nichts korrigieren, außer den Zerbruch zwischen ihm und den anderen Menschen, die das gleiche Streben zum Schöpfer haben. Doch warum nur mit diesen, zum Schöpfer strebenden Menschen?
Bin ich denn nicht in der Lage meine Beziehung zu den anderen Menschen in der Arbeit, in der Familie, auf dem Markt zu korrigieren? Überall sind Menschen, und alle sollen die vollkommene Korrektur erlangen.
Warum kann ich mit ihnen nicht arbeiten? Weil ihr Verlangen nicht zur Vereinigung zwischen den Seelen dient. Jeder von ihnen möchte nur sein Ego füllen, und das ist die tierische Ebene der Entwicklung des Egos, und nicht die menschliche Stufe.
Ich offenbare dort nicht den Zerbruch. Der Zerbruch ist auf der menschlichen Ebene. Auf der tierischen Ebene habe ich nichts zu korrigieren, dort sind alle höflich, angenehm und gütig.
Deswegen geht die Korrektur nur solche etwas an, die zum Schöpfer streben. Eine Frage kann entstehen: Warum leidet dann die ganze Welt? Warum kommen wir zur der globalen, integralen, zerbrochenen Welt?
Weil alle anderen Menschen auch zur Korrektur kommen sollen, in der Art, in der sie in der Lage sind sich den zum Schöpfer Strebenden anzuschließen. Sie werden nicht ihre Beziehungen auf der tierischen Ebene korrigieren, sonst werden sie den Kommunisten in Russland gleich. Doch am Ende werden sie verpflichtet sein, sich zu vereinigen, durch den Anschluss an uns, und durch uns zum Schöpfer.
Wir korrigieren nur die Beziehung zwischen den Seelen auf der menschlichen Ebene, die dem Schöpfer gleich ist. Deswegen betrifft es nur die Gruppe der Kabbalisten und solche, die sich in verschiedenen Formen, in der Möglichkeit ihrer Fähigkeiten anschließen.
Deswegen schreibt Baal HaSulam am Ende im „Vorwort zum Buch Sohar“, dass alles von Israel abhängt. Israel sind die, die zum Schöpfer streben, die zwischen sich den Hass fühlen und ihn korrigieren sollen. Von ihnen hängt die ganze Korrektur ab.





Frage:
Eine Frage:
Das Buch Sohar wirkt auf den Menschen auf eine besondere Art und Weise: es genügt ihm, zu lesen, zu hören, zu wünschen, (auch nur virtuell) mit der Gruppe verbunden zu sein – und all das sogar in einem kleinen Ausmaß, soweit es ihm das Leben erlaubt, sich für dieses Buch Zeit zu nehmen – und schon beginnt der Sohar in ihm das spirituelle Wahrnehmungsorgan zu entwickeln. Und in diesem Ausmaß beginnt der Mensch, Veränderungen, Entwicklungsetappen wahrzunehmen.
Wenn ich einen Artikel, der von einem Kabbalisten geschrieben wurde, lesen will, muss ich als erstes meine Haltung gegenüber dem Verfasser prüfen. Er muss für mich eine unanfechtbare Autorität besitzen, und mich selbst muss ich als einen kleinen Splitter sehen, der von den Wassermassen getragen wird.
Während wir uns einem kabbalistischen Text, und besonders dem Buch Sohar widmen, müssen wir uns der Wichtigkeit der spirituellen Erkenntnis bewusst werden.
Ich muss ständig nach immer bequemeren Mitteln suchen, die mir helfen werden, mich möglichst schnell von der Wichtigkeit des Ziels begeistern zu lassen und zu jenem Ort, zu jenem „Tropfen der Einheit“ zu streben, wo ich letztendlich hoffe, den Schöpfer zu enthüllen.
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