Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Beziehungen'

Wenn du ins Netz willst, musst du zuerst einen Computer kaufen

Eine Frage, die ich erhielt: Meine Gefühle und spirituelle Erlebnisse spiegeln sich in der Realität, die ich wahrnehme, wider. Bedeutet das, dass ich nach dem Äußeren über das Innere urteilen kann?

Meine Antwort: Ganz und gar nicht. Es steht geschrieben, dass „die Welt nach ihren Gesetzen lebt“. In der materiellen Welt durchlebe ich unterschiedliche Zustände und Beziehungen, die mehr oder weniger angenehm sind, doch ich habe auf keinen Fall vor, sie als spirituell abzustempeln.

Über allen Ereignissen meines materiellen Lebens muss ich mich ständig am spirituellen Ziel festhalten. Selbst wenn der Schöpfer etwas Schreckliches mit mir vorhat, darf ich meinen Griff nicht lockern.

Ich weiß nicht, warum und weshalb alles genau auf diese Weise geschieht. Denn ich bin mit den anderen Seelen, Ereignissen und Zuständen verbunden, von denen ich keine Ahnung habe. Heute habe ich noch keine Wahrnehmung des gesamten Systems in mir, welches mir erlauben würde, die Sache zu untersuchen.

Es wäre unklug, zu denken, ich könnte die Verbindung zwischen dem Spirituellen und dem Materiellen zurückverfolgen. Denn ich verstehe weder etwas von dem Einen noch von dem Anderen.

Ich habe kein Werkzeug für die Untersuchung: weder Verstand noch Gefühl oder Wahrnehmung. Ich sehe kein höheres System/keine höhere Welt, kein niedrigeres System/keine niedrigere Welt und keine Verbindung zwischen ihnen/zwischen den Welten vor mir.

All das ist noch ganz weit von mir entfernt. Selbst auf den ersten spirituellen Stufen erkenne ich das noch nicht. Denn diese basieren auf dem Selbstverzicht, dort kann ich nichts klären, und ich will auch nichts, außer in den Höheren aufgenommen zu werden.

Was habe ich im Moment außer dem Egoismus? Und was muss ich außer dem Geben erreichen? Dafür muss ich mein Ego annullieren und die innere Arbeit in der Gruppe mit den Freunden durchführen.

Wir bauen die innere Einheit auf und streben nach der gemeinsamen Kraft, die sich außerhalb von jedem von uns befindet und uns allen gehört.

Werde ich statt all dem etwa Mutmaßungen über den geheimen spirituellen Sinn meiner Krankheiten, Geldsorgen, Familienprobleme und Konflikte mit dem Vorgesetzten anstellen? Das wäre einfach dumm.

Ich bin zu solchen Berechnungen noch überhaupt nicht in der Lage. Genauso stellt ein neuer Computer einfach ein Stück Metall dar, bis ich ihn eingeschaltet, Betriebssystem und notwendige Programme installiert und erforderliche Dateien heruntergeladen habe.

Erst dann und wenn ich mich mit der Software und der daraufgeladenen Information auskenne, kann ich mich an die Arbeit machen.

Wir haben noch keine Kelim, keinen „Computer“, geschweige denn die „Software“. Darum sind wir nicht in der Lage, nach dem Äußeren über das Innere zu urteilen.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 04.11 2010

Programmfehler der unvollkommenen Wahrnehmung

Solange der Mensch sein Weltbild durch die spirituelle Wahrnehmung nicht ergänzt hat, wird er mit einigen Problemen konfrontiert.

Erstens ist es schwierig für ihn, zwischen dem Materiellen und der Spiritualität zu unterscheiden. Denn wir befinden uns auf der materiellen Ebene und müssen bestimmte äußere Bedingungen erfüllen.

Wir müssen die Arbeit in der Gruppe, Beziehungen in der Familie, auf der Arbeit und zwischen den Freunden aufbauen – unter anderem auch nach den Gesetzen unserer Welt, die wir als einen Teil der höheren Lenkung wahrnehmen.

Von uns wird eine doppelte Haltung verlangt: von dem äußeren und dem inneren Standpunkt aus. Doch wenn man alles „von innen“ betrachtet, wozu soll man dann überhaupt die Wissenschaft der Kabbala verbreiten? An wen versuche ich sie heranzutragen? An die bereits korrigierten Teile?

Unser Weltbild ist noch nicht vollkommen, es kommt mit der Zeit zum Vorschein. Es wird mit Absicht so gemacht, um angesichts der von außen betrachtet zersplitterten Realität dem Menschen die Freiheit der Wahl zwischen den beiden Prinzipien „Wenn nicht ich mir, wer dann“ und „Es gibt niemanden außer Ihm“ zu lassen.

Und zweitens gibt es Widersprüche in der Arbeit mit den Freunden. Entweder sind sie bereits völlig korrigiert oder man muss mit ihnen wie mit Gleichgestellten arbeiten, was eine andere Art von Beziehungen und Forderungen voraussetzt.

Diese Zweiteilung begleitet ständig einen Anfänger, und man muss damit arbeiten können. Denn gerade dadurch, indem wir die Gegensätze vor einer Handlung und danach miteinander kombinieren, kommen wir zu einer korrekten Analyse und setzen sie um.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 02.11.2010

Das Licht unseres Lebens

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn der Sohar nur über die Arten der Verbindung zwischen den Seelen spricht, was stellt dann das Licht, welches wir enthüllen, dar?

Meine Antwort: Das Licht ist die Wahrnehmung der Verbindung zwischen uns. Es wird nichts Anderes enthüllt.

Wenn es keine Veränderungen in den Beziehungen zwischen uns, den Teilen der Gesamtseele, gibt, dann gibt es auch kein Licht, kein Lebensgefühl, dann ist alles tot.

Wenn die Teile des Kli unaufhörliche Veränderungen in der Verbindung untereinander empfinden, bedeutet das, dass das Leben in das Kli, das Licht in die Seele hineinströmt.

Weil zwischen den Teilen verschiedene Durchdringungen und Verbindungen stattfinden, lassen diese Veränderungen das Leben, das Licht innerhalb des Kli, spüren.

Wenn sie auch nur für einen Augenblick aufhören, wird alles stumm und tot sein, und wenn sich alles verändert, dann erschafft es ein Empfinden des Lichts, des Lebens innerhalb des Körpers der Seele.

Darum ist es falsch, zu denken, dass das Licht etwas Äußeres, etwas Fremdes ist, was von außen in das Kli eindringt.

Obwohl wir es so auf den Zeichnungen darstellen, um die Erscheinungen, die innerhalb des Kli stattfinden – das Empfangen und das Geben, das Innere und das Äußere – schematisch zu erläutern. Wir sprechen vom Licht in Bezug auf das Kli.

Deshalb bedeutet das Leben zu spüren, jedes Mal immer neue Facetten unserer Vereinigung, ständige Veränderungen in den Verbindungen zwischen verschiedenen Teilen unseres gemeinsamen Kli (Verlangens, Gefäßes der Seele) in uns zu enthüllen.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 28.10.2010

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Es gibt nur die Gruppe

Unsere Arbeit wird in Teile unterteilt, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben: Beziehungen zwischen den Menschen, Beziehungen eines Menschen mit dem Schöpfer und Beziehungen eines Menschen mit seinem Freund.

In einem vollkommenen Zustand muss alles miteinander verbunden sein: der Mensch mit der weiten Welt, der Mensch mit der Gruppe, der Mensch mit dem Schöpfer.

Die gesamte Realität muss untrennbar verschmolzen sein, damit keiner im Vergleich zu den Anderen eine größere bzw. eine geringere Bedeutung hat. Genau das bedeutet Ähnlichkeit der Eigenschaften.

Doch noch wissen wir nicht, wie alle diese Arten von Beziehungen richtig aufgebaut werden müssen und welche Gewichtigkeit jeder davon beigemessen werden muss. Wir werden immer durcheinander geraten, aus diesem Grund erklären die Kabbalisten, dass die sicherste Methode die Arbeit in der Gruppe ist.

Denn der Schöpfer hat das gemeinsame Kli gerade dafür zerbrochen, damit jeder Teil davon an seinen persönlichen Eigenschaften bezüglich der Anderen arbeiten kann und damit die Beziehungen mit dem Nächsten, selbst während einer Trennung vom Licht, die Beziehungen der Schöpfung mit dem Schöpfer ersetzen können.

Das ermöglicht uns, zu arbeiten, während wir ständig überprüfen, ob wir richtig handeln.

Im Endeffekt soll aus allen Werken von Kabbalisten das Hauptprinzip abgeleitet werden: Es gibt keinen Schöpfer, keine Schöpfung, keine Menschheit, es gibt nur die Gruppe. Vor allem muss ich, wenn ich eine Gruppe sehe, in der ich die Gesetze der Bürgschaft umsetzen kann, mich mit den Freunden verbinden und dies tun.

Unsere Vereinigung muss so aufgebaut sein, dass es zwischen uns keine Unterschiede und keine Entfernungen gibt. Wir sind eins auf dem Weg zum Ziel, in der Wahrnehmung der allgemeinen gegenseitigen Verbindung. Und wir verstehen, dass die spirituelle Welt sich nur in dieser Verbindung zwischen uns enthüllen lässt.

Dann schließe ich an das Wesen unserer Verbindung den Schöpfer an: gerade Er bestimmt, wie genau wir uns verbinden sollten, damit wir nicht eine Versammlung von Spöttern, sondern eine echte Gruppe sind.

Wir wissen nicht, was das Geben bedeutet, doch verlangen vom Schöpfer, der Zeuge, das Vorbild und das Bindeglied für uns zu sein.

Dann werden der Mensch, die Gruppe und der Schöpfer eins sein, und wir alle arbeiten, bis wir alle gemeinsam nach der Enthüllung des Schöpfers zwischen uns verlangen.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 27.10.2010

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Das Begreifen ist nur mit Hilfe der Kabbalamethode möglich

Baal HaSulam schreibt in seinem Artikel „Aus meinem Inneren heraus werde ich den Schöpfer erschauen“, im Kapitel „Das Begreifen der Erkenntnis – nur mit Hilfe der Methodik der Kabbala“, dass die Negation der Höheren Lenkung sich der Frage gleichen würde: „Wer hat solches ungewöhnlich weise Buch geschrieben?“, wobei die Antwort darauf wäre, dass es in Wirklichkeit keinen solchen Weisen in der Welt gibt, und alles nur deshalb geschah, weil sein kleiner Sohn Tinte auf die leeren Blätter vergossen hat – die Tinten sind auseinander gelaufen und bildeten folglich die Buchstaben, die sich in die Worte dieser ungewöhnlichen Wissenschaft verbunden haben.

Wenn die Menschen also das Vorhandensein der Höheren Lenkung verneinen, dann handeln sie nach dem Prinzip: was ich nicht fühle – existiert auch nicht!

Obwohl sie sehen, dass es für alles einen Grund gibt – wählen sie bewusst die materielle Herangehensweise. Alle unsere wissenschaftlichen Forschungen sind auf dem Studium der gegebenen Gründe aufgebaut, anderenfalls würden unsere Naturwissenschaften nichts beweisen können. Aber dabei verneinen sie weiterhin, dass es einen Grund für die ganze Schöpfung gibt.

Und obwohl der Mensch versteht, dass sein Wissen beschränkt ist und er vieles nicht empfängt, versucht er trotzdem zu beweisen, dass das Bild des Universums gerade solches ist, wie es momentan aussieht.

Um das Universum jedoch zu erforschen, muss man sich über seine Natur erheben. Ich kann irgendwelchen Zustand erst dann erforschen, wenn ich mich über ihn befinde: ich soll also ein Mensch sein, um das Tier untersuchen zu können. Das Tier ist nicht in der Lage, sich selbst zu erforschen.

Folglich kann ich nur jene Stufen untersuchen, die niedriger als meine heutige Stufe sind! In der Psychologie, die das Verhalten des Menschen erforscht, ist alles nur auf den realen, erfahrenen Tatsachen gegründet, denn wir können nicht höher als die Stufe „Mensch“ hinaufsteigen, d.h. ihn von oben anschauen, die Methodik der menschlichen Beziehungen, das System der Beziehungen, die Mentalität verstehen. Dennoch kommt es uns vor, als ob wir darin objektiv und erfahren sind.

Deshalb schreibt Baal HaSulam, dass er die materialistische Psychologie respektiert, weil sie mittlerweile auf den Fakten, auf der Forschung des Materials und der Form, die ins Material eingekleidet ist, begründet ist.

Solange der Mensch das Material der spirituellenWelt und die Form, die in dieses Material eingekleidet ist, nicht erforschen kann, kann er auch nichts über sich selbst aussagen! Es gleicht dem Beispiel mit dem Kater, der begonnen hat, das Verhalten des Menschen zu erforschen, um seine Taten zu erklären.

Deshalb sagt Baal HaSulam, dass das Begreifen nur mit Hilfe der Kabbalamethode möglich ist, weil sie uns auf die nächste Stufe des Bewusstseins erhebt.

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Die Absicht auf dem Kongress

Eine Frage, die ich erhielt: Welche Absicht wird mir helfen, „das gemeinsame Gebet “ auf dem bevorstehenden Kongress zu erreichen?

Meine Antwort: Unser Kongress ist dem Öffnen der Beziehungen der Liebe zwischen uns gewidmet: „Israel – die Freunde für einander“. Das Isra-El bedeutet „direkt zum Schöpfer“. Jeder beliebige Mensch in der Welt heißt „Israel“, wenn er beabsichtigt den Schöpfer zu enthüllen.

Es ist klar, dass „Gebet Israel“ immer „das gemeinsame Gebet“ ist, und die Absicht, die Bürgschaft zu erreichen, wie es gesagt ist: „wir werden es tun und wir werden hören“, d.h. wir werden die Verbindung zwischen uns aufbauen und darin den Schöpfer offenbaren, zur Verschmelzung, zur Ähnlichkeit der Eigenschaften mit der Kraft des Gebens kommen.

Der bevorstehende Kongress, wie auch unsere ganze Tätigkeit sollen den Menschen erklären, was ihnen bevorsteht . Das Exil ist zur Ende, wir sind in das Land Israel zurückgekehrt und sollen auf die Stufe Israels, direkt zum Schöpfer hinaufsteigen.

Deshalb wird auf uns von der Natur aus ständiger Druck ausgeübt, damit wir die Verbindung untereinander enthüllen und danach das Schöpfungsziel den Völkern der Welt erklären. Es bedeutet eben „Das Licht für die Völker zu sein“ – der ganzen Menschheit zu helfen, die allgemeine Verbindung zu öffnen und gemeinsam auf die geistige Stufe hinaufzusteigen.

In der Wissenschaft der Kabbala wird erklärt, dass die Zeit der Existenz unserer Welt 6000 Jahre beträgt, seit der ersten Korrektur und bis zur endgültigen Korrektur. Heute sind wir im Jahre 5771, und in der Periode, die uns bis zum 7. Jahrtausend blieb, sind wir verpflichtet, die ganze Korrektur zu erfüllen.

Aus dem Programm „Kabbala für die Anfänger“, 11.10.2010

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Die Familiensaga aus den Zehn Sfirot

Eine Frage, die ich erhielt: Können sie mit irgendwelchen allgemeinen Wörtern erklären: was wir jetzt im 15. Teil des TES studieren? Denn ich verstehe nichts.

Meine Antwort: Der 15. Teil des Buches „Die Lehre der Zehn Sfirot“ heißt „Der Aufbau der Nukwa“.

Anfangs geschah ihre Bildung, dann das Zerbrechen, und jetzt studieren wir, wie man sie wieder aufbaut, das heißt in welcher Reinfolge ihre Bruchstücke und mit Hilfe welcher Kräfte erhoben werden, sowie in die korrigierte Konstruktion zusammengelegt werden.

Deshalb heißt dieses Kapitel: „Der Aufbau der Nukwa“. Der Autor sagt: „Wenn du sie aufbauen willst, dann sollst du bitte lernen, mit ihrem Material zu arbeiten, denn es wird Widerstand leisten, weil ihre Teile voneinander abhängig sind und den eigenen Charakter haben.

Und wie kann man das Notwendige für „den Aufbau der Nukwa“, meiner Seele bekommen? Denn ich habe eigentlich nichts!

Wenn ich mir die Frage stelle, dann sehe ich die Erklärung. Es ergibt sich, dass an ihrem Aufbau die höheren Teilnehmer – der Vater und die Mutter (Aba we Ima) beteiligt sind, von denen das ganze Licht der Weisheit und der Kraft kommt.

Aber du kannst nicht von ihnen, sondern von zwei unteren Stufen bekommen, die zu dir näher stehen. Von ihnen wird zu dir das Licht Chassadim/Kraft und das Licht Chochma/Wissen kommen.

Du sollt sie kennen, um mit ihnen solche Beziehung aufzubauen, die dir zulassen wird, genauso wie sie zu sein. Denn bis jetzt stellst du das formlose Rohmaterial dar!

Wenn du aber beginnen wirst, mit ihnen die Beziehungen aufzubauen, dann wirst du nach jedem Kontakt mit ihnen die Formen erwerben. Wie der Abdruck eines Stempels. Diese Formen, die du einkleiden wirst, heißen „der Aufbau der Nukwa“.

Baal HaSulam beschreibt es mit der Sprache des Gefühls, er erklärt, wie sich das geistige System zu dir verhält. Er führt dich in den Kontakt mit der Geisteswelt ein, die du allmählich entdeckst.

Man muss nur wollen, dass sie geöffnet wird! Und wenn du sie enthüllst, dann wirst du sehen, dass sie sich einer Familie gleicht, die du in unserer Welt kennen lernst: Vater, Mutter, Großmutter, Großvater, Geschwister.

Du gehst in die Familie ein, wo jedes Mitglied den eigenen Charakter und den Status, die Verbindung und die Probleme hat. Und du sollst in diese Familie eingehen und dich darin einordnen, wonach du die bestimmte Form bekommen wirst.

Es ist das sehr lebendige und menschliche Bild, das dir allmählich klar wird, als ob du über das Leben und seine Gesetze in der Psychologie liest.

Schwierig ist der erste Kontakt, bis du „die Tür geöffnet hast, und ins Haus eingegangen bist“ kannst du nur vermuten, was es dort gibt. Und wenn du dann hineingetreten bist, dann musst du dich anpassen.

Aus dem Unterricht nach dem „TES“ „, 10.10.2010

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Kongress: Vereinigung der Funken

Eine Frage, die ich erhielt: Im Rahmen der Vorbereitung auf den Kongress haben die Gruppen von Nord Tel Aviv und Cholon ein großartiges Treffen organisiert.

Ich habe ein unglaubliches Gefühl der Verbindung mit den Menschen erlebt, obwohl ich einige von ihnen noch nie zuvor gesehen habe.

Doch später, als ich mich mit einem von ihnen unterhielt, habe ich feststellen müssen, dass ich diesen Zusammenhalt nicht mehr spüre. Es ist also leichter, sich in einer ganzen Gruppe zu verbinden?

Meine Antwort: Natürlich. Alleine versinkst du in deinen persönlichen Eigenschaften, anstatt dich über sie zu erheben. Denn wir müssen uns über den Charaktereigenschaften, über unserer Natur verbinden, in der gegenseitigen Beziehung als Gebende und nicht als Empfangende.

Jeder eilt mit seinem Funken hoch – genau diese Funken vereinen sich. Gerade unter ihnen enthüllen wir das Licht, den Schöpfer.

Als alle sich über ihren Egoismus mit dem Wunsch, sich in einem gemeinsamen Bestreben zu verbinden, erhoben haben, hast du es gespürt. Und später, während des Gesprächs mit dem Menschen und nicht mit seinem Funken zu deinem Funken, bist du selbstverständlich zu den normalen Beziehungen zurückgekehrt.

Frage: Die Kraft eines Kongresses besteht also darin, dass es für dessen Teilnehmer viel einfacher ist, sich zu verbinden?

Meine Antwort: Ja. Die Kraft des Kongresses besteht darin, dass wir alle Funken, alle unsere spirituellen Impulse, die auf die innere Kraft der Natur, auf die Einheit zwischen uns, auf die Erhebung über die materiellen, tierischen, egoistischen Verlangen gerichtet sind, vereinen können. Diese Kraft der Umgebung wirkt auf alle.

Aus dem Unterricht nach einem Shamati-Artikel vom 08.10.2010
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Es ist nicht nur das Spiel

Der Schöpfer verbirgt sich vor uns, denn andernfalls, werden wir aus der Selbstsucht niemals hinausgehen können. Wir wären auf unsere Verbindung mit Ihm rein egoistisch stolz.

Und deshalb hat Er uns diese Welt gegeben. Er sagt: „Lerne, sie zu lieben, was bedeutet, dass du Mich liebst! Dann werden wir uns verbinden, und es wird uns gut tun!

Du sollst wissen, dass Ich dir dieses Spiel gebe, damit du erkennst, dass in diesen Beziehungen mit anderen Menschen die riesigen Mittel für den Aufstieg verborgen sind!

Denn Ich bin ewig und vollkommen, und du kannst nicht zu mir heute mit einer Stimmung, und morgen mit einer anderen kommen.

Ich bin das Gesetz des absoluten Gebens, dem du heute nicht entsprichst. Deshalb hast du keine Möglichkeit Mir näher zu kommen, weshalb wir auch nicht zusammen sein können!

Du kannst also mit dieser Welt spielen. Ich habe sie so erschaffen, dass es dir scheint, als ob die Menschen sich ändern würden, wonach du dich auch änderst. Ich gebe dir aber die Freunde, die das gleiche Ziel anstreben und zu Mir kommen möchten.

Obwohl es nur das Spiel ist, können sie in dir den richtigen Wunsch erwecken. Du wirst mit ihnen spielen, und sie mit dir, und wenn du sie so organisierst, dass sie mich suchen, dann wird das bedeuten, dass du selbst auf dem Weg zu Mir bist.

Beginne, die Verbindung mit anderen zu korrigieren und die Nächstenliebe anzustreben – und du wirst plötzlich erkennen, dass sie der Liebe zum Schöpfer gleicht. Ich kann heute nicht selbst mit dir spielen. Aber ich habe für dich auf deinem Niveau die ganze Welt erschaffen! Alles nur für dich!“

Wenn ich die Welt auf diese Weise wahrnehme, dann verwandelt sie sich ins Mittel für die Erreichung des Schöpfers! Und andernfalls wird die Welt unabhängig von meiner Einstellung schlechter sein. Sie wird dennoch versuchen, mich in die Richtung des Schöpfers zu erwecken.

Aber, anstatt mein Freund zu sein und mit mir zusammen zum Schöpfer zu gehen, wird sie gegen mich gelten. Denn sie wird verpflichtet sein, mir zu öffnen, inwiefern ich mit dem Schöpfer nicht verbunden bin, und diese Welt dafür nicht verwenden will.

Das Leben wird mich schlagen, um mich zu erwecken und zu mir sagen: „Was machst du denn?! Beginne richtig zu leben!“

Deshalb sehen wir, dass alle Versuche, diese Welt auf dem materiellen Niveau zu korrigieren, sie nur schlechter machen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „die Liebe zum Schöpfer und zu den Geschöpfen“, 07.10.2010

Kabbala Akademie

Der spirituelle Richtsatz

Aus dem Wunsch, der als „etwas aus nichts“ geschaffen wurde, erschuf der Schöpfer die Welt der Unendlichkeit.Dort ist der Wunsch mit dem Licht in seiner Schlussform verschmolzen, welche von Ihm gewünscht und erschaffen war. Diese Vollkommenheit ist folglich auf Seinem Einfluss gegründet.

Dann hat der Schöpfer diese Struktur in die Teile gesplittert: in die Wünsche und Lichter – welche Er in unsere Nutzung übergab.

Somit sollen wir den Wunsch und das Licht verwenden, um das Ziel zu erreichen, d.h., dem Schöpfer ähnlich zu werden. Alles steht uns zur Verfügung: wir müssen nur verstehen, was von uns erforderlich ist, um es machen zu können.

Bitte, nimm dir alles und bau auf. Du hast alle notwendigen Bedingungen, um allmählich den Zustand der Welt der Unendlichkeit zu erreichen.

Es nimmt jedoch viel Zeit in Anspruch, um diese Arbeit zu verstehen, sie tief zu empfinden. Was ist das Licht? Was ist der Wunsch: der Gedanke oder die Handlung? Was wird als die Handlung bezeichnet?

In diesen Begriffen ist der Mensch verwirrt und verloren, wie das kleine Kind am Anfang seines Lebenswegs. Es werden die Jahre gebraucht, um die Grundlagen verstehen zu können: das Wesen des Materials, woraus die Schöpfung geschaffen ist, das Wesen der Kraft, das für die Veränderungen benötigt wird.

Für den intensiven und wirksamen Aufstieg hat man uns den laufenden Zustand gegeben. Es sind nicht die künstlichen Bedingungen, sondern das natürliche Ergebnis aller Stufen der Entwicklung – die Welt, woraus wir beginnen können, uns aufzubauen, etwas Neues mit Hilfe des Wunsches und des Lichtes zu bilden.

Wenn ich mich auf dem tierischen Niveau befinde, dann habe ich die Möglichkeit, das Wesen zu bilden, das zur folgenden, menschlichen Stufe gehört und das über eine spirituelle, und nicht über die materielle Form verfügt. Ich verwende hierfür zwei Kräfte: den Wunsch und das Licht, und kombiniere sie auf die Art und Weise, dass daraus etwas Drittes geboren wird.

Gerade in mir gibt es die Fähigkeit, das zu verwirklichen. Auf welche Weise? Indem ich die Umgebung organisiere. Die „Umgebung“ ist die Vorstellung über jene Utopie, die ich realisieren will.

Ich muss das entsprechende Bild vorstellen, und wollen, dass es sich ins Leben verwirklicht. Indem ich seine Details schärfe, seine Deutlichkeit erhöhe, die Beziehungen und die Widersprüche darin zeige, erfülle ich in einem Moment „die Norm“ – wonach es sich in die Realität verwirklicht.

Darin liegt das Wesen meines „Spieles“ verborgen: ich strenge mich an, bis es endlich mal geschieht. Und steige jedes Mal höher hinauf, dringe tiefer ein, verstehe und empfinde immer mehr.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 05.10.2010

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