Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Das allumfassende Wesen des Lichtes


Eine Frage, die ich erhielt: Warum bekommt ein Mensch durch die innere Veränderung, in seiner Annäherung der Wirklichkeit vom Empfangen zum Geben, die unbegrenzte Fähigkeit, die Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zu kennen?

Meine Antwort: Das Licht, die Eigenschaft des Gebens, welche der Mensch enthüllt, umfasst alles, denn es ist die einzige Kraft in der gesamten Natur und die Natur selbst. Das Licht lenkt uns, die Schöpfung, denn wir allein wurden erschaffen. Seine sich erweiternde Enthüllung in uns offenbart uns alles jenseits von Zeit, Raum und Bewegung. Darum weiß ein Mensch um alle Handlungen des Schöpfers – von Anfang bis Ende – wenn er seine Eigenschaften des Gebens enthüllt.

„Es gibt keinen Schöpfer ohne ein Geschöpf, welches Ihn offenbart“. Die Eigenschaft des Gebens, welche die Schöpfung beeinflusst, ist eigentlich der Schöpfer. Wenn diese Eigenschaft, die mich erschuf, beginnt, in mir zu regieren, dann bedeutet das, dass ich den Schöpfer enthülle. Die Eigenschaft der Herrschaft des Verlangens zu geben und die Absicht zu geben in mir, wird die Enthüllung des Schöpfers genannt.

Solche Enthüllung geschieht im Ausmaß, wie ich selber zum Geber werde. Wie kann ich dann sagen, dass ich den Schöpfer enthülle? Wer ist das „Ich“, welches den Schöpfer enthüllt? Es stellt sich heraus, dass es Eigenschaften in mir gibt, die noch dabei sind, den Schöpfer zu enthüllen. Später, wenn ich alles vollständig enthüllt habe, dann gibt es keine Trennung mehr zwischen „Ihm“ und „mir“, sondern nur die Eigenschaft des Gebens, die einzig in mir herrscht und nichts anderes.

Letztendlich beginne ich, die mich antreibende Kraft zu ersetzen und ich entwickle das Verlangen, diese selbst zu wandeln, damit ich anstelle der ständigen Gedanken des Empfangens, nur noch daran denke, wie ich geben kann. Ich habe eigentlich nur die schlechte Gewohnheit, dauernd an das Empfangen um meiner selbst willen zu denken, und es ist mir unmöglich, diese loszuwerden.

Baal HaSulam schreibt, dass es sich bei der Entscheidung, zum Willen zu geben überzugehen, nur um ein psychologisches Problem handelt und um nichts anderes. Im Willen zu geben gibt es noch viele weitere Möglichkeiten für meine Entwicklung und den Empfang von Genuss. Doch ich stecke im Willen zu empfangen fest und die gesamte Menschheit lebt auf diese Weise.

Darum müssen wir alle eine äußere Kraft gegen unsere Gewohnheit anwenden, die Kraft, die das Umgebende Licht ist. Durch die Kraft dieses Lichtes, die „Meine Söhne haben mich besiegt“ genannt wird, wird unser Arbeitsprogramm geändert.

Kabbala-Bücher sind für jedermann

Eine Frage, die ich erhielt: Für wen schrieben die Kabbalisten ihre Bücher?

Meine Antwort: Baal HaSulam schreibt in der „Einführung für das Studium der Zehn Sefirot“ (Abschnitt 155), dass Kabbalisten jedermann dazu verpflichteten, diese Bücher zu lesen, denn wenn sie gelesen werden, begeben sich jene, die sie lesen, unter deren korrigierenden Einfluss. Das geschieht selbst dann, wenn der Inhalt und deren Bedeutung nicht verstanden werden.

Folglich sind Kabbala-Bücher für beide bestimmt, jene, die den Weg beschreiten wollen, um Spiritualität zu enthüllen, und jene, die bereits die spirituelle Welt enthüllt haben. Jene, die voranschreiten wollen, benutzen diese Bücher als ein Mittel zur Korrektur (Segula), und jene, die bereits das Spirituelle enthüllt haben, benutzen sie als Anleitung auf ihrem Weg.

Die große Mehrzahl der Kabbalisten schrieben ihre Bücher nicht für Anfänger, sondern für jene, die bereits Spiritualität erlangt haben. Nur einige wenige, besondere Seelen (Baal HaSulam, Ramchal) verwendeten große Anstrengungen darauf, Bücher zu schreiben, die ein besonderes Licht ausstrahlen, speziell für jene, die danach streben, Spiritualität zu erlangen.

Das Ziel der Kabbala ist, die Korrektur der gesamten Welt herbeizuführen


Die Wissenschaft der Kabbala wurde durch Abraham im Alten Babylon offenbart. Er offenbarte sie als eine Methode der Vereinigung der Seelen und bot sie den Babyloniern zur Zeit der ersten globalen Krise an. Die Welt steht abermals vor der gleichen Situation und Krise.

Das Ziel der Kabbala ist die Korrektur der ganzen Welt, ohne Ausnahme. Daher können wir sie nicht durch künstliche Beschränkungen und eine begrenzte Umgebung einengen, weil alle Seelen sich in einem Kli vereinigen und zu dem Zustand der Unendlichkeit zurückkehren müssen.

Korrektur der Seelen hat nichts mit unserer Aktivität in dieser Welt zu tun. Jeder Mensch kann unabhängig davon, wo er lebt und was er tut, damit beginnen, seine Seele zu korrigieren. Keine spezielle Vorbereitung ist erforderlich. Ein Mensch, der innere Leere verspürt, kommt zur Kabbala, während jener, der „satt“ ist, immer noch „auf später“ wartet.

„Die ganze Menschheit ist dazu bestimmt, am Ende ihrer Entwicklung zur Offenbarung des Schöpfers zu kommen“

Baal HaSulam, „Das Wesen der Weisheit der Kabbala“

Baal HaSulam und Rabash öffneten für uns die Tür zur spirituellen Welt

Eine Frage, die ich erhielt: Außer den Schriften von Baal HaSulam studieren wir ebenfalls die Schriften von Rabash. Was geben sie uns?

Meine Antwort: Rabash gibt eine detaillierte Erklärung der Phasen der inneren Arbeit, doch wir verstehen die gesamte Breite und Tiefe seiner Erklärungen noch nicht. Es gibt Stellen, an denen Baal HaSulam sehr präzise Erklärungen für Anfänger gibt und Rabash fährt fort, sie auszuweiten. Dadurch erschafft er ein weites Eintrittstor für jene, die in die spirituelle Arbeit eindringen wollen. Wenn ein Mensch Zeile für Zeile liest, erlebt er verschiedene Empfindungen. Deshalb führt Rabash den Leser mit seinen ausführlichen Erklärungen wie man ein Kind an der Hand von einem Spiel und von einem Eindruck zum nächsten führt.

Denkt jedoch nicht, dass seine Artikel ausschließlich für Anfänger bestimmt sind. Sie bergen eine enorme Tiefe in sich. Nur dass Rabash sich selbst vor seinem Vater Baal HaSulam erniedrigt hat und dachte, dass es nichts Weiteres mehr nach Baal Hasulam hinzuzufügen gibt. Darum hat er wegen seiner Bescheidenheit nichts von sich selbst veröffentlicht und hat nicht viele Manuskripte verfasst. Doch er war ein großer Kabbalist und wir sind dabei, ihn zu enthüllen.

Wir können unser Schicksal verändern


Eine Frage, die ich erhielt: Können wir unser Schicksal verändern, das für uns von Oben vorgesehen ist, wenn wir zu den Wurzeln gelangen?

Meine Antwort: Mit Sicherheit! Dann wird man alles verändern – vom Leiden zum Guten – denn dann wird man beginnen, das Gute anstatt das Böse in allem, was geschieht, zu erkennen. Alles wird sich verändern (in deiner Wahrnehmung). Du wirst alles akzeptieren und erkennen, dass es für dich gut und nützlich ist. Siehe Baal HaSulams Artikel „Verhüllung und Enthüllung vom Angesicht des Schöpfers“.

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Wie man zur nächsten Stufe aufsteigt


Eine Frage, die ich erhielt: Wie ist es möglich, alle die Dinge, die in der Welt geschehen, zu rechtfertigen?

Meine Antwort: Nehmen wir an, wir befinden uns in Malchut der Welt Assiya und es gibt eine höhere Stufe – Yesod der Welt Assiya. (Siehe Baal HaSulams Artikel „Vorwort zum Buch Sohar“). Alles, was also in dieser Welt geschieht kommt zu uns von dieser Höheren Stufe.
Zu dieser Stufe aufzusteigen bedeutet, ihr gleich zu werden, sich mit ihr zu vereinen, sich selbst vor ihr zu annullieren, sie zu lieben uns wie sie zu werden. Doch wie kannst du dich mit etwas vereinen, was du hasst? Du kannst es nicht! Mit anderen Worten ist die Bedingung, zu einer höheren angrenzenden Stufe aufzusteigen, dass du alles, was auf deiner Stufe geschieht (in deiner Welt), akzeptierst, da du alles von der Höheren Stufe empfängst.

Unsere Aufgabe ist es, unser Ego zu annullieren und uns dem Einen Höheren vollständig anzuhaften. Du solltest nur einen inneren Mißton oder eine Schmerzquelle haben – dass dir immer noch unkorrigierte Verlangen (Klipot) im Wege stehen, die dich daran hindern, die vollständige Korrektur der Welt zu erreichen. Diese sollten dein einziges Ziel deines Hasses sein und für alles andere Liebe verspüren.

Außerdem sollte der Hass auf die Klipot präzise ausgerichtet sein und sich auf das Verständnis gründen, dass dies die linke Linie ist, die vom Schöpfer zu dir kommt. Du musst dir wünschen, die Klipot zu korrigieren, jedoch nicht, sie auszulöschen.

Zusammenfassend ist die Vorbedingung zur Verschmelzung (Aufstieg, Vereinigung) mit Ihm, völlig mit dem Einen Höheren übereinzustimmen.

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Die Wissenschaft der Kabbala wird stufenweise enthüllt


Die Tiefe der spirituellen Erkenntnis wird von der Tiefe des korrigierten Verlangens bestimmt. Mit jeder neuen Generation steigen die Seelen in noch „gröbere“, egoistischere Welten ab. Die Kabbalisten, die vor dem Ari (16. Jahrhundert) lebten, hatten kleine Egos und waren daher in der Lage, die Elemente der Schöpfung in allen Einzelheiten zu enthüllen, einschließlich solcher Konzepte wie den Schirm, Zimzum Alef, Zimzum Bet, Or Choser usw.

Sie benutzten diese spirituellen Kräfte, aber verstanden nicht gänzlich ihre Herkunft und Funktionsweise. Darum konnten sie sie auch nicht klar ausdrücken. So ähnlich wie man ein Bild anschaut: obwohl man es nachmachen kann, weiß man nicht, wie sich die Farben im Spektrum aufgliedern, welche Wellenlänge jede Farbe hat und wie uns all dies beeinflusst und sich in Gefühle verwandelt.

Wenn unser Verlangen nicht groß genug ist, dann ist es unmöglich, die Ursache eines Phänomens zu erkennen und zu erklären, wie sich das Licht mit dem Verlangen vereint. Der Ari war der Erste, der den Unterschied und die Verbindung zwischen dem Direkten Licht und dem Reflektierten Licht in all seiner Tiefe enthüllen konnte. Er war in der Lage dies zu tun, weil er eine besondere Seele hatte. Zusätzlich lebte er am Beginn des messianischen Zeitalters, als sich das Verlangen der Seelen nach Korrektur in der Welt zu enthüllen begann.

Vor dieser Zeit gab es die Periode des Exils, wo das Ego noch nicht in einer Form enthüllt war, die zur Korrekur bereit war. Darum steht geschrieben, dass alle Kabbalisten vor dem Ari die Kabbala vom Standpunkt des Direkten Lichtes (Kabalat Ramak) erklärten, während der Ari die Kabbala aus der Sicht des Reflektierten Lichtes (Kabalat Ari) darlegt.

Später setzte Baal HaSulam die Methode des Ari fort und bereitete sie für unseren Gebrauch vor.

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Das spirituelle Computerprogramm


Die Wissenschaft der Kabbala gleicht einem Programm, das den Computer startet. Seine inneren Befehle sind in Form von Worten gespeichert, welche das Programm liest und ausführt.

Extern ist es das Lesen von Kabbalistischen Texten. Wenn man die Buchstaben, Wörter und Linien liest, setzen wir unseren inneren Mechanismus in Bewegung. Es scheint, dass wir einfach einen Text lesen und die Wörter betonen, aber in Wirklichkeit geben wir unserem Gehirn Befehle und Verlangen ein, die es dann ausführt.

Deshalb enthalten Bücher, die von Kabbalisten von einer hohen spirituellen Ebene geschrieben wurden, eine spezielle Kraft. Baal HaSulam schrieb seine Texte aufgrund seiner Taten gemäß diesem Programm. Wenn du deshalb diesen Text liest, auch wenn du ihn nicht verstehst von was gesprochen wird, absorbierst du eine spezifische Folge von Handlungen, die du dann ausführst.

Deine Gefäße der Wahrnehmung werden beginnen, sich gemäß dem Text auszurichten und du wirst beginnen, die neuen Gefäße der Wahrnehmung zu fühlen. Du fühlst sie als deine neuen Eigenschaften, die man “ Licht das reformiert“ nennt. Jedoch gibt es kein Licht, das von außen kommt.

Deshalb, wenn wir kabbalistische Texte studieren, studieren wir nicht nur, sondern setzen ein Programm in Bewegung, dass eine sofortige und schrittweise Korrektur unserer Sinne veranlasst.

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Es ist uns freigestellt, unser Schicksal zu ändern


Eine Frage, die ich erhielt: Unsere Familie sieht sich oft Ihre Sendungen an. Meine Frau meint allerdings, dass Sie sich oft selbst widersprechen, sogar in der gleichen Sendung. Zum Beispiel haben Sie in einer der „Frag den Kabbalisten“ Sendungen kategorisch verneint, dass Kabbalisten sich mit Zukunftsvorhersagen über unsere physische Welt befassen. Später, in der gleichen Sendung sagten Sie, dass in den dreißiger Jahren Baal HaSulam den Zweiten Weltkrieg vorhergesagt hatte. Dies bezieht sich doch auf einen körperlichen Umstand, nicht wahr? Meine Frau möchte daher wissen, warum Sie sich immer selbst widersprechen?

Meine Antwort: Was ich meinte war, dass Kabbalisten den Weg der Zukunft kennen, wie dieser sich von Oben herab in unserer Welt manifestiert, oder anders gesagt, was passieren wird, wenn wir weiter auf dem Weg von Beito voranschreiten, was bedeutet, „zur gegebenen Zeit“ oder „nach dem unveränderlichen, starren Gesetz der Natur“.

Wenn wir allerdings Korrekturen durchführen, wechseln wir auf den Pfad von Ahishena, und dadurch können wir auf die Kräfte Einfluss nehmen, auf welche Weise sie sich in unserer Welt manifestieren und in uns ausdrücken.

In dem Maße wie wir uns selbst korrigieren und die Dinge besser verstehen, werden wir uns besser, anstatt schlechter fühlen. Aber kein Kabbalist oder eine andere Person kann jemals wissen, was tatsächlich geschehen wird, weil der Mensch durch seine Freiheit des Willens sein Schicksal ändern kann (siehe Baal HaSulams Artikel „Die Freiheit“).

Wenn Sie schreckliche Prophezeiungen über die Zukunft hören, denken Sie daran, dass die Propheten damit nur den Weg von Beito beschrieben haben. Sie wussten nicht, wie korrigiert wir sein werden und wie wir in bestimmten Situationen handeln werden.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Zwei Wege, unser Ziel zu erreichen
Blog-post: Das Wesentliche, das wir aus der Krise lernen können…
Blog-post: Die eine Handlung, in der wir unseren freien Willen einbringen
Leben aus der Kabbala, Seite 118: Den Egoismus auslöschen

Hebräisch ist die Sprache des Lichtes


Eine Frage, die ich erhielt: Gibt es einen Unterschied zwischen Hebräisch und allen anderen Sprachen dieser Welt?

Meine Antwort: Baal HaSulam schrieb, dass Hebräisch die Sprache des Lichtes ist und Aramäisch die Sprache des Empfangsgefäßes (des Klis). Diese beiden Sprachen entsprechen jeweils der Vorder- und der Rückseite. Sie sind die wichtigsten Sprachen aufgrund der geometrischen Form ihrer Buchstaben, welche die Verbindung zwischen dem Licht und den Verlangen (Kelim) darstellen.

Aber sie sind gerade deshalb grundlegende Sprachen, weil sie bereits vor der Teilung Babylons und der Trennung der Menschheit untereinander entstanden sind. Die Buchstaben kennzeichnen die Eigenschaften der korrigierten Seelen (der Gefäße, Kelim). Die horizontalen Linien entsprechen der Ausbreitung des Lichtes Chassadim und die vertikalen Linien der Buchstaben stehen für die Ausbreitung des Lichtes Chochma.

Andere Sprachen entstanden aus der immer stärker werdenden egoistischen Trennung zwischen den Menschen zur Zeit des antiken Babylon, da sich dort große Schübe des Egoismus in der menschlichen Zivilisation offenbarten. Diese Sprachen sind nicht künstlich, da die Menschen sie aus ihrer eigenen Natur heraus erfanden. Allerdings entstanden sie weit entfernt von der Quelle, aufgrund des Zerbruchs, der sich in Babylon ereignete. Deshalb gaben die Kabbalisten auch keine Erklärungen zu den Buchstaben dieser „sekundären“ Sprachen, und beschrieben auch nicht, welche Verbindung die einzelnen Buchstaben zwischen dem Licht und dem Kli darstellen.

Sowohl im Hebräischen als auch im Aramäischen ist jeder Buchstabe ein Modell, ein Symbol und eine Aufzeichnung der Verbindung zwischen dem Licht und dem Kli. Es ist eine Verbindung der Eigenschaften von Bina und Malchut: neun Buchstaben von SAT (sieben untere Sefirot) von Bina, neun Buchstaben von Seir Anpin, vier Buchstaben von Malchut und die fünf letzten Buchstaben (MaNZePaCH = Mem, Nun, Zadi, Pe, Chaf), sowie die Form entsprechend ihrer Eigenschaften.

Deshalb sollte ein Mensch, der die Wissenschaft der Kabbala studiert, die Elemente der Buchstaben des hebräischen Alphabets kennen. In der Tat vermitteln ihre geometrischen Formen die spirituellen Eigenschaften von Malchut und in welchem Umfang sie von Bina entfernt ist.

Der Buchstabe selbst ist die Aufzeichnung eines spirituellen Zustandes. Ein Mensch sollte die Eigenschaften aller Buchstaben erlangen (das heißt, die Verbindungen zwischen den Eigenschaften des Empfangens – Malchut– und des Gebens – Bina) und diese in richtiger Weise „in sein Herz (sein Verlangen) schreiben“. Dann wird der Mensch den gesamten Text der Tora empfangen, so wie geschrieben steht „Schreibe dies in dein Herz!“

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