Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Mit dem Schöpfer in einem System arbeiten

Wenn ich die schlechten Kräfte fühle, bedeutet dies, dass ich verstehen kann, was gute Kräfte sind, welche sich ihnen gegenüber befinden. Wie auch immer, ich befinde mich nicht unter dem Einfluss der guten Kräfte. Stattdessen falle ich unter die Herrschaft der bösen Kräfte.

Zum Beispiel besitze ich ein Zuhause, welches ein guter, warmer und sicherer Ort ist. Aber nachts finde ich mich in einem dunklen Wald wieder, wo ich mich schlecht und ängstlich fühle, denn ich habe etwas Gutes, womit ich dies vergleichen kann. Hätte ich dagegen kein warmes, gutes Zuhause, würde ich nicht leiden. Ich würde mich einfach damit abfinden, dort im Wald zu leben. Er würde dann nicht dunkel und furchteinflößend auf mich wirken, sondern mein normales Leben sein. Auf die gleiche Weise haben wir uns an das Leben in dieser Welt gewöhnt – der schlimmsten aller Welten.

Dieses Verständnis soll uns helfen, uns durch die Vorstellungen, die im Buch Sohar beschrieben werden, nicht verwirren zu lassen. Wenn wir über die furchteinflößenden Charaktere lesen, müssen wir uns selbst sagen, „All das existiert in mir selbst“. Dies sind meine Verlangen, in welchen ich Genuss erhalten möchte. All diese Dämonen, Geister und die Hölle sind genau hier.

Wir müssen dies klar verstehen. Andernfalls werden wir uns bildlich alle Arten von Himmel und Hölle vorstellen, wie uns dies in der Religion erzählt wird: es ist verboten hierhin zu gehen, und erlaubt dorthin zu gehen. Darum schrieb Baal HaSulam seinen Kommentar zum Buch Sohar. Nur um uns dadurch zu helfen, all diese Vorstellungen los zu werden und all diese Dinge in uns selbst zu suchen.

Wir studieren den inneren Teil der Tora, welcher uns berichtet, dass sich alles im Menschen befindet und der Mensch selbst eine kleine Welt ist. All das bin ich und es gibt nichts außer mir, was existiert. Das Einzige, was in mir existiert, ist der Schöpfer (das Licht) oder die entgegengesetzte Wahrnehmung von Ihm. Es gibt nur Ihn und mich, und Er erzählt mir, wie ich Ihn aus Seiner eigenen Verhüllung enthüllen kann. Er ordnete alles auf diese Weise an, um als Ergebnis meiner Anstrengung und meiner Suche Ihn enthüllen zu können.

Durch die Korrektur meines Verlangens werde ich Ihn erkennen, den Einen, der mich auf diese Weise erschaffen hat. Durch die Erkenntnis des Schöpfers erkenne ich mich selbst – alle meine Eigenschaften und Fähigkeiten. Wie erreiche ich diese Korrektur? Ich bitte konstant um Seine Hilfe, durch das Erfassen und das Verständnis einiger Teile meiner Seele. Als Folge davon wird Er kommen und Sich mir enthüllen, und dann werden wir beginnen zusammen zu arbeiten und uns durch diese Arbeit zu vereinigen.

Dieses System, womit wir arbeiten, wird zu meiner Seele, in der Er und ich zusammen existieren. Und der Sohar erzählt uns über all das.

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Warum geht es mir schlecht, obwohl ich alles habe?

Eine Frage, die ich erhielt: Was muss ein Mensch tun, wenn er sich in dieser Welt zurecht finden will? Bis jetzt musste er nur an sich selbst denken, aber nun entdeckt er, dass er sich mit anderen aktiv vereinigen muss. Reicht es aus, dass seine alleinige Absicht seine eigene Erlösung ist?

Meine Antwort: Ja, es ist genug. Der Beginn des Erwachens eines Menschen ist die Frage: „Was ist der Sinn meines Lebens?“ Aber wenn jemand diese Frage stellt, ist es wichtig, genau zu verstehen, was es bedeutet. Entweder geht es ihm schlecht in materieller Hinsicht: Er wurde vom Arbeitgeber entlassen und hat alle Arten von Problemen, Krankheiten und Schwierigkeiten. Oder er fühlt sich schlecht und leer, obwohl er alles hat und nichts im Leben ihn erfüllt; alles ist sinnlos und leer.

Es gibt Menschen, die in materieller Hinsicht Schlechtes tun, und das ist der Teil der Menschheit, der sich im unteren Teil der Pyramide befindet. Sie wollen nur etwas darüber erfahren, wie sie sich in der materiellen Welt erfüllen können. Und dann gibt es Menschen, die sich schlecht fühlen, nicht nur weil sie materielle Vergnügen vermissen. Selbst wenn sie alles haben, fühlen sie sich, als ob sie nichts haben. Der Grund dafür ist, dass ein neues, nicht-materielles Verlangen in ihnen erwacht ist – der Punkt im Herzen.

Wenn der Punkt im Herzen in einem Menschen erwacht, bedeutet es, dass ein neues Verlangen oder eine neue Eigenschaft in ihm entsteht. Von diesem Verlangen spricht die Kabbala und erklärt, warum Sie kein Glück in dieser Welt mehr finden können. Also, fangen Sie an und enthüllen Sie die Höhere Welt. Entdecken Sie, wie wundersam der Schöpfer ist. Letzten Endes haben Sie gar keine andere Wahl.

Krankheit ist ein Ausdruck des Unterschiedes zwischen uns und dem Schöpfer

Eine Frage, die ich von meinem Studenten erhielt: Was soll man zu versammelten Freunden sagen, wenn einer von ihnen fragt: „Wie fühlst du dich?“ oder „Wie geht es dir?“, während man sich halbtot mit einer Grippe herumschlägt (oder einer anderen Krankheit)? Ist es besser, die Gruppe zu meiden, wenn ich mich schwach fühle, um sie nicht mit herunterzuziehen?

Schlechte Gesundheit hat mich mein gesamtes Erwachsenenleben geplagt und es gibt andere so wie mich, die wirklich ein Bedürfnis haben, Gesundheitsprobleme mit ein wenig mehr Tiefe zu verstehen, als bloß erzählt zu bekommen, dies sei ein vom „Ego“ verursachtes Problem, weil wahrscheinlich den meisten von uns alle Arten von noch spezielleren aber widersprüchlichen spirituellen, psychologischen und medizinischen Ratschlägen gegeben worden sind. Ich bin jetzt seit ein paar Jahren bei Bnei Baruch und ich denke, dass Bnei Baruch für chronisch Kranke als eine Zielgruppe auf den Markt gebracht werden kann, wenn wir mehr Artikel zur Diskussion über „Heilmittel“ oder Gründe haben.

Meine Antwort: Es gibt nur eine Antwort – alles liegt im Unterschied zwischen uns und dem Schöpfer begründet. Die genauen Unterschiede werden abhängig von der jeweiligen Stufe der eigenen Korrektur offenbart, weil Korrektur die Wahrnehmung mit einschließt, dass man sich sowohl vom Schöpfer als auch seiner nachfolgenden Korrektur unterscheidet.

Sie müssen nicht Ihre Unterschiede zum Schöpfer, die sich als Krankheiten zeigen, vor Ihren Freunden zur Schau stellen. Aber die Freunde müssen über sie Bescheid wissen, um den Schöpfer um Korrektur zu bitten und in Ihrem Namen zu heilen.

Warum zeigen sich die Unterschiede zwischen einem Menschen und dem Schöpfer bei allen Menschen unterschiedlich? Warum erfährt der eine Mensch dies äußerlich in Form einer Krankheit und ein anderer in Form von persönlichen Problemen oder anderen Erscheinungsformen? Sie werden die Antworten auf all dies finden, wenn Sie sich korrigieren. Kurz gesagt, fangen Sie an, an sich selbst zu arbeiten!

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Die materielle Entwicklung der Menschheit ist wie harte Arbeit mit Lehm und Ziegeln

Was ist das Ergebnis all unserer materiellen Entwicklung, welche die Menschen so hoch bewerten? Was haben wir erreicht durch unsere harte Arbeit, unsere „ägyptische Arbeit mit Lehm und Ziegeln“, wie es ein kabbalistischer Text über die ägyptische Sklaverei, dem Exil von der Spiritualität, ausdrückt? Das Ergebnis ist, dass wir uns nun der Offenbarung der spirituellen Welt nähern und unsere Augen für die Tatsache öffnen, dass alles, was Menschen bisher in dieser Welt getan haben, absolut keinen Wert hat! Menschen tun Dinge, die absolut unnötig sind. Ja, sie erfinden alle Arten von schlauen Geräten, aber können wir ohne all diese Dinge wirklich nicht leben?

Je mehr Menschen sich entwickeln, desto mehr Zeit verbringen sie mit unnützen Tätigkeiten und gehen über das Grundnotwendige für das Leben hinaus. Wenn wir heutzutage den Zeitaufwand nur auf das reduzieren würden, was wirklich notwendig ist, hätten die meisten von uns nichts zu tun. Nur fünf Prozent der Bevölkerung müssten arbeiten, um die gesamte Menschheit mit dem Notwendigen zu versorgen. Alternativ könnte jeder von uns fünf Prozent seiner Zeit bereitstellen, um für seinen Lebensunterhalt zu sorgen.

Die restliche Zeit könnte unserer spirituellen Entwicklung gewidmet sein. Und warum nicht? Man erhält keinen Nutzen durch das Streben nach materiellen Dingen. In der Tat ist alles, was man dadurch tut, sogar schädlich für die Umgebung!

Es gibt nichts anderes mehr für jeden Menschen auf dieser Welt zu tun, als sich mit seiner spirituellen Korrektur zu beschäftigen. Andererseits würden wir das Problem mit den älteren Menschen haben, welche versorgt werden müssen, da wir doch glauben, dass nur der aktiv arbeitende Teil der Bevölkerung von Nutzen ist.

In der Tat muss unser Leben einem entgegengesetzten Prinzip folgen. Alles was wir brauchen, ist, jedem die Methode für seine innere Korrektur zu geben und so wird es für jeden einen Platz geben. Jede Person wird Arbeiten zum Wohle der Unendlichkeit durchführen, da die Seele kein Alter kennt. Und es sind gerade die älteren Menschen, die einige der größten Korrekturen vornehmen.

Je mehr Zeit wir mit „Lehm und Ziegeln“ verbringen, desto mehr schreiten wir auf die Erkenntnis zu, dass wir uns in Sklaverei befinden. Das Gewicht dieser Erkenntnis wird die Leute zum Schöpfer aufschreien lassen und sie somit auf die Stufe des „Menschen“ erheben. Dies ist der einzige Nutzen, den wir durch unsere materielle Entwicklung erreichen werden.

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Die Geschenke, welche Abraham in den Osten sandte

Woher kommen all diese Bücher, die über den Einfluss der Sternzeichen auf das Schicksal des Menschen, über Handlesen, Traumdeutung und alle anderen Arten von spirituellen Praktiken und Meditationen sprechen?

All das kam durch Abraham zu uns. Im Midrasch Raba wird erzählt, wie er diese Gaben als Geschenke an die Söhne seiner Konkubinen gab, entsprechend der jeweiligen Persönlichkeit des Sohnes, bevor er diese dann in den Osten schickte. Dies ist der Grund, warum wir so viele verschiedene spirituelle Lehren und Überzeugungen in unserer heutigen Welt sehen.

Wir müssen mit diesen Lehren sehr vorsichtig sein, damit wir nicht durcheinander kommen. Schließlich könnte es den Anschein haben, dass sie auf ähnliche Art und Weise über die Arbeit mit dem Egoismus sprechen, wie die Kabbala. Im Buch Sohar (Abschnitt Vaera, Artikel 80 bis 90) gibt es ein Beispiel dafür: Ein Weiser kam in eine Stadt, in der viele Menschen spirituelle Arbeit zu verrichten schienen und viele kluge Bücher studierten. Aber nach genauerer Untersuchung erkannte er, dass keines dieser Bücher das Licht der Korrektur beinhaltete.

Es gibt viele schöne Methoden, welche von Abraham herstammen und über Liebe und Zuwendung sprechen. Aber es ist unmöglich, die Eigenschaft des Gebens mit ihnen zu erreichen. Um dies zu tun, muss man in drei Linien arbeiten: man muss mit der linken Linie (dem eigenen Egoismus) arbeiten und auf richtige Weise die Eigenschaft des Empfangens mit der Eigenschaft des Gebens verbinden. Dadurch entsteht eine dritte Linie, welche Isra-El (direkt zum Schöpfer) genannt wird. Dieses Konzept gibt es nirgends, außer in der Kabbala.

Alle östlichen Lehren allerdings stammen von einer „rohen“ Form der Methode Abrahams ab, und sie alle benutzen nur die rechte Linie, die Eigenschaft der Barmherzigkeit. Trotz aller schönen Worte über die Liebe können wir diese heute aufgrund unseres enormen Egoismus nicht umsetzen.

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Anderen zu geben, ist die vollkommene Erfüllung

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn die Welt einen Punkt erreicht, wo jeder den durchschnittlichen Lebensstandard haben wird und keiner außerhalb dieses Standards lebt, was wird dann die Leute antreiben, sich weiter zu entwickeln? Was wird Leute veranlassen, in ihrer Entwicklung voranzuschreiten?

Meine Antwort: Wenn eine Person Vergnügen darin fühlt, anderen zu geben, wenn sie fühlt, dass durch die Verbindung mit anderen, sie ein einziges Gefäß erschaffen, innerhalb dessen sie die Höhere Kraft (den Schöpfer) fühlt, dann wird die ständig anwachsende Kenntnis des Schöpfer, die sie fühlt, ihre Absicht und Belohnung sein. Wenn eine Person die „menschliche“ Stufe in sich erbaut, indem sie anderen gibt, korrigiert sie ihre Einstellung zu ihnen, und das gleicht sie dem Schöpfer an. So steigt sie entlang der 125 spirituellen Stufen zur Endkorrektur.

Wenn sie spirituell aufsteigt, fühlt sie Befriedigung und Erfüllung, und kommt so dem Schöpfer näher. Die Erfüllung, die sie davon wahrnimmt, ist vollkommen. Sie ist nicht temporär und vergänglich, sondern ewig. Sie erfüllt eine Person vollständig, ohne eine Leere zu hinterlassen. Außerdem gewinnt man unaufhörlich neue Möglichkeiten für noch größere Arten der Erfüllung.

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Bis auf das Notwendige sollte alles dem Geben gewidmet sein

Eine Frage, die ich erhielt: Wie können die Menschen ermitteln, was heutzutage eine Notwendigkeit ist?

Meine Antwort: Das Niveau des Notwendigen ist ein mittleres Niveau des Wohlergehens an dem Ort, wo ein Mensch lebt. Es gibt viele Methoden, das tatsächliche mittlere Niveau zu ermitteln. Baal HaSulam behandelt das im Detail im Artikel „Die zukünftige Generation“. Er bezieht sich auf allerlei Arten von Gremien, die die tatsächlichen Bedürfnisse jedes Menschen untersuchen und erfüllen könnten.

All das wird nach den Bedürfnissen eines Durchschnittsmenschen bemessen. Sagen wir, dass jede Familie einen Raum für jedes Familienmitglied haben muss. Jeder Mensch muss eine Arbeitsstelle haben. Die Familie muss ein Auto haben, um zur Arbeit und zurück zu kommen und für andere Notwendigkeiten. All das wird in Übereinstimmung mit Veränderungen, die in der Welt geschehen, bestimmt. Gleichwohl muss eine Familie alles haben, was sie braucht, um normal existieren zu können.

Tatsache ist, dass das Problem nicht das ist, was man besitzt, sondern die Einstellung dazu. Letztendlich möchte der Schöpfer nicht, dass man leidet. Das Ziel der Schöpfung ist, die Geschöpfe zu erfreuen. Deshalb beschränke dein irdisches Leben auf die Bedürfnisse deines physischen Körpers – nicht mehr und nicht weniger.

Man muss seine Verlangen nach Nahrung, Sex, Familie, Gesundheit, Ehre, Macht und Wissen erfüllen. Man sollte keinen Mangel in solchen Verlangen spüren und sie sollten in dem Maße erfüllt werden, indem sie eine wesentliche Notwendigkeit für das Leben des tierischen Körpers darstellen. Alles, was über das Notwendige hinausgeht, sollte zum Geben an seine Mitmenschen verwendet werden.

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Krebs, wie der Egoismus, tötet sich selbst


In den Nachrichten (aus LiveScience): Krebs tötet auch wilde Tiere“ – Krebs ist für ungefähr 10 Prozent aller Todesfälle beim Menschen verantwortlich. Wenn du denkst, dass uns das zu etwas Besonderem macht, dann haben die Wissenschaftler Neuigkeiten für dich: Wilde Tiere sterben zu ungefähr der gleichen Prozentzahl an Krebs und manche Arten sind daher vom Aussterben bedroht.

Mein Kommentar: Krebs ist die Folge vom Egoismus, weil es etwas ist, das innerhalb eines tierischen Körpers entsteht und benachbarte Gewebe abtötet oder seine Umgebung (wie wir es mit unserer Umgebung machen). Das hat zur Folge, dass die Krebszellen ebenfalls sterben.

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Was ist der Unterschied zwischen Geld und wahrer Erfüllung?

Eine Frage, die ich erhielt: Die Gleichheit, die Sie beschreiben, sieht mehr nach Beengung aus. Wenn jedermann das Gleiche wie alle anderen empfangen würde, dann würde das die Bereitwilligkeit der Menschen unterdrücken, anderen mehr zu geben. Wozu wäre das wohl gut?

Meine Antwort: Der Mensch lebt innerhalb des Willens zu empfangen, um erfüllt zu werden. Dieses Verlangen ist das Wesen der Schöpfung, das Einzige, was geschaffen wurde und was sich nicht ändert. Was sich ändert, sind die Absicht, der Zweck oder wie man dieses Verlangen einsetzt – „um meinetwillen“ oder „um der anderen willen“.

Sagen wir, ich hätte einen achtstelligen Dollarbetrag auf der Bank. Was mich dabei zufriedenstellt, ist das Gefühl, dass ich viel Geld habe, nicht das Geld an sich. Es vermittelt mir ein Gefühl von Macht und Vertrauen, mit dem ich der Zukunft entgegensehen und die Gegenwart betrachten kann. Das Verlangen des Menschen kann jedoch nicht mit den Dollars selbst erfüllt werden.

Unsere Verlangen sind von der Natur in uns angelegt und es gibt zweierlei Arten:

* Körperliche Verlangen – nach Essen, Sex und Familie
* Gesellschaftliche Verlangen – nach Reichtum, Erfolg, Macht und Wissen.

Wenn jemand Anerkennung, Ehre und Lob von der Gesellschaft erhält und seine Kinder auf ihn stolz sind (anstelle zu hören, dass ihr Vater von der Gesellschaft verachtet wird), wäre das dann nicht Anstoss genug für diesen Menschen, nur für den Nutzen der Gesellschaft zu arbeiten?

Ein wahrer Experte sieht seinen Job als Kunst an, als ein Handwerk. Er macht seine Arbeit, damit er gute Resultate erzielt und nicht um Belohnung zu erhalten. So erfüllt er seine Verlangen.

Was bisher gemacht wurde, ist die Wünsche der Menschen in das Verlangen nach Geld „einzuwickeln“. Daher kommt auch das Wort Geld – „bedecken“ oder „Schirm“ (aus dem Hebräischen Kessef – Geld, was aus der Wurzel Kissui – bedecken herstammt).

Geld ist jedoch nur eine provisorische Maßeinheit für die Erfüllung des Verlangens.

Die jetzige Krise wird alle oberflächlichen Arten von Ersatz eliminieren und nur die reine Erfüllung übrig lassen. Und was ist diese? Es ist die Befriedigung, die aus dem Geben kommt. Dies ist die einzige Erfüllung, die niemals verschwindet und gänzlich von der Gesellschaft unterstützt wird.

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Wird der Mensch jemals fähig sein, neues Leben zu erschaffen?


In den Nachrichten (übersetzt aus The Seattle Times): „RNA Forschung gibt Aufschluss über erste Lebensformen“ John Sutherland, ein Chemiker an der Universität von Manchester, hat den verborgenen Weg zur RNA-Welt gefunden, dem chemischen Milieu, von dem geglaubt wird, dass sich davon die ersten Lebensformen vor ungefähr 3,8 Milliarden Jahren auf der Erde entwickelt haben.

Er hat ein Problem gelöst, das seit 20 Jahren die Forscher daran gehindert hat, den Ursprung des Lebens zu verstehen – wie die Bausteine der RNA, Nukleotiden genannt, sich selbst spontan unter den Bedingungen auf der primitiven Erde zusammenfügen konnten. Die Entdeckung, wenn sie stimmt, sollte die Forscher in die richtige Bahn lenken, um viele andere Rätsel über den Ursprung des Lebens zu lösen. …
Sutherland sagte, er habe noch keine natürlichen Wege gefunden, die anderen beiden Arten von Nukleotiden zu erzeugen, die in RNA Molekülen gefunden wurden, doch die Synthese der ersten beiden hat man sich schwieriger vorgestellt.

Mein Kommentar: Wir sind unfähig, Leben zu erschaffen! Was wir jedoch tun können, ist, den Ausdruck der Reshimot hervorzurufen, der in der gesamten Materie existiert und dann ihre Entwicklung auszulösen. Als Folge davon wird es uns scheinen, als ob etwas aus dem Nichts erscheint.

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