Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Schnellstraße zur spirituellen Welt

Das Licht kommt zu uns von oben und erweckt bestimmte Teile der Gesamtseele, um sie entsprechend ihrem Programm voranzubringen. Dieses Programm ist sehr kompliziert und sieht die Erweckung der Seelen in einer bestimmten Reihenfolge und Kombination miteinander wie bei den Teilen eines Körpers vor. Für unser Auge ist es unsichtbar, doch entsprechend dem inneren Aufbau der Seele sind sie miteinander verbunden, deshalb werden sie durch das Licht zum Zwecke einer gemeinsamen Arbeit auf der Suche nach der Eigenschaft des Gebens vereint. Das sind absolut fremde Menschen, verschieden und sehr weit voneinander in ihren materiellen Eigenschaften entfernt. Doch wir müssen glauben, dass es von oben so in die Wege geleitet wurde, alles vergessen, was uns daran hindert, uns zu vereinen, und danach suchen, was uns dabei helfen könnte. Während dieser Suche werden wir begreifen, dass die einzige Grundlage für die Vereinigung das Geben ist, das über dem Empfangen steht. Es gibt nichts anderes, was die Menschen verbinden könnte. Dieser Weg ist so unbeständig, als ob wir durch eine sehr unebene Straße fahren würden und unser Auto ständig bei jedem Schlagloch und jeder Unebenheit hoch und runter stuckern würde, doch trotz alledem muss es weiterfahren. Und je weiter wir vorankommen, desto öfter kommen diese Schwingungen und desto empfindlicher werden wir ihnen gegenüber, d.h., die Veränderungen, die sich in uns vollziehen, werden immer schlagartiger und bedeutender. Obwohl sie auch früher genauso gewesen sind, haben wir sie doch nicht besonders wahrgenommen und gespürt.

Deshalb ist es unmöglich, auf dieser Straße weiterzukommen, wenn man sie nicht ebnet, erst dann wird das Auto schneller und leichter rollen! Dieses Ebnen, das wir bei jedem Schlagloch und jeder Unebenheit auf diesem Weg durchführen müssen, ist nur unter der Voraussetzung einer gemeinsamen Meinung in der Gruppe und der Verbindung zwischen uns möglich. Sie allein füllt alle Schlaglöcher und fügt sie zusammen, wodurch der Weg geebnet wird.

Es gibt keine andere Möglichkeit zur spirituellen Weiterentwicklung, wenn er nicht geebnet wird. Störungen und Hindernisse, die vor denen auftauchen, die den Weg alleine bestreiten oder, was noch schlimmer ist, vor der Gruppe solcher Einzelgänger gehen wollen, sind dermaßen groß, dass sie nicht überwunden werden können.

Das Auto wird unweigerlich so steckenbleiben, dass es unmöglich sein wird, es herauszuziehen, und der Mensch wird dort bleiben, wo er ist – das Leben wird vorbei sein, doch er wird diesen Weg nicht zu Ende gehen und das Ziel nicht erreichen.

Aus diesem Grund muss die Arbeit vor allem auf die Vereinigung ausgerichtet sein. Dann werden wir erkennen, dass wir genau dadurch alles erreichen!

Nur davon hängt unser spirituelles Vorankommen auf diesem Weg ab, alle Anstrengungen und Enthüllungen geschehen nur in eine Richtung – ins Innere dieser Verbindung, die uns alle vereint.

Und hier hängt alles nur davon ab, wie sehr der Mensch die Verbindung unter den Freunden, über allen entstehenden Problemen, schätzt und nur eins versteht: „Es gibt niemanden außer Ihm“ – alle Hindernisse kommen vom Schöpfer, der diese inneren Schlaglöcher und Unebenheiten in uns entstehen lässt und uns auf tausendfache Weise verwirrt.

Und wir müssen uns vorstellen, dass alle Hindernisse von Ihm und nur zum Zweck, uns zu vereinen, kommen.

Darin besteht das ganze Erfolgsgeheimnis! Das ist die Basis, mit der alles beginnt und auf der alles andere aufgebaut wird.

 

Kabbala Akademie

 

Wie man die Empfindung, einzigartig zu sein, für das Wohl der ganzen Welt nutzt

Um den Zweck der Schöpfung zu erreichen, benötigen wir eine besondere Kraft – eine externe, außerhalb von uns existierende. Ohne ihre Hilfe werden alle unsere Anstrengungen, zur Höheren Welt zu gelangen (mit anderen Worten, Handlungen der Liebe und des Gebens zu vollziehen), vergeblich sein. Das ist so, weil unsere ganze Natur aus dem Willen zu empfangen besteht. Demzufolge geschieht jede Handlung, die wir vollziehen, um uns selbst zu erfüllen. Selbst wenn wir die Bedürfnisse der anderen als wichtig erachten, tun wir es aus Furcht oder weil die Person, der wir geben, uns so nahe steht, dass wir sie als einen Teil von uns empfinden.

Der Antrieb aller unserer Handlungen ist Selbstliebe. Folglich können wir nicht wirklich für andere sorgen und ihnen geben. Wir haben das Verlangen, uns selbst auf Kosten anderer zu erfüllen, was man „Egoismus“ nennt. Durch dieses Verlangen unterscheidet sich die menschliche Ebene von der tierischen.

Wenn man unkorrigiert ist, ist man schlimmer als ein Tier, jedoch wenn man Korrektur erlangt, wird man dem Schöpfer gleich. Jede Person in der Welt fühlt sich einzigartig und außergewöhnlich, jedoch wenn dieses Empfinden mit dem Egoismus gekoppelt ist, wird es zur schlimmsten, destruktivsten Kraft der Natur.

Aber auch das hat einen Zweck. Wir müssen die äußerste Niedrigkeit dieses Zustands entdecken, um die verdorbene Art des Gefühls, einzigartig, exklusiv und außergewöhnlich zu sein, aussondern zu können. Dann werden wir in der Lage sein, wirklich zum Schöpfer zu flehen, die Art zu ändern, wie wir diese Empfindung nutzen. Dies wird sich dann in Gutherzigkeit und Liebe zu allen umwandeln, wo jedermanns Liebe für jeden einzigartig und besonders sein wird.

Kabbala Grundkurs

Um auf dem Weg zu bleiben.

Rabash, „Über die Bedeutung der Gesellschaft“: Der Mensch, der den Weg der Wahrheit geht, sollte sich  von anderen Menschen isolieren. Denn der Weg der Wahrheit erfordert eine ständige Stärkung, da er dem Weltbild widerspricht. Das Weltbild ist Wissen und Empfangen, während das Bild der Tora der Glaube und der Wunsch zu geben, ist.

Frage: Werden die Menschen die Gruppe der letzten Generation verlassen?

Antwort: Sie werden gehen, weil man in der Gruppe der letzten Generation große Anstrengungen unternehmen muss, um ständig Fortschritte zu erzielen.

Tatsache ist, dass, wenn du in psychologischen Gruppen oder Gruppen bist, die sich mit spirituellen Praktiken beschäftigen, sie sich auf der Grundlage von Wissen oder der Entwicklung von Methoden bewegen.

In der kabbalistischen Gruppe funktioniert der egoistische Motor jedoch ständig und schiebt einen irgendwie aus der Gruppe heraus. Wenn ihr nicht ständig gegen ihn arbeitet, dann erhebt ihr euch nicht darüber und könnt nicht vorankommen. Daher sind in der Kabbalistengruppe immer zusätzliche Anstrengungen erforderlich, und man kann nicht stehen bleiben. Das ist es, was einen Menschen zwingt, voranzuschreiten.

Frage: Warum ändert ein Mensch  drastisch seine Meinung, wenn er aus der Gruppe ausgeschlossen wird, und scheint gegen die Gruppe und/oder die Methode zu sein?

Antwort: Er muss sich egoistisch rechtfertigen, also wendet er sich gegen die Gruppe, in der er war. Er will zeigen, dass er Recht hat und dass sie Unrecht haben. Er versucht also, Fehler in der Gruppe zu finden, um seinen Standpunkt zu beweisen.

Wenn ein Mensch in die Gruppe kommt, spricht der Punkt im Herzen, der von oben geweckt wird, in ihm. Plötzlich spürt er, dass seine Seele hier ist.

Dann, um an Ort und Stelle zu bleiben, muss er sich anstrengen. Dies ist der Ort der spirituellen Arbeit. Er hält sich irgendwie, für einige Zeit fest, aber wenn er keine ernsthaften Anstrengungen unternimmt, wird er vom Weg abkommen.

Aus dem Fernsehprogramm „Die letzte Generation“ 25.04.2018

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Verantwortlich für die Welt

Frage: Was sollen wir von den kommenden Kongressen erwarten? Welche Absicht sollen wir aufbauen?

Antwort: In unserer Verbindung nähern wir uns sehr starken Absichten und hoffen, dass diese Kongressreihe uns hilft, gemeinsam  ununterbrochen die Absicht in uns zu halten und sie nicht loszulassen.

Arbeit, Familie, Kinder, persönliche Probleme – trotz all dem lasse ich unterbewusst irgendwo in einer Ecke meines Verstandes Platz für das Wichtigste und mache mir ständig Gedanken über unsere Einheit, darüber, wie wir von einem Kongress zum nächsten vorankommen, Tag für Tag, in einem inneren Zusammenhalt – bis sich dort, im Inneren, der Schöpfer enthüllt.

Wir studieren das bereits sehr lange in der Theorie. Dann lasst uns auch tatsächlich wollen, dass Er sich enthüllt. Tausend Mal haben wir das bereits gehört – lasst uns doch eine Anstrengung unternehmen.

Wir dürfen nicht in Zweifel verfallen: „Schon wieder? Zum wievielten Mal?“ Wir stehen an der Schwelle zum Durchbruch. Und die Welt verlangt ebenfalls danach. Denn sie hat nicht die geringste Chance, eine Lösung zu finden. Wir können im Internet sehen, welche „Lösungen“ als Antwort auf die heutigen Krisen angeboten werden, wie es versucht wird, sie zu vertuschen, zu verdecken, weil kein Ausweg zu sehen ist.

Wir müssen in einer bequemen, verständlichen, naheliegenden Form die Nachricht an die Welt herantragen, dass es eine Lösung gibt, und je schneller wir anfangen, sie zu realisieren, desto weniger werden wir leiden.

Und darum soll unsere Absicht während der Kongresse sein, uns in die Gruppe einzuleben, die eine Krisenlösung für die Welt bringt. Es gibt nichts Wichtigeres, was wir vorbereiten könnten, was wir untereinander für die Welt tun könnten.

Wir befinden uns im Moment an einem sehr wichtigen Punkt: vor uns liegt ein Kranker, und seine Krankheit ist beinah tödlich, und wir können ein Heilmittel herstellen und ihn heilen. Dann wird er nicht einfach gesund, sondern steigt zur Stufe des Schöpfers, zu einer neuen, ewigen Dimension auf.

Deshalb sollte unseren Anstrengungen und unserem Status – dem Aufstieg, den wir in diesen Tagen beginnen – die maximale Wichtigkeit beigemessen werden. Wir müssen uns dessen bewusst sein, welche Aufgabe wir bewältigen. Wer sind wir, um einer solchen Mission würdig zu werden – in der Tat an der Korrektur nicht nur der Welt, sondern der gesamten Realität mitzuwirken?

Wir sollten ein wenig stolzer auf unsere Aufgabe sein – damit wir dadurch die Verantwortung spüren können.

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Stellt euch auf die Feinfühligkeit der Seele ein

Frage: Ich komme zum Kongress wie auch sehr viele andere Menschen. Ich möchte mich darauf konzentrieren, in das innere Netz der Verbindung zwischen ihnen einzudringen.

Gibt es irgendwelche Regeln, die ich ständig in den Gedanken und in der inneren Einstellung befolgen muss, um in dieses Netz eindringen zu können?

Antwort: Das Wichtigste ist, zu versuchen, den inneren Zustand wahrzunehmen, der zwischen allen herrscht. Versuchen! Das hängt von dem Einfühlungsvermögen der Seele ab.

In dem Buch „Glaube und Zuversicht“ (Verfasser – Chazon Ish, A. Karelitz) steht geschrieben: „Der Glaube ist die zarte Neigung einer feinfühligen Seele“. Das sind alles dermaßen schwer fassbare Begriffe, dass kein einziges Wort eine haltbare irdische Auslegung zulässt. In unserem Fall kann es jedoch geklärt werden.

Alles hängt davon ab, inwieweit ich versuche, nach Möglichkeit, ohne mich mit meinen eigenen Eigenschaften einzumischen, in die gemeinsame Wahrnehmung der Menschen, die sich verbinden, einzusteigen, mit dem Verlangen, ihre innere Einheit, den Zustand zwischen ihnen wahrzunehmen.

Der Schöpfer sagte: „In meinem Volk wohne Ich“. In unserer Vereinigung will ich die Shechina – denn, dort in der Verhüllung herrschenden Schöpfer – enthüllen, denn Er befindet sich in der guten Verbindung zwischen uns, in der Gruppe, die sich vereinen will.

Und obwohl meine Freunde das noch nicht deutlich spüren können und noch nicht ganz begreifen, wofür und warum sie es tun, sondern sie befolgen einfach die Ratschläge der Kabbalisten, so kann jeder durch seine Anstrengung, aus der Feinfühligkeit seiner Seele heraus, in dem Maße, in dem er diese Feinfühligkeit in seinen Anstrengungen zur Vereinigung erfasst hat, einsteigen und anfangen, den Schöpfer wahrzunehmen, der „in seinem Volk“ herrscht.

Dort, im Inneren, verbirgt sich der Zustand (der spirituelle Ort), der den Namen „Shechina“ trägt, unseren Bestrebungen einander entgegen – der Ort, den der Schöpfer ausfüllt – „haKadosh Baruch Hu“ (die Heiligkeit ist die Eigenschaft von Bina, des vollkommenen Gebens).

Shechina bedeutet alle Verlangen, die einander entgegen streben, die sich im Netz der Verbindung zwischen ihnen befinden. Und der Schöpfer ist das höhere Licht, welches sie erfüllt. Dieses Netz will geben und in seinem Geben, im Licht von Chassadim, enthüllt es das Licht von Chochma – das höhere Licht, den Schöpfer.

Wenn der Mensch danach strebt, diesen Zustand wahrzunehmen, ihn zu ergründen, in ihm zu leben, kann er ihn enthüllen, unabhängig von niemandem auf der Welt. Das ist die Arbeit, die wir versuchen müssen, auszuführen. Besonders während der Kongresse, denn das ist die Zeit, um uns mit dem inneren Zustand der hohen Einheit zwischen uns zu verbinden.

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Frau = Verlangen

Frage: Zum Thema Frauen als Führungskräfte der Nationen: Was die Frauen als Führer von Nationen betrifft… da es nicht mit dem spirituellen System übereinstimmt und da es „nur eine Wahrheit und nur einen Weg dahin gibt (derselbe Weg, auf dem wir aus der Welt der Unendlichkeit herabgestiegen sind),“ bedeutet das, dass eine Frau nicht aus der Welt der Unendlichkeit herabgestiegen ist und nicht dahin aufsteigen kann und deshalb keinerlei Gründe hat, Kabbala zu studieren?

Antwort: Ihre Schlussfolgerung ist unklar. Eine Frau hat eine Wurzel im Schöpfungsgedanken, denn sie repräsentiert das geschaffene Verlangen. Ein Mann andererseits repräsentiert die Eigenschaften des Schöpfers und verwirklicht Korrektur basierend auf dem Verlangen der Frau. Beide müssen in der spirituellen Korrektur Partner sein, jeder in seiner eigenen Funktion.

Frage: Ich empfinde hier ein Paradox. Männer und Frauen funktionieren auf verschiedenen Frequenzen und verstehen einander nicht sehr gut. Ferner braucht der Mann, um das Ziel zu erreichen, das Verlangen der Frau. Wenn die Höhere Kraft das Einzige ist, das Menschen zu „gegenseitigem Verständnis“ bringen kann, wie sollte der männliche Teil fragen, um das weibliche Verlangen wahrzunehmen?

Antwort: Verlangen werden „durch die Luft“ transportiert, sie „lungern“ sozusagen „in der Luft herum“. Menschen müssen nicht miteinander sprechen, um voneinander die Verlangen wahrzunehmen.

Frage: Wenn Gott Adam erschuf, warum musste Er nach der Abtrennung Adams, eine Frau erschaffen?

Antwort: Es ist gerade der weibliche Teil des Mannes, der Natur, der das Verlangen erschafft alles zur Korrektur zu bringen.

Frage: (von einer Frau): Darf eine Frau fragen, sodass ein Mann schließlich das Verlangen nach Korrektur in seinem vollen Umfang empfindet?

Antwort: Das ist das Einzige, das Männer zwingt, um Korrektur zu bitten – für beide, für den Mann und für dich. 

Kabbala Grundkurs

Finanzielle Krise treibt den Antisemitismus auf die Spitze


Heute wie Gestern                                                                                    News Report (von PRNewswire): NEW YORK, 2.Okt. – Als Folge des Zusammenbruchs bedeutender Investmentbanken und der von der Regierung beabsichtigten finanziellen Unterstützung der Geldinstitute, berichtet die Anti-Defamation League (ADL) von einer dramatisch anwachsenden Flut antisemitischer Kommentare in Internetforen, die der Finanzierung und der Wirtschaft gewidmet sind.

Hunderte von antisemitischen Beiträgen in Bezug auf Lehman Brothers und andere Institutionen, die von der zweitklassigen Hypothekenkrise betroffen sind, wurden in Diskussionsforen, die sich mit dem Finanzwesen beschäftigen, eingestellt und jede Minute kommen viele hinzu. Die Botschaften richten sich gegen Juden im Allgemeinen und einige werfen Juden vor, die Regierung und das Finanzwesen als Teil einer „jüdischen Weltordnung“ zu kontrollieren und sie deswegen schuld an dem ökonomischen Tumult seien.

Mein Kommentar: „Vorwort zum Buch Sohar“, Punkte 66 – 71, (Zusammenfassung):

Wenn das Volk Israel Anstrengungen macht, um die Seele zu erheben, dann werden die Nationen der Welt dies erkennen und sie schätzen. Wenn das Volk Israel jedoch die Größe der Spiritualität erniedrigt, veranlassen sie die Nationen der Welt, die Oberhand über sie zu gewinnen, sie zu beschuldigen und zu demütigen.

Die Spiritualität kann nur durch das Studium der Kabbala erhöht werden. Dann werden die Nationen der Welt Israel als etwas Besonderes anerkennen, weil es die Methode besitzt, die Welt zu korrigieren. Wenn das Volk Israel sich jedoch nicht für die Erhöhung des Schöpfungszieles einsetzt, dann werden die Nationen der Welt es zerstören, es als nutzlos und schädlich für die Welt ansehen.

Daher hängt das Schicksal Israels vom Studium der Kabbala ab und ihr gesamter Abstieg wurde durch die Missachtung der Kabbala verursacht. Wehe denen, welche die Kabbala missachten ihre Taten führen zu Hunger, Armut, Krieg, Gewalt, Plünderung, Morden und der Zerstörung in der Welt.

Der Talmud sagt: „Kein Unglück kommt über die Welt, sondern für Israel.“

Der Tikuney Sohar sagt: „Wehe denen, die Armut und Zerstörung und Raub und Mord in der ganzen Welt verursachen.“

Wenn sie jedoch die Methode der Korrektur für sich selbst und für die Welt enthüllen, dann werden alle Nationen der Welt die Wichtigkeit Israels anerkennen und sie werden die Worte ausführen: „Und Völker nehmen sie und geleiten sie an ihre Stätte, und das Haus Israel macht sie sich zu eigen auf dem Boden des Ewigen“ (Jesaja 14,2). Und die Worte des Buches Sohar werden sich bewahrheiten: „Dass sie durch dieses Schriftwerk, welches das Buch Sohar ist, vom spirituellen Exil befreit werden – durch die Barmherzigkeit des Schöpfers“ (Nasah 124). Amen!

Zusätzlicher Kommentar: Es ist jedoch ebenso möglich, dass die Dinge eine andere Wendung nehmen. Die „patriotischen“ Kräfte eines jeden Landes, kombiniert mit der Mittelklasse, die in Armut gefallen ist, könnte eine Situation schaffen, die der Deutschlands von 1929 ähnlich wäre, als Menschen damit anfingen, eine machtvolle zentralisierte Regierung und eine Entschädigung für ihren heruntergekommenen Zustand zu fordern. Auf diese Weise erheben sich Faschismus und Nazismus.

Baal HaSulam schreibt über diese Alternative zum Weg der Kabbala in dem Buch „Die zukünftige Generation“. Russland ist dem wohl näher, als jedes andere Land.

Verwandtes Material:
Blog-post: Warum hasst ein jeder Israel?
 
Hier kann jeder Kabbala studieren und zum Wohle aller die Spiritualität in der Welt erhöhen.  
Kabbala Akademie

Das Gebet, das den Anstrengungen folgt.

Rabash, Brief No.57: „Ich habe dir diese Wahrheit nicht offenbart, damit du nicht wegläufst oder an der Gnade verzweifelst. Wenn du nichts erkennen kannst, selbst wenn die äußerste Anstrengung vollzogen wurde, so ist es Zeit für das Gebet.“

Frage: Ist das Gebet Teil der Anstrengung oder kommt es unabhängig davon?

Antwort: Das Gebet ist das Resultat aller Anstrengungen. Wenn Du absolute Anstrengung investierst und deine Möglichkeiten erschöpft sind, wird das Gebet geboren. Du musst alles tun, was in deiner Hand und Kraft liegt, um zu erkennen, dass nur der Schöpfer seinen Plan vollenden kann. Dann wirst du dich an ihn wenden!

Frage: Was bedeutet es, absolute Anstrengungen zu investieren ?

Antwort: Es bedeutet, alles zu versuchen, um sich mit den Freunden zu verbinden, damit der Schöpfer Freude hat. Du verzweifelst wahrhaftig daran, nicht die richtige Qualität des Gebens zu erreichen und dann erst bricht das Gebet aus dir heraus. Am Anfang hörst du ständig, dass es gut ist, gebend zu werden, aber du musst erst einen Zustand erlangen, in dem du derjenige sein willst, der gibt; du bettelst geradezu darum, gebend zu werden, als ob du ohne diese Eigenschaft nicht weiter existieren könntest.

Du kannst dein Gefäß nicht messen und einzig danach urteilen, das es leer bleibt. Du entscheidest, ob du das Mass deiner Anstrengungen erfüllt hast. Aus diesem Zustand, der dir aufgedrängt wird, erwächst ein Gebet, für welches du sofort Antwort bekommst und die Veränderungen finden statt. Entsprechend dieser Veränderungen verstehst du, dass du die maximale Anstrengung erreicht hast.

Das Gebet entsteht erst, wenn der Mensch an einen Punkt gelangt, an dem ihm klar wird, dass er selbst nichts verändern kann, sondern dass alles in den Händen des Schöpfers liegt. Dies bringt ihn zur Anhaften an den Schöpfer.

Du sollst dieses Gebet nicht künstlich erschaffen. Ganz natürlich wird aus deinem Inneren der Schrei geformt, der dein Gebet sein wird. Das Gebet ist die Arbeit im Herzen.

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Aus dem 1. Teil der täglichen Kabbala Lektion 26/11/14, Schriften von Baal HaSulam

Kauf die Wahrheit und verkauf sie nicht

Frage: Es heißt: „Die Belohnung erfolgt entsprechend der Sorgen.“ Doch warum sollte man leiden und Sorgen haben; sollten die Diener des Herrn nicht glücklich sein?

Meine Antwort: Ich sehe nicht, dass meine Studenten stets glücklich sind, so als wären sie mit dem Schöpfer verheiratet. Wir arbeiten gegen unsere Verlangen und das benötigt riesige Anstrengungen – eine ständige Konzentration auf die Verbindung, auf die Annullierung des Ego und die Absicht, nicht über sich selbst nachzudenken.

Ich bin gezwungen, mich ohne Belohnung im egoistischen Verlangen zu empfangen anzustrengen. Ich habe mich bemüht, Kalorien verbrannt – und beide, sowohl meine Seele als auch mein Körper verlangen eine Füllung dafür. Doch ich bekomme nichts; wie kann also mein Körper mit der Arbeit weitermachen, wenn er nichts dafür erhält? Denn er ist eine Maschine, eine physiologische wie geistige – und beide müssen Treibstoff bzw. Füllung bekommen.

Mir wird gesagt, dass ich nur unter der Bedingung, dass ich ohne Gegenleistung arbeite, eine Füllung bekomme. Doch ich will natürlich trotzdem etwas für mich selbst erhalten und daher wird meine Anstrengung von Leid begleitet. Denn ich muss mein Ego aufgeben, auf die Belohnung verzichten und soll die ganze Zeit über an jemanden anderen denken anstatt an mich. Ich sehe klar, dass ich dazu nicht im Stande bin und daher wende ich mich an den Schöpfer. Doch bis zu diesem Zeitpunkt, wo ich mich an Ihn wende und Er mir antwortet, muss ich unangenehme Zustände in Kauf nehmen… und das ist eine schwierige Zeit.

Wenn ein Mensch zum ersten Mal in die Gruppe kommt, ist er glücklich und bereit, alles zu tun, sogar Berge zu versetzen. Später jedoch merken wir, wie er „abkühlt“ und er rückt immer weiter aus dem Blickpunkt; anstelle dass er irgendwo in den ersten Reihen sitzt, zieht er sich immer mehr in Richtung Ausgang zurück, bis er letztendlich völlig verschwindet.

Es heißt: „Tausend gehen in einen Raum hinein und nur einer kommt als Lehrer heraus.“ Heutzutage ist es nicht einer sondern viele, aber das Prinzip ist noch immer gültig. Es sind nur jene, die alles aufgeben können und die sich um nichts anderes kümmern, weil sie wissen, dass es keine andere Wahrheit gibt. Und deswegen sind sie hier. Das nennt man: „Kauf die Wahrheit, aber verkauf sie nicht!“ Doch es gibt nicht viele davon und alles hängt vom Verlangen des Menschen ab, von dem Punkt im Herzen, den ihm der Schöpfer gab.

Ein Mensch kann auch zum Schöpfer beten, obwohl es sehr schwierig und kompliziert ist. Wenn ein Mensch kein Verlangen zu empfangen hat, den Punkt im Herzen, der ihm Hilft, das Schöpfungsziel von Geburt an zu erreichen, dann kann er noch immer mit einem inständigen Gebet danach bitten, trotz des schwachen Punktes in seinem Herz. Als überspränge er eine Generation nach der anderen, ein Leben nach dem anderen.

Er bekommt nun direkt, was er in einigen Lebenszyklen entsprechend dem allgemeinen Plan empfangen hätte sollen – durch die Reinkarnation in diese Welt, das Leben, das Leiden, das Sterben und die erneute Wiedergeburt. Als könnte er durch die Zeit reisen.
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Aus dem ersten Teil des täglichen Kabbalaunterrichts, 29.09.13, Schriften des Baal HaSulam

Zusammenfassung von Prinzipien und Ratschläge aus dem Morgenunterricht vom 21/9/11

Wille ist das, was aus „dem“ (existierendem) Nichts geschaffen wurde, was sich im Gegensatz zum Schöpfer befindet. Streben ist das, was das Kli selbst in sich entwickeln muss. Diese Bestrebung ist das Geschöpf selbst.

Indem der Mensch eine Gesellschaft aufbaut, so beeinflusst diese ihm. Je mehr er in diese Umgebung investiert, desto wichtiger wird diese für ihn, und das verursacht ihren Einfluss auf ihn. Mithilfe der Gesellschaft entwickelt er seinen selbstsüchtigen Willen entgegen dem Schöpfungsziel und vervollständigt damit seine Anstrengungen.

Niemand kann sich selbst zur Entwicklung antreiben; ohne die Hilfe der Umgebung, die mich erweckt, kann ich nicht aufwachen, und deshalb muss ich ihnen GEBEN, damit sie Einfluss auf mich einüben. Folglich ist der Mensch mit allen anderen so sehr verbunden, dass er auf alle Einfluss übt und alle wiederum auf ihn. Jeder bekommt die Belohnung aller, und keinem fehlt es an etwas. Und das ist die perfekte Art und Weise, wie man seine Anstrengung vervollkommnen kann.

Wenn der Mensch sich in dieser Form ausrichtet: Israel, die Tora und der Schöpfer sind Eins, empfängt er aus dieser Anstrengung aufgrund seiner Absicht die Gegenkraft zur Korrektur. Wenn er sich trotz allem überwindet, auch wenn er sich im Zickzack entwickelt.

Das wird als Schaffung eine Gesellschaft bezeichnet, die auf ihn Einfluss hat – sich in Richtung des Ziels zu entwickeln. Und darin enthüllt er einen wachsenden Willen, größer als der eigene, den er vom Schöpfer bekommen hat.

Die ganze Entwicklung liegt in einer immer stärkeren Verbindung und Zusammenschluss mit allen in der Gruppe. Nur in diesem Zustand kann man Spiritualität erreichen. Wir müssen uns so stark zusammenschließen, dass aus dem Druck Licht zwischen uns leuchtet. Druck entsteht in unserer gemeinsamen Arbeit gegen unser Ego, in dem wir uns dagegen zusammenschließen. Und dann erschaffen diese zwei einander entgegengesetzten Kräfte Druck, erschaffen einen Funken, Licht und Feuer.

Bis heute verhielten wir uns in unserer egoistischen Entwicklung der Gesellschaft gegenüber nach folgendem Kriterium : ein Minimum zu geben, aber ein Maximum zu empfangen. Jedoch im integregralen System von heute ist der Mensch dazu verpflichtet, die ganze Welt zur Vervollständigung und zur Verbindung zu erwecken und allen zu versprechen, dies zu erfüllen.

Vorbereitung auf den Unterricht

Der Schöpfer offenbart sich im Streben zur Spiritualität von allen gemeinsam, „Kneset Israel“.
Der Sohar spricht über die Arten der Verbindung zwischen uns. Und in dem Netzwerk, welches sich zwischen uns offenbart, enthüllen sich vielfältige Phänomene, über die Der Sohar spricht.

Wenn wir uns bemühen, uns während des Soharstudiums miteinander zu verbinden, so hilft uns der Sohar dabei und verleiht uns die Kraft, dies auch richtig zu machen.