Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Angst'

Die Naturgesetze können wir nicht ändern


Zwei Fragen, die ich über „leichte Verbesserungen“ bezüglich der Finanzkrise erhielt:

Frage: Was Sie in „Die Finanzkrise – eine Analyse“ schreiben ist eine neue Sichtweise über die Entwicklung der Krise und ich begrüße den vernünftigen Standpunkt des Artikels. Jedoch bin ich nicht mit der Antwort zur vierten Frage einverstanden:

„Daher werden Länder versuchen, sich von der Globalisierung zu entfernen. Das wird aber nicht helfen, denn dann werden sie aufhören, sich zu entwickeln. Ohne Kommunikation und Austausch werden sie in den Feudalismus zurückfallen!

Dieses Land hatte Entwicklung, Kommunikation und Austausch vor der Globalisierung. Globalisierung war eine schlechte Idee: Amerika hörte auf, sich zu entwickeln. Wir stoppten den Austausch untereinander und nahmen was die ausländischen Empfänger unserer Wirtschaft uns gaben und zu deren Bedingungen. Wir beschwerten uns nicht zu laut über chemisch verseuchte Babynahrung aus Angst, sie würden aufhören, uns Babynahrung zu verkaufen und unsere Dollars verweigern. Das ist keine Kommunikation, das ist ein Bittgesuch.

Meine Antwort: Alles was stattfindet ist vom Gesetz der Entwicklung gesteuert, also ist es kein Produkt von blindem Schicksal oder Zufall. Wir erkennen jedesmal, wenn etwas in den entwickelten Ländern geschieht, dass die weniger entwickelten Ländern dazu gezwungen sind, diesem Beispiel zu folgen.

Wir können die Gesetze der Natur nicht verändern. Wir existieren innerhalb dieser Gesetze und es ist unsere Verpflichtung, sie einzuhalten und sie zu studieren. Das geschieht auch zu unserem Besten. Die Natur hat ein Ziel für alles was sie tut, das darin besteht, den Menschen zu einem speziellen Zustand zu bringen: dem höchsten Niveau, „Schöpfer“ genannt.

Entwicklung findet entweder mit durch Druckmittel statt, was wir als Leiden empfinden, oder durch das bewusste Verstehen des Menschen und durch seine Zusammenarbeit mit der Natur. Kabbala erklärt, was zu tun ist, um den zweiten Weg zu gehen.

Frage: Wenn die gegenwärtige Krise eine Krise des gegenseitigen Vertrauens ist, warum können wir sie dann nicht stoppen, indem wir für positive Prognosen werben? Den Massenmedien sollte es untersagt sein, über schlechte Nachrichten zu berichten; stattdessen sollten sie dazu dienen, jedem zu erzählen, dass alles in Ordnung ist.

Meine Antwort: Das wird nichts verbessern, denn die Krankheit wird sich weiterentwickeln bis zu dem Punkt, an dem sie unumkehrbar ist. Zuerst müssen wir das Übel enthüllen und es dann korrigieren.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wir können die Naturgesetze nicht umgehen

Zuversicht


Wie können wir zuversichtlich sein, wenn wir uns für nichts in unserem Leben entscheiden, für den Augenblick leben und keine Ahnung von dem haben, was als nächstes kommt? Nur die Enthüllung des Schöpfers und die Erfüllung mit Seinem Licht kann uns das Gefühl des Einsseins mit dem Universum und das Verständnis über die Ursache (den Anfang), den Prozess (unser Leben) und das Ziel (das Ende) unseres persönlichen Lebens und allem was existiert geben.

Aus diesem Grund erlangen wir das Gefühl der Zuversicht nur in dem Maße, in dem wir dem Schöpfer anhaften, weil wir Eigenschaften und Kräfte erwerben, die über der Natur stehen und uns dadurch mit der Höheren Führung verbinden.

Gefühle von Unsicherheit, Verwirrung und Angst werden weiterhin wachsen, um uns zu zwingen, das Ziel zu erreichen und wahre Zuversicht zu gewinnen!

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Kabbala befasst sich ausschließlich mit der Erreichung des Schöpfers
Artikel: In sich den Schöpfer finden

Freude bringt dich näher zum Schöpfer


Eine Frage, die ich erhielt: Warum verzweifle ich daran, dass ich so weit vom Schöpfer entfernt bin? Und warum fühle ich tief drinnen, dass dieses Gefühl der Isolation falsch ist? Ich habe Angst um meine Gesundheit, und es bringt mich zum Weinen.

Meine Antwort: Du brauchst den Beistand der Umgebung. Vielleicht hast du auch eine Umgebung, bist aber nicht in der Lage, die Kraft der Gesellschaft von ihnen aufzunehmen. Alles hängt von dir ab. Sogar eine virtuelle Verbindung kann einen Menschen im korrekten Zustand halten.

Verzweiflung stößt dich vom Schöpfer weg, wohingegen Freude dich näher heranzieht. Lies Shamati Artikel 58 : Die Freude ist die „Erscheinung“ der guten Taten. Wenn ein Mensch nicht glücklich ist, dann beschuldigt er durch eben diese Empfindungsweise den Schöpfer, diese Welt unkorrekt geschaffen zu haben und rechtfertigt nicht Seine Handlungen. Er sagt, der Schöpfer sei schlecht , wodurch dieser Mensch ein Sünder genannt wird – nicht für seine Handlungen, sondern für seinen Gemütszustand!

Verwandtes Material:
Blog-post: Ein Kabbalist fühlt dasselbe Vergnügen wie der Schöpfer
Blog-post: Auszüge aus Rabashs Artikeln über die Gesellschaft
Blog-post: Kabbala und Humor
Shamati # 153:Der Gedanke ist Folge des Wunsches

Analyse der Krise


Fragen an mich zur globalen Finanzmarktkrise:

Frage: Jeder behauptet, dass die Krise in den USA verursacht wurde, aber Sie sagen, dass die Ursache darin liegt, weil wir uns in einem System globaler Verbindungen befinden. Wer hat Recht?

Antwort: Beide haben Recht. Amerika, das entwickeltste Land der Erde, entdeckte die Krise als erstes. Die Krise ist global und bezieht sich nicht ausschließlich auf die USA. Wenn sie mittlerweile nicht bereits andere Länder erfasst hätte – Israel beispielsweise – hätte es sicher nicht mehr lange gedauert.

Daher sollte man nicht Amerika die Schuld geben. Tatsächlich floriert die Wirtschaft in Europa, China, Japan, den Emiraten und selbst in Russland dank der amerikanischen Importe.

Doch nun werden die Importe stoppen und jeder wird verstehen, wie schön doch alles war. Man wird sich selbst viele Fragen beantworten können, wenn man die Tatsache akzeptiert, dass alles, was geschieht, zu einem einzigen Organismus gehört.

Frage. Warum fing die Krise bei den Banken an?

Antwort: Auf den Banken gründet das amerikanische System; sie sind ein Beispiel für die freie Marktwirtschaft. Doch nun werden sie von den Regierungen gekauft. Die Freiheit des Marktes wird nun limitiert – wie in Europa.

Geld oder Reichtum ist das Äquivalent für „körperliche Füllung“. Es verbindet die Menschen untereinander und hilft dabei, die gemeinsame Basis der Krise zu erkennen – die egoistische Haltung des Menschen. Und die Tatsache, dass es notwendig ist, diese Haltung zu ändern – um des Überlebens willen – in eine Haltung der gegenseitigen Fürsorge.

Frage: Doch ist dann die Fürsorge nicht auch wieder egoistisch, wie heutzutage Angestellte für die Gesundheit ihrer Untergebenen „sorgen“?

Antwort: Das System der absoluten Verbindung zwischen allen Menschen auf der Erde, sowohl der Leute als auch der Geschäfte, wurde so schnell enthüllt, dass bald jeder von uns die Vibrationen unserer gegenseitigen Haltung zu spüren bekommt – zuerst die nationalen und dann die persönlichen. Wie unser Glück und Sicherheit von unserer Geisteshaltung abhängen (der inneren, nicht der äußeren – das was wir in den Herzen fühlen) wird uns dazu drängen, die Mittel zur Korrektur des Hasses und dessen Änderung in Richtung Liebe zu suchen.

Frage: Wem geht es besser in diesen Krisenzeiten?

Antwort: Jenen, die weniger mit dem Rest der Welt verbunden sind. Es ist genau wie bei einem Körper: Wenn ein Bein, ein Bauch oder ein Arm verletzt sind, spürt man den Schmerz im (durch den) Kopf. Daher werden Länder versuchen, sich von der Globalisierung zu entfernen. Das wird aber nicht helfen, denn dann werden sie aufhören, sich zu entwickeln. Ohne Kommunikation und Austausch werden sie in den Feudalismus zurückfallen! Jeder will instinktiv zur Vergangenheit zurückkehren, doch dadurch wird der Prozess nur verzögert und die Schicksalsschläge heftiger. Es ist, als wolle man eine Krankheit heilen, indem man nur Beruhigungsmitteln anstelle der richtigen Medizin nimmt. Die menschliche Gesellschaft IST ein lebender Organismus.

Frage: Welche Währung wird bleiben?

Antwort: Die Welt nach der Krise wird sich radikal erneuern. Nichtsdestotrotz haben die USA ein solch riesiges wissenschaftliches und technologisches Potential und so eine außergewöhnliche industrielle Basis, dass sie die Weltspitze bleiben werden – die größte Wirtschaftsmacht der Welt. Auch wenn sie tiefer stürzen als andere Länder, werden die Menschen dort dennoch genug zum Leben haben (im Vergleich mit anderen).

Alles wird zerbrechen mit Ausnahme der amerikanischen Hightech Industrie. Die USA werden mit Produktion beginnen; die Produktion wird in die USA zurückkehren – dies wird den „Absturz“ anderer Länder und Chinas zur Folge haben.

Frage: Warum hat jeder Angst vor der Krise? Ich persönlich fürchte mich nicht.

Antwort: Alle vorangegangenen Krisen waren anders – verständlich und nicht generell. Diese aber ist global. Es passiert auf der ganzen Welt. Es gibt keine bekannten Heilmittel dagegen. Die Menschen glauben, sie könnten mit denselben Mitteln wie früher gegen diese Krise ankämpfen – beispielsweise den Banken helfen – aber dies wird nichts nützen. Die Situation wird sie dazu nötigen, den wahren Grund herauszufinden: Dass die egoistischen Haltungen der Teile eines Systems die Zerstörung des Systems mit sich bringen.

Ungeachtet davon, wie unsere Erklärungen der wahren Ursache der Krise aufgenommen werden, sollen wir nicht verzweifeln und weiter unsere Pflicht erfüllen. Wir können das Verständnis der Welt betreffend der Ursache der Krise nur beschleunigen und damit auch das Verständnis für die Methode der Korrektur. Wir müssen Geduld haben, aber das Leid, die Versuche und Versagen werden die Menschen lehren und sie dazu bringen, uns zuzuhören.

Hier finden Sie eine kurz gefasste Erklärung der Krise, inklusive ihrer Ursachen und Korrektur:

Artikel: Die klassischen Lehren und Das Neue Planetarische Bewusstsein
Teil 2 des Buches „From Chaos to Harmony“ – Die Rolle Israels (engl.)

Studiere Kabbala und die spirituellen Ängste werden deine momentanen Ängste überwiegen


Fragen, die ich darüber erhielt, wie sich unser Leben durch die Kabbala verbessert und was man studieren soll:

Frage: Wie verbessere ich meine Lebensqualität, wenn ich nicht einmal weiß, was ich mit meinem Leben anfangen will? Wie kann ich mein Interessengebiet finden?

Meine Antwort: Lies das Buch Leben aus der Kabbala, gehe in eine Gruppe und versuche den Sinn des Lebens von der Gruppe zu empfangen.

Frage: Ist es besser, die Lektionen der letzten Kongresse anzusehen oder mit der weltweiten Bnei Baruch Gruppe zu studieren?

Meine Antwort: Studiere was immer dich anzieht.

Frage: Warum kehren unsere Gedanken zu Dingen zurück, die in der Vergangenheit passiert sind?

Meine Antwort: Weil du nicht vorwärts strebst!

Frage: Wie kann ein Mensch, der Kabbala studiert, die Änderung der Bedingungen seines Vorankommens verhindern und was bewirken sie?

Meine Antwort: Das ist nicht unsere Angelegenheit. Die einzige Sache, die in unserer Kraft und Wahl liegt, ist den Einfluss des Höheren Lichtes auf uns zu intensivieren. Konzentriere dich darauf!

Frage: Wie kann das Studium der Kabbala helfen, Panik und Angstanfälle zu überwinden?

Meine Antwort: Du wirst anfangen vor anderen Dingen Angst zu haben, so wie „Warum liebe ich den Schöpfer und meinen Nächsten nicht? Ich bin so ein Egoist! Warum bin ich nicht mit meiner ganzen Kraft in der Gruppe?“ und so weiter. Diese Ängste werden deine jetzigen überwiegen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Das umgebende Licht wirkt nur auf uns, wenn wir es erwecken
Blog-post: Nach vorne und Aufwärts!
Das Buch „Leben aus der Kabbala“ kaufen

Wer Kabbala studiert fürchtet sich vor nichts


Zwei Fragen, die ich von Einsteigern erhielt:

Frage: Meine materielle Umgebung ist befremdend für mich. Ich spüre, wie alle um mich herum bedeutungslose Dinge tun, sogar meine engsten Freunde. Jeglicher Umgang mit ihnen ist für mich schwierig, weil ich alles vom Standpunkt des Lebenszwecks aus betrachte. Ich fühle mich, als hätte ich keines der Verlangen einer normalen Gesellschaft: Ich habe kein Interesse an Geld, Sex oder Ruhm. Was passiert mit mir?

Meine Antwort: Sie sind noch immer auf der Suche nach sich selbst, Ihrem Weg und Ihrem Ziel. Wenn Sie versucht haben, wie alle anderen zu sein und dies nicht konnten, dann sind Sie für die spirituelle Entwicklung bestimmt. Widmen Sie dieser Ihre ganze Kraft und Sie werden einen Schatz entdecken!

Frage: Ist das Lesen von Kabbalatexten beängstigend oder gefährlich, wenn man sie nicht versteht?

Meine Antwort: Mein Rat an Sie ist: Wenn Sie Angst haben, dann lesen sie nicht! Die Menschen, die Kabbala studieren sind diejenigen, die den Zweck ihres Lebens verstehen müssen und an dem Punkt fürchten sie sich vor nichts mehr – sie brauchen das einfach.

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Blog-post: Studiere Kabbala und deine spirituellen Ängste werden deine…
Blog-post: Die Liebe versorgt die anderen mit Mitteln, ihren Punkt im Herzen zu erfüllen
Blog-post: Das spirituelle Ziel ist für alle das Gleiche
Blog-post: Welche Bücher korrigieren uns?
Kabbala Heute: Der Türhüter von Franz Kafka

Warte nicht auf den Märchenprinzen

Fragen, die ich über Mitleid, Voreingenommenheit, Träume und märchenhafter Liebe erhielt:

Frage: Warum empfinden wir Mitleid für junge Hunde, Kätzchen, ältere Menschen, Krüppel usw.? Was ist Mitleid?

Meine Antwort: Fangen Sie stets am Anfang an, bei der Anfangsvoraussetzung – wir sind Egoisten. Deshalb ist unser Mitleid egoistisch. Es ist unser Empfinden von Leid oder die Angst vor dem Leiden.

Frage: Ich komme häufig in die Situation, dass in dem Augenblick, wo ich jemanden verurteile und sage „Ich würde niemals tun, was sie taten“, sich die Dinge ganz plötzlich wenden, sodass ich letztendlich exakt das tue, wovon ich dachte, ich würde es niemals tun. Wenn ich andere verurteile, ende ich in derselben Situation wie sie.

Meine Antwort: Es stet geschrieben: „Verurteile andere nicht, bevor Du an ihrem Platz bist.“ Ihnen wird gezeigt, wer Sie wirklich sind. Sie sollten von anderen über Sich selbst lernen, da Sie die negativen Dinge an ihnen nur bemerken, weil auch Sie dieselben Eigenschaften haben.

Frage: Lieber Rav, was geschieht mit den Gedanken, Verlangen und besonders dem Willen während der Stunden, in denen sich der physische Körper ausruht?

Meine Antwort: Sie werden in das System unseres Gehirns geladen, das sie sortiert, und dann in unser Gedächtnis. In dieser Zeit kann man sie in Form von Träumen erfahren, die aus der Wirklichkeit entnommen sind und daher die Situationen in ihnen unwirklich.

Frage: Gibt es Menschen, die aufeinandertreffen und für immer zusammenbleiben? Muss man etwas sehr Wichtiges begreifen, um solches Glück zu verdienen?

Meine Antwort: Wir werden immer egoistischer. Heutzutage realisieren die Menschen ihre Unfähigkeit zu lieben und treu zu sein. Dies geschieht, damit wir die Notwendigkeit realisieren, den Egoismus zu korrigieren, und dann werden wir das Glück verdienen. Nur in unseren Träumen können zwei Menschen mit einem gut entwickelten Egoismus aufeinandertreffen und für immer zusammenbleiben.

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Blog-post: Eine Fraue kann andere lieben – egoistisch
Blog-post: Was ist Schmerz und wie können wir damit aufhören, ihn ständig zu spüren?
Blog-post: Sind Träume das Leben der Seele?

Das Erreichen des persönlichen Gmar Tikun hängt nur von unseren Anstrengungen ab


Zwei Fragen, die ich über das Erreichen des Gmar Tikun (der vollständigen Korrektur) erhielt:

Frage: Ich studiere seit fünf Monaten Kabbala. Durch das Anschauen Ihres Videos auf YouTube bin ich zufällig darauf gestoßen und ich war seither nicht mehr in der Lage, ohne Ihre Lektionen und Kabbalabücher zu leben. Eines Tages hatte ich den sehr klaren Gedanken, dass ich nicht mehr genug Zeit habe, zu Gmar Tikun aufzusteigen und dieser Gedanke will nicht mehr weichen. Was bedeutet das?

Meine Antwort: Der Schöpfer hilft Dir mehr als gewöhnlich, indem Er ein Verlangen nach Ihm durch die Angst, Ihn nicht erreichen zu können, erweckt. Sei dankbar, denn alle Gedanken kommen von Ihm – und bemühe Dich weiterhin.

Frage: Kann man sagen, dass diejenigen, die jetzt Kabbala studieren, in einer vorherigen Inkarnation auf einem unerfüllten spirituellen Weg waren und sie in diese Welt zurück gekommen sind, um den Deal abzuschließen? Wenn ja, gibt es eine Garantie, dass sie in dieser Zeit ein persönliches Gmar Tikun erreichen?

Meine Antwort: Das hängt nur von den Anstrengungen eines Menschen ab.

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Blog-post: Korrektur liegt in der Einheit
Blog-post: Das Schlimmste, was geschehen kann ist,…

Erlösung erfolgt durch die Hand des Schöpfers


Ich erhielt Fragen über den Abstieg und wie man damit umgeht:

Frage: Manchmal verliere ich die richtige Absicht und fühle mich, als käme ich vom spirituellen Weg ab. Manchmal habe ich Angst und fühle mich leer in Bezug auf diese Welt. Es gibt sogar Zeiten, in denen ich mich inspiriert fühle und viel tue, aber ich spüre trotzdem, dass das eine Lüge ist und dass mir die richtige Ausrichtung fehlt. Wenn ich diese Gefühle habe, sollte ich dann versuchen, den Schöpfer zu sehen und was Er mir dadurch zu „sagen“ versucht?

Meine Antwort: Du wirst noch mehr Eindrücke sammeln müssen, um die Höheren Stufen zu fühlen. Was du tun solltest? Einfach weitermachen (lies die Texte von Baal HaSulam und Rabash, die davon handeln). Niemand weiß vorher, welches Volumen seiner Seele in jedem Reshimo und jedem Grad vollständig enthüllt werden muss, damit die Seele dann zum nächsten Grad aufsteigt. Deswegen ist das einzige, was wir tun sollten, in eine Richtung zu „streben“, „wie ein Ochse zur Bürde und ein Esel zur Last.“ „Es liegt nicht an dir, die Arbeit zu vollenden, dennoch musst du sie stetig und beharrlich tun und es steht dir nicht frei zu gehen,“ und dann wird die Korrektur als „Erlösung durch die Hand des Schöpfers“ augenblicklich und unerwartet kommen, entsprechend dem Prinzip „du strengst dich an – und du findest.“

Frage: Wenn ich mich im Stadium des Abstiegs befinde, sollte ich sofort ein Buch öffnen oder sollte ich zuerst versuchen, dieses Stadium selbst zu überwinden?

Meine Antwort: Es ist das Beste, ein Buch zu öffnen, geh auf unsere Webseite oder auf meinen Blog, um etwas zu lesen oder zu sehen, was deine Gefühle beantworten wird. Für Anfänger empfehle ich mein viertes Buch „Leben aus der Kabbala“ genauso wie die Zitate von Kabbalisten.

Frage: Ist es für einen Menschen möglich, zu schnell voranzukommen und deswegen einen Abstieg zu riskieren?

Meine Antwort: Abstiege sind nützlich und sie müssen zwischen den Stufen passieren. Ob sie schnell oder langsam vorbei gehen hängt nicht davon ab, ob ein Mensch alle seine Anstrengungen investiert oder nicht. Denn nicht der Mensch selbst bestimmt dies, sondern es wird von der Natur der Stufen bestimmt – der nächste Grad wird ihm enthüllt, sobald er bereit für ihn ist, d.h. sobald er sein Kli dafür vorbereitet hat. Mit anderen Worten wird das korrigierte, fertige Kli mit der Eigenschaft des Schenkens, des Lichtes oder dem Schöpfer gefüllt.

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Blog-post: Hast Du Zweifel – verbreite!
Blog-post: Freuen Sie sich über die Abstiege!
Blog-post: Wir bilden unsere Seele, indem wir die zu uns kommenden Reschimot korrigieren (für Fortgeschrittene)
Blog-post: Der Kreislauf von Abstiegen und Aufstiegen und die Korrektur des Maaser (für Fortgeschrittene)
Blog-post: Richtlinien zum Erreichen der Einheit – Ausgewählte Zitate von Baal HaSulam
eBook: Leben aus der Kabbala

Um die Vergangenheit kümmerte sich der Schöpfer – aber die Zukunft hängt von dir ab!


Eine Frage, die ich erhielt: Ich bin eine 31-jährige Frau, verheiratet, mit fünf Kindern. Kürzlich ging meine Ehe durch eine schwierige Krise. Mein Mann hat mich mit meiner besten Freundin (einer Geschiedenen) betrogen und mich ihretwegen verlassen. Ihre Beziehung dauerte vier Monate, und ich hatte grosse Schwierigkeiten, diese Phase zu durchleben. Heute leben mein Mann und ich wieder zusammen und versuchen, unsere Beziehung wieder aufzuleben. Er sagt, er müsse mit mir das, was er in den vier Monaten durchmachte, teilen, doch ich habe Angst, dass ich diesen Schmerz nicht noch einmal ertragen kann. Ich meine, dass ich alles, was passierte, aus meiner Erinnerung löschen muss, damit ich mit meinem Leben weitermachen kann. Was meinen Sie?

Meine Antwort: Sie haben Recht. Denken Sie nicht über die Vergangenheit nach, sondern nur an die Gegenwart und Zukunft. Sehen Sie ihren Mann an, als ob Sie sich erst gestern getroffen hätten, und löschen Sie alles, was passiert ist.
Kabbala rät uns genau das, und ebenso verhält es sich mit unserer Beziehung zum Schöpfer. Diese Handlung wird „Dilug“ – überspringen – genannt.

Man sollte nicht denken, dass jetzt vor sich gehende Ereignisse durch unsere aktive Beteiligung geschehen, und dass es Vorgehen sind, die wir ändern können und müssen. Doch sobald Teile einer Handlung oder die ganze Handlung stattgefunden haben, sollte man dies als etwas akzeptieren, das sich nach dem anfänglichen Plan des Schöpfers ereignete.

In anderen Worten, bedauern Sie nichts, seien Sie aber auch nicht stolz auf das, was Sie getan haben oder denken Sie nicht, dass es Ihretwegen geschah, dass Sie daran beteiligt wären. Akzeptieren Sie es hingegen als etwas, dass die Natur Ihnen gab und dass an Sie weitergegeben wurde, um Sie über die nächste Handlung zu unterrichten – die ganz und gar von Ihnen abhängt. Ihre Einstellung der Zukunft gegenüber sollte normal, materialistisch sein – ohne sich auf den Schöpfer zu verlassen. Wir lernen in der Kabbala, dass alles vom Erheben des MAN abhängt – der Bitte um Korrektur.

Es ist schwierig, alles, was in der Vergangenheit geschah, dem Schöpfer anzuheften. Doch ist dies notwendig, weil man sonst nie andauernd mit dem Schöpfer vereint sein kann. Die Verbindung liegt immer darin, Ihn wahrzunehmen, Ihm die gesamte Vergangenheit zuzuschreiben und die Zukunft – sich selbst.

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