Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Kabbala'

Albert Einstein: „Die Waffe gegen das Böse ist die Solidarität“

Meinung: Ein Brief, der vom Albert Einstein am 10. Juni 1939, drei Monate vor dem Anfang des Zweiten Weltkriegs geschrieben wurde: „Die Juden haben kein anderes Mittel der Selbstverteidigung, keine andere Waffen, außer der Solidarität“.

EU steht kurz vor dem Zusammenbruch, die Welt ist in Kriegserwartung

Meinung (Ch.Torreblanca – der wissenschaftliche Mitarbeiter der EU für internationale Beziehungen): Das Gefühl, dass Europa auseinander bricht, wird mit jedem Tag deutlicher. Schließlich ist die Europäische Union die Erfindung des Menschen, und ihre Nützlichkeit rechtfertigt ihre Existenz.

Dieses grandiose Projekt kam unter günstigen Voraussetzungen zustande. Aber die heutigen ungünstigen Umstände können es leicht zerstören, besonders wenn die für seine Existenz verantwortlichen Partnern ihren Pflichten ausweichen. Viele loyale Menschen sind sich bewusst, dass die Gefahr der Auflösung der Europäischen Union ganz real wird.

Mein Kommentar: Vom Gesichtspunkt der Realisierung des Naturprogramms, welches die Menschheit zur einheitlichen Form bringen soll, wird der Zerfall der EU zur größten Verschärfung der Krise und zum Ungleichgewicht mit der Natur führen, was einen Schritt rückwärts und eine drohenden Bewegung Richtung Weltkrieg bedeuten würde.

Ein Taschenbuch für die Menschheit

Frage: Wie kann das Buch Sohar für das gesamte Volk relevant sein, und nicht nur für die Menschen mit dem Punkt im Herzen? Für die Menschen ohne Punkt im Herzen ist das Buch Sohar einfach noch ein weiteres Buch oder?

Meine Antwort: Es wird die Zeit kommen, wo jeder Mensch in der Welt verstehen wird, dass wir alle untereinander in einem bestimmten Netz verbunden sind. Die Wissenschaftler beschäftigen sich mit diesem System der Verbindungen, sie erforschen und studieren es.

Es gibt solche Menschen, die einfach eine innere Empfindung haben und fühlen, dass die ganze Welt verbunden ist. Und diese Menschen meinen einfach, sie sollen mit den anderen Menschen gut umgehen.

In der Welt, in welcher alle Systeme der Verbindung zusammenbrechen, sei es die Erziehung, Bindung, Finanzen oder Politik, wo die Beziehungen zwischen den Menschen nicht mehr funktionieren, muss man wissen, wie man dieses Makro-System wieder zum Gleichgewicht bringen kann. Dafür muss man lernen. Wo kann man dieses Wissen erwerben? An welcher Universität? Es steht nirgendwo geschrieben! Wo ist die Karte meiner Verbindungen mit der Welt? Es gibt so was nicht!

Es geht darum, dass das Netz zwischen uns zu offenbaren. Wie kann es enthüllt werden? Wenn wir darin die lebenswichtige Notwendigkeit empfinden, denn wir alle wollen ein sicheres, gutes Leben für uns und unsere Kinder, ohne Naturkatastrophen und Schläge von allen Seiten, dann müssen wir die richtige Verbindung zwischen uns erkennen. Wie können wir diese Verbindung erkennen?

Die Kabbalisten sagen: „In diesem besonderen Buch, das „Sohar“ genannt wird, ist über die richtige Verbindung zwischen euch geschrieben. Wenn ihr nach der Verbindung strebt, dann lest das Buch „Sohar“!“ Dann öffne ich das Buch und lese eine Seite nach der anderen, und ich sehe, dass es funktioniert.

Die Menschen werden sehen, dass es funktioniert. Wenn die große Masse der Menschen beginnt, das Buch „Sohar“ zu studieren, dann wird es offenbart. Auf jeden Fall ist es notwendig, mit den kabbalistischen Quellen verbunden zu sein. Selbst wenn es auf die Art und Weise geschieht, wie die religiösen Menschen diese Bücher lesen würden, ohne über den inneren Inhalt etwas zu wissen. Alle Bücher der Tora erzählen über die Verbindung zwischen den Menschen, aber sie studieren sie unter einem anderem Aspekt.

Deshalb müssen wir das Buch „Sohar für das Volk“, an dem wir begonnen haben zu arbeiten, auf jeden Fall beenden, um es der Welt als einen Teil des Studiums präsentieren zu können. Auf dieses Buch können die Menschen nicht verzichten, wie geschrieben steht: „Mit Hilfe des Buches Sohar werden wir aus dem Exil befreit“. Damit sind nicht nur 1 % der Weltbevölkerung gemeint, sondern alle Menschen werden von der Macht des Egoismus befreit. Alle müssen in irgendeiner Form dieses Buch studieren.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 18.10.2011

Die Krise hat für die Bevölkerungsgesundheit gravierende Folgen

Studie (Zeitschrift Lancet): Seit der Anfang der Krise hat in Griechenland die Anzahl der Menschen, die Heroin konsumieren, zugenommen. Viele sind gezwungen, ihr Geld mit Prostitution zu verdienen, um das Geld später für die Drogen auszugeben. Infolge dieser Entwicklung ist die Zahl der HIV-Infizierten gestiegen. Im Jahre 2010 ist die Zahl der Selbstmorde im Land , im Vergleich zum Jahr 2009, auf 25 % gestiegen. In diesem Jahr wächst die Zahl der Selbstmorde weiter.

Erfolg der Frankfurter Buchmesse

Liebe Freunde!

Zu meiner Freude verlief die Frankfurter Buchmesse im Oktober dieses Jahres viel besser und erfolgreicher als in den vergangenen Jahren.

Ich möchte allen Teilnehmern, aber auch jedem von ihnen persönlich dafür danken, dass sie die Zeit gefunden haben und von weit her gekommen sind, um zu helfen und bei der Verbreitung auf der Buchmesse mitzumachen.

Eure unermüdlichen Anstrengungen bei der Vorbereitung und während der fünf Tage der Buchmesse sowie der Aufbau des Standes und die Treffen mit den Verlegern aus verschiedenen Ländern waren sehr wichtig für unsere Verbreitung weltweit.

Bitte richtet meine besten Wünsche und meinen Dank an eure Freunde und Familien aus!

Ich kann es kaum erwarten, euch bald zu sehen!

Umarmung,

Michael Laitman

Die lebendige Matrix

Die Reihenfolge der Stufen ändert sich niemals, weil sie aus der ersten HaWaYaH, aus vier Stadien des direkten Lichtes folgt. Und wenn ich das Licht empfange, dann geht es durch alle Stufen (Parzufim), die sich zwischen mir und der Unendlichkeit befinden.

Deshalb ist dieses Netz, in welchem wir uns befinden, unveränderlich (konstant), wie ein Kristallgitter. Es können darin niemals irgendwelche andere Beziehungen entstehen, die mich mit jemandem auf eine andere Weise verbinden würden. Jedoch geschehen in diesem System ständig die Veränderungen der Formen: wenn ich aus einem beliebigen Punkt (dieses Netzes) empfangen möchte, dann soll ich mich verändern, um diesem Punkt gleich zu werden, um folglich die Verbindung zu offenbaren.

Somit verändern sich die Beziehungen immer dank den Veränderungen im Empfangenden, so dass ich die ganze Zeit verschiedene Vereinigungen erschaffe. Aber sie basieren auf meinen Eigenschaften, die jedes Mal erneuert werden, um demjenigen zu entsprechen, mit dem ich mich verbinden möchte: dem einen, dem anderen usw.. Das heißt ich bestimme nicht, wie die Veränderungen sein werden, und soll mich nur um meinen Anstieg kümmern.

Und wenn ich mich in meinen Eigenschaften erhebe (ich habe 613 Verlangen, in denen allerlei Veränderungen geschehen), verändere ich dadurch automatisch die Verbindung, meine Beziehung zu den anderen spirituellen Objekten, zu den verschiedenen Menschen, Gruppen und Teilen der allgemeinen Seele. Deshalb wird mir jedes Mal die neue Welt offenbart.

Im Vergleich zum ständig existierenden und unveränderlichen System, das sich vor mir in der endgültigen, vollkommenen Form befindet, hängt diese neue Welt von mir ab.

Deshalb erzählen uns die Kabbalisten über ihre Enthüllungen, weil jeder Mensch, der einen solchen Prozess der Korrektur erlebt, sich mit diesem System in der neuen Form verbindet. Als ob es eine verbundene Matrix, ein Kristallgitter gäbe, in dem du jedes Mal neue Beziehungen erproben würdest. Aber jeder Mensch, der entlang der Stufen hinaufsteigt und seine Zustände verändert, offenbart die immer mehr breiteren, tieferen, reicheren Beziehungen – sowohl quantitativ, als auch qualitativ.

Und dank dem Begreifen dieses Systems der Beziehungen, begreift er seinen Schöpfer.

Auszug aus dem Unterricht nach „der Einführung in die Wissenschaft der Kabbala“ (Pticha), 18.10.2011

Die Kreise der Korrektur

Wenn du dich dem richtigen Zustand näherst, dann stellst du die ganze Realität in deinem Verlangen vor. Außer deinem Verlangen gibt es nichts mehr. Und alle äußerlichen Details, deren Existenz dir früher als abgesondert, widersprüchlich und verhasst vorkam, akzeptierst du infolge der inneren Arbeit. Folglich wird diese Kraft der Abtrennung in die Kraft der Verbindung verwandelt und alles verbindet sich in einem System.

Nur darin besteht die Korrektur. Dort, wo das Zerbrechen geschah, soll die Korrektur vorgenommen werden. Der erste Mensch, Adam ha Rischon war ein System, und jetzt sollen sich seine Teilchen (unsere Seelen) verbinden.

Aber jedem einzelnen Teil ist die Freiheit gegeben, alle übrigen Teile zur Vereinigung voran zu treiben. Denn alle Teilchen sind in jedem einzelnen Menschen vorhanden, weshalb ich alle verbinden soll, und du es auch tun sollst, und er auch…. Und wenn jeder von uns alle anderen Menschen verbindet, dann schafft er den flachen Kreis, seinen eigenen Abschnitt.

Und nachdem jeder Mensch seine Freiheit des Willens realisiert, wird aus diesen Kreisen, Abschnitten die volle Sphäre erschaffen, die zum endgültig korrigierter Zustand wird.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 18.10.2011

Aus dem Punkt hinauf zum Schöpfer

Wir existieren in „Malchut„, die in der Welt der Unendlichkeit geschaffen ist. Darin wird das System der Beziehungen zwischen allen ihren Verlangen (Teilen) aufgebaut. Somit gibt es sehr viele Wünsche, die sich untereinander anhand der Eigenschaft des Gebens verbinden. Infolge der Vereinigung aller Verlangen in ein spirituelles Gefäß wird die Vollkommenheit erlangt.

Wie verbindet die Eigenschaft des Gebens diese Wünsche miteinander? Wie funktioniert die Vereinigung? Wie erfolgen Handlungen und Wechselwirkungen in diesem System? Das alles studieren wir in der Wissenschaft der Kabbala.

Wenn die Erschaffung dieses Systems in seiner ganzen Vielfältigkeit vollendet wird, und es stellt einen einheitlichen Organismus dar, dann wird innerhalb dieses Systems ein Punkt erschaffen. Dieser Punkt ist der Anfang der zukünftigen Schöpfung.

Diese Schöpfung ist nun die Welt, die um uns existiert. Diese Schöpfung ist wie das Stromnetz ohne Strom, und darin gibt es nichts, was dem Menschen gleichen würde. Denn nur der Mensch hat die Freiheit der Wahl, und nur der Mensch kann etwas nach seinem Willen in diesem System verändern. Alle Elemente dieser Welt, unbelebte, pflanzliche und tierische Stufen, existieren ohne freien Willen.

Und dann entsteht der besondere Organismus, der Mensch, der sich selbständig entwickeln kann. Der unter der Einwirkung des Lichtes entstandene Punkt entwickelt sich automatisch bis er den Zustand erreicht, in dem er mit den fünf Welten umgeben wird.

Dann entsteht innerhalb dieses Kreises aus fünf Welten ein besonderes Geschöpf, das „Adam“ heißt. Es handelt sich dabei um ein besonderes System. Wir sollen uns in dieses System integrieren und uns mit seinem inneren Punkt identifizieren. Im Endeffekt soll dieser Punkt beginnen, sich mit jeder einzelnen Welt zu vereinigen, innerhalb welcher er sich befindet. Er befindet sich also innerhalb der konzentrieren Kreise, die verhüllt sind.

Diese konzentrierten Kreise stellen die spirituellen Welten dar. Der erste und der kleinste Kreis, den wir enthüllen, ist die Welt „Assija„. Dann folgen die Welten „Jezira„, „Brija„, „Azilut“ und „Adam Kadmon„. Nachdem die Enthüllung vollendet wird und alles in einem System vereint wird, wird das ganze neue System „die Welt der Unendlichkeit“ genannt.

Dieser Punkt ist der Anfang für jeden Einzelnen von uns. Hier, in diesem Punkt, existiert die ganze Menschheit. Im Endeffekt sollen wir alle dieses Schema (aus kreisförmigen Welten) enthüllen, es absorbieren und in Betrieb nehmen. Auf diese Weise erreichen wir die Stufe der Schöpfung und werden dem Schöpfer gleich.

Der Schöpfer hat die ganze Schöpfung infolge der Verringerung geschaffen, und wir sollen genau das Gegenteil machen: dieses Schema in uns offenbaren und mit ihm identisch werden, das heißt, dieses System anstelle des Schöpfers lenken. Darin besteht eben unsere Zukunft und unsere Vorbestimmung.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 02.10.2011

Die Verbreitung mit der richtigen Absicht

Frage: Wie kann man sich auf die Verbreitung der Materialien richtig einstimmen?

Meine Antwort: Wir alle sollen den Schöpfer um die Kraft bitten, die uns vereinigt und dadurch die ganze Welt zur Einheit bringt. Wir hoffen darauf, dass diese Handlung dem Schöpfer Genuss bereiten wird und wir für uns offenbaren werden, dass alle unsere Handlungen für Ihn erfolgen. Wir wollen alle unsere Gruppen und einzelne Studenten überall in der Welt geschart in einem einheitlichen Herz, in einem einheitlichen Verlangen empfinden, worin Er uns ausfüllen würde.

Und um uns herum wird die ganze Welt vereinigt, so dass alle zum einheitlichen spirituellen Gefäß werden.
So soll ein Gebet sein, das sich an die korrigierende, gebende Kraft richtet.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Ein Gebot“, 14.10.2011

Die spirituelle Welt ist keine Mystik

Unser Problem liegt darin, dass wir nicht in der Lage sind, unter beliebigen Bedingungen, in einer beliebigen Situation und jeden Tag an unserer Vereinigung zu arbeiten, und uns immer mehr ihrer Wichtigkeit bewusst zu werden. Und der einzige Grund dafür ist, dass der Mensch sich die zukünftige Welt ganz abgerissen von jener Realität vorstellt, in der er sich heute befindet. Er denkt, dass die spirituelle Welt sich an einem anderen Ort, einem anderem Raum, in einem anderen Universum befindet.

Wir verstehen also nicht, dass wir die höhere Welt gerade hier, als die Ergänzung zu dieser Welt offenbaren werden. Es ist üblich zu denken, dass wir nach dem Tod in die spirituelle Welt gelangen. Und wenn der Mensch gemäß der Wissenschaft der Kabbala erkennt, dass er die spirituelle Welt noch in diesem Leben, vor seinem Tod sehen wird, dann denkt er dennoch daran, dass er irgendwelche jenseitigen Welten offenbaren wird, die von allem fern sind, was er heute hat.

Aber diese Vorstellung ist eben falsch! Uns wird einfach das Netz der Beziehungen zwischen den Menschen offenbart und der Schöpfer, der diese Welt, diese Realität ausfüllt. Wir enthüllen die Kraft, welche das Universum lenkt und bewegt und die uns früher verborgen war. Dann wird alles offenbar.

Und als die Ergänzung zum egoistischen Verlangen, in dem wir alle Erscheinungen empfanden, welche übrigens als „diese Welt“ bezeichnet werden, wird in uns das Verlangen des Gebens wachsen, und darin die neue Erscheinung, welche „die höhere Welt“ oder „die zukünftige Welt“ heißt. Es handelt sich also um die Welt, die zu uns „kommen“ wird.

Und wenn der Mensch mit allen seinen Kräften versucht, sich die Form der zukünftigen, höheren Welt, des Schöpfers vorzustellen, und zwar als ein verbindendes Integralnetz, das zwischen all jenen Formen offenbart wird, die er jetzt in seiner Welt sieht, dann hilft ihm eine solche Vorstellung sich kein „Idol oder ein betrügerisches Heiligenbild“ zu erschaffen, sowie im Nebel und in der Mystik nicht verwirrt zu werden.

Die höhere Welt ist ein Netz des Gebens, das sowohl zwischen allen Teilen dieser Realität, als auch zwischen den Teilen des zusätzlich enthüllten Systems der Kräfte offenbart wird. Es gibt nichts, außer dieser Kräfte: sei es die Kraft des Wunsches, der Absicht, des Gedankens. Und wenn sich der Mensch die Realität auf diese Weise vorstellt, dann begreift er, dass er über alle Mittel zur Erreichung dieser neuen, zusätzlichen Realität verfügt.

Denn sie wird mit Hilfe der Menschen, die Träger dieser Kräfte des Gebens sind, seiner Freunde erreicht, die am Geben, an der altruistischen Absicht interessiert sind. Und jetzt kann er zusammen mit ihnen dieses System des Gebens aufbauen und die spirituelle Realität enthüllen.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 16.10.2011