Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Das hämische Fragezeichen

Derjenige, der seine Freunde geringschätzt, erhält von ihnen kein Verlangen und keine Wichtigkeit des Ziels. Es gibt kein Kli für einen Einzelnen.

Es ist so, als ob wir an einem Tisch sitzen würden. Dieser Tisch ist Malchut der Welt von Azilut (Shechina).

Das, was der Mensch auf den gemeinsamen Tisch legt, was er in die gemeinsame Verbindung investiert, wird er in der Spiritualität auch erlangen. Auf diese Weise muss er viele Handlungen vollbringen, bis sie sich angesammelt und enthüllt haben.

Wenn ich mich aber nicht am Leben der Gruppe beteilige, dann ist meine Kraft ihr entgegengesetzt. Letztendlich werde ich durch meine eigene Kraft (P1) und durch die gemeinsame Kraft (P2), die viel stärker ist, vom Tisch weggestoßen.

Ich werde einfach nach außen geworfen – weil ich die einzige Chance ignoriert habe, die mir zur Verfügung stand. Das ist äußerst unerwünscht.

Wie soll ich nun mit dieser Abstoßung fertig werden, bei der ich die Gruppe „abweise“ und die Gruppe mich „wegstößt“?

Deshalb wird mir durch das Wegstoßen gezeigt, welche Anstrengungen von mir hier und jetzt verlangt werden, damit ich mich festhalten kann.

Hier enthüllt sich das Böse, und wenn ich nach dem Fragezeichen wirklich zur Seite geworfen werde, dann ist das eine echte Abstoßung.

Wenn ich aber, nachdem ich die Frage gestellt habe, mich anstrenge und an den Tisch zurückkehre, verwandelt sich die Abstoßung in eine Einladung zur Einheit.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 22.09.2010

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Kabbala Trailer: Worin besteht unsere gemeinsame Arbeit?

Zu lernen, die Sprache des Schöpfers zu sprechen

Alles kommt von der Höheren Kraft, auch die Verwirrung „ich und die Welt“ sind durch eine Kraft „Es gibt nichts außer Ihr“ bedingt – und aller geschieht mit dem Ziel, mich Ihrer Offenbarung näher zu bringen.

In „Es gibt niemanden außer Ihm“ versteckt sich die Warnung, dass alle Geschehnisse durch eine einzige Kraft hervorgerufen sind. Zu jeder Zeit dreht sie dich um, damit du sie – entweder auf dem guten Weg oder eben auf dem schlechten öffnest.

Das Gute und das Schlechte sind relativ: möglicherweise entfernt Er mich von Sich durch die Erfolge, und zieht mich anhand der Leiden heran. Aber wenn ich verstanden habe, dass alles von Ihm kommt, dann wird alles im Leben zum Mittel der Verbindung mit Ihm.

Es gibt: mich und die Welt, um mich herum. Diese Welt ist für mich die Demonstration der Beziehung des Schöpfers zu mir, ich muss Ihn mit Hilfe dieser Welt enthüllen, mit Ihm den Dialog beginnen.

Aber solange ich Ihn nicht verstehen kann, wirkt Er auf mich von außen ein, spricht mich in der Sprache des Gebens an – und ich spreche die Sprache des Empfangens.

Ich bin innerhalb meines Egos gefesselt, und die umgebende Welt ist das Licht, das ich nicht sehe, und nur in der Form wahrnehme, die mir in meiner Selbstsucht dargestellt wird.

Wenn ich mich verändere, dann werde ich verstehen, dass diese Welt die Welt der Unendlichkeit ist. Alles hängt vom Betrachter ab, wie Baal HaSulam im Artikel „Die Verhüllung und die Enthüllung des Schöpfers“ beschreibt.

Ich sehe eine unheimliche Welt, weil ich so bin, und wenn ich mich verändere, dann werde ich sie als vollkommen und ewig empfinden. Darüber erzählen die Kabbalisten, die eine Korrektur ihrer Organe der Wahrnehmung vom Empfangen auf das Geben durchmachten.

Deshalb darf meine Einstellung zu dieser Welt nicht von meinen Empfindungen abhängen. Denn ich sehe sie in meinen trügerischen Eigenschaften. Indem ich aber meine Eigenschaften verändere, stelle ich die Eigenschaft des Gebens über meinen Egoismus.

Folglich werde ich alles entgegengesetzt sehen. Im Maß des Gebens, das ich erreichen werde – wird die ganze Welt anders empfunden!

Es ist eben die neue Wahrnehmung der Realität. Und die Welt hat kein beständiges Bild, alles hängt vom Bekommenden ab. Deshalb ist es gesagt, dass jeder im Maß der eigenen Unzulanglichkeiten verurteilt.

Diese Welt ist nur die Kopie einer realen Welt, aber sie ist die einzige, die ich jetzt empfinde. Später werde ich plötzlich enthüllen, dass dieser Raum mit den Kräften des Gebens und der Liebe erfüllt ist, ich werde sie so wie jetzt diese Welt sehen.

Ich muss meine Eigenschaften vom Empfangen auf das Geben verändern, dann werde ich „die zukünftige“ Welt sehen können! Wie macht man das? – Hierfür werden uns die Lehrer, die Gruppe und die Bücher gegeben.

Aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam, 22.09.2010

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Kabbalisten über die Sprache der Kabbala, Teil 9

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Das Gesetz von Wurzel und Zweig

Jedes Detail der höheren Welt entspricht der ganzen Vielfältigkeit der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und sprechenden Stufen dieser Welt, ohne Unterschied der Formen, da der ganze Unterschied nur in ihrem Material liegt (das Empfangen in unserer Welt, und das Geben in der höheren Welt).

Das Tier oder der Stein in dieser Welt sind materielle Objekten, und die entsprechenden „Tier“ und „Stein“ der höheren, sind spirituelles Material, das außerhalb der Zeit und des Raum ist, ihre Form ist jedoch dieselbe.

Und natürlich muss man hier die Beziehung des Materials und der Form ansprechen, was folglich auch die Qualität der Form bedingt. Und deshalb ist die ganze Vielfältigkeit der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und sprechenden Stufen, die sich in der höheren Welt befindet, auch in den unteren Welten vorhanden, bis zur höchsten Welt, worin sich alle Details im vollendeten Zustand befinden, wie es gesagt ist: „Und der Schöpfer sah, dass alles, was Er erschuf, gut war“.

Baal HaSulam. „Die Wissenschaft der Kabbala und ihr Wesen“.

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Die Vernunft hilft hier nicht

Die Wissenschaft der Kabbala wird nicht mit dem Verstand begriffen; infolge der Einwirkung des verborgenen Lichtes, schafft sie in uns allmählich die Empfindung des Bildes der Handlungen des Schöpfers.

Daraus begreifen wir allmählich die Wissenschaft der Kabbala, die geistige und unsere innere Welt. Wir öffnen in uns die neue Realität, die man mit dem irdischen (körperlichen) Verstand nicht verstehen kann.

(Zunächst wurde der Wunsch geschaffen, und dann entwickelte sich der Verstand, um das Erwünschte zu erreichen. Wenn wir also keine Wünsche des Gebens haben, dann gibt es auch keinen Verstand, um die kabbalistischen Texte zu verstehen).

Alle Ratschläge der Kabbalisten sind dazu gedacht, damit wir uns vorbereiten können und, um in uns die Veränderungen der Eigenschaften vom Erhalten auf das Geben hervorzurufen. Und laut der Veränderung unserer Wünsche, werden wir empfinden und aus den Empfindungen verstehen.

Die gesamte Wissenschaft der Kabbala ist auf die Enthüllung des Schöpfers gerichtet. Und wenn ich einfach das Verständnis als Ziel setze, dann schneide ich mich vom geistigen Begreifen, von der Empfindung ab. Denn ich beginne mit der irdischen Vernunft zu arbeiten, sie wird für mich wichtig.

Und es stellt das Hindernis auf meinem Weg, den Schöpfer zu enthüllen! Die irdische Vernunft nimmt mir die Möglichkeit weg, ins Bild der geistigen Eigenschaften einzudringen.

Deshalb hat sich Baal HaSulam so geärgert, als er in Jerusalem „die Kabbalisten“ traf, die den Sohar Text mechanisch, auswendig lernten.

Aus dem Unterricht nach „TES“ „, 20.09.2010

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Der gemeinsame Raum

Du bist nicht auf das Ziel ausgerichtet, wenn du es nicht durch die Gruppe betrachtest.

Die Gruppe ist die Linse, die alle Strahlen der Sehkraft sammelt und sie auf das Ziel richtet, und ohne sie kannst du den Blick auf das Ziel nicht bündeln.

Nur in der Gruppe, in der allgemeinen Verbindung der Freunde, kann ich die Handlungen des Schöpfers enthüllen.

Wenn wir zwischen uns keinen gemeinsamen Raum, „gemeinsamen Platz“ aufbauen würden, wo es nur das Geben und unsere Vereinigung gäbe, dann hätten wir keinen Platz, um den Schöpfer zu öffnen. Ich brauche mindestens noch jemanden, auch die minimale Gruppe – zwei Menschen.

Ich entscheide mich für die Einigkeit mit der Gruppe, und denke die ganze Zeit nur daran. In der Einigkeit, die wir schaffen, “ auf dem gemeinsamen Platz“, geschieht alles, worüber der Sohar und die Tora erzählen. Und wenn ich mit den anderen nicht verbunden bin, dann habe ich keinen Raum, um das zu eröffnen, worüber Sohar erzählt.

Wenn ich mich mit den anderen verbinde, dann verstehe ich alle Erzählungen der Tora und des Sohars, des TES und Talmuds – da sie nur über die Arten unserer Verbindung sprechen und darüber, was darin geöffnet wird. Aufgrund eigener Bestrebungen zur Verbindung rufe ich die Enthüllung des Schöpfers hervor.

Es heißt „Israel (ich), Tora (das Buch, das Studium, die Gruppe) und der Schöpfer (das Ziel) – sind Eins“ – und ich vereinige sie vom Anfang meiner Korrektur und bis zum Ende.

Es fällt nicht schwer – sich in einem Punkt zu konzentrieren. Andersfalls geht das Ziel sofort verloren, und man soll sich wieder darauf konzentrieren. Es gibt zahlreiche Hindernisse – woraus die Arbeit eben besteht – sich auf das Ziel durch die Vereinigung zu konzentrieren.

Vor allem, muss man solchen gemeinsamen Raum schaffen – und darüber, was dort geschieht, erzählt uns der Sohar: wie man sich verändern soll, um die Vereinigung bis zur vollständigen Korrektur hinzuführen, und, dementsprechend, aufgrund des Gesetzes der Ähnlichkeit der Eigenschaften, in sich den Schöpfer zu öffnen.

Aus dem Unterricht nach „TES“, 20.09.2010

 

Das geistige Frühstück in allen Einzelheiten

Eine Frage, die ich erhielt: Wie gelang es dem Rabasch, die Zustände zu beschreiben, die der Mensch empfindet?

Meine Antwort: Das ist der Weg jeder Seele. Der Seele von Rabasch wurde aber ermöglicht, uns allen darüber zu erzählen.

In der Vergangenheit gingen die Seelen dieselben Zustände durch und erreichten noch höhere Stufen. Мoses hat in Tora den ganzen Weg in allen Einzelheiten beschrieben, du siehst ihn nur nicht.

Und dann kam Rabasch und senkte die Erklärungen auf eine niedrigere Stufe, erklärte alles in einer klaren Sprache, in der Sprache der Gefühle.

Baal HaSulam erzählte über dieselben Zustände, aber in der Sprache des Lichtes und des Wunsches, mittels zweier Kräfte.

Der menschliche Körper reagiert auf verschiedene Stoffe. Durch einen werde ich beunruhigt, vom anderen werde ich wieder beruhigt, durch einen dritten empfinde ich die Freude.

Hier geht es um die geistigen Komponente, die dich erwecken. Es sind vor allem die Gefühle, die dann geregelt, gemessen und nach den Gesetzen der Wechselwirkung der Lichter und der Gefäßen systematisiert werden.

Rabasch schrieb über die geistige Realität. Du hättest genauso das Frühstück beschreiben können: eine halbe Tomate, eine Gurke, Brot, Quark, Butter, Käse, Tee mit Zucker. Wenn die Menschen das hören, empfinden sie dasselbe, was du fühlst.

Nur die geistige Beschreibung wird um vieles tiefer und ausführlicher empfunden: welcher Käse, aus welcher Milch, von welcher Kuh, wer hat sie gemacht hat, wer hat sie verkauft… Und das alles wird dir klar.

Entscheidend ist die Tatsache, dass darin die Wichtigkeit des Gebenden geöffnet wird. All diese Komponenten helfen dir, Ihn zu erkennen. Es ist die Offenbarung des Angesichts des Schöpfers dem Geschöpf.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 20.09.2010

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Das Fokus auf das Wichtigste

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann man die Werte verändern? Wie kann man über das Materielle, Tierische, Körperliche und sogar über das Menschliche, die Wichtigkeit der Höheren Kraft stellen, die ständig über uns bestimmt und meine Welt bildet?

Wie kann man mittels der Gruppe, der Umgebung, diese Kraft über alles stellen, etwas, das für den egoistischen Wunsch wichtig ist?

Meine Antwort: Der egoistische Wunsch und der geistige Wunsch des Gebens werden gerade in ihrer Wichtigkeit unterschieden. Auf dem materiellen Niveau liegt diese im Kli, und auf dem geistigen Niveau ist sie im Schöpfer konzentriert.

Es geht darum, worauf man die Aufmerksamkeit lenkt, was und von wem man bekommt.

Die Wichtigkeit kann man umschalten. Für die Mutter ist beispielsweise das Kind wichtiger, als sie selbst. Aber wie kann ich mich genauso gegenüber den Fremden dieser vielfältigen Welt verhalten? Wie kann ich mich daran überzeugen, die Wichtigkeit meines Lebens auf die gewisse verborgene Kraft zu verlegen, die mir diese Welt zeichnet?

Man sollte folgendes wissen: indem ich mich bemühe, diese Kraft zu enthüllen, werde ich sie offenbaren. Ich werde das Gefäß der Offenbarung erlangen. Die Kraft ist auch jetzt hier anwesend, ich bin aber auf ihre Empfindung nicht vorbereitet. Wie kann man darauf die Aufmerksamkeit konzentrieren?

Alles hängt von der Wichtigkeit ab: wenn die Wichtigkeit auf den Schöpfer fokussiert ist, dann fühle ich Ihn, lebe darin. Ich kann endlich das bemerken, was ich früher nicht bemerkte.

Der Schöpfer ist konstant, Er hält sich in der absoluten Ruhe auf, und nur die unermüdlich geltenden Reschimot erzeugen meine Bemühungen. Folglich soll ich alleine versuchen, diese Bemühungen darauf zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist.

Und an dieser Stelle hilft mir die Umgebung eben. Sie fokussiert meinen Blick auf das Wichtigste.

Wir vereinigen uns, erhöhen die Wichtigkeit des Geistigen in unseren Augen und fokussieren die allgemeinen Bemühungen auf dem winzigen Punkt, durch den ich beginne, den Schöpfer zu sehen.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 20.09.2010

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Die gleichen zehn Sfirot sind überall

Wir studieren das Buch (sechs Bände mit über 2000 Seiten), das „Die Lehre der Zehn Sfirot“ heißt. Und die ganze Zeit studieren wir nur die zehn Sfirot – um mehrmals darüber zu lesen, zu vergessen und nochmal zu lesen, und nochmal zu vergessen.

Und jedes Mal studieren wir diese zehn Sfirot in einer neuer Form, da unsere Eigenschaften sich ständig ändern , aber – die zehn Sfirot bleiben die gleichen. Deshalb muss ich das jedes Mal studieren und jedes Mal falsch. Und jedes Mal muss ich das Gelernte vergessen.

Das spirituelle Gesetz der Seelenkorrektur spricht davon, dass die Nukwa jedes Mal in einen jungfräulichen Zustand zurückkehrt. Dann wächst sie, wird klein, dann gross, dann erwachsen, verbindet sich in einer Verschmelzung mit Seir Anpin, kehrt in den jungfräulichen Zustand zurück, um wieder für den neuen Zustand zu wachsen.

So gehen wir jede Etappe, jede Stufe, die die gleichen zehn Sfirot beinhaltet. Dann wird alles gelöscht; und auf der neuen Stufe studieren wir die gleichen zehn Sfirot, aber mit einem tieferen Verständnis und Gefühl, in engerer Verbindung.

So wechselt sie Stufe für Stufe, indem sie immer neue Beziehungen hinzufügt, aber es handelt sich immer um die Verbindung zwischen Malchut und den neun ersten Sfirot.

Aus einem Unterricht nach „Lehre der Zehn Sfirot“, 15.09.2010

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Über die Kraft von Nebensächlichkeiten

Eine Frage, die ich erhielt: Warum können scheinbar unbedeutende Verlangen den Menschen vom Weg abbringen?

Meine Antwort: Am Anfang entsteht der Eindruck, dass ich durch ernsthafte Probleme, die nicht unberücksichtigt gelassen werden können, vom Ziel abgelenkt werde. Doch später erkenne ich immer deutlicher, dass auch kleinere Hindernisse mich vom Ziel abbringen.

Und dennoch haben diese kleineren Hindernisse eine viel genauere Ausrichtung. Es geht noch nicht einmal darum, dass ich schwächer geworden bin und nicht damit fertig werden kann.

Selbstverständlich fühle ich mich wie ein Jammerlappen, weil ich ein immer größer werdendes eigenes Unvermögen feststellen muss. Allerdings ist das meine subjektive Sicht der Dinge. Im Grunde genommen arbeite ich mit viel größeren Verlangen.

Früher konnte mich irgendein ernsthaftes Lebensproblem von dem spirituellen Weg abbringen, doch nun reicht eine kleine Schwierigkeit aus und ich stelle fest, dass ich nicht mehr die Wichtigkeit des Ziels erkenne und keine Lust habe, zu solchen Mitteln wie die Gruppe und das Studium zu greifen.

Das geringste Hindernis kann mich vom Ziel abbringen. Ich spüre, dass ich viel schwächer geworden bin.

In Wirklichkeit stellst du fest, dass du jetzt viel mehr Kraft als früher aufwenden musst, um auf dem spirituellen Weg zu bleiben. Du kommst voran, deswegen wird von dir eine größere Genauigkeit im Ausrichten auf das Ziel verlangt.

Die Gruppe durchläuft ebenfalls ähnliche Zustände. Jedes Hindernis ist genau auf die jeweilige spirituelle Stufe, eigens für deinen Zustand eingestellt, und du hast immer die Möglichkeit, dich über sie zu erheben, du kannst im nächsten Augenblick zu einer neuen Stufe aufsteigen.

Es ist schade, dass die Menschen diese Möglichkeiten verpassen. Hier hilft die Verbreitung sehr, sie treibt den Menschen nach vorne. Wenn du dich nicht an der Verbreitung, am Leben der Gruppe beteiligst, kann sich die Verzögerung über Monate hinziehen.

Und der eigentliche Gewinn von der Umsetzung der Kabbala besteht darin, die gesamte Korrektur in diesem Leben und nicht im Laufe von mehreren Reinkarnationen abzuschließen.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 22.09.2010

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