Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Der Schöpfer und Israel im Exil

Ich habe euch mit dem Exil bestraft, doch wenn ihr sagt, dass Ich euch verlassen habe, so bin ich doch bei euch“ (Der Sohar, Abschnitt „BeChukotai“, 49).

Obwohl wir von den Handlungen „nicht der Belohnung wegen“ sprechen, kann es in Wirklichkeit eine solche Handlung in der Natur nicht geben.

Wir brauchen immer eine Belohnung als Energie für die Handlung. Denn nur Verrückte und kleine Kinder handeln ziellos.

Doch unser Ziel ist, die Enthüllung zu erlangen, den wahren Zustand zu sehen, dessen Gründe zu verstehen, unseren eigenen Platz zu erkennen. Wir brauchen die Wahrheit im vollen Umfang, hier und in allen Welten.

Die Enthüllung dieser Wahrheit ist die Enthüllung des Schöpfers. Das ist unsere Belohnung. So wird auch das Wesen der Wissenschaft der Kabbala bestimmt: die Enthüllung des Schöpfers der Schöpfung in dieser Welt.

Wir streben nach der größten Belohnung, doch erlangen sie nicht in Form einer egoistischen Erfüllung, sondern in unserem Bestreben von der Lüge zur Wahrheit.

Mein gesamtes Leben kann mir als reich und bis zum Erbrechen süß vorkommen. Doch zugleich empfinde ich eine Leere, weil es keine Wahrheit darin gibt. Und dann wechsle ich das Ziel: anstelle der direkten Erfüllung durch die Süße möchte ich die Fülle der Wahrheit erlangen.

Es ist nicht leicht, dies zu erreichen. Auf Hebräisch besteht das Wort Wahrheit aus drei Buchstaben: אמת. Alef ist der erste Buchstabe des Alphabets, Mem bedeutet Bina, die Eigenschaft des Gebens, Taw ist der letzte Buchstabe des Alphabets.

Mit anderen Worten, müssen alle meine Eigenschaften sich um Bina, die Absicht um des Gebens willen, versammeln – dann werde ich begreifen, was das ist, also den Schöpfer enthüllen.

Die Wahrheit ist ein Kriterium für mein Exil. Wenn ich sehe, dass ich mich im Exil in Bezug auf die Wahrheit befinde, bedeutet das, dass ich mich im Exil in Bezug auf den Schöpfer befinde.

Denn in dem erwünschten Endzustand sind wir miteinander verbunden, verschmolzen, zusammengeschweißt in einem gemeinsamen, vollkommenen, ununterbrochenen Siwug. Das bedeutet also, dass wir beide uns im Moment in einem unerwünschten Zustand befinden – anders gesagt, sowohl ich als auch Er befinden uns im Exil.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 03.11.2010

Was tun?

Eine Frage, die ich erhielt: Wir hören ständig, dass wir uns verbinden und nach dem Schöpfer suchen müssen, nehmen das jedoch nicht als praktische Arbeit wahr. Was müssen wir konkret tun?

Meine Antwort: Wenn äußere Handlungen für die inneren Prozesse nützlich sind, müssen wir sie ausführen.

Der Nutzen kann erst in der Zukunft zum Vorschein kommen: ich führe ein ganzes Jahr eine äußere Handlung durch, um infolge meiner Handlungen eine tiefere innere Schicht zu erreichen, anders gesagt, der Eigenschaft des Schöpfers – dem Geben – näher zu kommen, in dem Bewusstsein, wie weit ich davon entfernt bin, um durch mein Verlangen die Korrektur der Absicht von „für mich selbst“ zu „um des Gebens willen“ in Gang zu setzen.

Mit anderen Worten, muss „das Ende der Handlung“ im „ursprünglichen Gedanken“ enthalten sein – entweder wird mir gesagt, was zu tun ist, und ich führe es „über dem Wissen“ aus oder ich handle selbständig so. In jedem Fall betrifft die Ausführung den Menschen selbst.

Wenn aber die Absicht „um der Einheit der Gruppe willen“ an seine Handlung nicht gebunden ist, dann mag die Handlung auch noch so wichtig sein, sie wird keinen Nutzen bringen. Denn gerade die Arbeit an der Absicht ist die Arbeit eines Menschen.

Man kann sie nicht umgehen, weil die Natur der Welt das Verlangen zu genießen und das Verlangen Genuss zu schenken, der Gedanke, der sich neben ihnen befindet, ihre Vereinigung und gegenseitige Durchdringung ist. Außer dem Verlangen und der Absicht gibt es nichts!

Das Verlangen zu empfangen des Unteren dringt in das Verlangen zu geben des Höheren als MaN (Bitte um die Korrektur) ein, und das Verlangen zu geben des Höheren steigt zum Verlangen zu empfangen des Unteren hinab und erfüllt es als MaD (korrigierendes Licht).

Dann findet zwischen ihnen beiden die gegenseitige Vereinigung statt: Bina in Malchut und Malchut in Bina – der Schöpfer in der Schöpfung und die Schöpfung in dem Schöpfer, bis sie die vollkommene Gleichheit erlangt haben. Das ist die ganze Ausführung!

Wo findet sie statt? – Nur in Gedanken, im Verlangen, in der inneren Anstrengung!

Natürlich ist es das Schwierigste. Für einige von uns ist es leichter, intellektuell zu arbeiten, für andere ist es schwerer, doch die spirituelle Arbeit ist für alle gleichermaßen schwer – sowohl für Wissenschaftler als auch für Tischler – denn sie wird in der Seele und nicht im Verstand durchgeführt.

Einige äußere Handlungen führen wir dennoch aus, und sie verbinden uns durch die richtige Absicht: Wozu tun wir das? Warum zusammen und nicht jeder für sich? Wozu wollen wir den Teilnehmerkreis erweitern? – Das belebt uns, bringt uns die Begeisterung.

Doch ohne die Absicht bei den Anstrengungen sind wir eine „Versammlung von Spöttern“, denn die wichtigste Arbeit ist ohne die Absicht jeglichen Sinns beraubt!

Aus einem Unterricht nach einem Artikel von Rabash,  31.10.2010

Eine äußerst wichtige Ermahnung!

Ich möchte euch ermahnen, dass alle kabbalistischen Texte nur im inneren Sinne verstanden werden sollen – die Rede ist nicht von der äußeren Welt, sondern von der Korrektur der Verlangen eines Menschen.

Dieses Verlangen teilt sich in „Israel“ (Yashar-Kel – „direkt zum Schöpfer) und „Völker der Welt“ (Verlangen, die nicht auf den Schöpfer gerichtet sind) auf.

Solche Verlangen gibt es in jedem von uns: jene, die auf das Schöpfungsziel gerichtet sind (noch ist es lediglich ein „Punkt im Herzen“), und jene, die nicht auf dieses Ziel gerichtet sind (genannt „Völker der Welt“).

„Exil“ bedeutet Verbannung vom Licht, aus der spirituellen Welt, d.h., aus der Eigenschaft des Gebens.

„Erlösung“ bedeutet Entstehung der Kraft zu geben, mich mit den Anderen zu verbinden, zu lieben in mir.

Der „Schöpfer“ (auch das „Licht“) bedeutet die Eigenschaft der Liebe und des Gebens.

Nur auf diese Weise sollen alle kabbalistischen Texte betrachtet werden, nur in sich selbst und für seine eigene Korrektur – sonst werdet ihr in den materiellen Bildern (in der Erschaffung von Götzenbildern) versinken und beginnen, aus der Kabbala wieder Religionen entstehen zu lassen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Exil und Erlösung“ vom 02.11.2010

Drei Tage am Ende der Korrektur

Eine Frage, die ich erhielt: Soll ich den Kongress als ein Spiegelbild des korrigierten Seelensystems wahrnehmen?

Meine Antwort: Selbstverständlich! Wenn ich zum Kongress komme, habe ich vor, mich in ein System einzufügen, das vollkommen korrigiert im Vergleich zu mir ist.

Und es ist unwichtig, dass dorthin auch diejenigen kommen, die mit dem Studium der Wissenschaft der Kabbala gerade erst begonnen haben oder sie erst kennenlernen wollen, die verwirrt sind und nichts verstehen.

Der Schöpfer hat sie dorthin geführt, und aus diesem Grund muss ich sie in Bezug auf mich selbst als genauso korrigiert wie Ihn wahrnehmen.

Wenn ich sie als unkorrigiert, dumm, ohne jegliches Verständnis sehe, muss ich all das als Spiegelbild in mir sehen. Außer den offensichtlichen Gegnern des Ziels – diese müssen entfernt werden, mit ihnen wird am Ende der Korrektur (Gmar Tikun) abgerechnet.

Aus einem  Sohar-Unterricht ,  02.11 2010

„Seine Welt in einer Stunde erlangen“

Eine Frage, die ich erhielt: Kann jeder Mensch zu diesem Kongress kommen und diese Freude fühlen?

Meine Antwort: Wir laden alle ein! Jeder kann kommen und sich anschließen.

Es gibt Menschen, die schon fünfzehn Jahre lang dabei sind, sie befinden sich auf höheren Stufen, und es gibt Menschen die zum ersten Mal kommen und vielleicht wissen sie nicht einmal wozu sie gekommen sind.

Ich freue mich sehr und ich beneide sie sogar! Sie können, wie man sagt: „ihre Welt in einer Stunde erlangen“.
Sie können immer wieder kommen und sich den anderen anschließen, wie ein Kind, das im 21. Jahrhundert geboren wurde und alles bekommt, was unsere Zivilisation in den letzten zwanzig Jahrhunderten vorbereitet hat, es in fertiger Form bekommt und genießt. Warum? Weil es jetzt geboren wurde und das ist sein Recht.

Dasselbe passiert mit Menschen, die zum ersten Mal zum Kongress kommen. Sie verstehen nichts, aber da wir für sie die ganze Infrastruktur vorbereitet haben, alle Voraussetzungen, die Verbindung zwischen uns eingestimmt haben, schließen sie sich an uns wie Säuglinge, ohne wirklich zu verstehen, was passiert, aber sie bekommen alles.

Deshalb freue ich mich und beneide sie. Es hat mich viel Mühe, Leiden und Schweiß gekostet, bevor ich etwas erreicht habe, und ich sehe, wie leicht es dem neuen Menschen fällt, sich diesem Prozess anzuschließen und ihn zu verstehen. Woher kommt sein Verstehen? Aus der Atmosphäre, weil er sich mit den anderen verbindet.

Aus dem Programm „Kabbala für Anfänger“

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Programmfehler der unvollkommenen Wahrnehmung

Solange der Mensch sein Weltbild durch die spirituelle Wahrnehmung nicht ergänzt hat, wird er mit einigen Problemen konfrontiert.

Erstens ist es schwierig für ihn, zwischen dem Materiellen und der Spiritualität zu unterscheiden. Denn wir befinden uns auf der materiellen Ebene und müssen bestimmte äußere Bedingungen erfüllen.

Wir müssen die Arbeit in der Gruppe, Beziehungen in der Familie, auf der Arbeit und zwischen den Freunden aufbauen – unter anderem auch nach den Gesetzen unserer Welt, die wir als einen Teil der höheren Lenkung wahrnehmen.

Von uns wird eine doppelte Haltung verlangt: von dem äußeren und dem inneren Standpunkt aus. Doch wenn man alles „von innen“ betrachtet, wozu soll man dann überhaupt die Wissenschaft der Kabbala verbreiten? An wen versuche ich sie heranzutragen? An die bereits korrigierten Teile?

Unser Weltbild ist noch nicht vollkommen, es kommt mit der Zeit zum Vorschein. Es wird mit Absicht so gemacht, um angesichts der von außen betrachtet zersplitterten Realität dem Menschen die Freiheit der Wahl zwischen den beiden Prinzipien „Wenn nicht ich mir, wer dann“ und „Es gibt niemanden außer Ihm“ zu lassen.

Und zweitens gibt es Widersprüche in der Arbeit mit den Freunden. Entweder sind sie bereits völlig korrigiert oder man muss mit ihnen wie mit Gleichgestellten arbeiten, was eine andere Art von Beziehungen und Forderungen voraussetzt.

Diese Zweiteilung begleitet ständig einen Anfänger, und man muss damit arbeiten können. Denn gerade dadurch, indem wir die Gegensätze vor einer Handlung und danach miteinander kombinieren, kommen wir zu einer korrekten Analyse und setzen sie um.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 02.11.2010

Der Kongress belebt unsere gemeinsame Seele

Eine Frage, die ich erhielt: Worin besteht die Arbeit der Menschen, die sich auf dem bevorstehenden Kongress treffen werden?

Was ist unsere Rolle bei der Vereinigung in einer globalen Welt, um jenes Volk zu werden, von dem sich die Weisheit auf alle Völker der Welt ergießt?

Meine Antwort: Als Beispiel dafür kann das Naturgesetz für die Existenz eines jeden lebenden Organismus dienen. Zum Beispiel befinden sich die Nervenrezeptoren im gesamten Körper. Genauso erstreckt sich das Kreislaufsystem, das Lymphsystem u.a. über den gesamten Organismus.

Auch zu unserem Kongress kommen Menschen aus der ganzen Welt. Einerseits gehören sie alle zu einem System – dem System Israel. Andererseits leben sie alle in verschiedenen Ländern, die in unterschiedlichen Ecken der Erde liegen, und gehören scheinbar zu verschiedenen, fremden Völkern.

Auf jeden ihrer Herkunftsorte wirken unterschiedliche spirituelle Kräfte. Eine bestimmte höhere Kraft übt auf die gesamte Erdkugel, auf jeden ihrer Teile ihren Einfluss aus, die für ein Kontinent, ein Land oder ein Volk „verantwortlich“ ist.

Deshalb ist der Mensch, der ein Teil des Systems Israel ist und aus irgendeinem Land, Volk oder Ort auf der Welt kommt, quasi unser Vertreter im Gesamtsystem.

Nehmen wir zum Beispiel das gleiche Nervensystem, dessen Rezeptoren es in den Beinen, in den Armen, im Brust- und im Bauchbereich gibt. Und nun kommen diese unsere Teile, die sich in verschiedenen Ländern befinden, zu uns und wir verbinden uns.

Also erwecken wir zusammen unser gemeinsames System, sagen wir mal, das Nervensystem des gesamten Körpers dieser gemeinsamen Seele, die Adam genannt wird. Und dann erwecken wir alle zusammen durch unsere Freunde, die sich an verschiedenen Orten der Welt befinden, die ganze Welt.

Wir sehen, dass nach unseren Kongressen solche Orte zu erwachen beginnen, von denen wir früher nicht gehört haben, und solche Menschen zu uns kommen, von denen wir früher nicht gewusst haben.

Jeder von ihnen ist die Kraft, die dazu fähig ist, Milliarden von Menschen zu erwecken. Denn in der spirituellen Welt, wenn der Kontakt bereits hergestellt ist, kommt das Licht zu jenem spirituellen Organ durch, zu dem die Seele des Menschen gehört.

Also sehen wir, dass unsere gemeinsame Seele sich über die ganze Welt erstreckt und sich in der gesamten Menschheit befindet.

Und die Reaktion dieser gemeinsamen Seele, die in die gesamte Menschheit gekleidet ist, ist erstaunlich. Wir beginnen zu fühlen, dass das tatsächlich eine integrale, globale Menschheit ist, die zum ersten Mal zu verstehen beginnt, dass wir alle voneinander abhängen.

Auf diese Weise, gerade mittels eines solchen Kongresses, wenn wir unsere Freunde, das Gesamtsystem Israel in der ganzen Welt, zusammenbringen, beleben wir dadurch das ganze System von einzelnen Seelen, die nicht nach einem egoistischen Prinzip, sondern nach dem Prinzip Isra-El (direkt zum Schöpfer) miteinander verbunden sind.

Genau das wird als die richtige, innere Verbreitung der Wissenschaft der Kabbala in der ganzen Welt bezeichnet.

Indem wir uns verbinden, erfüllen wir unsere Rolle als Israel in Bezug auf alle Völker der Welt. Und dadurch werden wir dessen würdig, dass wir uns alle im Endeffekt vereinen und der Schöpfer in der Versammlung unserer Seelen wohnen wird.

Aus einem öffentlichen Vortrag in Auditorium „Kabbala für die Menschen“,  26.10.2010


„Raus aus dem Sumpf“

Tag der Einheit. Die Vorlesung vom 31.10.2010

Die Vorlesung zum Thema „Einheit wie Vorbereitung auf dem Kongress“
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Das Verlangen das der Mensch aus sich selbst heraus hat, ist möglicherweise nicht gross genug, um damit zu arbeiten das spirituelle Ziel zu erreichen. Es gibt aber einen Weg, ebenso wie im Körperlichen, dieses Verlangen durch Menschen von aussen zu erweitern, die den einzelnen Menschen dazu anregen, ihren Sichtweisen und ihrem Geist zu folgen. Dies geschieht durch die Vereinigung mit jenen Menschen, bei denen er sieht, dass auch sie ein Bedürfnis nach Spiritualität haben. Und dieses gemeinsame Verlangen erzeugt in ihm eben das grössere Verlangen nach Spiritualität.
Mit anderen Worten, zusätzlich zu seinem eigenen Verlangen, welches er in seinem Innersten hat, empfängt er ein Verlangen nach Spiritualität, welches die anderen in ihm erzeugen, also er bekommt das grosse Verlangen mit welchem er das Ziel erreichen kann.
Der Hort meiner Erlösung, Artikel 13, 84/85 Rabash

Wenn ein Mensch kein Verlangen zur Spiritualität hat, sich aber unter Menschen befindet die ein solches Verlangen haben, und wenn ihm diese Menschen auch noch angenehm erscheinen, bekommt er von ihnen die Kraft des Verlangens und des Gedankens.
Obwohl er diese selbst gar nicht hat, aber eben dadurch weil er diese Menschen achtet und respektiert, bekommt er von ihnen neue Kräfte.
Baal HaSulam „Ich hörte“ Artikel 99  „Sünder oder Gerechter – wurde nicht gesagt“

Es gibt eine ganz besondere Eigenschaft innerhalb der Verbindung der Freunde : Wünsche und Gedanken fliessen von einem zum anderen.
Jeder bekommt die Kräfte von allen, er bekommt die gesamte Kraft der Gruppe.
Rabash, Stufen der Leiter, Artikel „Notwendigkeit der Liebe zu Freunden“

In der Vereinigung aller Punkte im Herzen enthüllt sich der Schöpfer.
Wisst, dass es in jedem Freund viele spirituelle Funken gibt. Und wenn wir diese Funken in ihrer Anstrengungen verbinden, zweifellos erscheint in euch ein neuer spiritueller Niveau, das mit dem Licht erfüllt ist.
Baal HaSulam, Brief 13

Der Mensch kann seine spirituelle Kraft durch die Verbindung mit den Freunden vermehren. Wenn jeder sich anulliert und für die Verbindung mitden anderen bereit ist, stellen sie einen einzigen Körper dar, in welchem jedes Teilchen mit allen anderen darin eingebunden ist. So bekommt auch jeder eine große Kraft. Und dann kann auch jeder die Liebe zum Nächsten erreichen, und darüberhinaus die Liebe zum Schöpfer.
Rabasch. Artikel „Über dem Regel, liebe deinen Nächsten wie dich selbst“
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Habe ich alles gemacht?

Eine Frage, die ich erhielt: Rabasch schreibt, dass nur dann, wenn der Mensch alles gemacht hat, was in seinen Kräften steht, er sich zum Schöpfer, mit der Bitte um Hilfe wendet.

Aber was machen wir mit den Gedanken, dass wir noch nicht alles, was in unseren Kräften steht, gemacht haben und deshalb des Aufstiegs nicht würdig sind?

Meine Antwort: Niemand hat alles was in seinen Kräften steht gemacht. Strenge dich weiter an und du wirst, schon am Kongress sehen, dass die Norm erfüllt ist.

Klipa wird dir immer sagen, dass noch nicht genug gemacht wurde: „Weißt du was, warte noch bis zum nächsten Kongress.“ Du muss ihr aber antworten: „Hör auf damit! Jetzt und hier muss es sein!“.

Wer begeistert dich für solch eine Antwort? Die Umgebung. Gerade sie vermehrt die Kräfte eines Menschen, bis er zustimmt und sich mit den anderen verbindet.

Aus einem Unterricht über den Artikel von Rabasch, 01.11.2010