Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Baal HaSulam'

Die Wirtschaft der Letzten Generation

Frage: Wie ist die Wirtschaft in der Letzten Generation nach Baal HaSulam?

Die Antwort: Nehmen wir an, wir sollen absolut alle Menschen mit allem Nötigen versorgen. Ihr macht eine Liste und zählt die 20 bis 30 notwendigsten Sachen für den Menschen auf, angefangen mit der Kleidung, Haushaltgeräten, Essen und bis zu Schulutensilien für die Kinder. Nehmt diese Liste und seht was ihr benötigt.

So eine Planungsökonomie kommt aus der Notwendigkeit: “Was braucht ein Mensch im Prinzip?“. Er beschäftigt sich nur damit, dass er über die innere spirituelle Verbindung mit anderen nachdenkt und darin immer größere Niveaus des höheren Zustandes offenbart. Was ist alles nötig, was braucht er alles für seine Existenz.    

Man sollte ihn deswegen damit versorgen, weil wir nicht auf den Wolken leben, wir sind  realistische  Menschen. Der Mensch soll seine Kalorien bekommen, seine Kleidung, seine Elektroenergie, Licht, Wasser, Gas.

Wie kann man das alles gewährleisten? Dafür braucht man einen Wirtschaftsplan. Der Mensch aber soll  bei seiner Arbeit ständig darüber nachdenken, wie er einen größtmöglichen Nutzen dazu beitragen kann.

Frage: Gibt es eine Verbindung zwischen der Wirtschaft der Zukunft und der spirituellen Entwicklung?

Meine Antwort: Auf jeden Fall! Der Ansporn ändert sich.

 

Aus dem TV Programm „die Letzte Generation“ 

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Zwei Inkarnationen einer großen Seele


Baal HaSulam ist der größte Kabbalist unserer Zeit. Es ist sehr schwierig, über so eine gewaltige Kraft zu sprechen, weil wir nicht wirklich verstehen, was es bedeutet, ein Kabbalist zu sein. Er lebt Seite an Seite mit uns und gleichzeitig in einer anderen Welt. Ein Kabbalist lebt tatsächlich in zwei Welten.

Für einen Kabbalisten gibt es da keine Verwirrung. Er sieht die obere Welt und die untere Welt. Aber was ihn am meisten interessiert, ist ihre gegenseitige Abhängigkeit: wie ist es möglich, Korrekturen der unteren Welt in der oberen Welt zu machen, und zwar so, dass diese wiederum die untere Welt beeinflussen und unsere Welt sich auf die Stufe der Oberen erhebt. Das ist die Aufgabe eines jeden Kabbalisten.

Ein Kabbalist tritt hervor aus diesem Wunsch, der ihn im allgemeinen System der Seele als „Adam“ charakterisiert. Jeder von uns hat eine unterschiedliche Wurzel. Sie wird als „Referenzpunkt“ oder „Punkt im Herzen“ bezeichnet. Und aus diesem Grund enthüllt jeder die obere Welt auf seine eigene, einzigartige Weise.

Alle Punkte im Herzen enthüllen jedoch dieses System auf relativ ähnliche Art und Weise. Gleichwohl hatten all jene, die vor Baal HaSulam schrieben, sehr schwere Voraussetzungen, um zum Beispiel einen Kommentar zum Buch Sohar zu schreiben.

Und vor dem Erscheinen des Buches Sohar war niemand in der Lage, irgendetwas zu schreiben, was dem auch nur ähnlich ist, trotz der Tatsache, dass viele Kabbalisten gelehrter waren als Rabbi Shimon. Sie konnten etwas nicht einfach so beschreiben wir er.

Das heißt, in der Kabbala gibt es viele solche Bedingungen: du kannst groß sein, ein spirituelles Genie, aber du kannst überhaupt nichts beschreiben, du bist einfach nicht dazu in der Lage.

Aber Baal HaSulam hatte diese beiden Eigenschaften. Das ist erstaunlich! In der ganzen Geschichte der Kabbala gab es praktisch keinen Kabbalisten mit einer solchen Fähigkeit.

Moses war der größte Kabbalist, und auch die Fünf Bücher, die er auf so eine Art und Weise und in einer derartigen Sprache geschrieben hat, dass jedermann sie so interpretieren kann wie er will.

Und was von dem Ari in seiner Arbeit Der Baum des Lebens geschrieben wurde, kann überhaupt nicht verstanden werden; hier ist eine klare Erlangung der spirituellen Welt notwendig für jemanden, der zumindest beginnt zu verstehen, worüber er spricht. In diesem Buch werden reine physikalische Daten dargelegt, genauso wie in irgendeinem Physikbuch.

Als der Ari zu lehren begann, war deshalb der einzige  der fähig war ihn wertzuschätzen, ein Kabbalist seiner eigenen Zeit, der Ramak. Er schickte auch alle anderen Studenten zum Ari, indem er betonte, dass dieses Material etwas Neues ist. Aber weder sie noch er waren in der Lage, das System vom Ari zu verstehen, auch nicht bis zu dem Tag als er starb. Und deshalb gehörte der Ramak zu der vorherigen Generation der Seelen, jenen, die vor dem Ari auf die Welt kamen.

Deshalb sagt Baal HaSulam freimütig: „Alles was ich erlangt habe, habe ich erlangt, indem ich der Seele Ari´s gefolgt bin, die sich in mir inkarniert hat“, mit anderen Worten, er war die nächste Inkarnation des Ari. Was damit hier gemeint ist, ist nicht der physische Körper, da er nicht existiert und auch nicht unsere Welt. Das Einzige was existiert, ist der zerschmetterte, verstreute Wunsch in einem enormen egoistischen Raum.

In diesem Raum gibt es Tropfen wie Rosinen in einem Kuchen, die eine Neigung zur Einheit haben, zur Verschmelzung mit dem Schöpfer. Aber wir fühlen diese Neigungen nicht, weil wir in einem Ozean von Egoismus leben, wir sitzen in diesem Teig, und deswegen fühlen wir unser Ego noch nicht mal. Jede „Rosine“, jeder Punkt im Herzen, unterzieht sich ständig allen möglichen Korrekturen.

Baal HaSulam ist im Endergebnis zu dieser selben „Rosine“ geworden, die der Ari war, diese selbe Seele, die der Ari war, und der seine Arbeit fortsetzte. Das nennt man eine „Inkarnation“. Mit anderen Worten, es handelt sich nicht um eine getrennte Seele, sondern um diese selbe Seele, die seine Arbeit fortsetzt, nur unter anderen Bedingungen, in einer anderen Generation.

Und was ist mit „Generation“ gemeint? Es ist nicht das was uns in unserer Welt passiert. Wenn viele Punkte im Herzen, Embryos einer Seele, auch wenn sie sich ständig verändern während sie noch in einer falschen Art der Verbindung untereinander leben, sich selbst vorstellen, unsere Welt scheinbar zu erfahren.

Deshalb ist es äußerst wichtig, dass wir nicht über diese Welt nachdenken, die sich uns durch unser System der fünf tierischen Sinne zeigt, sondern stattdessen über das, was durch den Punkt im Herzen geschieht.

Frage: Wenn eine Seele reinkarniert, bleibt dann die Individualität erhalten?

Antwort: Die Seele beschäftigt sich mit verschiedenen äußeren Bedingungen. Der Ari brachte den Baum des Lebens in unsere Welt. Als dieser selbe Ari das nächste Mal kam, wurde er Baal HaSulam genannt und der brachte den Talmud Eser Sefirot in unser Leben.

Frage: Anders gesagt, er erhielt dieselbe spirituelle Stufe der Erlangung wie der Ari?

Antwort: Sogar noch größer.

 

Aus der russischen Kabbalalektion 10/16/16

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Ich lehre nach Baal HaSulam

Frage aus Facebook: Heute gibt es viele Plätze wo man die Kabbala studieren kann. Was ist so besonders an dem System nach Baal HaSulam und Rabash, welches Sie unterrichten?

Meine Antwort: Es gibt viele Systeme, Ramchal, Agra, Chabad. Ich persönlich unterrichte nach Baal HaSulam und meinem Lehrer Rabash.

Ich kann Ihnen nicht sagen wie sich dieses System von den anderen unterscheidet, weil das nur davon abhängt, wie Sie in die Tiefe der Lehre der Kabbala eindringen. Dann können Sie sehen, was für Sie empfehlenswerter ist. Wir alle sind sehr unterschiedlich. Deswegen steht in der Tora geschrieben: “Der Mensch soll dort lernen, wo seine Seele ist“.

Sie sollen für sich feststellen wonach ihr Herz strebt, wonach ihr Herz fragt, um die klarste und am nächsten liegende Antwort zu erhalten. Schauen Sie wo es möglich ist, aber bleiben Sie nicht auf einer Stelle stehen. Durchlaufen Sie ein paar Stellen und Sie werden sehen, was für Sie richtig wäre. Dort sollen Sie lernen.

Bei mir gehen jede Menge Menschen durch und viele gehen weg. Ich halte niemanden auf. Auf keinen Fall. Alles hängt nur vom Menschen ab. Es gibt unterschiedliche Wurzeln der Seele und deswegen soll er dort lernen, wo er sieht, dass es für ihn passt, wo er die Antwort spürt, ein Echo seiner Seele während dem Unterricht spürt.

Frage: Was ist Ihrer Meinung nach so besonders im System nach Baal HaSulam und Rabash?

Meine Antwort: Die Besonderheit dieses Systems ist die Wissenschaftlichkeit und die Genauigkeit, das Streben zu absolut klaren Begriffen. Man bleibt nicht bei den Gefühlsmomenten stehen, sondern gibt ihnen streng physische Auslegungen. Das steht an erster Stelle.

Frage: Hat Sie genau das bestochen?

Meine Antwort: Ja.

 

Aus der TV Programm „News mit M. Laitman“  

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Das Gesetz des Lebens in der Gesellschaft der Zukunft

Baal HaSulam, „Die Letzte Generation“: Jeder einzelne muss sich entsprechend seiner Religion  zu einem konstanten Wachstum des Lebensstandards in der Welt entwickeln, so dass diejenigen, die auf die Welt kommen, ein glückliches Leben führen und ihr Leben mehr und mehr genießen können.

Ein Mensch muss zu einem Zustand kommen, in dem er seine gesamte Kraft der praktischen Entwicklung der Welt widmet ohne Rücksicht auf sich selbst. Weil nur so ein Verhalten für die Bedürfnisse der Menschen sorgt und diese dann absolut sicher sein können, dass immer für ihre Bedürfnisse gesorgt sein wird, weil jeder sich um jeden kümmert.

Wir werden tatsächlich zum besten Zustand der Welt kommen, weil durch gegenseitige Güte untereinander allen gegenüber  wir eine besondere Art Netzwerkverbindung unter uns schaffen werden, in der wir die Qualität des Schöpfers enthüllen, die Qualität der Liebe und des Gebens. So wird wirklich der Zweck dieser Welt erreicht werden.

Während dieses Prozesses wird jeder von seinen Ängsten, Leiden und Problemen befreit werden, und wird sich selbst auf der nächsten Stufe erfahren, wie er von seinen egoistischen Wünschen und allem, was damit zusammenhängt, befreit wird. Wir werden uns selbst auf der Stufe des Schöpfers wahrnehmen, individuell und verbunden.

Es steht geschrieben: „…so dass alle, die kommen, sich über ihr Leben freuen und es mehr und mehr genießen“. Freude wird ausgedrückt, wenn wir von allen Begrenzungen in unserer Welt befreit werden und jenseits der Begrenzungen einen Zustand der Anhaftung mit der höheren Welt erfahren, ewig, zeitlos, perfekt.

Frage: Hier steht geschrieben, dass jeder danach streben soll, den Lebensstandard der Welt ständig zu erhöhen. Bedeutet das für jemanden, der das nicht tut, einen Gesetzesbruch?

Antwort: Natürlich. Jeder muss der Gesellschaft alles geben, was er nur kann. Das ist das Gesetz des Lebens für die letzte Generation.

 

Aus KabTV „Die Letzte Generation“ 12.6.2017

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Wundervolle Welt der Zukunft

Die Wissenschaft der Kabbalah enthüllt sich genau in unserer Zeit, weil wir uns am Ende der 6000-Jährigen Periode der Menschheitsentwicklung befinden. Wir zählen 5775 Jahre seit der ersten Enthüllung des Schöpfers an einen Menschen. Deswegen sollten wir durch das Wissen, das in dieser Wissenschaft steckt, allem Leid entkommen und ein völlig anderes Leben anfangen. Wir sehen, wie die höhere Lenkung auf uns wirkt und uns von Mal zu Mal in schwierigere Zustände führt. Das alles dient dazu, dass wir uns überlegen, wie wir unser Leben erleichtern und verbessern können.

Baal Sulam schreibt im Artikel „Vorwort zum Sohar“, dass „das erwünschte Ziel des Schöpfers im Geben des Genusses an die Geschöpfe liegt, damit sie Seine Erhabenheit und Güte erkennen und von Ihm den ganzen Genuss empfangen, den Er für sie vorbereitet hat. Aber wo ist dieser „Genuss“? Jeder Mensch fragt sich: „Wo ist diese Güte? Eigentlich sollte es mir besser gehen!“ Es kommt daher, weil wir in unseren 5 Sinnen verweilen und durch sie begrenzt sind; wir können nicht begreifen, was der Schöpfer für uns vorgesehen hat. Dieses Leben, in dem wir jetzt existieren, ist mit unserem Körper verbunden – an ihn gebunden. Und das wunderschöne Leben und Wohl, von dem oben die Rede ist, bezieht sich auf unsere Seele.

Frage: Heißt das die „zukünftige Welt“?

Antwort:  Ja. Es wurde aber gesagt: „Deine Welt wirst du noch in diesem Leben sehen“. Wir sollen hier, in diesem Leben, diese Welt begreifen. Die zukünftige Welt gewinnt der Mensch nicht nach seinem Tod, sondern hier, in dieser Welt. Wir befinden uns auch jetzt bereits in der unendlichen Welt – Ein Sof – fühlen das aber nicht, weil unsere 5 Sinne uns in dieser winzigen Schale einschließen, die „diese Welt“ heißt.

Wenn wir unsere Sinnesorgane mithilfe der Wissenschaft der Kabbalah erweitern, treten wir sofort aus den Grenzen dieser Welt aus und fühlen die zukünftige Welt, in der sich alle Genüsse, die der Schöpfer für uns vorgesehen hat, enthüllen. Baal Sulam schreibt im Artikel Nr. 75 „Die kommende Welt und diese Welt“ aus dem Buch Shamati: „Es gibt die kommende Welt und diese Welt. Die kommende Welt heißt „Glauben“, und diese Welt heißt „Erkenntnis“. Von der kommenden Welt wurde gesagt: „Sie werden essen und genießen“, das heißt, in diesem Zustand kann man unbegrenzt genießen, weil es für das Empfangen mit dem Glauben keine Grenzen gibt.

Glauben heißt diese neue Kraft, die wir mithilfe der Kabbalah erlangen. Wir bekommen die Kraft des Glaubens – das spezielle Sinnesorgan, mit dessen Hilfe wir die Grenzen dieser Welt öffnen und nach draußen durchbrechen; wir fangen an zu spüren, was sich hinter den Grenzen befindet. Wir erweitern die Welt – genauso wie ein Kind sein Zimmer verlässt und in die grandiose Welt hinaus geht. Deswegen wurde gesagt: „Deine Welt siehst du in diesem Leben“.  Genau hier und jetzt!

Aber das Erlangen mithilfe des Begreifens hat seine Grenzen, weil es in der Schöpfung selbst passiert, und die Schöpfung begrenzt das, was gegeben wurde. Deswegen ist der Zustand „diese Welt“ begrenzt.

Frage: Von welchen Grenzen spricht hier Baal Sulam?

Antwort: Wenn wir aus unseren 5 Sinnen austreten und das zusätzliche Sinnesorgan erlangen, welcher Sinn des Gebens oder Sinn der Liebe heißt; dadurch erheben wir uns auf die nächste Ebene. Und diese Ebene übersteigt jene, auf der wie unser herkömmliches Leben empfinden. Das nennt man Erlösung – wenn man diese Welt verlässt wie einen Kerker, durch welchen alles begrenzt ist: Zeit und Raum; hier kann man sich nicht vom Leiden trennen, man fühlt sich eingeengt – doch dann tritt man in eine weite und wunderschöne Welt hinaus.

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Es ist unmöglich, die Welt anhand Ihrer einzelnen Fragmente zu erkennen

Frage: Wenn es ein Bedürfnis zu einer Zusammenarbeit gibt, treffen sich Gruppen von Menschen und legen fest, wer in was stark ist, so kommen sie voran und führen zusammen Handlungen aus. Warum klappt dieser Mechanismus nicht zwischen den Nationen auf globaler Ebene? Warum kommen wir nicht miteinander voran?

Antwort: Die höhere Vorsehung ist auf ein Ziel gerichtet; sie begleitet und lenkt uns in Richtung einer vollkommenen Errungenschaft. Dies ist die Errungenschaft des Schöpfers, d.h. das Erreichen der einzigen, universellen Hauptkraft, die alles erfüllt. Mit anderen Worten, ein Mensch entwickelt sich so, dass er am Ende in der Lage ist, sich selbst durch das System der Welten zu erfüllen. Durch dieses System wird er die Hauptkraft verstehen, die in der Natur existiert.

Als wir erschaffen wurden, konnten wir etwas nur in kleinen, eigenständigen Ausschnitten, Stücken oder Bereichen aufnehmen. Zum Großteil wurden wir darauf vorbereitet, diese kleinen Bereiche zusammen anzuordnen, um eine ganzheitliche Form aus ihnen zu erschaffen.

Auf der anderen Seite existiert der Schöpfer in einer gegenteiligen Form, jenseits des Integralen, auf einer höheren Ebene, wo es keine Begrenzungen gibt. Das ist Seine Natur, die Natur des reinen Schenkens. Und Er will uns auf diese Ebene bringen.

Und daher werden uns unsere gegenwärtigen Pläne nicht helfen. Egal wieviel wir wissen wollen und uns der Welt bewusst werden können, nichts wird für uns dabei herauskommen. Im Gegenteil, wir müssen einen Zustand erreichen, an dem wir an all unseren Plänen und Zielen verzweifeln, zuschauen, dass keiner von ihnen Erfolg hat.

Wir müssen verstehen, es gibt nur einen Masterplan in der Natur und es ist für uns wertvoll, ihn anzuwenden. Nur dann, wenn wir unsere eigene Natur ändern, erreichen wir alles.

Heute wollen wir uns der Natur über die digitale Form bewusst werden. Aber das wird nicht gehen, denn jeder Ausschnitt unterscheidet sich vom anderen. Es ist nur möglich, sie alle zusammen zu erreichen, angefangen auf einer kleinen Skala, höher zu größeren und immer größeren Ausmassen. Dieser Weg wird als der Aufstieg durch die Welten bezeichnet. Wenn wir nur die getrennten Teilstücke verbinden wollen, wird das für uns nicht funktionieren und wir werden nicht in der Lage sein, das große Bild daraus zu erkennen.

Deshalb werden sich unsere Pläne nicht verwirklichen. Unserer gegenwärtigen Intelligenz entspricht es, nichts außerhalb des Unbelebten, Pflanzlichen und Tierischen zu erreichen. Heute haben wir das Ende der geannten Ebenen erreicht. Um uns weiterzuentwickeln, brauchen wir höhere Ebenen. Aber diese Ebenen verlangen unsere persönliche, integrale und psychologische Teilnahme. Dadurch erreichen wir das Ende der Wissenschaften.

Frage: Was bedeutet, dass wir den Menschen ihren armen Zustand gar nicht logisch erklären können ?

Antwort: Wir werden keinen Erfolg haben. Es gilt nur: “an deinen Taten werden wir dich erkennen.” Selbst wenn du ein großer Kabbalist sein magst, kannst du  spirituelle Phänomene keinem Menschen erklären, selbst wenn dieser sehr intelligent ist. Da er mit der Transformation, durch die du gehst, nicht vertraut ist, ist es unmöglich, dies zu erklären. Dort erreichst du auf die eine oder andere Art die Göttlichkeit, hier verbindest du Teile oder Abschnitte, mit anderen Worten, nur getrennte Teile des Ganzen.

Aus dem 4. Teil der Morgenlektion, 07/12/14, Schriften von Baal Hasulam

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Wer bist du, Volk Israel?

Immer wieder werden wir unter Druck gesetzt und bedroht; das erweckt von Neuem Gefühle von Angst, Hilflosigkeit und Sinnlosigkeit. Als Teil meines Volkes frage ich mich, was der Zweck dieses unendlichen  Weges sein mag, den wir Juden durchlaufen müssen. Aus welchem Grund  sind wir nicht in der Lage, dem Leid zu entrinnen? Warum nimmt diese  Tortur kein Ende, die sich in jeder Generation zu wiederholen scheint?

Lesen Sie den gesamen Text hier : Wer bist du, Volk Israel

Die Theorie in die Praxis umsetzen

Wenn die Wissenschaft  der Kabbalah nicht praktisch angewendet wird – in der Gruppe oder in den Beziehungen zwischen den Menschen – dann schwebe ich in den Wolken, irre herum und merke es gar nicht. Zusammen mit den Freunden müssen wir eine Entscheidung treffen: Die Zeit ist reif, unsere Beziehungen zu korrigieren. Wir sind umgeben von gegenseitigem Hass, sind nicht in der Lage, damit klarzukommen oder gehen schlechthin verachtend miteinander um. Mich gehen die Menschen nichts an, ich möchte nicht an sie denken und sogar wenn ich will, ruft es in mir häufiger Ablehnung als positive Emotionen hervor.

Kurzum: Wir haben ein  Terrain zu bearbeiten und nur in einem gemeinsamen Kreis können wir zu Einheit gelangen. Hierfür wenden wir uns auch den Schöpfer, verlangen es von Ihm, und selbst wenn es unverschämt und provozierend klingen mag: „Du hast es uns versprochen und du musst dein Versprechen einhalten“, kein Problem, Er wird sich darüber freuen. Die Hauptsache ist: Verlange von Ihm, die Beziehungen unter den Freunden zu korrigieren.

So stellt sich dann die Frage: Wofür brauche ich das? Theoretisch braucht man es dazu, um dem Schöpfer Freude zu bereiten. Doch wer ist Er? Ich kenne ihn nicht. Mir ist völlig unklar, wovon hier die Rede ist.

Was bedeutet es, „dem Schöpfer Freude zu bereiten“? Indem wir in der Gruppe arbeiten und tatsächlich eine Einheit anstreben, erfahren wir, dass uns die Hilfe irgendeiner Kraft fehlt – einer Kraft, die uns zusammen klebt, uns vereinigt. Alleine sind wir hilflos – wo ist jene Kraft, die uns zusammenschweißt?

 Eben dann können wir verlangen, das „Gebet der Vielen“ erheben. Denn der Schöpfer hat dieses Problem mit der Verbindung erschaffen. Wozu? Damit wir ein Verhältnis zu Ihm erarbeiten bzw. bilden.  Um all unsere Handlungen zu Seiner Freude zu vollziehen. Warum? Weil  wir dann die Gleichheit der Eigenschaften erreichen und zur Einheit und Verschmelzung gelangen.

Wir sind dazu verpflichtet, es zu realisieren; nicht bloss während des Unterrichts, sondern immer gemeinsam auf das Ziel ausgerichtet. Erst dann wird unser gemeinsames Verlangen funktionieren. Das Studium allein aber bringt nichts! [123507]

 Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel von Baal HaSulam „Abschluss zum Buch Sohar“, 18/12/13

Ein unendlich langer, gedeckter Tisch

Frage: Warum ist der Aufstieg ein Weg der unendlichen Schläge: der Mensch bemüht sich und zieht das Licht heran, welches seinen Zustand noch mehr erschwert?

Antwort: Erstens ist dieser Weg nicht unendlich. Und zweitens hängen die Schläge davon ab, wie ich sie wahrnehme. Warum ist es unmöglich, diesen Weg eigenständig zurückzulegen? Nicht, weil es mir an Unterstützung fehlt, sondern deshalb, weil ich kein Fernglas habe, in welchem ich die Zukunft sehen könnte. Somit ist immer das äußerliche Instrument notwendig.

Es sind keine Schläge! Ich sollte jeden Schlag als Möglichkeit für den Aufstieg empfinden. Wie es im Psalm Davids № 23 gesagt wird: „Du bereitest mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.“ Wenn ich vor mir den gedeckten Tisch mit allerlei Gerichten sehe, dann nehme ich das Gefühl des Hungers wie einen Segen wahr. Alles hängt von der Vorbereitung, der Unterstützung, von jenen Instrumenten ab, mit deren Hilfe ich die Zukunft sehen kann.

Dies eben wird als Unendlichkeit bezeichnet.. Die unendliche Füllung tritt nicht ein, wenn ich satt bin und keinen einzigen Bissen mehr aufnehmen kann. Dieser Weg ist wirklich unendlich, aber in positivem Sinn. Unendlichkeit bedeutet, dass ich ein unendliches Gefäß und  unendliche Füllung habe.

Wenn ich solch eine Korrektur erreicht habe, dass ich jedes Mal mehr und mehr Gerichte probiere, die der Gastgeber für mich vorbereitet hat: gibt es noch einen weiteren Kilometer des gedeckten Tisches. Dementsprechend wächst mein Hunger und mein Appetit die ganze Zeit an, deshalb genieße ich die Empfindung des Hungers, und die Füllung, die zusammen kommen. Das wird eben als Welt der Unendlichkeit bezeichnet.

Das heißt, alles hängt von der Grundlage ab, die ich mir vorbereite. Ich kann mich so vorbereiten, dass ich mich über das Gefühl des Hungers freuen werde. Ich weiß, dass ich jetzt hungrig bin, aber in einer Stunde das Mittagessen bekommen werde, das ich mit Appetit aufesse. Ich muss  mir selbst so eine Impression vorbereiten, dass der Hunger notwendig ist, weil ich mich bald an den Tisch setzen werde, und zwar zusammen mit den Freunden. Und deshalb leide ich nicht unter dem Gefühl des Mangels, weil er ein Bestandteil der Füllung ist. Innerhalb dieses Hungers beginne ich schon die neuen Details herauszufinden, wie ich später genießen werde.

Wenn der Mensch alles sofort bekommt, ohne Mangel zu empfinden, dann wird er keine Empfindung der Füllung haben. Wir sind die Schöpfung, und wir brauchen diese Dunkelheit damit aus dem Kontrast das Licht unterschieden wird. Aber die Dunkelheit kann sehr kurzfristig empfunden sein, um alles andere aus der Liebe aufzuklären. Angenommen, ich würde das Treffen mit dem einstigen Freund erwarten, und erfahren, dass es jetzt unmöglich ist. Und ich beginne, mich an alle unsere Treffen zu erinnern, ich stelle  mir unsere Gespräche vor.

Ich vergrößere diesen winzigen Punkt, den minimalen Wunsch, den leichten Hunger – entwickle alles selbst. Deshalb sind die Schläge nicht nötig. In mir wird sogar die Empfindung des Mangels positiv, erwünscht sein. Ich genieße schon den Vorgeschmack der Zukunft, genieße diese Erwartung. Mein Mangel verwandelt sich in einen Genuss, worin ich das umgebende Licht empfinde, das von weitem leuchtet.

Deshalb schreibt Baal HaSulam, dass er sich über die offenbarten Sünder freut, weil er seine Erwartung mit den schönen Hoffnungen ausfüllt. Wenn es heißt, dass „das Licht die Finsternis schafft“, wird nicht gemeint, dass es in uns eine schlechte Empfindung schafft. Wir segnen die linke Linie: unreine, dunkle, schlechte Linie  – küssen den uns schlagenden Stab. Vor uns können die schrecklichsten Gefahren entstehen, aber wie gesagt wird: „Wende deinen Blick, und sie werden sich in einen Haufen Knochen verwandeln“. Auf dem ganzen spirituellen Weg begleitet uns die Vollkommenheit. [124428]

Auszug aus der Vorbereitung zum Kongress, 31/12/13

Die Vereinigung von HaWaYaH – Elokim

Baal HaSulam, Igrot (Briefe), Brief 16, „ Die Vereinigung von HaWaYaH- Elokim“: HaWaYaH bedeutet persönliche Vorsehung, in welcher der Schöpfer in allem gegenwärtig ist und er braucht dazu keine Bewohner von Lehmhäusern, um ihm zu helfen. Elokim ist in Gematria gleichgesetzt mit haTeva (Natur), in der sich die Menschen entsprechend der Natur, die ER  den Systemen des körperlichen Himmel und Welt eingeflößt hat, verhält und er hält diese Gesetze wie alle anderen körperlichen Geschöpfe auch. Trotz allem glaubt er auch an HaWaYah, was die persönliche Vorsehung ist.

Dadurch vereint er diese beiden miteinander und „sie wurden zu einer Einheit in seiner Hand“, und damit schenkt er seinem Erschaffer große Zufriedenheit und bringt Erleuchtung in alle Welten.

Das ist die Bedeutung der drei  Einsichten

–  Gebot, Übertretung und Erlaubnis. Das Gebot ist der Ort der Heiligkeit, die Übertretung ist der Ort der Sitra Achra und  Erlaubnis ist weder ein Gebot noch eine Übertretung. Vielmehr ist es jener Ort , an dem die Heiligkeit und die Sitra Achra miteinander kämpfen.

Wenn ein Mensch gestattete Dinge tut, sie aber nicht der Heiligkeit widmet, fällt der gesamte Ort in die Herrschaft der Sitra Achra. Und wenn ein Mensch stärker wird und sich mit gestatteten Dingen beschäftigt, um so viele Vereinigungen, wie möglich zu machen, bringt er die Erlaubnis in die Herrschaft der Heiligkeit zurück.

Das ist unsere Arbeit. Dies war das Ziel der Schöpfung: Ein menschliches Wesen zu erschaffen, das der Höheren Kraft ähnlich wird. Da sie sich entwickeln, erlangen die Geschöpfe diesen Zustand, wenn sie die Möglichkeit der freien Wahl erhalten, jeder zu seiner Zeit. Kommt ein Mensch zu dieser Schwelle, hinter welcher er die Freiheit des Willens erhalten würde, bringt man ihn zu einer Gruppe und legt seine Hand auf die gute Fügung, sagend: „Nimm es!“

Wenn der Mensch das akzeptiert, das heißt, sich durch die Umgebung der Höheren Kraft zuwenden will, seine Eigenschaften angleicht,  zustimmt und es rechtfertigt – was Anhaftung an den Schöpfer bedeutet –  dann beginnt er damit allmählich das Böse in sich zu enthüllen. Das Böse ist eine spezielle Eigenschaft – die Kraft, die im Menschen gegen seine Annäherung an den Schöpfer offenbart wird.Praktisch äußert sich das als Ablehnung, welche er entsprechend dem Wiederstreben seinem Umfeld näher zu kommen, fühlen kann.

Die Kraft, die gegen den Schöpfer handelt, „Pharao“ genannt, wird enthüllt. Alle in der Tora beschriebenen Bösewichte und Sünder sind im wesentlichen eine einzige Kraft, die vermeintlich gegen den Schöpfer wirkt. Natürlich werden aber all diese Sünder von Ihm erweckt, weil „Es niemanden außer Ihm gibt”.“

Auf verschieden Art und Weise versuchen sie den Menschen von der Heiligkeit abzustoßen – welche Anhaftung an den Schöpfer ist – vom Erlangen  der Kraft des Gebens und der Liebe für die Freunde, durch die wir die Liebe zum Schöpfer  –  die Angleichung der Eigenschaften – erreicht hätten.

Die Zustände die dem Menschen zeigen wie unendlich weit seine Natur vom Schöpfer entfernt und dem Geben und der Liebe entgegengesetzt ist, werden Übertretungen genannt. Wenn er sie überwindet und zum Zwecke der Anhaftung an den Schöpfer durch das Umfeld, das Studium und das korrigierende Licht zu nutzen weiß, nennen wir  das ein Gebot.

Die Möglichkeit zu wählen wie man mit dem offenbarten Bösen umgeht, es zu korrigieren oder nicht, wird der Ort des freien Willens genannt. Es gibt Menschen, die die Stufe der Entwicklung erreicht haben, in der diese Zustände enthüllt werden: Ein Gebot, Übertretung und der Ort der freien Wahl. Dies kann sowohl zur Vorbereitungszeit als auch  direkt zur spirituellen Arbeit gehören.

Wenn ein Mensch auf der anderen Seite der Grenze der spirituellen Welt arbeitet (hinter dem Machsom), wird er durch die Enthüllung des Bösen in ihm die Kraft spüren, die dem Schöpfer entgegengesetzt ist und es wird ihm möglich sein, praktisch damit zu arbeiten. Der Schöpfer manifestiert Seine Führung, als absolut Gut, sowohl für Sünder als auch für Gerechte. Diese Kraft des Gebens und der Liebe sind dem Menschen entgegengesetzt.

Wenn dies verschwindet, braucht der Mensch dieses Beispiel der Führung in der Gruppe. Um durch verschiedene Vorrichtungen, die er braucht, mit Hilfe der Gruppe der höheren Führung ähnlich zu werden, welche wir Elokim nennen.

Malchut, die die Eigenschaften von Bina erreicht, wird auch Elokim genannt.

HaWaYaH ist das Licht  Chochma, gekleidet in das Licht Chassadim, in Elokim. Somit erreichen wir Verschmelzung von HaWaYaH – Elokim, Einkleidung des Lichtes Chochma im Licht von Bina, Chochma in Chassadim. Der Mensch, der sein Verlangen, Malchut, zur Stufe von Bina, zur Heiligkeit, der Eigenschaft des Gebens, erhoben hat, kann das gesamte Licht von Chochma erhalten. Der Schöpfer wird in diesem Gefäße enthüllt, den der Mensch zum Geben korrigiert hat.  So vereint sich HaWaYaH mit Elokim.

In diesem einzigen Satz “ Die Vereinigung von HaWaYaH- Elokim“ ist unsere ganze Arbeit, die gesamte Realität und das Ziel der Entwicklung, das Ende der Korrektur, enthalten.

Es ist tatsächlich ein Wunder, wie der Ursprung der Schöpfung, der gesamte Prozess seiner Entwicklung und das Endresultat in diese kurze Kabbalistische Formel passt. [123883]

Aus der Vorbereitung zur täglichen Morgenlektion 24/12/13