Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Wissenschaft'

Wann kommt der Messias?

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn ARI Maschiach ben Jossef (Messias Sohn Jossefs) war, wer wird dann der zweite Messias Sohn Davids sein und wann kommt er?

Meine Antwort: Sulam bezeichnet die Verbreitung der Wissenschaft der Kabbala unter allen Völkern als die „Stimme des Horns des Messias“. Maschiach ist die Kraft, die die Seelen korrigiert.

Wird es sich in den Handlungen einer Person oder nur auf der Ebene der lenkenden Kräfte äußern? Das ist aber auch unwichtig, denn dieser ganze Prozess nennt sich „Maschiach ben David“.

Wir leben in einer Zeit, in der das Wissen der Kabbala sich in der ganzen Welt verbreitet, was zur allgemeinen Korrektur führt. Deshalb kann diese Epoche als die Zeit des Messias bezeichnet werden – wir stehen bereits an deren Beginn.

Die Welt muss verstehen, dass die gesamten Probleme und Katastrophen nur durch unsere Unkorrigiertheit ausgelöst werden.

Das Verständnis der Ursache von Geschehnissen bedeutet bereits die Enthüllung des Bösen, die sich unter der Einwirkung des höheren Lichts vollzieht. Deswegen fällt sie auf die Zeit des Messias.

Die spirituelle Befreiung (Geula) bedeutet die Enthüllung der allgemeinen Kraft des Gebens. Es steht geschrieben, dass der „Messias die ganze Welt nach Jerusalem bringt, um die Tora zu lehren“.

Die „Tora“ ist die Kraft, die in uns die Eigenschaft des Gebens entstehen lässt, und „Jerusalem“ ist das Verlangen, in dem wir den Kontakt mit dem Schöpfer erreichen.

Die Enthüllung des Lichts für die Korrektur dieser Verlangen verläuft, solange wir noch nicht die vollkommene Befreiung erreicht haben, durch die Kraft des Messias, des Lichts, das sich uns allmählich enthüllt.

Doch der Messias kommt nicht, solange wir keine ausreichende Verbreitung der Wissenschaft der Kabbala in der Welt erreicht haben. Er kann nicht kommen, solange die gesamte Welt, im Ganzen, nicht die Notwendigkeit der Korrektur erkannt hat.

Aus dem Unterricht nach den Artikel „Vorwort zu Panim Meirot“ vom 05.08.2010

 

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Die komplizierteste und leichteste Wissenschaft

Es ist bekannt, dass der Schöpfer nur das Verlangen zu genießen erschaffen hat. Dieses Verlangen, der „Körper“, entwickelt sich und erschafft in sich selbst den Verstand, den „Kopf“, der hilft, das Gewünschte zu erreichen.

Der gesamte Verstand, der „Kopf“, arbeitet für das Verlangen zu genießen, den „Körper“. Wenn das Verlangen, der „Körper“, etwas bebnötigt, dann handelt der Verstand, der „Kopf“, um das Erwünschte zu erreichen.

Und wenn nichts gebraucht wird, dann ist es so, als ob der Verstand, der „Kopf“, nicht existieren würde. Der Verstand, der „Kopf“, sein „Vorhandensein“ wird nur von der Größe und der Ebene des Verlangens bestimmt.

Wenn wir TES (die Lehre von den zehn Sefirot) studieren, wollen wir mit dem Verstand das begreifen, was in unserem Verlangen noch nicht existiert. Weil im TES nur die Rede von den Handlungen des Gebens ist, die über den egoistischen Verlangen liegen.

Deshalb ist es unmöglich, den Sinn von spirituellen Handlungen zu verstehen, denn der Kopf kann nur auf der Ebene der Verlangen des Körpers denken, nur das wahrnehmen, was für das Verlangen verständlich ist. Und das, was im Verlangen nicht existiert, gibt es auch im Kopf nicht.

So ist die materielle und spirituelle Natur aufgebaut. Denn der Körper und der Kopf gehören zu einem „Parzuf“, einem Zustand.

Wenn ihr deshalb einen Menschen seht, der sich mit dem Aufbau der höheren Welten gut auskennt, dann befindet er sich entweder bereits in der spirituellen Welt oder er lernt rein mechanisch und nicht um das Verlangen zu korrigieren.

Dann kann er studieren und viel von der Theorie wissen, so wie die „Kabbalisten“, die Baal haSulam einst in Jerusalem getroffen hatte.

Es ist jedoch unmöglich, dass der Mensch, der vorhat, sein Verlangen zu korrigieren, den Aufbau der höheren Welt versteht, solange sich in seinem Verlangen nicht die Erscheinungen zu enthüllen beginnen, von denen er im Buch liest. Wenigstens ein bisschen!

Entsprechend dieser anfänglichen Enthüllung wird er bereits über die Fähigkeit verfügen, sich etwas zu merken, darüber zu reden, sich das irgendwie vorzustellen.

Darum ist es nicht schlimm, wenn der Mensch lange studiert und nichts weiß. Das ist das Zeichen der korrekten Entwicklung, wenn sein Verlangen und sein Verstand miteinander verbunden sind und sein Verstand nur in dem Ausmaß der Korrektur des Verlangens arbeitet. Das ist die gesündeste Entwicklungsform.

Aus dem Unterricht nach dem Talmud Esser HaSefirot vom 02.08.2010

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In der Kabbala gibt es absolut alles!

Eine Frage, die ich erhielt: Können Sie die einfache Erklärung dafür geben, was die Kabbala ist?

Meine Antwort: Die Wissenschaft der Kabbala ist eine Wissenschaft über alles. Denn sie beantwortet alle Fragen:

– Wer ist der Mensch?
– Wie ist er geschaffen?
– Wie nimmt er die Wirklichkeit wahr, in der er existiert?
– Was ist seine Vorbestimmung?
– Was macht er in diesem Leben, welche Zustände geht er durch?
– Wie kann er die Vollkommenheit erreichen?
– Wie kann er die Grenzen der sichtbaren Realität erweitern, um zu sehen was außer uns
existiert?
– Was erwartet ihn nach dem Tod des Körpers?
– Wie kann er sein Schicksal in diesem Leben und danach verwalten?

Diese Wissenschaft schließt alle Geschöpfe, den Schöpfer – die höhere Kraft, die sie schuf und die Methodik der Korrektur ein. Sie lässt nichts Existierendes außer Acht!

Kabbala ist die Offenbarung des Schöpfers dem Menschen. Und sie schließt alles ein: Zeit, Raum, Handlungen und die lenkende Kraft. Da alles vom Schöpfer geschaffen ist, und die Kabbala enthüllt Ihn! Es ergibt sich, dass den Schöpfer zu enthüllen, oder das ganze Existierende bzw. die Wissenschaft der Kabbala zu enthüllen – ein und dasselbe ist.

Wenn wir also die Wissenschaft der Kabbala erkennen – dann werden wir das ganze Universum begreifen. Natürlich wird uns die ganze Welt, mit allen ihren Wissenschaften und den Gesetzen klar sein, und wir werden Kontrolle über alles bekommen, was hier geschieht.

Aus dem Programm „Kabbala für Anfänger“, 26.07.2010

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Alles hängt von jedem von uns ab

Warum sollte man nicht weltweit nur diejenigen versammeln, die zu dem aktivsten Teil, der „600 000 Seelen“ genannt wird, gehören, und sich mit ihrer spirituellen Korrektur beschäftigen? Und um die Anderen müssen wir uns dann nicht kümmern.

Aber nein. Wir müssen uns jetzt von Anfang an im gemeinsamen, integralen Strom befinden.
Wir sehen, dass überall auf der Welt globale Katastrophen und allgemeines Erwachen stattfinden – alle Ereignisse beginnen dermaßen miteinander verbunden und auf alle bezogen zu sein, dass wir verpflichtet sind, uns um diesen gemeinsamen Organismus zu kümmern.

Die allgemeine, vollkommene spirituelle Befreiung (Geula) bedeutet Verbreitung der Wissenschaft der Kabbala unter allen Völkern, und alle diese Teile der Gesamtseele müssen einander helfen.
Die einen erlangen die gegenseitige Bürgschaft, die anderen unterstützen sie. Es gibt viele unterschiedliche Kreise.

Der aktive Teil, genannt „Israel“, muss als erster seine Korrektur beenden, damit diese Wissenschaft von dort auf die gesamte Welt überschwappt. Doch die gesamte restliche Welt muss ihm dabei helfen, weil wir dadurch den Weg beschleunigen.

Und die Wahl zwischen dem Weg des Lichtes und dem Weg der Leiden hängt nicht nur von denjenigen ab, die den Punkt im Herzen besitzen – wir sehen in der Praxis, wie die gegenseitige Unterstützung auf alle wirkt und uns alle stärkt.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Vorwort zu Panim Meirot“ vom 11.08.2010

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Kabbalisten über Kabbalisten T.2

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.

Anmerkungen in Klammern sind von mir. [M. Laitman]

Wer ist ein Kabbalist?

Die Wissenschaft der Kabbala hängt (um sie zu verstehen) von allen Wissenschaften ab (deshalb wird Kabbala enthüllt, nachdem die Menschheit alle Wissenschaften unserer Welt im Allgemeinen entdeckt und sich ihrer Begrenztheit vergewissert hat), die ihrerseits von ihr abhängen (gerade aufgrund der Enthüllung und Umsetzung der Kabbala erkennt die Menschheit die Quelle aller Wissenschaften).

Und daher werden wir keinen einzigen wahren Kabbalisten finden, der nicht über ein breites Wissen in allen der Welt bekannten Wissenschaften verfügt, (nicht weil er sie studiert hat, sondern) infolge der Tatsache, dass man sie ausgehend vom Wesen der Wissenschaft der Kabbala erlangt, weil alle Wissenschaften in ihr eingeschlossen sind.

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Kabbalisten über das Wesen der Wissenschaft der Kabbala, Teil 24

Die Wissenschaft der Kabbala und die Philosophie

Dort, wo das Wissen der Forscher (Überlegungen des egoistischen und deshalb vom Egoismus begrenzten Verstandes eines Menschen) endet, beginnt die Weisheit der Kabbala.

Dies bedeutet, dass die Philosophen nur bis zur Ebene der Kreise geforscht haben (bis zu welcher sie ihr Egoismus in seiner Einschränkung, nur für sich selbst zu sehen, gelassen hat), doch ab dort wissen sie nichts.

Aber selbst in ihrem Wissen (sogar) innerhalb der Ebene dieser Kreise (die sie in ihrer egoistischen Erkenntnis vom Gefühl erfassen und vom Verstand erforschen) geraten sie in ihrer Mehrheit sehr durcheinander (weil sie das Gesamtbild der Schöpfung, ihren Grund und ihr Ziel nicht sehen), was sie auch selbst zugeben.

Die Weisheit der Kabbala beginnt aber erst an jener Stelle, wo ihre (durch den Egoismus begrenzte) Allwissenheit endet, das heißt ab der Ebene der Kreise (der menschlichen Erkenntnis).
Rabbi Nachman von Bratslav. Sichot Moaran, 225

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Bis Ari waren die Tore der Weisheit für uns geschlossen

АRI ist eine große Seele, die in unsere Welt herunterstieg, um uns die Tore der Weisheit zu öffnen.

Und deshalb, wie Baal HaSulam schreibt, ab der Zeit von ARI und weiter, hängt alles vom Menschen ab, der sich dann korrigieren soll, um den Schöpfer zu enthüllen, um zur Verschmelzung mit Ihm zu kommen, um das Schöpfungsziel zu erreichen.

Und früher, vor ARI, war es einfach unmöglich, weil die Seelen noch nicht bereit waren und einen bestimmten Weg der Entwicklung gehen sollten, um untereinander vermischt zu werden.

АRI symbolisiert die Periode des Maschiach, deshalb nennt man ihn Maschiach ben Jossef, mit ihm beginnt die Wissenschaft der Kabbala die Form der Methodik der Korrektur anzunehmen. Und früher wurde sie nur für die auserwählten Persönlichkeiten in der besonderen Form vorbestimmt.

Man muss die Kabbalisten respektieren, die damals in Zfat neben ARI lebten und seine Größe anerkannt haben.

Sie haben ihn geschätzt. Obwohl Ramak schon alt, bekannt und respektiert wurde, kam er trotzdem zu den Unterrichten von Ari und saß unter seinen Schülern. Er war doppelt so alt als Ari, bekannt und geachtet, wie ein großer Kabbalist.

Dank ihm und noch einigen Kabbalisten, die Ari anerkannt haben, war er vor den Kabbala-Gegnern geschützt.

Denn er hatte nur ein Paar junge (26-jährige!) Schüler. Und damals war die Einstellung zur Kabbala ganz und gar nicht freundlich. Uns scheint es nur so zu sein, dass damals alles erlaubt war, wie man heute darüber schreiben mag.

Es erinnert uns etwas an das Schicksal von Ramchal: Er wurde wegen seines Kabbalastudiums verfolgt und aus dem Ghetto Padua, aus der Stadt, wo er lebte, vertrieben. Bis der Gaon von Vilno (Agra) allen seine Größe erklärt hat – und sie haben ihn dann in Ruhe gelassen…

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „das Vorwort zu“ Panim Meirot „“, 08.08.2010

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Kabbalisten über die Wissenschaft der Kabbala, T.20

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Die Wissenschaft der Kabbala und das System „Musar“ (Ethik)

Viele irren sich und vergleichen unsere heilige Tora fälschlicherweise mit der Ethik und Moral. Doch das geschieht aus dem Grunde, dass sie seinerzeit nicht den Geschmack der echten Religion gekostet haben. Und ich rufe sie auf: „Kostet und sehet, dass der Schöpfer gut ist“.

Ehrlich gesagt, sind sowohl die Ethik als auch die Religion auf eines ausgerichtet: Den Menschen aus dem Schmutz der beschränkten Eigenliebe auf die erhabene Höhe der Nächstenliebe zu erheben.

Und gleichzeitig sind sie so weit voneinander entfernt, wie die Gedanken des Schöpfers von den Gedanken der Geschöpfe.

Denn die Religion entstammt den Gedanken des Schöpfers, und die Moral ist Frucht der Gedanken von Fleisch und Blut und ihrer Lebenserfahrung. Der Unterschied zwischen ihnen ist offensichtlich, sowohl in den benutzten Mitteln, als auch im Endziel.

Baal HaSulam „Das Wesen der Religion und Ihr Ziel“

Denn die Erkenntnis von Gut und Böse, welche sich in uns bei der Nutzung des ethischen Systems entwickelt und entfaltet, hat einen relativen Bezug zum Erfolg der Gesellschaft

Wobei die Nutzung der Religion in unserer Erkenntnis von Gut und Böse einen relativen Bezug zum Schöpfer allein hat- das heißt von der Unterscheidung vom Schöpfer bis hin zur Identifikation mit Seinen Eigenschaften, was als „Verschmelzung“ bezeichnet wird.

Baal HaSulam „Das Wesen der Religion und Ihr Ziel“

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Kabbalisten über das Wesen der Wissenschaft der Kabbala, Teil 16

Liebe Freunde! Ich bitte Euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.

Anmerkungen in Klammern sind von mir. [M. Laitman]

Ich bin kein Liebhaber der formalen Philosophie und hasse jede Art der Forschungen, die auf theoretischer Grundlage durchgeführt sind (die Vermutungen der menschlichen Vernunft, die nicht auf praktischen Forschungen gegründet sind), und die Mehrheit der Menschen meiner Generation ist bekannterweise mit mir einverstanden, weil wir eben auf diesem Gebiet viel erlebt haben (wir litten im Laufe unserer ganzen Geschichte an den Schlussfolgerungen).
Folglich ist es jedem klar, dass infolge der unstabilen Grundlage (nicht aus der Praxis), das ganze Gebäude bei der geringsten Bewegung einstürzen wird (deshalb verändert sich die Philosophie ständig, und zeigt ihre vorige Fehlerhaftigkeit).

Und deshalb schreibe ich (wie ein Kabbalist, und kein Philosoph) hier kein Wort, das nicht durch die Prüfung der Erfahrung ging.

Yehuda Ashlag  „Die Wissenschaft der Kabbala und die Philosophie

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Kabbalisten über das Wesen der Wissenschaft der Kabbala, Teil 18

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.

Anmerkungen in Klammern sind von mir. [M. Laitman]

Die Wissenschaft der Kabbala und die Philosophie

Кabbala stößt (den Menschen), der sich (mit ihr) beschäftigt von der abstrakten Philosophie und von allem ab, was damit (mit den Schlussfolgerungen) verbunden ist und bringt ihn an die reine Wissenschaft, die über die Genauigkeit verfügt (in den Definitionen, die sich auf der praktischen Erfahrung begründen), entsprechend dem einfachen Begreifen der praktischen Handlungen.

Yehuda Ashlag. „Leib und Seele„.

Heute, wenn sich unsere Generation entwickelt hat und das Verständnis erlangte, dass in der Philosophie und in der Metaphysik nichts wahrhaftes gibt (gegründet auf der praktischen Erfahrung), worauf es lohnen würde, die Zeit zu vergeuden, so sind diese Wissenschaften von keinem Nutzen mehr (für die Selbstklärung oder die Erforschung der Welt, ihrer Gründe und Ziele).

Baal haSulam. „Leib und Seele„.

Die Kabbala beschäftigt sich nicht mit dem Wesen des Schöpfers, womit sich die Philosophie so gerne beschäftigt und worin sie (angeblich) alle Gesetze seines „Nichtseins“ (ausgehend von der Negation) beweist, weil die Kabbala nichts darüber bestimmen kann, was absolut unmöglich ist, zu verstehen (es gibt keine praktisch erfahrenen Informationen, und nur die eigenen Vermutungen)?

Yehuda Ashlag. „Die Kabbala und die Philosophie„.

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