Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

Kabbala – das Heilmittel für jedes Leid


Eine Frage, die ich erhielt: Der Staat Israel ist in eine Depression gefallen. Die Zeitung Yediot Aharonot führte aus, dass es „gemäß entsprechender Daten aus Kliniken, eine 23%ige Steigerung des Gebrauchs von Antidepressiva und Arzneien gegen Angst gibt“. Befürworten Sie den Gebrauch dieser Medikamente?

Meine Antwort: Wenn ein Mensch unter Depression oder Angst leidet oder unter irgendeiner anderen Art von Krankheit, sollte er das durch jedes mögliche Heilmittel behandeln. Sobald sie aufgehört hat ihn zu kontrollieren, sollte er mit dem Studium der Kabbala beginnen. So oder so gibt es und wird es nie irgend ein anderes Heilmittel geben. Es steht geschrieben: Sie (die Kabbala) wird jedes Leid heilen.“

Das ist so, weil die einzige Sache, die erschaffen wurde, das Verlangen ist. Und dann empfing sie eine Absicht – das Verlangen entweder „für sich selbst“ zu gebrauchen oder „für etwas außerhalb von uns selbst“ (für jemand anderes, seinen Nächsten oder den Schöpfer). Wenn die Absicht „für einen anderen“ ist, macht sie das Verlangen dem Schöpfer ähnlich – Schenken. Und dann, entsprechend dem Gesetz der Gleichheit, wird dieses Verlangen zu einem Gefäß für das Höhere Licht, Gesundheit, Güte, Vitalität und ewiges Leben!

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Der Egoismus zerstört sich selbst


Drei Fragen, die ich über den Egoismus und seine Folgen erhielt

Frage: Wir lernen, dass die Menschen im Verlauf der Menschheitsgeschichte Genüsse angestrebt haben, angefangen mit den Grundgenüssen (Nahrung, ein Zuhause usw.) bis zu den vielschichtigeren, wie Wissen und Wahrheit. Es wäre logisch anzunehmen, dass heutzutage die Menschheit mehr am Wissen interessiert sein sollte. Aber es sieht so aus, als ob wir stattdessen mehr um die elementaren Dinge kämpfen, als um alles andere. Heute scheint es, als ob die körperlichen Werte für uns wichtiger sind, als die des Verstandes und des Wissens.

Meine Antwort: Hungernde Menschen suchen nach nichts anderem als Nahrung. Und in unserer technisch entwickelten Ära, wo sich so viele Möglichkeiten bieten, fangen wir an zu begreifen, dass uns Reichtum, Ruhm, Macht und Wissen nicht glücklich machen. Dies wird zuerst von der jüngeren Generation empfunden und ist der Grund für die Gefühle der Leere und der Depression. Der Wachstum des Egoismus führt zu seiner eigenen Zerstörung. Er stellt seine Unfähigkeit dar, das Glücklichsein zu erreichen und er zwingt uns dazu, ihn auf die einzige andere mögliche Art und Weise zu benutzen – zum Geben anstatt zum Empfang.

Frage: Kann der Egoismus die Zerstörung der Seele bewirken? Was passiert mit Menschen wie Hitler und Saddam Hussein? Gibt der Allmächtige ihnen eine Chance Lishma zu erlangen?

Meine Antwort: Sie werden auf jeden Fall Lishma erlangen, die vollständige Verschmelzung mit dem Schöpfer. Sie werden ganz und gar rechtschaffen sein, weil die Führer in unserer Welt nur Werkzeuge in den Händen der Natur sind und wir sind es, die deren schreckliches Verhalten und ihre Taten in dieser Welt veranlassen, dadurch, dass wir der Natur so entgegengesetzt sind. Unser Ungleichgewicht mit der Natur (dem Gesetz des Gebens) erzeugt die negativen korrigierenden Kräfte, wie diese schrecklichen Regenten/Mittler, von denen Sie sprechen.

Frage: Aus den Nachrichten in allen Sprachen, auch auf Englisch, Französisch und Deutsch, erfahren wir, wie immer mehr Mütter ihre Kinder töten, essen und brutal behandeln. Das ist doch etwas völlig Unnatürliches! Wie sollen wir dieses Phänomen verstehen?

Meine Antwort: Wir sollten diese Erscheinungen als Folge unseres Egoismus betrachten, der die letzte Stufe seines Wachstums erreicht hat. Die Propheten schrieben, dass Mütter ihre Kinder töten und essen werden, wenn wir unseren Egoismus nicht vorher korrigieren. Lesen Sie die Propheten!

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Shamati 20: Lishma

Polygamie – eine Frage der Kultur


Eine Frage, die ich erhielt: In einem Interview, welches Sie über Männer und Frauen gaben, sagten Sie, dass die Seele einer Frau männliche Bestandteile hat und die Seele eines Mannes weibliche Bestandteile aufweist. Wie können Sie, unter Beachtung dessen und des Gesetzes „liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“, sagen, dass eine Frau ihrem männlichen Partner zugestehen wird, viele andere Frauen zu haben und sie mit dieser Situation glücklich sein wird? Dies ist unlogisch. Vielleicht liegt das daran, dass ich eine Frau bin, aber ich fühle, dass ich mich sehr leicht in die Rolle eines Mannes hineinversetzen kann und weiß, wenn ich ein Mann wäre, würde ich keine anderen Partner haben – so wie auch jetzt nicht als Frau – da dies die Seele eines anderen Menschen beeinträchtigen würde.

Meine Antwort: Männliche und weibliche Eigenschaften sind von Anfang an, in der Wurzel der Schöpfung, miteinander verbunden. Diese Verbindung existiert, da die Eigenschaft „des Empfangens“ nicht existieren kann, ohne die Eigenschaft „des Gebens“ zu beinhalten. Das Verlangen (Kli) kann nicht ohne das Licht (Genuss) existieren, welches dieses Verlangen erschafft und erhält sowie dessen Existenz bestimmt. Obwohl andererseits die Eigenschaft des Gebens und des Lichts scheinbar vor der Erschaffung des Verlangens existieren, ist dies nur unsere hypothetische Weise, dies zu beschreiben, denn es gibt keinen Genuss ohne Verlangen, kein Licht ohne Gefäß. Die abstrakte Form erscheint erst nachdem sich die in Materie verkörperte Form manifestiert. Dann können wir die Form so darstellen, als ob sie ohne Materie existieren würde.

In antiken Zivilisationen war Polygamie eine normale Erscheinung und eine Frau für Geld zu erwerben, über einen Vertrag mit ihrem Vater, war stets populär. Dies fand auch unter den antiken Juden statt. Der Talmud besagt, dass eine Frau für Geld oder durch Beischlaf erworben wird. Sie wird erworben, gekauft. Wie sie sehen, wird hier nirgendwo von Liebe gesprochen! Polygamie ist in der Grundlage der Natur der menschlichen Gesellschaft verankert. Sie sind demgegenüber nicht vorurteilslos, da Sie ein Gefangener der europäischen Kultur sind, in der Sie leben.

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Warum trägt ein Kabbalist ein Schädelkäppchen?


Eine Frage, die ich erhielt: Sie bestehen darauf, dass eine Person, die Kabbala studiert, keine äußere Veränderungen in ihrem regulären Leben vornehmen sollte, und dass sie sich nur mit der inneren Arbeit beschäftigen sollte. Zudem sprechen Sie ausschließlich mit dem weltlichen Publikum. Warum trägt dann jeder bei Bnei Baruch in Israel, von wo alle Ihre Lektionen übertragen werden, ein Schädelkäppchen? Immerhin ist das für eine weltliche Person eine dramatische Änderung der äußeren Erscheinung.
Meine Antwort: So lange die Gesellschaft kein vollständiges Verständnis darüber erreicht hat, was Kabbala ist und was Religion ist, müssen wir für die komplette Gesellschaft annehmbar sein. Und die Gesellschaft, gerade die weltliche, denkt, dass ein Kabbalist religiös auszusehen hat und ein Schädelkäppchen tragen muss. Außerdem ist dies eine Tradition, ein Teil der Kultur der israelischen Nation, seiner Gewohnheit; daher befolgen wir dies in Israel. Natürlich ist es völlig egal, was ich um meinen tierischen Körper trage, aber für Menschen, die noch unkorrigiert sind, macht solch ein äußerer Aspekt eben einen Unterschied.

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Was ist das Höhere Licht?


Ich erhielt folgende Frage: Sie sagen, dass die Kabbala eine Wissenschaft ist. Das ist klar. Die beiden Kräfte der Natur, Geben und Empfangen. Alles in der Natur ist nichts als Geben und der Mensch ist das einzige Element in der Natur, das die Balance stört. Er schafft ein Ungleichgewicht und das ist der Grund warum wir leiden.

Alles ist gut, bis wir an diesen Punkt gelangen. Aber wenn wir letztendlich an diesem Punkt angekommen sind, an dem wir die Balance wieder herstellen wollen, sagen Sie: Or Makif. Hmmm… Ein Licht kommt aus dem Nichts und korrigiert mich. Und was mich am meisten verwirrt ist, dass dieses Licht aus einem Buch kommt. Können Sie mir bitte auf eine praktische und klare Weise erklären oder definieren, was „Licht“ ist? Ich dachte, die Kabbala ist eine Wissenschaft über Kräfte, Natur, Verlangen etc. Nach meiner Auffassung ist das Höhere Licht kein wissenschaftlicher Ausdruck und bezieht sich direkt auf etwas Esoterisches. Vielleicht können Sie diese Vorstellung vernünftiger und verständlicher machen? Was ist diese Kraft, die uns korrigiert? Ist es die Kraft des Gebens? Warum wird es dann Or Makif genannt? Wie kann dieses Licht fähig sein, auf unserem Weg der Entwicklung zu helfen, das Leiden aufzuhalten? Ist es auf irgendeine Art mit dem körperlichen Licht verbunden?

Meine Antwort: Wenn ich Sie wäre, mit Ihrer Liebe zur Wissenschaft, würde ich „Einführung in die Weisheit der Kabbala“ (Pticha) studieren oder ich würde sogar anfangen, Talmud Eser Sefirot zu studieren! Diese Texte erklären einige spirituelle Vorstellungen in einer wissenschaftlichen Sprache: 1. Verlangen, 2. Korrektur der Ausrichtung von „zum eigenen Wohle“ zu „zum Wohle des Schöpfers“, 3. Erfüllung durch das Licht, Genuß, der Schöpfer, im Maße der korrigierten Ausrichtung. Es gibt nichts anderes in der Kabbala.

Or Makif ist eine Kraft, die uns aus einer korrigierteren Stufe her beeinflusst, deren Richtung wir anstreben. Es beantwortet Ihr Streben auf folgende Weise: es zieht Sie im selben Maße zu einer höheren altruistischen Stufe, indem Sie danach streben. Das ist eine Wechselwirkung von zwei Vektoren des Verlangens. Den selben gegenseitigen Einfluss von Kräften gibt es auch in unserer Welt, wenn ein Mensch nach irgendetwas Neuem strebt. Der Unterschied ist, wenn es zum spirituellen Streben kommt, wird diese Kraft, die Sie zu einer neuen Stufe zieht, als Licht bezeichnet, weil es Sie durch seinen Einfluss auf Sie nicht nur zieht, sondern Sie auch verändert, Sie zu der neuen Stufe werden lässt, eine die spirituell und altruistisch ist. Der Unterschied zwischen dieser Kraft von Licht und der die Sie in Richtung einer neuen Stufe in unserer Welt zieht ist, dass die Kraft in unserer Welt Sie nicht verändern muss, um Sie irgendwo hin zu ziehen. Prüfen Sie das für sich selbst, um alle Zweifel zu beseitigen.

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Blog-post: Die Physik des Höheren Lichtes
Blog-post: Wird der Schöpfer den Schöpfungsakt nochmal wiederholen?
Blog-post: Die Irrationalität der Kabbala

Irrelevante neue Entdeckungen über die Bundeslade


Frage: Kürzlich las ich in der Zeitung, dass in Aksum in Äthiopien Archäologen den Palast der Königin Sheba gefunden hätten. Im Inneren fand man einen Altar und den wichtigsten Schatz des Judentums – die Bundeslade. Entsprechend der Legende enthält die Lade die Steintafeln Moses‘ mit den zehn Geboten; sie kam durch Menelik, den Sohn von Königin Sheba und König Salomon, nach Äthiopien. Die Wissenschaftler glauben, das Menelik seinen Glauben aufgab und anfing, Sirius zu dienen, doch er behielt die Lade – eine Truhe aus Akazienholz belegt mit goldenen Intarsien. ITAR-TASS bemerkt, dass es dabei offensichtliche Spuren von Opfern rund um die Lade gab. Ist das Ihrer Meinung nach wahr oder nur Geschwätz?

Meine Antwort: Ich weiß nicht, ob es wahr ist und eigentlich ist es mir egal. Mit der Zerstörung des Zweiten Tempels, als die Menschen von „Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst“ zu grundlosem Hass abfielen, verließ die Heiligkeit Israel, genauso wie all das Zubehör des Tempels, weil es die Menschen waren, die diesen Objekten Heiligkeit verliehen. Mehr als nach solchen materiellen Objekten zu streben, welche keinerlei Spiritualität beinhalten, sollten wir nach den Eigenschaften des Gebens und der Liebe gegenüber allen Menschen streben, denn dies sind die wahre Heiligkeit und die Eigenschaften des Schöpfers. Trotzdem sieht es so aus, als wäre uns alles andere lieber als das!

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Baal HaSulam Artikel: Das Wesen der Wissenschaft Kabbalah
Blog-post: Ein Kabbalah-Museum – Ist so etwas möglich?
Blog-post: Ägyptische Pyramiden und Spirituelle Geographie
Blog-post: Das Körperliche hat keine Auswirkung auf das Spirituelle
Kabbala Heute Artikel: Erbe das Land

Wird der Schöpfer den Schöpfungsakt noch mal wiederholen?


Ich erhielt Fragen zu einem wissenschaftlichen Experiment, welches darauf abzielt, den Schöpfungsgedanken zu reproduzieren: Diese Woche las ich ein Interview mit einem Wissenschaftler, der sich auf Quantenphysik spezialisiert hatte – er sprach über ein Projekt, das er und 70 andere Wissenschafter aus der ganzen Welt planen. Im nächsten Monat wollen sie die ganze Schöpfung mit dem Ziel nachstellen, das fehlende Photon zu finden. Aus diesem Grund erbauten sie einen 27 km langen Tunnel zwischen der Schweiz und Frankreich und andere Werkzeuge. Interessant war, dass am Ende des Interviews die Wissenschaftler behaupteten, dass sie nur erfolgreich sein würden, wenn Gott mit ihnen wäre und wenn Er es nicht wäre, sie erfolglos blieben! Meine Fragen dazu sind folgende:

Frage: Wird dies die Welt, das Klima oder die Umwelt beeinflussen?

Antwort: Nein, nur unsere Gedanken und Verlangen haben hierauf Einfluss.

Frage: Wie können Wissenschaftler sich auf Gott beziehen?

Antwort: Auf wen sonst sollte sich ein Wissenschaftler in einer Zeit beziehen, da die Wissenschaft bereits herausfindet, dass sie mit ihrem Latein am Ende ist?

Frage: Was glauben Sie, was die Wissenschaftler entdecken werden?

Antwort: Selbst wenn sie das „fehlende Photon“ finden werden, werden sich tausend neue Fragen auftun und dies wird sich so fortsetzen, denn das Gegenstück zu dieser Welt ist die Höhere Welt – und diese verbirgt sich vor der Wissenschaft. Mehr noch ist die Grenze zwischen Wissenschaft und Höherer Welt eine spirituelle und sie kann nicht mit einem materiellen Beschleuniger übertreten werden. Man benötigt eine spirituelle Vorbereitung dafür, um über den Egoismus aufzusteigen und die Eigenschaften des Gebens und der Liebe zum Nächsten zu erlangen. Die Wissenschaftler wollen die Kräfte, die unsere Welt lenken, kennen lernen und sie werden solange weitermachen, bis sie verstehen und fühlen – als Ergebnis ihrer Experimente – dass sie sich selbst ändern müssen, also den Beobachter!

Verwandtes Material:
Blog-post:Wann werden Wissenschaftler erkennen…
Blog-post: wie können wir die Natur verändern?
Artikel: Der Sechste Sinn
Artikel (engl.): Exploring the Boundary Between Science and Spirituality

Die Methode Glück zu erlangen ist für Alle oder Keinen

Zwei Fragen, die ich zur Beteiligung der Massen an der Methode der Korrektur erhalten habe:

Frage: Bitte lassen Sie mich wissen, ob ich Sie richtig verstehe oder nicht: Sie sagen, dass es im Vergleich zu der gesamten Menschheit eine sehr kleine Menge Menschen geben wird, die dem Schöpfer durch das Studium der Wissenschaft Kabbala dienen werden?

Meine Antwort: Nein. Jeder muss verstehen, dass es eine Methode zum Erlangen von Glück gibt. Bis jeder zu diesem Verständnis gelangt, wird keiner es wirklich erreichen. Das ist die Bedingung. Menschen unterscheiden sich nach ihrer natürlichen Entwicklung und der Größe ihres Verlangens in vier Gruppen. Jene mit dem größten Verlangen sind Kabbalisten und jene mit dem kleinsten Verlangen sind Menschen, die kaum verstehen, dass sie diese Methode zum Überleben brauchen; dass sie sich mit dem Rest verbinden und alles tun müssen, wie es jeder tut, wie in einer Herde. In derselben Weise, in der die Massen heute agieren, nach dem gesellschaftlichen Einfluss und der Werbung.

Frage: Sie haben den größten Teil der Gesellschaft (99% der Menschen) als „individuell und gesellschaftlich passiv“ beschrieben. Das sind offensichtlich Menschen, die nicht nach der Bedeutung des Lebens fragen, d.h. Menschen ohne Punkt im Herzen. Sind all die Menschen nur aus Fleisch und Blut, für die Herde gemacht oder können sie alle in absehbarer Zukunft für spirituellen Fortschritt „erweckt“ werden?

Meine Antwort: Es gibt nicht eine Person, die keinen freien Willen hat. Der einzige Unterschied ist das Maß in dem jemandes freier Wille in ihm selbst wahrgenommen wird. Jedoch muss sich jeder, entsprechend seiner Seele, selbst vollständig und unabhängig wahrnehmen. Es gibt Anführer und es gibt Nachfolger, aber sie alle haben Bewusstsein!

sd

Verwandtes Material:
Blog-post: Worin besteht unsere Freiheit?
Kabbalah Heute Artikel: Ein Kabbalist, ein Genetiker und der Sinn des Lebens
Kapitel 5 aus dem Buch Das Licht der Kabbala: Der freie Wille
Part 1A from eBook Interview with the Future: A Hidden World
Chapter 12 from the eBook The Open Book: Four Degrees in the Development of the Desire
Article: Freedom of Will

Wie soll man sich Anderen gegenüber verhalten?


Eine Frage, die ich erhielt: Wie sollte sich eine Person, die anfängt Kabbala zu studieren, verhalten, wenn sie jemandem begegnet, dessen Verlangen, zu empfangen, seinem Nächsten Schaden zufügen will, unter Beachtung des Folgenden:

  • Es gibt niemanden außer Ihm
  • Das Verlangen, zu geben, ist gut
  • Durch Vorbild sein lehren
  • Wenn ich es nicht für mich tue, wer dann?

Meine Antwort: Er muss verstehen, dass die Person, die vor ihm steht, möglicherweise kein Kabbalist oder ein Anfänger, wie er selbst ist und es liegt nahe, dass er diese Person missversteht. Diese vier Bedingungen können in solch einem Ausmaß missverstanden werden, sodass sie es ermöglichen, dass absolut alles passieren kann:
1.Es gibt niemanden außer Ihm: alles ist erlaubt, denn alles kommt vom Schöpfer;
2.Geben ist gut: Ich kann Druck auf andere ausüben, damit sie geben und beschuldige sie, geizig zu sein, wenn sie es nicht tun;
3.Ich fordere Beispiele guten Verhaltens von jedem: mich weiterhin ernähren und erziehen, während ich in der Zwischenzeit – mir wurde nicht alles beigebracht – alles tun kann, was mir gefällt;
4.Wenn ich es nicht für mich tue, wer dann?: deshalb sorge ich nur für mich selbst. Ich weis, dass ich ebenso für andere sorgen muss, aber ich habe nicht genug Zeit, etc. Stattdessen sollte es folgendermaßen gelesen werden: „Wenn ich mich nicht selbst dazu zwinge, korrigiert zu werden, dann ist keiner, nicht einmal der Schöpfer, dazu in der Lage, dies zu tun“, weil man darin einen freien Willen hat.

sd

Das Körperliche hat keine Auswirkung auf das Spirituelle


Zwei Fragen, die ich in Bezug auf die Beziehung zwischen Körperlichem und Spirituellem erhalten habe

Frage: Sie haben gesagt, wenn Leute nicht Kabbala studieren, wird dies zu materiellen Folgen wie Mord, Zerstörung und körperlichen Leiden führen. Durch das Studium der Kabbala könnten wir dieses Leiden verhindern. Sie sagten jedoch auch, dass das Spirituelle und das Körperliche nicht miteinander verbunden sind. Wie lässt sich dieser Widerspruch erklären?

Meine Antwort: Spirituelle Kräfte arbeiten von oben nach unten. Sie erschaffen und verursachen alles in der physischen Welt. Der umgekehrte Effekt ist allerdings unmöglich: Man kann durch seine körperlichen Handlungen, seine physischen Aktionen, die Höhere Welt nicht von unten beeinflussen. Sie können die Höhere Welt nur mit ihren Verlangen beeinflussen, indem Sie mit der Höheren Welt, gemäß dem Ausmaß Ihres Verlangens danach, in Gleichgewicht kommen. Als Folge steigt eine Kraft von der Höheren Welt herab – ein Licht, das sie korrigiert und der Höheren Welt angleicht.

Frage: Gibt es eine Verbindung zwischen dem Wohnort einer Person und Glück, Gesundheit und Freude? Wie kann man herausfinden, wo man leben sollte?

Meine Antwort: Es spielt keine Rolle, wo jemand lebt. Es spielt nur eine Rolle, ob sie an einem physisch oder spirituell gefährlichen Platz leben, wie z.B. in der Nähe von physischen oder spirituellen Kriminellen. Denn diese beeinflussen sie negativ. Siehe in Baal HaSulam’s Artikel „Die Freiheit“, Kapitel „Die Umgebung als Faktor“.

emh