Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

Wird Amerika sozialistisch?


Nachrichtenbericht (übersetzt von K2Kapital.com): „Das Wort Sozialismus wird in den USA nicht mehr geringgeschätzt“. Die Wall Street Krise, der Verlust der Ersparnisse, der Zusammenbruch des Immobilienmarktes und die Arbeitslosigkeit haben das Thema des wirtschaftlichen Überlebens zur Sprache gebracht. Die Krise erfordert mehr gesetzliche Regulierungen und man sollte liberale Methoden für den finanziellen Bereich ablehnen. Das Wort „Sozialismus“, welches bis vor kurzem noch Furcht einflößend für das amerikanische Ohr war, klingt nun weniger beängstigend. Wie schlimm ist der Sozialismus wirklich? Sollen sich die Regierungen lieber um die Bürger kümmern, anstelle die Interessen der Millionäre zu schützen.

Mein Kommentar: Im Moment ist der Trend in Richtung Sozialismus noch selbstsüchtig und egoistisch, doch kann es nicht anders sein. Die Menschen merken langsam, dass die Globalisierung die neue Wirklichkeit ist, in der wir leben müssen; die Welt ist ein kleines Dorf oder ähnlich einer Familie. Sie sprechen bereits über dieses Konzept, begreifen es jedoch noch nicht ganz. Wir haben noch nicht akzeptiert, dass es eine Tatsache ist, ein Phänomen, das sich plötzlich der Welt zeigte, dem wir nicht entkommen können und das uns zwingt, unser Leben völlig zu ändern.

Dies ähnelt dem, was ein Mensch fühlt, wenn er zu lebenslänglicher Haft verurteilt wurde: er bemerkt nur allmählich, wie sehr sein Leben sich verändert hat und dass diese Veränderung ihn nun zwingt, seine Einstellung und sein Verhalten zu ändern. Wenn die Menschen nun die Globalisierung fühlen, die globale Verbindung untereinander und die gegenseitige Abhängigkeit, ist es folglich nur natürlich für sie, den Sozialismus für erwünscht und besser zu halten.

Wir müssen jedoch unsere Vorstellungen über Sozialismus richtigstellen. Wenn wir spüren, dass alle in unserer Welt eine Familie sind, werden wir das Höhere Licht – das Gefühl von Harmonie, Freude und ewigem Leben – enthüllen. Aber bevor dies geschieht, müssen die Menschen den Weg der Zurückweisung des Egoismus durchlaufen. Und damit sie das wollen, müssen sie zuerst realisieren, dass der Egoismus schlecht ist. Und dies kann hierdurch geschehen:

• Aktuelle Leiden, verursacht durch den Egoismus (bekannt als „die zehn Plagen Ägyptens, wobei die erste Plage die finanzielle Krise ist, die dabei ist sich zu entwickeln, während wir sprechen); oder
• durch theoretisches Erkennen und das Studium der Kabbala

Wie dem auch sei, die Menschheit muß bewußt zu dem Verständnis gelangen, dass wir alle eine Familie sind, wo jeder auf jedes Familienmitglied Rücksicht nimmt. Mehr darüber im Artikel Die Freiheit und in der Zeitung Ha Uma – Die Nation.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Finanzkrise hat Karl Marx in Europa modern gemacht
Blog-post: Gedanken der Einheit liegen in der Luft

Es ist nicht wichtig, was wir erhalten, sondern von wem wir es erhalten


News Report (aus Psychological Science):
(von Kurt Gray und Daniel M. Wegner von der Harvard Universität) Wenn Ihnen jemand absichtlich auf Ihre Zehen tritt, scheint es mehr weh zu tun, als wenn die Person es unabsichtlich macht. Die körperlichen Faktoren des Leids werden sich nicht unterscheiden – Ihr Zeh ist in beiden Fällen platt gedrückt – aber das psychologische Erleben des Schmerzes hat sich trotzdem verändert. Absichtliche Schäden werden von einer anderen Person vorsätzlich geplant und haben das besondere Ziel, Leid zu verursachen. In gewisser Weise sind beabsichtigte Schädigungen Vorgänge, die von jemandem initiiert werden, um einem anderen eine Bedeutung (Böswilligkeit) zu übermitteln, und das kann das Erleben des Empfängers prägen.

Mein Kommentar: Das kommt von der Höheren Wurzel unserer Beziehung mit dem Schöpfer: Wenn wir zu empfangen wünschen, ohne Ihm – dem Geber – Beachtung zu schenken, dann nehmen wir wahr, dass wir ebenso wie die Welt empfangen – schmerzvoll, schwierig und befristet. Aber wenn wir wünschen, dasjenige was wir empfangen, zusammen mit Ihm – dem Geber – zu fühlen, dann spüren wir die Höhere Welt, die ewig und vollkommen ist. Wenn dann unsere Welt verschwindet (wenn der Körper stirbt), bleibt unsere Wahrnehmung – das Empfinden des Schöpfers, den wir erlangt haben – für immer bei uns.

Nehmen wir beispielsweise an, ich erhalte ein Geschenk. Ich freue mich daran. Aber dann beginne ich zu bemerken, dass es einen Defekt hat. Das hilft mir, an den Geber zu denken. Mein Egoismus kann nicht damit aufhören, an Ihn zu denken, und sich zu fragen „Warum ist dieses Geschenk nicht perfekt?“ Während ich über die Handlung des Schöpfers nachdenke, beginne ich diese Handlung zu hinterfragen (was ist der Schöpfungsgedanke). Ich prüfe: Was geschieht mit mir seit dem Zeitpunkt, als ich begann mir bewusst zu werden, etwas von Ihm zu empfangen. Und was ist das Ziel Seiner Handlung?

Während ich Sein Verhalten enthülle, beginne ich Ihn zu verstehen und zu sehen, dass Er freundlich, gut und liebend ist. Ich beginne, etwas Neues zu fühlen: Ich vergesse sogar das Geschenk selbst – die Welt und unser Leben – und verliere die Wahrnehmung davon. Was bleibt sind nur Er und ich (ohne Geschenk) und unsere Beziehung, die Empfindung des Höheren Lebens, das aufgrund des Geschenkes hervorging. Jedoch brauchen wir das Geschenk nicht mehr.

Verwandtes Material:
Blog-post: Ein Geschenk wird nur so viel gewürdigt, wie der Empfänger den Geber wertschätzt
Kabbala Heute: Das Gesetz von Wurzel und Zweig
Baal HaSulam Artikel: Der die Vernunft erschafft

Warum werden die Menschen immer pessimistischer?


Nachrichtenbericht (vom All-Russia Public Opinion Research Center):Experten für öffentliche Meinung berichten, dass die Russen ihre optimistische Vision für die Zukunft verloren haben. Der Wendepunkt in ihrer Stimmung kam im August-September. Davor war der Optimismus ständig am Wachsen, während die Pessimisten weniger wurden. Als es jedoch Herbst wurde, drehte sich der Trend um 180 Grad.

Mein Kommentar: Und dies geschah, bevor die wirkliche Krise überhaupt richtig begann. Entlassungen fangen gerade an und die Menschen haben noch Gespartes und ihre Trägheit von früher. Die wirkliche Krise wird Anfang Januar-Februar 2009 beginnen.

Im Großen und Ganzen verstehen die Menschen nicht, dass sie bereits in einer anderen Welt leben – in einer globalen Welt, deren Gesetze sie noch nicht kennen. Diese sind die Gesetze der spirituellen Welt, denen wir nicht gehorchen, und darum erleben wir unsere Diskrepanz zu ihnen als Krise. Einfach abwarten, dass sie wieder geht, und Salz, Streichhölzer und Seife zu horten, wie wir es früher gemacht haben, wird uns nicht helfen.

Aber vielleicht werden wir plötzlich weiser und werfen einfach durch das Verlangen, die Gesetze der Globalisierung kennenzulernen („Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“), alles Übel von uns ab und bringen uns dem Guten näher.

Nachrichtenbericht (von supportproject.eu) Eine jüngste Untersuchung in sechs EU Ländern stellte fest, dass Probleme wie Depression, Sorgen, Phobien und Alkoholismus 11,5 % ihrer Bevölkerung betreffen. In der EU sterben mehr Menschen (ca. 60 000 p.a.) durch Selbstmord als durch Verkehrsunfälle.

Mein Kommentar: Dies geschieht, weil in den Menschen ein Verlangen entsteht, das über unsere Welt hinaus geht. Dieses Verlangen betrifft etwas, was jenseits der körperlichen Dinge liegt (Essen, Sex, Familie) und auch der gesellschaftlichen, wie Geld, Macht und Wissen. Wenn ein Mensch im Allgemeinen diese Wünsche erlebt hat, dann taucht ein neues Verlangen in ihm auf – ein Verlangen, das Licht im gemeinsamen Verlangen von Adam zu empfangen. Der einzige Weg jedoch, das Licht in diesem Verlangen zu empfangen, ist, wenn man die Vereinigung mit den anderen nach der Regel „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ wieder herstellt.

Bevor wir auf dieser Welt auftauchten, waren wir miteinander verbunden und erfüllt vom Höheren Licht. Dann wurde unsere Einheit getrennt (zerbrochen) und jeder von uns verblieb innerhalb seines individuellen Verlangens und seiner Wahrnehmung, worin wir nur ein kleines Leuchten erkennen, welches „unsere Welt“ genannt wird. Wenn wir uns miteinander wieder verbinden, dann werden wir erneut das gemeinsame Licht wahrnehmen – die Höhere Welt.

Verwandtes Material:
Blog-posts zum Thema Leiden
Blog-posts zum Thema Finanzkrise

Die Krise wird nicht durch Proteste, Nazismus oder Aussitzen gelöst werden


News Report (übersetzt von utro.ru): Soziologische Umfragen, die vom russischen staatlichen Meinungsforschungsinstitut durchgeführt wurden, zeigen auf, dass es aufgrund der signifikanten Abnahme des Lebensstandards in Russland, der durch die globale Finanzkrise verursacht wurde, eine große Gefährdung für breite öffentliche Unruhen gibt. Gemäß den Umfrageergebnissen sagen über 20 % der Bevölkerung, dass sie geneigt sind, an Massenprotesten teilzunehmen.

Kommentar: Nur eine Einigung der Regierung mit dem Volk wird beiden helfen zu überleben. Allerdings sind auch folgende Situationen möglich:

  • Wenn sich die Dinge egoistisch entwickeln, werden sie mit Nazismus enden, der danach besiegt werden wird, weil er mit dem Naturgesetz der Globalität, Integration und Verbindung im Widerspruch steht.
  • Wenn die Menschen dem altruistischen Weg folgen, wird die Krise rasch gelöst werden und einen positiven Ausgang nehmen.

News Report (übersetzt von lenta.ru): Das russische Fernsehen hat eine Werbekampagne ausgestrahlt, um die Menschen zu ermutigen, ihre nationalen Unterschiede beiseite zu legen und die erforderliche Politik der Toleranz anzuwenden.

Kommentar: Wenn andernfalls Krise, Hunger und Frustration ihren Höhenpunkt erreichen, wird es Probleme zwischen den Menschen der unterschiedlichen Nationalitäten geben – und dann ist es nur ein kleiner Schritt vom Nationalismus zum Nazismus.

Und hier ein weiteres Problem: Einige Leute glauben, dass sie die Krise aussitzen können, ohne irgendetwas zu korrigieren, und sobald sie vorüber ist, beginnen sie wieder die nationalen Ressourcen zu verkaufen. Das beruhigt die Menschen und überzeugt sie davon, alle bestehenden staatlichen Strukturen aufrechtzuerhalten, oder anders gesagt, die Leute stehen weiterhin auf der Gehaltsliste. Aber die Krise wird die Welt verändern und deshalb sind die Menschen nicht imstande, weiter „ den Mietzins einzufordern“!

(Das obere Foto zeigt mich beim chilenischen Parlament und den Junta Soldaten. Übrigens „Junta“ bedeutet „Gruppe“.)

Verwandtes Material:
Blog-post: Gedanken zur Krise
Blog-post: Wohin entwickelt sich die Welt – Nazismus oder Globale Einheit?

Wie definieren Sie Globalisierung?

Der russische Volkswirt M. Hazin erklärte Folgendes in einem Interview mit Radio Echo: Was ist Globalisierung? Globalisierung ist eine politische, ideologische und kulturelle Struktur, die über einen völlig materialistischen Prozess aufgebaut ist – der globalen Verteilung von Arbeit. Beginnend mit dem 18. Jahrhundert begann sich die Menschheit wissenschaftlich und technisch zu entwickeln, begleitet von einem Anwachsen der Märkte, wo Leute ihre Produkte verkauften. Es gab viele „Globalisierungen“ während des 18. Jahrhunderts. Jeder größere Staat führte in der Tat sein eigenes System der Arbeitsverteilung.

Mein Kommentar: Viele definieren Globalisierung als Verteilung der Arbeit, der Produktion und des Marktes. Wie dem auch sei, Kabbala definiert Globalisierung anders: Es bedeutet, dass die Welt global und integral ist und dass alle ihre Teile vollkommen untereinander verknüpft sind, wie in einem kleinen Dorf. In ihm bestimmt jedes Mitglied gemäß dem Schmetterlingseffekt das Schicksal all der anderen.

Die Welt ist durch den Fortschritt so geworden. Von jetzt an ist es nicht mehr möglich, dass es irgendwelche Konflikte zwischen verschieden Parteien in der Welt gibt, denn jederman, der gegen Integration handelt, ist auch gegen Fortschritt, Evolution und das Naturgesetz. Wir müssen anerkennen, dass die absolute Verbindung aller Bestandteile der Welt eine Tatsache ist. Wir müssen auch anerkennen, dass unser Widerspruch oder die fehlende Anwendung der Naturgesetze der Einigkeit eine negative Reaktion auslösen wird: die Krise wird noch ernster werden. Und wir werden diejenigen sein, die diese Reaktion erzeugt haben.

Hier sind noch einige Definitionen von Globalisierung:

Globalisierung – Ein Prozess der globalen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Integration und Einigung. Die hauptsächlichen Konsequenzen davon sind eine globale Verteilung der Arbeit, Kapitalwanderung und menschliche als auch industrielle Quellen auf einer globalen Skala, Standardisierung der Rechtsprechung und der wirtschaftlichen und technologischen Prozesse und größerer Kontakt zwischen verschiedenen Kulturen. Das ist ein objektiver, natürlicher und historischer Prozess der systematisch ist. Mit anderen Worten, er umfasst alle Bereiche des sozialen Lebens.

Globalisierung – Der Prozess eines ständig steigenden Einflusses verschiedener internationaler Faktoren (wie enge wirtschaftliche und politische Verbindungen, der Austausch der Kulturen und der Informationen) in der sozialen Wirklichkeit verschiedener Länder.

Globalisierung in der Politik – eine Annährung an die Entwicklung, Organisation, Funktion und Entwicklung der Welt, welche die Welt als eine ganzheitliche Ökonomie, als ein sozio-kulturelles und politisches Super-System ansieht.

Verwandtes Material:
Blog-post: Gespräche über die Globalisierung und die Finanzkrise
Kabbala Heute Artikel, Ausgabe 9, Seite 2-3: Die Finanzkrise und deren Lösung

Video über die Finanzkrise

Ich lade meine Leser ein, sich das folgende Video anzuschauen. Der Inhalt spricht für sich selbst und ein zusätzlicher Kommentar ist überflüssig:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=1Yn6au3j-sA]

Die Menschen versuchen ihre Augen vor der Krise zu verschließen


Nachrichtenbericht (übersetzt von prime-tass.ru): „Das Wort ‚Krise‘ wird vertuscht.“ Geschäftsleute und Massenmedien vermeiden den Gebrauch von Ausdrücken, wie „die globale Finanzkrise“, „Rezession“, „wirtschaftliche Instabilität“ und „Sackgasse“. Sie erfinden positivere und vage Ausdrücke um die Krisen-Rhetorik zu verhindern. Zum Beispiel reden Sie anstelle von einer „globalen Rezession“ von einer „zeitlichen Instabilität“, und anstelle von „Krise“ sagen sie „eine Periode von Gelegenheiten“.

Mein Kommentar: Ich kann sie verstehen: Die zuverlässige Welt des Geldes und der Macht ist plötzlich unberechenbar und flüchtig geworden. Die Zukunft ist unsicher und für einen Volkswirt ist das schlimmer als der Tod. Während die Finanzexperten mit der Krise kämpfen, versuchen sie immer noch:

1. Die Panik zu verbergen, die die Finanzmärkte einhüllt.
2. Die Wirtschaft zu unterstützen, zu einer Zeit, in der kein Kredit erhältlich ist.

Desweiteren weiten die Regierungen die Kredite für die Banken und die Großfirmen aus, indem sie deren Darlehens-Sicherheiten garantieren – eine Maßnahme, um den Revitalisierungsprozess zu entlasten. Jedoch ist es unmöglich, die alten Verhältnisse wieder zurück zu bringen. Vielleicht können sie zeitweise zurückgebracht werden, aber das wird große Ausgaben mit sich bringen und wird künstlich sein, ähnlich einer Wiederbelebung eines Patienten, der in einem hoffnungslosen Zustand ist.

Die Lösung für dieses Problem liegt darin, die Welt, in der wir uns plötzlich wiedergefunden haben, ganzheitlich, global zu studieren. Sie funktioniert über vollkommen verschiedene soziale Gesetze, Beziehungen und vertragsgemäße Bedingungen als unsere alte Welt, welche nicht global verbunden war.

Wie knüpfen wir neue Vereinbarungen oder schaffen neue finanzielle Programme, während wir dem universalen Wirkungszusammenhang Rechnung tragen? Das System beginnt in neuer, unbekannter Weise zu arbeiten und die Querverbindungen zwischen den Finanzstrukturen sind die „Unbekannten“ in der Gleichung. Niemand weiß bisher, was sie [die Faktoren (Anm. d. Ü.)] sind und wie man mit ihnen arbeiten muss.

Das ist genau das, was Kabbala erklärt: die Globalität der Welt, denn sie studiert den Schöpfer, den Einen Globalen Regenten. Alles was geschieht, ist seine Art und Weise, uns ins Bewusstsein zu bringen, dass es notwendig ist, Ihn zu kennen!

Wenn wir jedoch dabei bleiben, ein neues „positives und vages“ Vokabular zu erfinden, wird es uns teuer zu stehen kommen und die Krankheit in uns nur noch verschlimmern.

Verwandtes Material:
Blog-posts zur Finanzkrise

Spiritualität statt Drogen!


Eine Frage, die ich erhielt: Als Sozialarbeiter arbeite ich häufig mit Rauschgiftsüchtigen. Ich entdeckte, dass die Vermittlung von Grundkenntnissen der Kabbala sie heilen kann. Ich denke, dass sich Bnei Baruch mit einem speziellen Angebot an Drogen-Rehabilitationszentren wenden sollte, welches Lichtpunkte in Menschen schaffen könnte, die von Drogen loskommen wollen, und sie ermächtigt, sich mit der wahren Quelle der Erfüllung zu verbinden. Was meinen Sie?

Meine Antwort: Leider haben wir nicht so viele Arbeitskräfte, aber wenn Sie Leute finden, die bereit sind, in diesem Bereich zu arbeiten, wären wir froh, ihnen den richtigen Zugang zu Drogensüchtigen beizubringen. Wir haben solche Fälle gehabt. Tatsächlich haben viele frühere Drogensüchtige seit langem den Machsom überquert. Lasst uns zusammenarbeiten, um Drogensüchtigen zu helfen – wir warten auf Freiwillige!

Verwandtes Material:
Blog-post: Drogen und Erlangung sind nicht vereinbar


Kabbala über psychische Störungen, Tätowierungen und Prostitution

Drei Fragen, die ich über psychische Störungen, Tätowierungen und Prostitution erhielt:

Frage: Sie haben in einem früheren Blogeintrag gesagt, dass „wenn eine Person geistig krank ist, dann wird Kabbala ihre psychologischen Probleme lösen.“ Ich leide unter den Bedingungen von ADD, was mittelmäßig meine Fähigkeiten beeinträchtigt, von dem, was ich lese, viel zu behalten. Wird Lesen und das wiederholte Lesen von kabbalistischem Material helfen, diese psychische Störung zu lindern? Machen Sie auch Auftritte, wie Signierstunden etc.? Es wäre eine Ehre Sie zu treffen!

Meine Antwort: Das Studium der Kabbala korrigiert eine Person, und daher heilt es zweifellos auch.

Ich signiere Bücher bei allen öffentlichen Vorträgen, die ich halte, und auf Kongressen. Dort können Sie mich treffen. Ich lade Sie ein, an dem Kongress, der im Februar 2009 in Israel stattfinden wird, teilzunehmen.

Frage: Ist es falsch, wenn ich meinen Respekt und meine Liebe für die Kabbala zeige, indem ich Schriften auf meinem Körper tätowiere?

Meine Antwort: Die Kabbala sagt, dass wir nur nach innerer Veränderung und innerer Beobachtung streben sollen, wodurch der Schöpfer einem Menschen enthüllt wird. Das belässt der Äußerlichkeit und den körperlichen Aspekten nur ihre minimale (notwendige) Existenz. Der Körper ist kein Objekt von Wichtigkeit, abgesehen von den notwendigen Bedürfnissen.

Frage: Was ist die spirituelle Wurzel von Prostitution? Warum existiert sie seit Jahrtausenden und ist weiterhin so populär?

Meine Antwort: Weil sie eines der menschlichen Grundverlangen befriedigt, welche sind: Essen, Sex, Familie (Heim), Reichtum, Macht und Wissen.

Verwandtes Material:
Blog-post: „Hier gibt´s keinen Sex!“
Blog-post: Hyperaktive Kinder – Das Resultat des wachsenden Egoismus
Blog-post: Was haben ein gesunder Verstand und Körper mit Kabbala zu tun?

Die Finanzkrise ist zu unserem Besten


Die Globalisierung ist die Enthüllung des Gesetzes der Verbindung unter den Menschen. Anstatt nützlich zu sein, verursacht es in unserer Gesellschaft jedoch Probleme, weil jeder Mensch das „globale System der Verbindung zwischen den Menschen zu einem Organismus“ zu seinem eigenen Vorteil nutzen möchte, anstatt es auf die Weise zu nutzen, für die es geschaffen wurde: für jeden zur gemeinsamen Nutzung zu unser aller Wohl.

Wir sind heute wie Organe in einem einzigen Körper miteinander verbunden und das Leben des Kollektivs hängt von jedem einzelnen ab. Unter diesen Umständen ist es sinnlos, auf egoistische Weise rechtschaffen zu sein – eine globale Regierung zu schaffen, eine Welt-Bank oder gemeinsame Behörden. Dies wird uns nicht helfen damit aufzuhören, entgegengesetzt der Natur und ihrem Gesetz der weltweiten gegenseitigen Verbindung zu sein. Stattdessen müssen wir unsere Beziehungen von kommerziellen zu integralen Beziehungen umwandeln, die sich auf gegenseitige Rücksichtnahme gründen. Selbst die ehrlichsten Beziehungen von „was mein ist, ist mein und was dein ist, ist dein“ und die Politik der Gewaltlosigkeit werden weiterhin Krisen hervorrufen, bis wir erkennen, was zu tun ist.

Die Kabbala schlägt vor, dass wir beginnen, die Menschheit als einen einzigen Organismus zu betrachten und zu lernen, wie wir uns in unserem neuen Stadium richtig verhalten. Auch wenn wir anfangs überhaupt nichts an unseren Beziehungen verändern, können wir schon aufhören, der Natur entgegengesetzt zu sein, indem wir einfach die Kommunikations- und Verteilungsregeln innerhalb eines einzelnen Organismus studieren – und dann werden wir sofort eine Verminderung des Leidens spüren.

Die praktischste Lösung der Krise ist es, ihre wahre Ursache zu studieren. Oder in anderen Worten, in einer integralen Gesellschaft leben zu lernen, in der das Wohl eines jeden von jedem anderen abhängt. Darüberhinaus müssen wir unsere Kinder dieses Naturgesetz lehren.

Verwandtes Material:
Blog-post: Gedanken zur Krise
Blog-post: Die Gesetze der Zukünftigen Gesellschaft