Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

An andere zu denken ist der Schlüssel, die Krise zu beenden


Eine Frage, die ich erhielt: Das Ende der Krise wird ständig verschoben. Zuerst sagten die Leute, sie würde in ein paar Monaten enden, dann – in ein paar Jahren und heute sagen sie, dass es zehn Jahre dauern könnte. Wie können wir so viele Jahre ohne jegliche Unterstützung, Renten, Lebensmittelreserven und die Fähigkeit für Wärme und Strom zu zahlen, überleben? Wann wird die Krise der Kabbala zufolge enden?

Meine Antwort: Sie wird enden, wenn jeder Mensch damit beginnt, an jeden anderen, anstatt an sich selbst zu denken.

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Blog-post: Wann wird die Finanzkrise enden?

Eine Welt ohne Geld


Eine Frage, die ich erhielt: Glauben Sie wirklich an eine Welt ohne Geld?

Als Antwort möchte ich den Brief meines langjährigen amerikanischen Studenten, Tasha, online stellen:

Ich arbeite in einem Finanzunternehmen, das bis vor kurzem zu den Grundpfeilern der Finanzwelt zählte, das sich aber nun an jeden Dollar klammern muss, um sich über Wasser zu halten. Noch vor nur einem Jahr gab es in diesem Unternehmen keine einzige freie Stelle, doch nun, nur ein Jahr später sind weniger als ein Drittel der Stellen besetzt. Jeden Monat werden Menschen entlassen. Alle warten, dass es sie trifft, alle hoffen dabei das Unvermeidliche hinausschieben zu können und versuchen eine Lösung zu finden, um ihre Familie zu ernähren.

Was ist also geschehen? Warum ist alles auseinandergefallen? Man sagt uns, wir hätten für „virtuelles“ Geld gelebt und gearbeitet. Aber wir haben gearbeitet und haben anderen die Möglichkeit gegeben zu arbeiten und ihre Familien zu ernähren. Was hat sich also geändert?

Die materielle Welt hat sich nicht verändert, aber die Büros sind leer, Flüge sind gecanceled und niemand macht mehr Urlaub in Ferienanlagen. Stattdessen stehen die Menschen Schlange, um Arbeitslosengeld zu erhalten. Warum erlebt jeder auf diesem Planeten plötzlich eine surreale Welt? Warum funktioniert das althergebrachte System nicht mehr, wo jeder vom Anderen etwas bekam? [Rest des Beitrags lesen →]

Die Ausdehnung des Raums und die Finanzkrise: Ein Vergleich


Unsere Welt, das Universum, begann mit dem Auftauchen eines leeren Raums. Diesen Raum gab es vorher nicht. Er tauchte aus der Höheren Dimension, in Form eines informationellen Überrestes, (Reshimo -Aufzeichnung) auf, der sich ausdehnte, um die Leere zu formen – einen Raum für das Universum.

Es gibt in der Wirtschaftslehre einen sehr vertrauten Begriff, um das Auftauchen dieses Raumes für eine neue Welt zu benennen: Inflation, was „plötzliche Ausdehnung“ bedeutet. Er stammt von dem lateinischen Wort „inflatio“ – aufblasen, ab. Dies ist es, was auch in den physischen Prozessen geschieht, wo die „Inflation „ die Geburt eines neuen Zustandes der Menschheit bedeutet.

Zunächst nimmt der Raum zu (ähnlich, wie bei einer Krise die Geldmenge zunimmt). Dies schafft nur den Raum, der später mit Materie angefüllt wird. (Oder, wie im Beispiel der Wirtschaft, vergrößert dies nur die Geldmenge, nicht aber die Menge der Waren oder der Dienstleistungen). Wenn der Raum aufgrund der inflationären Ausdehnung erst verschwunden ist, beginnt mit Hilfe der Energie des Gravitationsfeldes der Prozess des Auftauchens der Materie, (oder um beim Beispiel der Wirtschaft zu bleiben, die Menschen erkennen die Art der Krise und schaffen neue sozio-ökonomische Beziehungen, die auf Geben und Liebe basieren und die es ihnen ermöglichen das Leben oberhalb der Materie, auf der Höheren Ebene, zu spüren).

Die Ausdehnung gebiert einen neuen, einen sechsten Sinn – die Seele, die eine neue Welt oder neue Realität wahrnimmt, jenseits von Zeit, Raum und Bewegung (den Parametern unserer Welt). Die Seele fühlt eine ewige und vollkommene Existenz, die nicht durch diese Parameter begrenzt wird.

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Blog-post: Wir befinden uns im Zentrum aller Welten

Soziale Revolten sind ein anderes Symptom der globalen Krise


In den Nachrichten (von Times Online): „Neues Zeitalter von Rebellion und Aufstand belästigt Europa“. Manche sagen, es ist nur der Anfang: 2009 könnte ein neues 1968 werden – ein neues Zeitalter der Rebellion. Der LSE Ökonom Robert Wade warnte, dass eine große bürgerliche Unruhe auf dem Weg sei, „Sie wird aufgrund der steigenden Bewusstwerdung in ganz Europa, Amerika und Asien verursacht werden, da Millionen von Menschen in reichen und armen Ländern schnell fallende Konsum-Standards erleben; und da die Krise größer wird, nicht kleiner, und sie der Kontrolle der nationalen und internationalen Behörden entrinnt.“

In den Nachrichten (von The Telegraph): „1000 Immigranten brechen aus Gefangenenlager der italienischen Insel Lampedusa aus“. Die Immigranten marschierten aus Protest gegen ihre Behandlung durch die italienischen Behörden aus dem Gefangenenlager. Sie marschierten Richtung Rathaus in Lampedusa-Stadt, der Hauptsiedlung auf der Insel, nachdem sie die Öffnung der Tore des Camps erzwungen hatten.

Mein Kommentar: Im 1930 verfassten Artikel „Die letzte Generation“ beschreibt Baal HaSulam wie Regierungen Macht ausüben, um Menschen zu beruhigen, um hungrige Horden aus Asien, die sich Richtung besser ernährtes Europa bewegen, zu unterdrücken, und Massenvernichtungswaffen benützen.

 

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Blog-post: Die Krise kann nicht durch Proteste, Nazismus oder Aussitzen gelöst werden
 
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Die globale Krise bringt das Ende des Glamour

In den Nachrichten: Heuer wird die traditionelle Vanity Fair wegen der globalen Krise keine Spur von Glamour haben. Die traditionelle Glamourparty des Vanity Fair Modemagazins, die jedes Jahr nach den Oscar Awards veranstaltet wird, wird dieses Jahr bei weitem nicht die gewohnt glamourösen Teilnehmer des Events haben. Da die globale Wirtschaftskrise alle Gebiete betrifft, entschieden die Leiter des angesehenen Magazins, eine eher bescheidene Party zu organisieren und die Liste der Geladenen so weit wie möglich zu reduzieren. „Wir wollen die Kosten dieses Jahr einschränken“, sagte der Herausgeber des Magazins und fügte hinzu, dass die Party dem Fest des Magazins vor 15 Jahren ähneln würde, das wirklich sehr bescheiden war.

Mein Kommentar: Naturgemäß wird alles, was von Menschen künstlich geschaffen wurde, letztendlich zu einem Ende kommen. Nur die natürliche Existenz wird bleiben, zusammen mit der spirituellen Entwicklung.

Glamour ist häufig so geschmacklos, weil Menschen nur „glänzen“ wollen. Aber das geht ohnehin verloren. Glamour hat sich selbst überlebt.

Die Krise bedeutet nicht, dass die Welt auseinanderfällt, sondern ihre falsche, glänzende Hülle. Und wie ein Huhn aus einem Ei geboren wird, wird die Schale zerbrochen, um neues Leben zu offenbaren – eine neue Welt, die durch ewige Gesetze der Natur existiert, die Gesetze des Gebens und der Liebe.

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Blog-post: Die Finanzkrise ist zu unserem Besten
Blog-post: Auch Hollywood ist von der Weltkrise betroffen

Die Krise wird die Werbung in Bildung umwandeln

News Report (von Reuters): „UK Werbebudget auf Rekordniveau herabgesetzt“. Britische Marketingbudgets wurden im vierten Quartal stark korrigiert…. The Bellwether Report sagt, Unternehmen hätten die Ausgaben gekürzt, nachdem sie ihre finanziellen Aussichten in Rekordtempo verschlechtert sahen. Am härtesten getroffen hatte es im vierten Quartal die wichtigsten Werbemedien.

Mein Kommentar: Der Konsum wird weiter abnehmen; es gibt kein Zurück zum zügellosen Streben nach Maßlosigkeit. Außerdem benötigen die lebenswichtigen Waren keine Werbung.

Was wir bewerben müssen, ist das richtige allgemeine Verhalten und die Erklärung der neuen miteinander verbundenen Welt. Mit anderen Worten, wir brauchen erzieherische Werbung. Das ist es, was Menschen benötigen werden, und deshalb wird sich Werbung in diese Richtung entwickeln.

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Blog-post: Wie können wir aufhören, Sklaven der Werbeindustrie zu sein?
Kabbalahblog-post: Wir wollen Veränderung

“Das globale Wirtschaftschaos ist die Entstehung einer neuen Welt“, sagt der armenische Ministerpräsident


In den Nachrichten (aus Armtown): „Die globale Wirtschaftskrise ist ein Chaos, das zur Entstehung einer neuen Welt führt“, sagte Armeniens Ministerpräsident. „Wir sehen die Entstehung einer neuen Welt. Das bedeutet, dass sich eine neue Logik, die wir noch nicht klar erkennen können, herausbildet“, sagte Tigran Sargsvan während er vor dem Bridge 2009 Forum in Tsaghadzor sprach.

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Über das nächste G20 Treffen vorausdenken


In den Nachrichten (aus Canadian Business Online): Die deutsche Kanzlerin Angelika Merkel fordert eine neue internationale Satzung als Weg, um aus der globalen Finanzkrise heraus zu kommen. „Wir wollen sicherstellen, dass in Zukunft bezüglich Finanzprodukten, Marktteilnehmern oder Marktinstrumenten keine Lücken in der Welt existieren“, sagte Merkel. Unter den Lösungen die Merkel forciert, ist die Idee eines globalen „Risiko-Atlasses“, der eine Übersicht darüber bieten soll, wo Risiken auftreten könnten, im Bemühen schnell eingreifen zu können und die Risiken vor dem Eskalieren zu bewahren.

Mein Kommentar: Die Krise kann uns vereinen oder sie kann uns voneinander isolieren. Es ist sehr gefährlich falls das letztere eintreten sollte, denn es wird gegenläufig zu unserer Entwicklung als Menschheit sein!

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Blog-post: Die G-20 werden die Krise nicht beseitigen

Die Finanzkrise meistern: Ein Wechsel in der Strategie?

In den Nachrichten (aus dem Europäischen Parlament): „Langfristig orientierter Fokus, während man unverzüglich die ökonomische Krise meistert“. MEPs (Mitglieder des Europäischen Parlaments) und nationale Parlamentarier der 27 Mitgliedsstaaten und der Kandidatenländer haben ein zweitögiges gemeinsames parlamentarisches Treffen begonnen, um ein „Neues Abkommen zur Erholung der Europäischen Wirtschaft“ zu diskutieren. EZB (Europäische Zentralbank) Präsident Jean-Claude Trichet sagte, dass Konjunkturprogramme dazu bestimmt sein sollten, langfristig strukturelle Anpassungen zu fördern.

Mein Kommentar: Sie beginnen zu verstehen, dass sie die Situation nicht unter Kontrolle haben und dass es sinnlos ist, irgendetwas zu planen, solange es keinen Regulator gibt! Das Fehlen von festen Boden unter ihren Füßen wird sie solange nach Lösungen suchen lassen, bis sie entdecken werden, dass die Krise nur durch eine Sache verursacht wurde: Das Fehlen einer vollständigen, beiderseitigen und guten Verbindung zwischen den Menschen.

Während sie weitere Antworten suchen, werden sie darauf kommen, dass es notwendig ist, ein Mittel zu finden, um die Zusammenarbeit zwischen allen Menschen auf der Welt zu verbessern. Und das ist nur möglich durch die Anwendung der Methode der Kabbala – der Wissenschaft, die diese Verbindung erklärt. Dann wird Kabbala wirklich eine Wissenschaft über unser Leben werden.

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Beiträge zur Finanzkrise

Die G-20 werden die Krise nicht beseitigen


In den Nachrichten (aus The Earth Times): Der tschechische Präsident Vaclav Klaus, dessen Land derzeit die EU-Präsidentschaft inne hat, wurde in einer französischen Wochenzeitung am Dienstag zitiert, wie er die Europäische Union mit ihren 27 Mitgliedsländern mit der ehemaligen Sowjetunion vergleicht. „Eines ist sicher, genau wie es in der UDSSR gewesen ist, werden sehr wichtige Entscheidungen nicht in den Ländern getroffen, die es betrifft.“ Klaus sagte, dass er hoffe, dass es nie einen einzigen europäischen Superstaat geben wird, der das Ziel von denen ist, die er als „Euro-Nihilisten“ beschreibt.

Klaus sagte, das kommende G-20-Gipfeltreffen in London wäre eine schlechte Idee. „Die Krise ist ein ökonomisches Phänomen mit ihrer eigenen internen Dynamik“, sagte er. „Es ist ein Fehler die Welt zu ändern, um sie zu überwinden… Ich denke nicht, dass man eine Lösung findet, indem man ein Gipfeltreffen mit 20 politischen Führern organisiert.“

Mein Kommentar: Die Tatsache, dass die Menschen die „Europäische Union“ kritisieren, zeigt, dass sie wirkliche Integration verlangen. Viele beginnen schon zu verstehen, dass die Veränderungen in der menschlichen Gesellschaft gemacht werden müssen und sie nicht politisch oder ökonomisch, sondern rein gesellschaftlich sein sollten.

Wir müssen zu erkennen beginnen, dass unsere Natur egoistisch und somit böse ist. Die nächste Phase wird es sein, unsere Natur zu korrigieren, indem wir uns darüber erheben: „Vom Bösen weichen“ und „Gutes tun“. Dies kann jedoch nur durch das Mittel der Korrektur bewerkstelligt werden, das auf uns einwirkt, während wir das System der Welt studieren, das uns durch die Kabbala enthüllt wird. Und tatsächlich ist selbst die „Erkenntnis des Bösen“ ohne das Studium der Kabbala unmöglich, da wir andernfalls nur unser eigenes persönliches Übel, anstatt das dem gesamten System innewohnende Böse, enthüllen können.

Was wir allerdings enthüllen müssen, ist das Böse, das uns davon abhält, uns zu vereinen. Wir sollten erkennen, dass dieses das wahre Böse ist, anstatt all das, was uns vielleicht stört. Kurz gesagt, die G-20 werden in der Zukunft die Struktur und das System der Welt, wie es in der Kabbala erklärt wird, studieren müssen. Nur dann werden sie die richtige Lösung für die Krise finden.

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Blog-post: Für die Europäische Union ist es an der Zeit, aufzuwachen und sich zu vereinen
Blog-post: Warum betreten Kabbalisten nicht die politische Bühne?