Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

Die Esten haben einen Weg um die Finanzkrise herum gefunden: Eine virtuelle Glücksbank

In den Nachrichten (aus The Baltic Course): „Die Esten planen, eine virtuelle ‚Glücksbank‘ zu gründen.“ In Zeiten der wirtschaftlichen Nöte bauen die Esten auf die Idee, ihren Geist durch eine Online- „Glücksbank“ über das dunkle Schicksal der Rezession zu erheben.

In der virtuellen „Glücksbank“ werden die Leute virtuelles Geld für ihre Konten verdienen können, indem sie für Menschen in Not Gutes tun. Die Organisatoren hoffen, dass es den Menschen eine Vorstellung davon geben wird, dass Gutes zu tun genauso von Wert ist, wie Geld zu verdienen. „Der Hauptzweck des Projektes ist es, Leute dazu zu bringen, sich aktiv in die Verbesserung ihres Lebens einzubringen, anstatt passiv darauf zu hoffen, dass jemand anderes es tun wird“, sagte Rainer Nolvak, einer der Hauptorganisatoren des Projektes.

Mein Kommentar: Das ist eine lobenswerte Initiative. Wir müssen verschiedene Methoden ausprobieren, um den Menschen zu zeigen, dass Erfüllung und Befriedigung nicht von der Geldsumme ihres Bankkontos abhängen, sondern nur von der Einstellung der Gesellschaft dazu.

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In den Nachrichten: „Die USA ist ein wahrscheinlicher Kandidat für zivile Gewalt“


Aus den Nachrichten (The Truthout Organisation): „Nach der Finanzkrise – ein Zivilkrieg? Bereiten Sie sich darauf vor, Ihre Gegend zu verlassen!“ Wird die wirtschaftliche und finanzielle Krise zu einer gewalttätigen gesellschaftlichen Explosion ausarten?
Zu dieser alarmierenden Folgerung sind die Experten der europäischen Denkmaschine LEAP/Europa 2020 gelangt. Die Experten sehen für die von der Krise befallenen Länder einen allgemeinen „Jeder-für-sich-selbst“-Zustand voraus. Die Panik würde dann auf Konfrontationen hinauslaufen, anders gesagt, auf teilweise zivile Kriege.
Laut dieses Verbandes sind diejenigen Gegenden am meisten gefährdet, deren Sozialschutz am schwächsten ist. „200 Millionen Waffen sind in den USA im Umlauf“, bringt uns Franck Biancheri, der Leiter von LEAP in Erinnerung.

Lagerauffüllung: LEAP warnt uns, dass es mögliche Energie-, Lebensmittel- und Wasserknappheit in Gegenden geben kann, die von außen versorgt werden, und rät den Menschen, ihre Lagervorräte aufzufüllen.

Müssen wir daher annehmen, dass sich die globale Krise zu einem Weltkrieg umwandeln kann? „Die Voraussagen von LEAP sind extrem, aber gesellschaftliche Gewalt steigt an“, gibt der Wirtschaftler Laurence Boone zu.

Eine Hoffnung bleibt; die „letzte Chance“ laut LEAP liegt in der Verhandlungskunst der G-20, die sich am 2.April in London treffen, um einen „überzeugenden und waghalsigen“ Aktionsplan anzukündigen. In diesem Fall wäre die Welt noch immer nicht ganz aus dem Schneider, weil – so erinnern uns die Experten – eine schlimme Klimakrise auch noch zu erwarten ist.

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Suche nach Stabilität auf dem Arbeitsmarkt


In den Nachrichten (aus The Huffington Post): „Hausmeisterjob an einer Schule in Ohio hat 700 Bewerber“. Eine Schule in Ohio hat nahezu 700 Bewerbungen für eine offene Hausmeisterstelle, eine überwältigende Reaktion auf die erst eine Woche alte Ausschreibung. Die Vollzeitstelle ist mit 15 bis 16 Dollar pro Stunde plus Sozialleistungen ausgeschrieben. Viele Bewerber sind entlassene Arbeiter mit herzerweichenden Geschichten über die harten Zeiten in der Wirtschaft.

Mein Kommentar: Ich kann sie verstehen, weil das ein Job an einem Ort ist, der wahrscheinlich als einer der letzten gestrichen wird.

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Wird der G-20 Gipfel sich als nützlich erweisen?


Eine Frage, die ich erhielt: Am 2. April wird ein Gipfeltreffen der G-20 Führer stattfinden, um zu versuchen, die Welt aus der Krise herauszubringen. Was können sie tun?

Meine Antwort: Diese Leute können eine Menge tun, da sie die Möglichkeit haben, ihre Meinungen bekanntzumachen. Die Welt befindet sich in einer Krise und viele dieser Führer verstehen, dass es der Welt großen Schaden zufügen wird, wenn all diese Länder sich nur um sich selbst sorgen werden. Deshalb sollten Länder sich nicht voneinander trennen; sie müssen sich vereinen. Jedoch weiß niemand, wie das zu machen ist.

„Wir kommen zusammen, um etwas zu unternehmen, aber wir sind nicht fähig, irgendetwas zu tun“ – das ist es, was sie gerade allen demonstrieren. Sie erkennen, dass Länder sich nicht voneinander isolieren können, aber niemand weiß, wie dieses Dilemma zu lösen ist.

Sie werden mit Sicherheit etwas unternehmen, aber bei dem derzeitigen Kurs wird sich alles, was sie tun, als Versagen erweisen und niemand wird verstehen, wohin alles verschwunden ist. Es wird das gleiche passieren, wie mit Obamas Konjunkturplan.

Warum geschieht das? Weil sie unfähig sind, das globale Gesetz der gegenseitigen Abhängigkeit zwischen uns – Arvut (gegenseitige Bürgschaft) – zu berücksichtigen. Dieses Gesetz erklärt, dass wir jetzt eine gute Verbindung untereinander schaffen müssen und das kann nur aus dem Verständnis kommen, dass jeder völlig vom anderen abhängig ist.

Zwanzig mächtige Leute werden zusammenkommen, alle von ihnen Führer von Nationen. Sie können nicht länger mit ihren Völkern herumspielen, indem sie sie anlügen und versuchen, sie zu beruhigen, weil das Aufstände, Hunger und den größten Aufruhr verursachen wird. Deshalb müssen sie der Welt etwas anbieten.

Jedoch sollten die Regelung und Harmonie nicht auf der körperlichen Ebene verwirklicht werden, sondern im Innern – der Ebene der Verbindung zwischen den Menschen. Dort fand der Bruch statt (das Zerbrechen der Seelen) und so entstand der Egoismus. Deshalb müssen wir dort die Korrektur machen. Deshalb müssen wir unseren jetzigen Zustand studieren und den Zustand, zu dem uns die Natur vorwärts treibt. Wir müssen lernen, wie wir in unserer neuen Welt leben sollen, genau wie wir das unseren Kindern beibringen.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulams Artikel „Die Freiheit“, 13.03.2009)

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Führende Analysten erkennen nun: Die globale Krise verlangt eine globale Lösung


In den Nachrichten (aus dem Russischen Utro.ru) „Der Dollar wird abschwächen aber nicht aufgeben“ Die gegenwärtige Krise unterscheidet sich von den vorangegangenen, weil sie nicht zyklisch, sondern durch das System bedingt ist. Daher werden globale Veränderungen auf der Ebene der internationalen Finanz-, Wirtschafts- und Sozialsysteme die Folge sein. Die Globalisierung ist ein Faktor, der vorher nicht vorhanden war und der eine normale, lokale Krise in eine globale Krise verwandelt. Weil das Finanzsystem global geworden ist, sollte es nicht auf nationaler, sondern auf globaler Ebene reguliert werden.

Mein Kommentar: Die Meinungen der führenden Analysten nähern sich mehr und mehr dem Standpunkt der Kabbala. Die Menschen müssen jedoch nach wie vor die Definition folgender Konzepte ausarbeiten: die Globalisierung, integrale Systeme, das Gesetz der vollkommenen gegenseitigen Abhängigkeit und der Verantwortung füreinander, die Bedingungen für eine Äquivalenz zur Natur, der Egoismus als Ursache für alles Übel und das Geben und die Liebe zu allen Wesen des Planeten als endgültiges Ziel der menschlichen Entwicklung. Für die Korrektur des Egoismus in unserer Welt gibt es ausschließlich die Methode der Kabbala.

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Blog-post: Nur ein Wandel unserer inneren Haltung kann uns aus der Rezession führen

Nur ein Wandel unserer inneren Haltung kann uns aus der Rezession führen


In den Nachrichten ( The Investment Blog):
In den USA ist das Verhältnis Schulden / Einkommen von 70% in den 90er Jahren auf heutige 140 % gestiegen. Die Einschränkungen des amerikanischen Verbrauchers werden eine schmerzliche Neuregulierung der Wirtschaft und ein Sinken des gesamten Privatverbrauchs auf 600 Millionen US-Dollar zur Folge haben.

Mein Kommentar: Diese Zahlen sind korrekt, wenn wir nicht die Welt und unsere Haltung ihr und all unseren Schulden gegenüber, ändern. Wir müssen alle unsere Werte umfassend überprüfen und gemeinsam entscheiden, wie wir den Gesetzen der Natur, die uns steuern, entsprechend leben können. Dann wird es uns leicht fallen einen gemeinsamen Weg aus der Rezession zu finden.

In den Nachrichten (BBC News): Das japanische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, dass eine Barauszahlung an jeden Einwohner vorsieht, mit dem Zweck die Rezession-gebeutelte Wirtschaft wieder anzukurbeln. Im Rahmen des 20 Millionen-Dollar-Plans werden die meisten Menschen mindestens 12 000 Yen (121 US-Dollar; ca. 170 Euro) erhalten.

Mein Kommentar: In Wirklichkeit werden die Menschen dieses Geld einfach für schwerere Zeiten bunkern.

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Blog-post: Der Fehlschlag von Obamas Konjunkturplan ist eine weitere Mahnung, dass wir alle in einem Boot sind

The Financial Times: „Die Qualität der menschlichen Beziehungen ist die wichtigste Quelle fürs Glücklich sein“


In den Nachrichten (aus The Financial Times): „Jetzt ist die Zeit reif für einen weniger selbstsüchtigen Kapitalismus.“ Was macht Entwicklung aus? Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat diese Frage schon seit längerem gestellt und die gegenwärtige Krise macht es zwingend erforderlich, eine Antwort zu finden. Gemäß der angelsächsischen Aufklärung bedeutet Entwicklung die Verminderung von Elend und die Steigerung von Glück. Es bedeutet nicht Reichtum oder Neuerungen zu schaffen, die manchmal nützliche Mittel, aber niemals das Endziel darstellen.

Also sollten wir aufhören das Geld anzubeten und eine humanere Gesellschaft schaffen, in der die Qualität der menschlichen Erfahrung der Maßstab ist. Sofern wir uns in Übereinstimmung mit unserer Produktivität bezahlen, können wir jeden Lebensstil wählen, der am besten für unsere Lebensqualität ist. Und was würde das einbeziehen?

Der Ansatzpunkt ist, dass trotz massiver Schaffung von Wohlstand, die Zufriedenheit seit den 1950er Jahren in den Vereinigten Staaten, Großbritannien oder (über eine kürzere Periode) Westdeutschland nicht angestiegen ist. Kein Forscher stellt diese Tatsachen in Zweifel. Daher ist beschleunigtes wirtschaftliches Wachstum kein Ziel, für das wir größere Opfer bringen sollten. Insbesondere sollten wir nicht die wichtigste Quelle fürs Glücklich sein opfern, welche die Qualität der menschlichen Beziehungen ist – zu Hause, in der Arbeit und in der Gemeinschaft. Wir haben all zu viel davon im Namen der Effizienz und des Produktivitätswachstums geopfert.

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Das Programm, aus der Krise herauszukommen


Eine Frage, die ich erhielt: Welches Programm, um aus der Krise herauszukommen, würden Sie den G-20 Teilnehmern vorschlagen?

Meine Antwort: Hier sind die zwei grundlegenden Konzepte unseres Programms:

1) Den Menschen klare Kenntnis der Tatsache vermitteln, dass wir in einer Zeit leben, in der wir nicht überleben können, ohne uns mit allen Bewohnern der Welt zu verbinden.

2) Die Hauptprinzipien der Kabbala auf einer Basisstufe erklären: Was ist Vereinigung, wie können wir uns durch gegenseitiges Geben vereinen, was ist notwendig für uns, was ist die gerechte Verteilung der lebensnotwendigen Dinge, und so weiter.

Allmählich, Schritt für Schritt, werden die Menschen lernen, wie die neuen Verbindungen geschaffen werden, während die gesamte Produktion und Industrie aufrechterhalten werden. Der Weg, das zu tun, ist für die Menschen der, für sich nur zu behalten, was lebensnotwendig ist und den Überschuss gleichmäßig an die ganze Welt zu verteilen.

Es sollte damit begonnen werden, diese Handlungen zumindest in einem Teil der Welt einzuführen und wer immer daran teilnehmen möchte, wird es tun und wer nicht will, wird es nicht tun. Sobald die Menschheit beginnt, sich in diese Richtung zu bewegen, wird sie eine freundliche Haltung von der Natur spüren, weil sie in Übereinstimmung mit den Gesetzen der Natur handeln wird. Und weil die Menschheit harmonisch mit diesen Gesetzen umgehen wird, wird jede Bemühung positive Ergebnisse hervorbringen. Schritt für Schritt, indem die Welt diesen neuen Empfindungen und dem Wissen folgt, wird sie vorankommen.
(Aus dem Unterricht über Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“, am 08.03.2009)

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Frankreich streikt


In den Nachrichten (aus msnbc News): „Frankreich ist von neuer Welle landesweiter Proteste getroffen“ In einer neuen Welle landesweiter Streiks fordern aufgebrachte Arbeitnehmer, dass der französische Präsident Nicolas Sarkozy mehr tun soll, um die Wirtschaftskrise zu bekämpfen, die Frankreich am Donnerstag getroffen hat. Sarkozy sagte den Ministern auf einer Kabinettsitzung am Mittwoch, dass er „die Sorgen der Franzosen verstehe“, sagte aber, dass er keine Pläne für zusätzliche Maßnahmen habe. Ungefähr 200 Protestmärsche sind nach Aussage der mächtigen CGT Union für Donnerstag in ganz Frankreich geplant.

Mein Kommentar: Die wahre Krise hat allerdings noch gar nicht begonnen. Die Menschen hungern nicht, leben nicht auf der Straße, sterben nicht an Epidemien und so weiter. Aber die Krise wird weitergehen, manchmal zunehmen und manchmal abklingen, bis die Menschheit ihre Ursache verstehen wird – der Mangel an Verbindung zwischen den Menschen.

Ich empfehle, das Kapitel über die Plagen Ägyptens in der Bibel zu lesen. Jede der Plagen kommt und klingt dann ab und dies geht so weiter, bis wir völlig bereit sind, aus unserer egoistischen Natur auszubrechen – von ihr wegzurennen und alles zu tun, um endgültig aus ihr heraus zu kommen!

Wir sind gerade erst in die Zeit eingetreten, um aus dem Egoismus heraus zu kommen. Am Ende dieses Prozesses werden wir uns alle vereinen und uns der globalen Welt angleichen, entweder bewusst oder gegen unseren Willen.

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Blog-post: Soziale Revolten sind ein anderes Symptom der Globalen Krise
 
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Was soll man mit Ländern tun, die nicht das Gesetz der globalen Koexistenz befolgen werden?


Eine Frage, die ich erhielt: Der G-20 Gipfel steht bevor. Lasst uns einmal annehmen, dass sie unsere Botschaft hören und das Prinzip „Wir sind alle eine Familie“ akzeptieren werden. Was sollen wir in diesem Fall dann mit den „faulen Äpfeln“ machen, die dieses Prinzip noch nicht erfüllen wollen? Was sollten wir zum Beispiel mit Ahmadinejad machen? Jemand anderen wählen oder versuchen, ihn umzuerziehen? Der gesamte Organismus leidet schließlich, solange nur irgendein Teil des Organismus es ablehnt, das Gesetz der gegenseitigen Bürgschaft zu akzeptieren.

Meine Antwort: Wenn wir unseren Körper untersuchen, sehen wir, dass der Organismus jeden Teil isoliert, der schädlich oder fremd ist. Er steckt diesen Teil in einen „Sack“, erhöht die Temperatur, damit er stirbt und stößt diesen schädlichen oder fremden Teil aus. Wenn die gesamte Welt ein Land oder einen Länderblock isoliert, werden sie nicht überlebensfähig sein und sie werden das Gesetz der globalen Koexistenz akzeptieren.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die G-20 werden die Krise nicht beseitigen