Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

„Das Fernsehen ist ein sehr mächtiges Kommunikationsmedium. Warum nutzen wir es, um so unwichtige Informationen zu verbreiten?“ (Quora)


Michael Laitman, in Quora: „Das Fernsehen ist ein sehr mächtiges Kommunikationsmedium. Warum nutzen wir es, um so unwichtige Informationen zu verbreiten?“

Das Fernsehen ist eine Informationsquelle für die Massen, und da die niedrigsten und niedersten Wünsche das sind, was die Massen gemeinsam haben, bedient das Fernsehen vor allem diese Wünsche.

Das Problem liegt jedoch nicht auf dem Niveau der Massen.

Wenn diejenigen, die die Fernsehprogramme gestalten, darüber nachdenken würden, wie man das Niveau der Massen anheben könnte, anstatt sich von den niedrigsten und niedersten Wünschen leiten zu lassen, dann würde das Fernsehen zu einem großartigen und respektablen Erziehungsinstrument werden.

Stattdessen wird das Fernsehen jedoch hauptsächlich dazu missbraucht, das zu vermarkten, was die Massen mögen, und ihre üblichen Begierden zu befriedigen. Die oberste Priorität derjenigen, die hinter den Fernsehprogrammen stehen, ist maximaler Profit, der sich durch den Verkauf von so viel wie möglich erreichen lässt. Daher wird wenig bis gar nicht auf die Bildung der Gesellschaft und die Bewusstseinserweiterung der Massen geachtet.

Würden die Verantwortlichen für das Fernsehprogramm an die Zukunft der Menschheit denken und gemeinsam mit Psychologen und Bildungsexperten darüber nachdenken, wie das Bewusstsein der Massen gestärkt werden kann, dann würde das Fernsehen zu einem wichtigen Instrument für eine harmonischere und glücklichere Gesellschaft werden. In der Tat sollten wir unsere Hoffnungen für eine bessere Zukunft in die Nutzung unserer Kommunikationsmittel setzen, um das Bewusstsein der Menschen zu stärken. Idealerweise sollten die Behörden einer derartig minderwertigen Nutzung der Masseninformationsmittel, wie sie derzeit besteht, ein Ende setzen und versuchen, sie durch Programme zur Förderung des menschlichen Bewusstseins zu ersetzen. Die Zukunft der Menschheit hängt von der Ausbreitung einer solchen Erziehung ab, die von Fernsehen und anderen Massenmedien unterstützt werden könnte, vorausgesetzt, deren Betreiber würden ähnlichen Wunsch hegen.

Basierend auf einer Frage und Antwort mit dem Kabbalisten Dr. Michael Laitman am 9. September 2006. Geschrieben/editiert von Schülern des Kabbalisten Dr. Michael Laitman.

Wenn unsere erwachsenen Kinder das Haus verlassen

Von dem Moment an, in dem unsere Kinder geboren werden, investieren wir alles in sie, was wir können. Wir wissen, es kommt der Tag, an dem sie ihr eigenes Leben selbständig führen werden. Dieser Übergang kann für Familien eine schwierige Aufgabe sein. Wie kann man also die Beziehungen zu erwachsenen Kindern, die das Haus verlassen haben, am besten aufrechterhalten? Welche Vorbereitungen sollten für diese Phase getroffen werden?

Es lohnt sich, von Kindesbeinen an die Gewohnheit zu pflegen, dass kein Tag vergeht, an dem sie sich nicht bei uns melden. Es spielt keine Rolle, wo sie sind und was sie gerade tun. Sie rufen uns mindestens einmal am Tag an, um sich über das Wohlergehen aller zu informieren. 

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Haben Städte eine Zukunft (Quora)


Michael Laitman, in Quora: „Haben Städte eine Zukunft?“

Dank der technologischen Entwicklung wird sich die Menschheit nicht in den Großstädten konzentrieren, sondern sich vielmehr nach außen hin ausbreiten. Die Menschen werden von zu Hause aus arbeiten, und sie werden sich auch Konsumgüter nach Hause liefern lassen. Das Haus wird sowohl das Schlafzimmer als auch der Arbeitsplatz sein, und generell der Ort, an dem wir den größten Teil unseres Lebens verbringen. Die Begriffe „Stadtzentrum“ und “ Innenstadt“ werden aus der Welt verschwinden, und unsere Städte werden eine ausgedehnte und ausgewogene Form annehmen.

Außerdem hoffe ich sehr, dass, sobald die Menschheit begreift, dass menschliche Beziehungen altruistisch und von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägt sein müssen, sich auch die Städte entsprechend reformieren werden: Alles wird dem Menschen zugute kommen, damit der Mensch sich um die Gesellschaft und die Gesellschaft sich um den einzelnen Menschen kümmert. Dies wird zu sehr großen Veränderungen in den Stadtstrukturen führen.

Basierend auf einer Frage und Antwort mit dem Kabbalisten Dr. Michael Laitman am 9. September 2006. Geschrieben/bearbeitet von Studenten des Kabbalisten Dr. Michael Laitman.

Welche Lektionen hält die Natur für uns bereit?

Wir befinden uns in der letzten Phase der weltweiten Korrektur, die man auch als die „letzte Generation“ bezeichnet, und wir sind verpflichtet, uns gegenseitig zu erwecken. Andernfalls wird die Natur ihren Druck auf uns, Tag für Tag mehr, erhöhen, um uns deutlich zu machen, in welchem gefährlichen und sehr ernsten Prozess wir uns befinden.

Wir sind verwöhnt und begreifen nicht, dass schon die kleinste Veränderung in der Natur ausreichen kann, um eine Hungersnot, sengende Hitze oder katastrophale Überschwemmungen auslösen.

Wir ahnen nicht, welche Prüfungen die Natur für uns noch bereithält, aus denen wir lernen sollen. Wenn es nur darum ginge, uns zu zerstören, wäre es einfach, das zu tun. Doch der Schöpfer will dies nicht, Er tut alles dafür, uns etwas zu lehren.

In den Situationen der extremen materiellen Not, in denen man gezwungen ist, innerlich etwas zu klären, sich selbst zu verändern, hilft Er, so dass man sich über sich selbst und sein physisches Leiden erheben kann. Auf einer höheren Ebene, über dem materiellen Geschehen, bilden wir ein spirituelles Netzwerk von Verbindungen, die uns befähigen aufzuwachen und immer mehr zu enthüllen, was im weltweiten System geschieht.

Brände, Überschwemmungen, extreme Hitze sind Reaktion der Natur auf unsere zwischenmenschlichen Beziehungen. Um alles wieder in Ordnung zu bringen, ist es erforderlich, die richtigen Verbindungen zwischen uns herzustellen. Je mehr wir uns miteinander verbinden, um so mehr gelingt es, die Haltung des Schöpfers uns gegenüber zu mildern. Wir entwickeln dieselben Formen, die sich nun in positiver Weise manifestieren.

Anstelle von Überschwemmungen werden wir eine Fülle von Wasser zur Nutzung erhalten, und anstelle von Waldbränden bekommen wir Wärme, sogar Viren können nützlich werden. Die Unbilden der Zeit könnten für uns erfreulicher aussehen, allein unsere Einstellung zur Natur entscheidet darüber.

Aus der Lektion zum Thema „Empfängnis und Stillen“, 

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Wie Lehm in den Händen des Trainers

Eines der symbolträchtigsten Bilder der Olympischen Spiele in Tokio, war vielleicht das die israelische Goldmedaillengewinnerin Linoy Ashram, die nach der Entgegennahme der Medaille zu ihrer Trainerin ging und ihr die Medaille um den Hals hing. Mit dieser symbolischen Handlung brachte Ashram zum Ausdruck, dass sie das Gefühl hatte, ihre Trainerin Ayelet Zusman habe die Medaille ebenso verdient wie sie selbst.

In der Tat ist der Trainer für einen Sportler das Wichtigste, wie Mutter und Vater für ein Kind. Ohne Trainer ist ein Sportler ein ungeschliffener Diamant. Der Trainer verwandelt das Talent durch die intensive Arbeit des Sportlers in Medaillen. Die Bindung zwischen den beiden ist wirklich einzigartig, es kann gar nicht anders sein.

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Es gibt keine Netzneutralität, weil es keine Neutralität gibt

Larry Sanger, Mitbegründer von Wikipedia, hat kürzlich die Online-Enzyklopädie, die er mit aufgebaut hat, wegen ihrer mangelnden Neutralität kritisiert. Dies ist nicht das erste Mal, dass er dies getan hat. Am 14. Mai 2020 schrieb Sanger in seinem persönlichen Blog: „Wikipedia hat keine effektive Neutralitätspolitik mehr“. Stattdessen erklärte er: „Wikipedia wirbt jetzt für kontroverse Standpunkte zu Politik, Religion und Wissenschaft.“ Letzten Monat wiederholte Sanger seine Behauptungen. Ein am 16. Juli auf Fox News veröffentlichter Bericht zitierte aus einem Interview, das Sanger zwei Tage zuvor Lockdown TV gegeben hatte. Darin heißt es: „‚Wikipedia ist jetzt jedem bekannt, dass es einen großen Einfluss in der Welt hat … also gibt es ein sehr großes, böses, komplexes Spiel, das hinter den Kulissen gespielt wird, um die Artikel so zu gestalten, dass sie das sagen, was jemand will, er fügte hinzu, dass die Seite eine liberale Tendenz hat.“ Zusammengefasst, was Wikipedia geworden ist, so sagte ihr Mitbegründer: „Das Wort dafür ist Propaganda.“

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WER bittet um Rücksichtnahme

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bittet Länder, die über genügend Impfungen für eine Auffrischungsimpfung (dritte Impfung) verfügen, mit dieser zu warten, damit arme Länder, in denen die Menschen die erste Impfung nicht erhalten haben, diese bekommen können. Niemand nimmt diese Bitte ernst, aber die WHO bittet dennoch um Berücksichtigung.

Ich verstehe dieses Ansinnen nicht. Überall auf der Welt gilt der Ansatz, dass jedes Land für sich selbst sorgt, von wem erwartet die WHO also, dass sie einer solchen Forderung nachkommt? Es ist traurig, dass noch nicht alle den Impfstoff erhalten haben, aber das ist keine Angelegenheit, die ein Land zu entscheiden hat, sondern eine Angelegenheit, die von internationalen Organisationen wie der WHO selbst initiiert und durchgeführt werden muss. 

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Über Wertschätzung und Bewunderung

Heutzutage, wo die Bewunderung für Superstars, Popsänger und Models weltweit den Ton angibt, lohnt es sich einen Blick auf das Phänomen der Bewunderung zu werfen und zu überlegen, wie wir es positiv nutzen können. Wenn Küken schlüpfen dann folgen sie ganz natürlich ihrer Mutter, ist diese nicht da, folgen sie allem was groß ist und sich bewegt, so als wäre es ihre Mutter. Auch wir haben die Tendenz jemandem zu folgen der groß ist, der uns leiten und beschützen kann, der es wert ist dass wir ihm folgen.

Unser Bedürfnis nach Führung beginnt in der Kindheit. Zunächst bewundern wir unsere Eltern, die buchstäblich die Welt für uns bedeuten. Später lernen wir Lehrer, Freunde und Gleichaltrige die uns erfolgreich erscheinen, sowie andere Menschen die wir vergöttern zu schätzen. Ohne Vorbilder fühlen wir uns orientierungslos und sind nicht sicher wohin wir gehen wollen.

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Religionen sind die Folge der Verhüllung der Höheren Welt

Alle Religionen sind aus der Verhüllung der Kabbala entstanden.

Einst, von der Zeit Abrahams bis zur Zerstörung des Zweiten Tempels, lebte das Volk Israel, d.h. eine kleine Gruppe der gesamten Menschheit, nach kabbalistischen Grundsätzen. Sie setzten die Methode um, sich selbst an das höhere Gesetz anzugleichen und es dann, indem sie es an sich selbst demonstrierten, an die gesamte Menschheit weiterzugeben.

Das ist die Aufgabe des Volkes Israel, welches eigentlich kein Volk, sondern eine kleine Gruppe von Menschen ist, die aus Babylon herauskam, um die kabbalistische Methode selbst zu beherrschen und an andere weiterzugeben.

Diese Gruppe existierte zunächst in spirituellen Zuständen: im gegenseitigen Geben und Liebe, im Erfassen der Höheren Welt, der höheren Kraft des Einen Gesetzes – des Schöpfers. Als sie vor zweitausend Jahren von dieser Stufe fielen, d.h. das Volk Israel wurde vom Egoismus erobert, entstand anstelle der Kabbala eine Religion – das Judentum, aus dem das Christentum und dann der Islam hervorging.

Mit anderen Worten, alle drei Religionen sind eine Folge der Verhüllung der Höheren Welt und nicht das Begreifen derselben. Sie werden so lange bestehen bleiben, bis in der Menschheit das Gesetz der Globalisierung, das Gesetz der Integration aller Menschen, vollständig wirksam wird.

Wenn sich die Kabbala zu manifestieren beginnt, werden die Religionen allmählich die Weltbühne verlassen müssen. An ihrer Stelle wird die Kabbala, als eine Methode zur Korrektur des Menschen, anstatt einer allgemeinen moralischen Unterstützung, die während der zweitausend Jahre, in denen das wahre Weltgeschehen verborgen blieb, notwendig war, wieder auftauchen.

Aus dem TV-Programm „Nahaufnahme: das universelle Gesetz“

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Der spirituelle Grund, warum ich die dritte Impfung gemacht habe

Vor einiger Zeit erhielt ich eine Einladung des Gesundheitsministeriums, in ein bestimmtes Impfzentrum in meinem Land, Israel, zu gehen, um meine dritte Impfung zu bekommen. Ich stand vielleicht eine halbe Stunde in der Schlange, bevor ich an der Reihe war, aber als ich erst einmal drin war, war die ganze Sache in weniger als einer Minute vorbei.

Mir wurde gesagt, ich solle nach der Spritze noch 10-20 Minuten warten, um sicherzugehen, dass ich keine Nebenwirkungen habe, aber zugegebenermaßen hatte ich nicht die Geduld dazu. Ich fühlte mich gut, nur ein wenig müde vom halbstündigen Stehen draußen, also ging ich direkt zurück ins Büro, um mich für die täglichen Unterrichte vorzubereiten.

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