Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'COVID-19'

Wie wird die Welt nach der Epidemie aussehen?

Unsere Welt wird danach eine andere sein, eine neue. Das Virus kam, um uns zu reinigen. Es gibt  nichts Schädliches in der Natur. Und dieses Virus existiert um Platz zu schaffen für das Gute. 

All der Müll, den wir erschufen und der uns füllt, wird einfach weggespült. Das eröffnet uns jetzt die Möglichkeit unsere Beziehungen mit Freundlichkeit und Liebe zu füllen und eine schöne, helle Welt für unsere Kinder und Enkelkinder aufzubauen.

Hoffen wir darauf, dass wir das schaffen ohne den ganzen Hass und den Konkurrenzkampf in die neue Welt mitzunehmen, d.h. das Verhalten, mit dem wir die Erde zerstören und uns selbst, durch Klimakatastrophen und Kriege, zum Tode verurteilen. Wir sind jetzt in der Lage eine neue Welt aufbauen.

Die Regierung investiert zur Zeit Milliarden von Dollar mit der Hoffnung, das alte System wiederzuerlangen. Aber Gott behüte, wenn wir wieder in unseren früheren Zustand kommen. Ich glaube nicht, dass dies für irgendein Land gut wäre. Schließlich befanden wir uns schon vor dem Virus in einer Krise, in der uns ein Krieg, ein finanzieller und industrieller Zusammenbruch drohte. Die Konfrontation zwischen Amerika, Russland, China und Europa wuchs.

Dort gab es nichts Gutes für die Bürger, die Länder, die Armee, die Finanzen, die Industrie oder den Handel. Wir zerstörten unsere Erde, indem wir alle Ressourcen aus ihr pumpten. Wir dürfen nicht zulassen, dass wir auch nur daran denken, in die Welt von gestern zurückzukehren. Das wäre reinster Wahnsinn.

Niemand kann so ein Leben genießen. Wir redeten uns selbst ein, dass es uns gut ginge. Aber was war denn gut daran? Was haben wir bisher vom Leben gesehen? Jetzt ist es an der Zeit, die menschliche Gesellschaft von all dem Müll zu reinigen, mit dem sie vollgestopft war. So wie wir die Ozeane mit Plastik und radioaktivem Abfall füllten, so verschmutzten wir auch die menschliche Gesellschaft.

Wir müssen eine neue Welt aufbauen, eine gute Welt. Lasst uns mit Hilfe des Virus nachdenken und erkennen, wo wir angekommen sind. Die heutige Epidemie ist nichts im Vergleich zu unseren vorherigen Problemen, die uns bedrohten. Vielmehr ist es eine große Gnade des Schöpfers, dass er uns auf so sanfte Weise korrigiert.

Kehrt niemals in die alte Welt zurück. Strebt immer nur nach vorn in eine neue Welt, in der ein Arbeitstag keine zehn Stunden hat, keine vergeudete Zeit im Stau, keine verlassenen Kinder und kein Leben in ewigen Schulden. Lasst uns alle zusammen einen Schritt nach vorne gehen und nicht zurück ins Alte. Lasst uns überlegen, wie wir uns nur vorwärts bewegen und wie wir unsere neuen Beziehungen gestalten können.

Zur Zeit sind wir zwar noch in Quarantäne, doch wir müssen als neue Menschen herauskommen, um uns auf eine neue Art und Weise miteinander zu verbinden. Wie sieht dieser neue Weg aus? Während wir gezwungen sind zu Hause zu bleiben, erhalten wir die Erziehung die wir brauchen, um in einer neuen Welt, in einer neuen Gesellschaft zu leben. Jeder versteht, dass es wichtig ist, also lasst es uns tun. Welche Welt werden wir stattdessen unseren Kindern und Enkelkindern hinterlassen?

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Auszüge aus der täglichen Kabbala Lektion vom 19.03.2020

Coronavirus-Bumerang der Natur

Gegenseitige Bürgschaft ist ein Begriff, der jedem seit seiner Kindheit bekannt ist. Uns wurde immer gelehrt, dass wir uns gegenseitig unterstützen müssen, da wir andernfalls verloren sind. Heutzutage wird gegenseitige Bürgschaft, die Verbindung zwischen Menschen, zu einem außergewöhnlich verstärktem und wichtigem Thema. 

Die Coronavirus-Epidemie, die die Welt erfasst hat, gibt uns die Möglichkeit, etwas Neues über unser Leben und unsere Beziehungen in der globalen Welt zu lernen. Andererseits zeigt sie uns, welche Kraft selbst das kleinste Element der Natur besitzt. Die Welt erscheint so riesig, aber plötzlich stellt sich heraus, dass ein winziger Virus sie in Chaos und Dunkelheit stürzen kann. 

Dies zeigt uns, welche persönliche Verantwortung jeder von uns heutzutage gegenüber der Welt trägt, um in ihr nicht zur Plage zu werden und andere nicht anzustecken. Bedenken Sie nur, welch dramatische Veränderungen ein einfacher Händler eines chinesischen Marktes in der Welt verursacht hat. Das zeigt, welche Macht jeder von uns in der globalen Welt besitzt und welche Verantwortung auf jedem Einzelnen gegenüber allen anderen liegt. 

In der Wissenschaft der Kabbala gibt es ein einfaches Gesetz: Das Ganze und seine Teile sind gleich. Die Gesamtheit ist nur eine Ansammlung einzelner Elemente und deshalb hängt sie von ihnen allen ab. Es ist unmöglich, auch nur das kleinste Element aus dem Ganzen zu entfernen, ohne es zu zerstören. Ohne dieses eine Teilchen wird es fehlerhaft sein, weil ihm dieser Teil fehlt. 

Wir schauen deshalb auf das Coronavirus und verstehen nicht, wie ein so mikroskopisch kleines Teilchen es geschafft hat, so viele Probleme in der Welt zu schaffen? Tatsächlich aber zeigt uns das Virus, welchen Schaden wir im gesamten System auf der biologischen Ebene, der höchsten Ebene der Natur, angerichtet haben. Darüber gibt es nur Gedanken und Absichten von Menschen. 

Wir müssen verstehen, dass alles mit dem Kopf beginnt. Wenn es also einen Zusammenbruch innerhalb des biologischen Systems gibt, dann ist das eine Folge einer Fehlfunktion im System des Denkens und Wollens, die über der biologischen Ebene liegt. Es sollte geklärt werden, welche Art von Problemen es in der Beziehung innerhalb einer Person, mit anderen und mit der Menschheit im Allgemeinen gibt, die solche Verzerrungen wie Viren auf der biologischen Ebene hervorrufen. 

Anscheinend gibt es in unseren Beziehungen ein Problem: Sie sind nicht integral. Wir haben bereits gegen alle Gesetze der integralen Natur verstoßen und verhindern ihre natürliche Existenz. Deshalb ist die Zerstörung, die wir in der Natur erzeugen, in der alles miteinander verbunden und harmonisch sein muss, so gravierend geworden, dass sie jeden in Form eines Virus trifft. 

Die Epidemie betrifft wirklich jeden, weil wir in einer integralen Welt leben. Und deshalb ist es egal, wer wo lebt – jeder hat gelitten, sei es ein chinesischer Bauer, ein Börsenmakler in Hongkong oder ein Amerikaner, weil wir uns in einem gemeinsamen, vernetzten System befinden. 

Früher lebten wir isolierter und hingen nur von unserer lokalen Umgebung ab, weil die Welt nicht global war. Aber die heutige Welt ist so verflochten, dass jedes chinesische Dorf durch ein Netz von Handelsbeziehungen mit der gesamten Menschheit verkettet ist. Wir sind daran gewöhnt, dass das Schicksal der Welt von den Regierungen gesteuert wird, und plötzlich liegen die Zügel in der Hand eines winzigen Virus. 

Wir sind alle Teile eines komplexen Systems namens „Adam“ – Mensch, und wir sind ausnahmslos voneinander abhängig.  Und wenn dieses System unsere Abhängigkeit immer mehr zeigt und uns zwingt, es zu verbessern, dann sollten wir lernen, uns in dieses System einzufügen, sonst wird es schlecht für uns sein. Andernfalls werden jeden Tag neue tödliche Viren auftauchen. 

Das System signalisiert, dass wir dazu verpflichtet sind uns durch positive Verbindungen miteinander zu verbinden. Wir müssen aber herausfinden, was „positiv“ bedeutet, denn unser Egoismus betrachtet nur das, was für ihn vorteilhaft ist, als positiv. 

Um herauszufinden, was wirklich positiv ist, müssen wir das gesamte System untersuchen und dann jeder und jede gemeinsam handeln, um seine Integrität zu erhalten. Abgesehen davon ist nichts erforderlich, nur, dass man sich um andere kümmert, wie um sich selbst. 

Zwischen uns muss es eine globale, gegenseitige Bürgschaft geben, die höher ist als jede Trennung und persönliche Ziele. Gegenseitige Fürsorge, positive Verbindung zwischen uns steht an erster Stelle, und sie muss alle bestehenden individuellen Bindungen zwischen uns bestimmen. Die gegenseitige Bürgschaft ist das höchste Gesetz der Natur, das nur in der Natur existiert. Alle anderen Gesetze und Verhaltensformen leiten sich daraus ab. 

Dank des Coronavirus wird das Gesetz der gegenseitigen Bürgschaft nun weltweit offengelegt. Die Natur hat beschlossen, uns zu zeigen, wer wir sind und wie sehr wir im Gegensatz zu ihr stehen. 

Möglicherweise werden wir während dieser Krise lernen, was getan werden sollte, um ein integraler Bestandteil der Natur zu werden. Wenn wir das Gesetz der gegenseitigen Bürgschaft erfüllt haben, werden wir Menschen die Natur ins Gleichgewicht bringen. Das Erreichen vollständiger Ausgewogenheit und Harmonie der Naturkräfte ist ein wahres Paradies.

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 KabTV  „Neues Leben #121212“ vom 10.03.2020

„Wie man die Angst vor dem Coronavirus überwindet“

Je rücksichtsvoller und verantwortungsbewusster wir für andere werden, desto mehr ähneln wir der Natur.

Wir sollten die Zeit des Coronavirus nutzen, um zu erkennen, wie sie in den Plan der Natur passt – die Menschheit zu einer vollständigen und harmonischen Verbindung zu erheben und auch, wie sie entstanden ist, um uns den Makel unseres eigennützigen Umgangs miteinander zu zeigen. Auf diese Weise können wir darüber nachdenken, wie wir uns besser miteinander verbinden können und dadurch eine solide Grundlage zur Überwindung der Angst während dieser Pandemie haben. 

Um die Angst vor dem Coronavirus zu überwinden, ist es erforderlich, dass wir uns den Befürchtungen stellen, dass 

  • das Virus hier bleibt, 
  • wir lernen sollten, uns vor ihm zu schützen, 
  • die Heilung recht kompliziert zu finden sein wird und 
  • wir durch eine Lösung für die Pandemie vielleicht plötzlich sogar ein neues, gefährlicheres Virus entdecken, das womöglich eine Mutation desselben ist, auf die wir nicht vorbereitet waren.

Wie könnte das Aufzeigen dieser Befürchtungen uns möglicherweise helfen, die mit dem Coronavirus verbundene Angst zu überwinden?

Es sollt kein Problem sein, solche Befürchtungen zu äußern. Anstatt uns jedoch davon abzulenken, sollten wir vor allem das eigentliche Heilmittel betonen, dass, wenn wir diese Zeit nutzen und uns positiv miteinander verbinden, unseren Schwerpunkt vom Eigennutzen hin zum Nutzen für andere verlagern können, wir die positive Kraft der Verbindung, der Liebe und der Selbsthingabe der Natur wecken werden. Und die Kraft der Natur hat die Macht, alles zu „desinfizieren“.

Darüber nachzudenken, wie man anderen helfen kann, ist der Schlüssel zur Überwindung von Ängsten

Überlegen Sie einmal: Wenn Sie damit aufhören würden, sich um sich selbst zu kümmern und sich auf andere konzentrieren würden – wie man ihnen helfen, sie unterstützen und ihre Stimmung heben könnte – dann hätten Sie keinen “ Raum “ in sich selbst, in dem Sie sich ängstlich fühlen könnten. Außerdem wären Sie vor Viren und anderen schädlichen Kräften in der Realität geschützt, da diese alle an der egoistischen Sorge um den Eigennutzen haften.

Wenn wir also rücksichtsvoller und verantwortungsbewusster für andere werden, werden wir der Natur ähnlicher. Die bestmögliche Nutzung unserer Zeit während dieser Pandemie wäre also, unsere Einstellung zueinander zu ändern, unsere inneren Schalter von unserem eigenen Nutzen zum Nutzen für andere umzulegen. Dann wird die positive Verbindung, die wir durch unser Gleichgewicht mit der Natur offenbaren, Harmonie, Glück und Frieden in unserem Leben bewirken.

Unser Hauptproblem ist die Erkenntnis, dass wir keine Kontrolle haben – die Natur dagegen schon

Unser Hauptproblem besteht darin, dass wir nicht erkennen, wie die Natur die Kontrolle hat, dass die Natur ein festgelegter Gedanke und Plan ist, und dass wir Teile sind, die sich gemäß dem Prozess entwickeln, der für uns festgelegt wurde. Im Gegenteil, wir glauben, dass wir diejenigen mit außergewöhnlichem Wissen und Intellekt sind.

Wenn wir im Gegensatz dazu denken würden, dass unsere Wahrnehmung unvollständig, und die Natur vollständig ist – dass die Natur uns geschaffen, entwickelt und erzogen hat – dann hätten wir keine andere Wahl, als die Überlegenheit der Natur anzuerkennen. Wir würden dann bereitwillig das ultimative integrale Gesetz der Natur einhalten – gegenseitige Verbindung, Rücksichtnahme und Verantwortung zwischen all ihren Teilen, ähnlich wie Zellen und Organe in einem Organismus funktionieren.

Wenn wir dieses Gesetz befolgen, dann werden wir eine positive Reaktion der Natur erleben: Gleichgewicht, Harmonie, Frieden, Liebe, Einheit und Glück.

Wenn wir der Integrität der Natur nicht gerecht werden, dann werden wir zunehmend negative Reaktionen im persönlichen, sozialen und ökologischen Bereichen spüren. Angefangen von Viren, Klimawandel und Naturkatastrophen bis hin zu Kriegen, Fremdenfeindlichkeit und Bürgerunruhen, sowie zunehmenden Fällen von Angst, Depressionen, Stress, Drogenmissbrauch, Selbstmorden und vielen anderen negativen Phänomenen.

Ich hoffe daher, dass wir diese Zeit des Coronavirus, in die wir eingetreten sind, weise nutzen und erkennen, dass unsere Weisheit begrenzt ist, dass die Weisheit der Natur unermesslich groß ist, und dass wir vernünftigerweise damit beginnen sollten, unsere Einstellung zu ändern und sie der Natur näher zu bringen.

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Bild von Hans Braxmeier auf Pixabay

„Was wir aus der Coronavirus-Pandemie lernen können“

Wenn wir uns weiterhin negativ zueinander verhalten, werden wir die Voraussetzungen für weitere Viren und Probleme schaffen.

Im Gegensatz zu früheren Pandemien, die Orte und Regionen betrafen, ist die Coronavirus-Pandemie global. Sie betrifft alle Menschen auf der Welt.

Die Menschheit teilt gegenwärtig eine gemeinsame Sorge, da sich das Virus auf der ganzen Welt verbreitet hat, ohne Rücksicht auf von Menschen gemachte nationale Grenzen oder soziale Rangordnungen zu machen. Darüber hinaus sagen Experten voraus, dass die Pandemie mindestens ein Jahr dauern wird, bis wir Mittel zu ihrer Bekämpfung entwickeln.

Die Pandemie hat uns ermahnt, uns mit einigen ernsthaften Fragen zu befassen:

  • Was muss geschehen, damit wir aus der Pandemie herauskommen und zu unserem normalen Leben zurückkehren können?
  • Was wird von uns während dieser Pandemie verlangt, außer dass wir die Richtlinien der Regierung befolgen?
  • Warum tauchen solche übermächtigen und unüberwindbaren Probleme in erster Linie auf?
  • Wie können wir dieses und die vielen anderen Probleme, denen wir in unserem Leben begegnen, lösen?

Einerseits verdeutlicht die Pandemie die Tragweite unserer globalen Verflechtung und gegenseitigen Abhängigkeit. Andererseits sind unsere Verbindungen, wo jeder seinen Eigennutzen mit Nachdruck über den Nutzen von anderen stellt, egoistisch. 

Während wir in gegenseitiger Abhängigkeit leben und jeder an einem einzigen Seil, das uns alle miteinander verbindet, zu sich selbst zieht, geraten wir in solche Situationen, in denen die Verbindungen zwischen uns auseinanderbrechen und wir alle abstürzen. Das ist es, was wir jetzt mit der massenhaften sozialen Distanzierung erleben, die als Teil der Ereigniskette der Pandemie entstanden ist.

Die gegenwärtige Pandemie hat gerade erst begonnen, die Grimmigkeit des wettbewerbsorientierten egoistischen Paradigmas, nach dem wir gelebt haben, zu entlarven. Jetzt, da wir physisch voneinander getrennt sind, wäre es das Sinnvollste, unsere Zeit zu nutzen, um herauszufinden, wie eine optimale Form der menschlichen Verbindung aussehen könnte. 

„Wir werden harmonische und ausgeglichene Verbindungen miteinander erreichen müssen, da dies der einzige Weg ist, Harmonie und Gleichgewicht mit der Natur zu erfahren.“

Wir sollten auch, während wir die perfekten Verbindungen zwischen den Menschen zu uns selbst beschreiben, darüber nachdenken, wie wir positive und ganzheitliche Verbindungen schaffen können, so dass kein Virus mehr den Durchbruch schaffen kann.

Der Coronavirus ist mit anderen Worten die Art und Weise, wie die Natur uns sagt, dass unsere Verbindung zueinander fehlerhaft ist: dass jeder von uns den eigenen Nutzen über den Nutzen für andere stellt.

Wie können wir dann mit der Behebung dieses Fehlers beginnen?

Indem wir anfangen, die Gesetze der Natur zu lernen, darüber, wie die Natur die Eigenschaft der Liebe und des Gebens darstellt, was jeden zur immer mehr einheitlichen Zuständen führt. Darüber, dass all unsere Probleme aus unserem Ungleichgewicht mit der Natur resultieren, wie das Gleichgewicht mit der Natur all unsere Probleme lösen wird, und auch, dass das Gleichgewicht mit der Natur bedeutet, dass wir uns um andere nicht weniger, als um uns selbst kümmern.

Das Coronavirus ist das gemeinsame Problem der Menschheit. Es zeigt uns, dass wir alle Teile eines einzigen, global voneinander abhängigen Systems sind und uns daher der Notwendigkeit gegenseitiger Rücksichtnahme und Verantwortung bewusst werden müssen.

Um mehr Nähe und Gleichgewicht mit der Natur zu erreichen, täte die Menschheit daher gut daran, im Verlauf dieser Pandemie zumindest die beiden folgenden Dinge zu verstehen:

  1. Die Coronavirus-Pandemie ist kein Zufall. Sie ist Teil eines Prozesses, durch den die Natur die Menschheit lenkt, und daher danach strebt, uns alle positiv in einem einzigen System zu verbinden. 
  2. In diesem System gibt es Gesetze, zu deren Annahme die Natur uns zwingen wird, entweder freiwillig – durch unsere eigene Initiative, um uns über unsere egoistischen Triebe hinaus positiv zu verbinden – oder unfreiwillig – durch Probleme und Krisen. Wie das Coronavirus, das an die Oberfläche kommt, um an unseren auf dem Ego basierenden Infrastrukturen zu rütteln, damit wir anfangen, unsere Lebensweise zu überdenken und zu revidieren. So lange, bis wir eine andere Richtung suchen, den Schwerpunkt darauflegen, anderen mehr zu nützen als uns selbst.

Die Natur führt uns zu einer positiven und vollständigen Form der Verbindung. Auf die eine oder andere Weise. Entweder mit unserem Einverständnis, uns positiv zu verbinden wodurch wir diesen Prozess als angenehm empfinden, oder mit unserem Missfallen zur positiven Verbindung, wodurch wir ihre Schläge ertragen müssen. Aus diesem Zustand gibt es kein Entkommen.

Deshalb hoffe ich, dass wir diese Phase der sozialen Distanzierung, in die wir versetzt wurden, zur Selbstbeobachtung nutzen und lernen, wie wir letztendlich mehr verbunden und der perfekt verbundenen Form der Natur ähnlich werden können.

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Bild von zhugher auf Pixabay

Die Geburt einer neuen Welt

Die Geburt einer neuen Welt

Die neue positive Realität, die wir nach der Coronavirus-Krise erwarten können

Unsicherheit, Angst und Schrecken sind die Verursacher für eine massive Ansteckung, wenn die Menschen mit einer plötzlichen und drastischen Veränderung, wie wir sie jetzt bei der Coronavirus-Pandemie erleben, konfrontiert werden, aber der Ausbruch ist eigentlich der Auftakt zu einer tiefgreifenden positiven Veränderung. Das Wort „mashber“ (Krise) bedeutet im Hebräischen „der Geburtsort“. Dieser aktuelle Zusammenbruch signalisiert tatsächlich den Beginn von etwas Neuem.

In ähnlicher Weise war in den Werken von Hippokrates der Begriff „Krise“ auf das Ende einer Krankheit bezogen. Um einen Neuanfang erreichen zu können, müssen wir allerdings eine Zeit des Umbruchs überwinden, die schmerzhaft und dramatisch sein kann, wie bei den Wehen. Die Welt ist mit der Bewältigung starker Kontraktionen konfrontiert, die durch COVID-19 in allen möglichen Bereichen der menschlichen Gesellschaft ausgelöst werden, weil der Planet die Einstellung des Menschen zur Natur nicht mehr ertragen kann.

„Die Krise hilft uns, jene Stufe des Bewusstseins zu erreichen, in der wir damit beginnen, uns als Teile eines einzigen Systems, eines Mechanismus zu fühlen. Nur gemeinsam können wir in der kreisförmigen Struktur, in der wir existieren, eine neue Realität, einen höheren, positiven Grad an Menschlichkeit hervorbringen.“

Der Zweck der Schöpfung

Der Schöpfungsplan liegt in der Erhebung der Menschheit auf eine neue Stufe der Existenz. Deshalb sind die Schläge, welche die Menschheit zurzeit treffen, in der Tat gewaltige Kräfte der Natur, die sich selbst schützen und heilen und uns zeigen will, was wir falsch machen: Wir kümmern uns auf Kosten anderer nur um uns selbst – ein fehlgeleitetes menschliches Ego. Diese Botschaft werden wir aber erst dann verstehen, wenn wir versuchen, ein integraler Teil des Natur Systems – zu dem wir alle gehören –  zu sein, anstatt es zu missbrauchen und zu sabotieren.

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Quarantäne – Der erste Schritt auf dem Weg zur Überwindung der Krise

Die globale gegenseitige Verantwortung ist das Gesetz für alle miteinander verbundenen Teile eines Systems. Dieses Gesetz verpflichtet jeden zu wissen, wie man sich dem System gegenüber verhalten soll, um es in ein Gleichgewicht zu bringen und die gegenseitigen Beziehungen zwischen allen Teilen zu vervollkommnen.

Natürlich ist keiner fähig dieses Gesetz zu begreifen, geschweige denn es zu erfüllen. Diese Verantwortung bin ich einfach nicht bereit zu tragen. Wenn ich es nämlich nicht schaffe, meine Funktion im integralen System zu erfüllen, dann gerät alles aus dem Gleichgewicht und ich werde der Schuldige sein.

Jeder wird dann spüren, dass ich die Perfektion des Systems verletzt habe. Es stellt sich heraus, dass jedes einzelne Teil dem gesamten System gleicht und das ist eine enorme Verantwortung. Jeder ist für die ganze Welt verantwortlich. Deshalb sagt man: „Es ist besser, zu sitzen und nichts zu tun.“

Also wurden jetzt die Menschen dazu aufgefordert sich selbst unter Quarantäne zu stellen, das Haus hüten, nicht zu fliegen und mit niemanden Kontakt zu haben. Was können wir hier tun?

Wir müssen lernen, dass wir uns in einem integralen und globalen System befinden. In diesem System herrscht das Gesetz der gegenseitigen Verantwortung, d.h. der gegenseitigen Abhängigkeit und wie wir diese Abhängigkeit von einer verpflichtenden in eine wünschenswerte verwandeln können. Wir wollen verbunden sein, nicht weil die Natur uns verpflichtet, sondern weil wir selbst beginnen zu enthüllen, wie gut es ist, verbunden zu sein.

Es ist einfach himmlisch, sich zu einer vollständigen Einheit zu verbinden und die Vollkommenheit der Natur zu spüren. Auf diese Weise werden wir alle Teile der Natur fühlen, von den entferntesten Sternen bis hin zu solchen Lebensformen, die wir heute noch nicht kennen. Ein Mensch kann ein erhabener Schöpfer der Vollkommenheit werden.

Und der erste Schritt zur Überwindung der Krise ist die Quarantäne, d.h. „sitzen und nichts tun“, einfach lernen. Das Problem der Menschheit ist, dass sie beginnt zu handeln, noch bevor sie versteht, was sie tut. Während der Quarantäne haben wir Zeit zum Nachdenken. In welcher Welt existieren wir? Wer sind wir? In welchem Natursystem leben wir? Wie hängen wir vom Natursystem ab und sie von uns?

Wie beeinflussen wir durch unsere Beziehungen zueinander dieses globale System der Natur, welches aus Unbelebten, Pflanzlichen, Tierischen und Sprechenden besteht? Und wie reagiert die Natur auf unsere Handlungen? Wir werden lernen, wie wir ein schönes Zuhause für alle bauen können über diesem materiellen Leben und Tod, auf einer höheren Ebene, ein Zuhause, das nicht nur bequem, sondern auch ewig und perfekt ist. [Rest des Beitrags lesen →]

Wie antwortet man in der Coronavirus Ära auf Fragen zum Tod

Während das Coronavirus seine Weltreise fortsetzt und sich Panik in der Bevölkerung breit macht, stellen sich manche die ultimative Frage nach dem Tod.

Wie sollten wir uns zum Thema Tod beziehen? Was bedeutet Tod? Was passiert, nachdem wir gestorben sind?

Die Natur, die uns umgibt, ist weise und großartig. Wir werden in ihr geboren und entwickeln uns in ihr. Unzählige Mechanismen funktionieren auf einer Moment-für-Moment Basis, um unsere Körper für 70, 80 und sogar 100 Jahre und mehr zu erhalten.

“Und Hand in Hand mit unseren Problemen von globaler Tragweite geht auch ein umfassendes Bewusstwerden der tiefgründigen Fragen des Lebens.”

Aber warum? Sind wir nur dazu bestimmt, geboren zu werden, zu leben und dann zu sterben?

Zwischen unserer Geburt und unserem Tod ertragen wir schwierige und schmerzhafte Jahre. Wie viel Genuss quetschen wir dabei eigentlich aus ihnen heraus? Wir hegen und pflegen unsere Körper mit viel Sisyphusarbeit und spüren doch immer weniger Energie, um weiterzumachen.

Es ist, als ob wir uns von lebenden und atmenden Organismen zu einem biologisch abbaubaren Zustand hin bewegen, nach welchem wir uns vollständig auflösen.

Gibt es irgendeinen Nutzen aus einer solchen Existenz? Oder sollen wir uns nur jahrelang abmühen um unseren Weg im Leben so gut wie möglich zu bestreiten, bis wir irgendwann umkommen?

Den Zweck des Lebens durch vier Stufen der Natur bewerten

Jedes noch so feine Detail der Natur birgt Nutzen und Kontinuität.

In der Natur gibt es drei unterschiedliche Stufen: unbelebt, pflanzlich und belebt. Der Mensch, in seiner gegenwärtigen Entwicklungsphase, gehört zur belebten Natur. Die Menschheit hingegen definiert sich selbst als die „sprechende“ Stufe, die höher als die belebte ist.

Was unterscheidet dann also den Menschen vom Tier?

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Coronavirus: eine Botschaft der Natur

Was ist das Coronavirus? 

Das Coronavirus ist eine Botschaft der Natur an uns. Sie zeigt uns, wie wir voneinander abhängige globale Systeme sind und wie sehr wir uns dessen nicht bewusst sind. 

Die Natur ist ein integrales System. Das Hauptgesetz dieses Systems ist das Gesetz der gegenseitigen Fürsorge aller seiner Teile. Wenn wir dieses Gesetz nicht einhalten, reagiert das System mit Schlägen wie in dem Fall der Coronavirus. 

Unbelebte, pflanzliche und tierische Ebenen der Natur beachten instinktiv das Gesetz der gegenseitigen Fürsorge. Wir Menschen müssen es bewusst erreichen. 

Irgendwann sollten wir verstehen, wie korrupt unsere gegenwärtigen Beziehungen im Vergleich zur integralen Struktur der Natur sind, und anfangen zu denken und zu handeln, um sie zu reparieren. 

Das Coronavirus hilft uns zu verstehen, wie korrupt unsere aktuellen Verbindungen sind, und sobald wir die Notwendigkeit erreichen, sie in eine positive und liebevolle Richtung zu ändern, werden die Viren verschwinden.

Die Coronavirus-Epidemie: Gibt es eine Lösung?

Die Coronavirus-Epidemie: Gibt es eine Lösung?

Das Coronavirus verbreitet sich auf der ganzen Welt. Über 70 betroffene Länder, mehr als 3.000 Tote und der größte Teil der Welt spürt die Auswirkungen des Ausbruchs auf die eine oder andere Weise.

Verschiedene Kreise suchen nach einer Lösung, aber die Prognosen, wann ein Gegenmittel gefunden wird, sind nicht sehr erfreulich.

Gibt es wirklich ein Heilmittel?

So seltsam es klingen mag, es ist nicht das, was die Menschen als Antwort erwarten, denn die Behandlung des Coronavirus (und auch aller Probleme, die wir auf persönlicher, sozialer, globaler und ökologischer Ebene erleben) in der positiven Einstellung der Menschen zueinander liegt.

Viren kommen durch unsere Gedanken. Wenn eine Person auf eine bestimmte Weise mit einer anderen Person in Beziehung steht, weckt sie in ihr verschiedene Phänomene. Leider sind unsere Gedanken heute destruktiv. 

Was können wir tun, um das zu ändern?

Wir müssen verstehen, wie wir die Richtung unserer Gedanken und Einstellungen zueinander ändern und lernen, wie wir uns integrieren können, anstatt uns zu trennen. 

Nach der Weisheit der Kabbala gibt es nichts Mächtigeres als positive menschliche Verbindungen. Heute zeigt uns das Coronavirus, dass wir angesichts der Gefahr alle gleich sind und dass es kein Entrinnen gibt. Daher sollte die Lösung für das Coronavirus von uns allen kommen.

Das Prinzip ist sehr einfach: Wir haben nichts zu befürchten, wenn wir auf Einheit abzielen. Unsere positive Verbindung ist das „Desinfektionsmittel“ und die einzige wahre Behandlung für jede Krankheit, denn durch die Verbindung kommen wir der verbundenen Form der Natur näher und erfahren mit ihr ein gewisses Maß an Gleichgewicht und Harmonie.

Wenn unsere Gedanken und Einstellungen zueinander positiv sind, gegenseitig rücksichtsvoll und fürsorglich, dann werden wir immun gegen schädliche Kräfte. Wenn wir uns in einem einzigen Gedanken und Ziel verbinden, „wie ein Mann mit einem Herzen“, bauen wir ein Feld der Liebe auf und gewinnen die Kraft, mit jeder Krankheit umzugehen.

Das beste Heilmittel für das Coronavirus


Das Coronavirus ist zu einem globalen Problem für die ganze Menschheit geworden. Es stammt aus China und breitet sich weltweit aus. Mittlerweile sind bereits über 3.000 Todesopfer zu zählen. Doch wie können wir jetzt mit diesem Problem umgehen?

Auf dem Weg ihrer Entwicklung steht die Menschheit immer wieder vor Herausforderungen wie dieser. Aufgrund der globalen Erwärmung verdunstet die Erde und wir entdecken jeden Tag etwas Neues. Es erscheinen neue Viren und Krankheiten und vielleicht werden wir gerade Zeugen eines Wiederauftretens von Krankheiten, die vor 50.000 oder sogar vor 100.000 Jahren existierten.

Da die Menschheit selbst erst seit ein paar tausend Jahren auf diesem Planeten existiert, wissen wir einfach nicht woher sie kommen. Und wir können zunehmend mit neuen Erscheinungen rechnen.

Die Weisheit der Kabbala bietet ein einfaches Mittel zu unserem Schutz: Wir haben nichts zu befürchten, wenn wir uns miteinander verbinden. Durch wahre Verbindung entsteht ein Ort und die Kraft, die alle Viren vernichtet. Probieren Sie es aus und Sie werden erkennen, dass es funktioniert.

Vor kurzem fand 3 Tage lang unser Welt Kabbala Kongress im Herzen von Tel Aviv statt. Mehr als 5.000 Menschen aus 78 Ländern nahmen daran teil. Ganze 10 Tage lang waren wir zusammen und es wurde weder jemand krank, noch bekam jemand auch nur eine Erkältung.

Die Tatsache ist, dass wir einen Impfstoff haben, ein spezielles Desinfektionsmittel welches alle Mikroorganismen abtötet. Dieses Mittel ist unsere Verbindung. Es ist die Kraft der Natur, die gegen alle negativen Mächte wirkt. Wenn Menschen sich verbinden wollen, fürchten sie kein Virus. Sie erhalten diesen Impfstoff, der alle Viren beseitigt, sowohl die spirituellen als auch die materiellen.

Das ist auch der Grund warum ich keine Zweifel hegte diesen Kongress abzuhalten. Einige besorgte schlugen zwar vor ihn abzusagen oder zumindest den Zugang für Menschen, mit erhöhtem Ansteckungsrisiko, einzuschränken.

Ich bin jedoch überzeugt, dass so ein Kongress kein Gesundheitsrisiko darstellt. Wir haben das Heilmittel für alle Viren, wir müssen nur lernen es richtig anzuwenden, und das ist nicht einfach.

Vielleicht scheint es etwas mystisch oder unrealistisch zu sein, doch gerade diese Verbindung zwischen den Menschen wird uns vor allen Problemen schützen und die Krankheiten der ganzen Welt heilen. Das liegt daran, dass sich unsere Einheit auf der höchstmöglichen Ebene in dieser Welt abspielt.

Es gibt vier Ebenen der Natur: still, vegetativ, belebt und menschlich. Auf der stillen, vegetativen und belebten Ebene existiert die Natur so, wie sie geschaffen wurde, ohne Veränderungen. Aber auf der menschlichen Ebene können wir das Geschehen beeinflussen. Wenn wir gute Beziehungen zwischen uns aufbauen, geben wir Energie und Kraft einander weiter, so dass sie wie ein Impfstoff gegen böse Gedanken, Probleme und schlechte Beziehungen wirkt.

Aber wenn wir unsere Beziehungen nicht korrigieren, fördern wir ihr Erscheinen und die Verbreitung. Es werden neue Viren und biologische Katastrophen auftreten, Großbrände oder andere Naturphänomene wie Vulkanausbrüche, Tsunamis und Taifune werden den Globus heimsuchen. Alles hängt von den Beziehungen zwischen den Menschen ab, denn wir existieren auf der höchsten Ebene der Natur. Wir können mit unserer Einstellung beeinflussen ob die Natur sich beruhigen oder ob sie weiterhin verrückt spielen wird.

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Aus der Sendung „Die Welt“ von KabTV: Die Coronavirus-Epidemie“, 3/3/20