Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Verbessere Deine Lebensqualität


Eine Frage, die ich erhielt: Die zentrale, praktische Frage im Leben, die jeden Menschen auf der Welt interessiert, ist: Wie kann ich meine momentane Lebensqualität und die Ergebnisse dessen, was ich gerade tue, verbessern?
Aber die Weisen der Welt geben dazu keine komplexe, effektive und praktische Antwort. Stattdessen haben sie alle die mehr oder weniger gleiche, einfache und indirekte Antwort parat: Das reale Leben ist trivial im Gegensatz zum endlosen Studium irgendeiner theoretischen Weisheit. Das bringt uns zweifellos nichts Gutes in dieser Welt, noch verbessert es tatsächlich unsere Lebensqualität auf Dauer. Zudem bringt es die Menschen gegeneinander auf, macht einige Menschen auf Kosten anderer reicher, usw.

Dadurch werden die Menschen von jeglicher Art Weisheit abgeschreckt. Heutzutage gibt es keine wirklichen Weisen mehr, sondern nur noch viele „Anti-Weise“. Warum bringt der Überfluss an „Weisheitsbüchern“ keinen praktischen Fortschritt und eine Verbesserung der Lebensqualität und der Produktivität? Warum gehen gute Worte nicht Hand in Hand mit guten Handlungen?

Meine Antwort: Der Grund dafür ist, dass wir alle nicht in der Lage sind, zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden. Darum arbeiten die Lügner um uns herum auf eine unbewusste Art und Weise „für uns“, damit wir schlauer werden und sie entlarven. Wir finden dadurch den wahren Zweck unserer Existenz und die einzige Methode, die uns dahin führen kann. Kabbala ist keine Theorie. Schau Sie sich an, wie man sie erlangt (in „Einführung zum Talmud Esser HaSefirot“, Punkt 155): „Dementsprechend können wir uns fragen: Warum haben die Kabbalisten jeden Menschen verpflichtet, die Wissenschaft der Kabbala zu studieren? Tatsächlich verbirgt sich darin eine große Sache, die es wert ist, veröffentlicht zu werden, denn für diejenigen, die sich mit der Wissenschaft der Kabbala beschäftigen, existiert darin eine unschätzbar wunderbare Kostbarkeit. Obwohl sie noch nicht verstehen, was sie lernen, erwecken sie – dank einem starken Willen und dem Streben, das studierte Material zu verstehen – auf sich Lichter, die ihre Seelen umgeben.“ Und in dem Maße, wie eine Person vom Höheren Licht beeinflusst wird, beginnt sie die Höhere Welt zu fühlen – hier und jetzt.

Mit anderen Worten heißt das, dass Ihnen hier ein praktisches Hilfsmittel zur Entdeckung der Höheren Welt dargeboten wird anstelle von etwas Abstraktem. Zusätzlich zu Ihren fünf Sinnen entwickeln Sie einen Sinn, der „Seele“ genannt wird, mit dem Sie die höhere Welt wahrnehmen. Dort nehmen Sie den Teil von sich wahr, der im Gegensatz zu Ihrem vergänglichen Körper ewig ist. Darin unterscheidet sich die Kabbala (gemeint ist die authentische Kabbala, nicht die kommerzielle) von allen anderen Methoden, Theorien und Philosophien. Diese Weisheit ist absolut praktisch – genau wie ihr Zweck: „Enthülle deine Welt in diesem Leben!“ (Olamcha Tire Be Chayecha).

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Fragen über den Pharao – unseren Egoismus (fortgeschritten)


Fragen, die ich zu Gefühlen wie Schwäche, Zweifelhaftigkeit und Unsicherheit auf dem spirituellen Weg erhielt.

Frage: Ich verstehe das einfach nicht: Warum muss ein Mensch sich selbst bekämpfen, um diesen fiktionalen „anderen“ Zustand zu erreichen? Und warum braucht er dies überhaupt?

Meine Antwort: Sie haben Recht: Wenn Sie keinen Punkt im Herzen haben, dann leben Sie ohne Sorgen weiter. Schließlich realisiert ein Mensch nur die Verlangen, die in ihm erwachen. Wenn der Punkt im Herzen eines Menschen erwacht ist, dann wird er von Verlangen angetrieben, den Schöpfer zu enthüllen, zu verstehen und zu fühlen und er muss dies erreichen.

Frage: Ich habe versucht zu verstehen, wie es überhaupt möglich ist, seine eigene Natur zu verändern, da ich immer mehr entdecke, wie egoistisch all meine Gedanken und Verlangen sind und nur noch egoistischer werden. Warum sollte ich also mich selbst mit dieser unnützen Arbeit zerstören, anstatt ein normales Leben zu führen?

Meine Antwort: Sie haben absolut Recht: Ein Mensch kann seine eigene Natur nicht verändern! Wenn er aber nichtsdestotrotz beharrlich zum Ziel strebt, dann wird diese Ausdauer ihm helfen und der Schöpfer wird ihm die Stärke, Ihn zu enthüllen geben (siehe „Einführung zu Talmut Esser HaSefirot“, Punkt 133, wo von Menschen die Rede ist, die den Berg empor steigen). Nur die Kraft der Enthüllung des Schöpfers kann einen Menschen aus dieser Welt herausziehen – heraus aus der Wahrnehmung „innerhalb des Menschen“. Und dann enthüllt ein Mensch eine ewige und perfekte Welt. Doch nochmals, nur das Licht, welches die Schöpfung erschuf, ist fähig dazu, dies zu verändern und zu Seiner Stufe zu erhöhen.

Frage: Wenn ein Mensch älter wird, wird er schwächer und braucht mehr Stärke. Doch woher wird er diese bekommen, wenn er nie eine Antwort vom Schöpfer bekommt?

Meine Antwort: Der gesamte Weg bis hinauf zur Enthüllung des Schöpfers, dem Machsom, besteht aus ständig anwachsenden Enttäuschungen. Es steht geschrieben, dass der Auszug aus Ägypten geschieht, indem dem Pharao (unserem Egoismus) Plagen geschickt werden. Diese Plagen werden immer schmerzlicher und führen dazu, dass wir uns immer desillusionierter hinsichtlich unserer Fähigkeit fühlen, das Ziel zu erreichen, aus dem Egoismus heraus zu kommen und die Wahrnehmung der Höheren Kraft, des Schöpfers, zu erreichen. Diese Plagen enthüllen unsere egoistische Natur (den Pharao) und wie sehr er uns innerlich beherrscht. Lesen Sie den Abschnitt in der Tora, wo der Schöpfer dem Menschen (Moses) ständig wiederholt: „Gehe zum Pharao, denn ich habe seine Herz verstockt.“ Dies bedeutet, dass der Schöpfer unseren Egoismus ständig zu dem Zwecke erhöht, dass wir enthüllen können, wie absolut böse dieser für uns ist und uns wünschen werden, davor wegzulaufen!

Frage: Manchmal scheint es, als hätte ich nicht genügend Zeit in diesem Leben übrig, das Ziel, die Enthüllung des Schöpfers, zu erreichen.

Meine Antwort: In diesem Falle gibt es, wie auf dem gesamten Weg, nur ein „kabbalistisches Prinzip“ zur Anwendung: „Schlage dem Versucher die Zähne aus“ (der Versucher, der dich ständig vom Weg abbringt) und bleibe unbeugsam im Fortschritt mit dem „Glauben über dem Verstand“, an Stelle des allgemeinen (regulären, tierischen) Menschenverstandes. Und suche in all diesem nach der Hilfe des Schöpfers, um dazu fähig zu sein, diesen beiden Prinzipien zu folgen.

Frage: Vielleicht ist es besser, eine „angenehme Lüge“ zu leben, wie die Leute, die das kaufen, was Berg verkauft – psychologische Unterstützung und eingebildetes, jedoch süßes Vertrauen darauf, dass morgen alles in Ordnung sein wird, dass alles gut sein wird und dass alles zum Besseren hin verändert werden kann. Dies hat einen psychologischen Affekt auf den Menschen, gibt ihm Stärke und hilft ihm zu überleben. Und man bekommt die positiven Resultate im Voraus!

Meine Antwort: Wer könnte diesen über Jahrhunderte bewährten Methoden widersprechen? Wenn ich könnte, würde ich rote Bändchen und heiliges Wasser selbst kaufen. Aber niemand lädt diese Menschen überhaupt zur Kabbala ein, die sich selbst mit diesen Methoden trösten können und die sich selbst davon überzeugen können, dass sie helfen. Doch während sie ihre Augen vor der Krankheit verschließen und Schmerzmittel nehmen, breitet sich die Krankheit immer weiter aus.

Und es gibt andere, denen diese Schmerzmittel nicht mehr helfen. Sie verstehen, dass dies eine Lüge ist. Diese Menschen suchen weiter, da ein Mensch nicht unerfüllt bleiben kann und dieser Zustand von Vergeblichkeit und Leere ist schlimmer als der Tod, da ihr spirituelles Verlangen bereits nach einer Erfüllung strebt. Und so suchen sie weiter. Und den Menschen, die in dieser Welt nichts mehr finden können, was sie erfüllen könnte, bietet die Kabbala die Antwort: Erfüllung kommt in dem Maße vom Höheren Licht, wie ein Mensch diesem ähnlich ist!

Frage: Es scheint immer noch unmöglich und unausführbar, dass jeder Mensch und alle Menschen zusammen fähig sein werden, danach zu verlangen, aus dem Egoismus freiwillig herauszukommen, anstelle von Plagen angetrieben zu werden, die schlimmer als der Tod selbst sind, wenn sogar der Tod wie die Erlösung vom Leid aussieht.

Meine Antwort: Der Schöpfer sagt, dass es einfach ist, aus der körperlichen Natur auszutreten und die Höhere Natur zu betreten, gesetzt den Fall, dass ein Mensch unablässig die Bedingungen des Schöpfers oder die präzisen und strikten Gesetze der Natur ausführt. Niemand hat die Stärke und das Verlangen, über diese Welt – über die eigene Natur – aufzusteigen. Diese Verlangen kann ein Mensch jedoch von der richtigen Umgebung (der weltweiten Bnei Baruch Gruppe) bekommen, indem er Kabbala gemäß den authentischen Quellen (den Büchern von Baal HaSulam) studiert. Und dann wird das Licht ihn erheben und es gibt tausende von Beispielen, um dies zu belegen. Es ist Ihre Wahl!

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Glaube über dem Verstand wird nach dem Machsom erlangt (fortgeschritten)


Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe, dass die Zeit der Korrektur beginnt, nachdem wir den Machsom überschritten haben, aber es gibt etwas, das mich beunruhigt und das ich nicht gut verstehe: Sobald der Machsom überschritten ist, geschehen die Dinge, die uns in dieser Welt passieren, weiterhin. Jedoch sind wir dann in der Lage, sie zu verstehen. Wir verstehen was uns geschieht und können dies dazu verwenden, das Gefäß zu vergrößern und es zu füllen. Meine Frage ist nun, aufgrund des oben Erwähnten: Ist Glaube über dem Verstand nötig, um den Machsom zu überschreiten oder wird einem das gegeben, wenn man den vollständigen Masach hat? Und kann ein Mensch erkennen, ob er die Neshama hat?

Meine Antwort: Glauben über dem Verstand ist das, was wir nach dem Machsom erlangen. Vorher versuchen wir nur zu verstehen, was Glaube ist und versuchen, ihn zu erlangen. Vor dem Machsom versuchen wir, Glaube über dem Verstand zu erlangen (die Enthüllung des Schöpfers, eine Wahrnehmung von Ihm, von der Eigenschaft des Gebens und der Liebe in uns – über unserem gesamten Egoismus). Wir streben danach, uns über alle Hindernisse hinweg zur Einheit des Schöpfers und Seiner Lenkung zu erheben!

Aber die Erfüllung dieses Verlangens findet nach dem Machsom statt, wenn es mit dem Licht des Schenkens der Stufe Nefesh, dann Ruach usw., gefüllt ist, bis wir vollständig die Eigenschaft des Glaubens über den Verstand erlangen – die Eigenschaft von Bina.

Und danach gibt es ein anderes Maß – nicht das Erheben über den Egoismus, sondern den Gebrauch des Egoismus oder die Korrektur des Egoismus zum Schenken – wenn wir in unser Verlangen hinein um des Schenkens willen empfangen.

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Korrektur liegt in der Einheit


Eine Frage, die ich erhielt: Es ist eine bekannte Tatsache, dass Rabash niemals über Vereinigung und Einheit gesprochen hat, sondern nur Begriffe wie „über dem Verstand“, „Schöpfer“ usw. gebrauchte. Wie haben Sie demnach die Bedeutung hinter seinen Worten erfasst? Hat er Ihnen das in privaten Gesprächen zu verstehen gegeben? Wenn ja, was haben dann die anderen Studenten dort gemacht? Warum mussten Leute Jahre mit dem Studium einer Terminologie verbringen, die in ihrem Leben nicht in Erscheinung tritt?

Meine Antwort: Beginnend mit der Enthüllung der Kabbala vor 5768 Jahren, ist die einzige Richtlinie die Vereinigung aller unserer zerbrochenen, getrennten Seelen (Teile einer einzigen Seele) in eine Seele (die einzige Schöpfung, die erschaffen wurde), genau so wie sie vor dem Zerbruch vereint waren. Korrektur liegt in der Einheit.

Die gleiche Bedingung der „Bürgschaft“ (Arvut) wurde dem Volk zur Zeit des Empfangens der Tora (Die Methode der Vereinigung) gegeben, der Zeit der Enthüllung des Schöpfers. Er wurde innerhalb dieser Vereinigung enthüllt- – entsprechend ihres Ausmaßes.

Saßen Sie mit Rabash zusammen oder wir? Haben Sie Baal HaSulams Artikel „Die Enthüllung der Göttlichkeit“, „Die Bürgschaft“, „Der Frieden“, seine Briefe an seine Schüler über die Notwendigkeit sich zu vereinen und Rabashs Artikel über die Gruppe gelesen? Ich empfehle Ihnen ,sie zu lesen! Weil Vereinigung die einzige Handlung ist, die von uns verlangt wird. Ich weiß nicht, was Sie von anderen gehört haben, aber ich weiß, was geschrieben steht!

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Blog-post:Auszüge aus Rabashs Artikel über die Gesellschaft
Blog-post: Richtlinien zum Erreichen der Einheit – Ausgewählte Zitate von Baal HaSulam
Kabbala Akademie
 

Trink deinen Milchshake und studiere Kabbala


Frage: Ich verstehe, dass körperliche Handlungen nichts mit Spiritualität zu tun haben, aber bevor ein Schirm erworben wird, sind unsere Taten vom Ego bestimmt und finden in der körperlichen Welt statt. Wenn ich einen Milchshake wünsche, obwohl ich gerade aß und kein Ernährungsbedürfnis nach einem haben, widerstehe ich diesem Wunsch dann und lasse mich dieses Vergnügen verleugnen? Nehme ich den Milchshake, weil das nur eine körperliche Handlung und irgendwie nicht von Bedeutung ist? Oder trinke ich den Milchshake und täusche vor, dass ich ihn um des Schöpfers willen empfange? Ich suche eine Anleitung, wie man sich mit den Wünschen des Egos befasst, die in der körperlichen Welt heraufkommen. Sollen wir uns verleugnen, so tun als ob, bis wir es richtig können?

Antwort: Religion und Erziehung lehren uns, uns zu verleugnen, aber die Kabbala sagt, dass nur eine Sache zu tun ist: Ziehen Sie das Höhere Licht an, indem Sie authentische kabbalistische Quellen studieren. Immerhin schuf das Licht Sie, zusammen mit Ihren Verlangen und Gedanken (Ihrer Meinung und Ihrem Herzen), folglich kann nur Es Sie korrigieren. Um in Ihrem Leben Erfolg zu haben, ist das wichtigste Ding, ständig mit ein und der selben Sache beschäftigt zu sein – der Wichtigkeit des Ziels – und halten Sie sich nicht damit auf, herausbekommen zu wollen, wie man Gedanken behandelt, die vom Ziel entfernen. Dann wird sich alles andere in zeitweilige Bedeutungen verwandeln, die Ihnen helfen. So trinken Sie Ihren Milkshake und studieren Sie Kabbala!

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Blog-post: Strebe Deinem Ziel entgegen und überlasse dem Schöpfer den Rest
Blog-post: Das Körperliche hat keine Auswirkungen auf das Spirituelle
Blog-post: Spiritualität liegt über unserer Welt (fortgeschritten)
Blog-post: So bin ich eben!
Blog-post:Vermischen Sie die zwei Welten nicht!

Hast du Zweifel, verbreite!


Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man auf dem spirituellen Weg Erfolg hat

Frage: Ich habe ein Problem – Ich bin nicht sozial. Wann immer ich in einer Gruppe war, habe ich dominiert, so war ich nicht wirklich ein Teil davon. Können Sie mir einen Rat geben, was da zu tun ist, wenn es überhaupt etwas gibt, das man tun kann?

Meine Antwort: Verbreite mehr und zwinge Dich nicht. Deine Sorge für die Verbreitung wird in Dir Fürsorge für andere hervorrufen und Du wirst unweigerlich sozial werden, wie ein Vater seinen Kindern gegenüber. Der Einfluss des Umgebenden Lichtes (Or Makif) wird dies bewirken und lässt Dich Deine Freunde als gleichwertig betrachten.

Frage: Ich habe schon zwei Jahre lang studiert und arbeite sogar in der Verbreitung. Während dieser ganzen Zeit gab es Tage, in denen ich in einem Abstieg war, doch ebenso Tage, in denen ich so viel Genuss von diesem Vorgang bekam, dass ich mich „betrunken“ fühlte. Ich habe Angst, einen Fehler auf dem Weg zu machen und deshalb ist meine Frage: Füttere ich lediglich mein Ego?

Meine Antwort: Hab keine Angst, Dein Ego zu füttern; dies ist notwendig, denn andernfalls hättest Du keine Motivation (Homer Delek). Nur systematisches Studium und Verbreitung wird das Umgebende Licht (Or Makif) anziehen und sein Einfluss wird Dir Erfolg bescheren. Du solltest der Wahrnehmung von Aufstiegen und Abstiegen weniger Beachtung schenken. Alles wird vorübergehen und mit der echten Wahrnehmung des Schöpfers ersetzt werden. Das Allerwichtigste ist, die Ergebnisse vom Einfluss des Umgebenden Lichtes (Or Makif) zu erwarten. Viel Glück!

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Blog-post: Der Rat für Einsteiger – Verbreite!
Blog-post: Kabbala für alle!

Nur der Einfluss des Höheren Lichtes kann dir die Wichtigkeit der Gruppe geben

Zwei Fragen, die ich über virtuelle Gruppen erhielt

Frage: Ich beginne, eine Art Ziehen in Richtung „Gruppen“ zu fühlen, doch ich weiß nicht, welche Gruppen oder warum. Ich war immer ein Außenseiter und „unabhängiger“ Einzelgänger. Ich möchte nur Information über virtuelle Gruppen: Was machen sie? Und wie kann ich mich einer anschließen?

Meine Antwort: Sie können mehr herausfinden, wenn Sie an diese Adresse schreiben.

Das Verständnis für die Wichtigkeit der Gruppe kommt vom Einfluss des Höheren Lichtes (Or Makif) auf Sie. Am Anfang versteht ein Mensch nicht, dass der einzige Weg, in die allgemeine Seele einzutreten, der ist, sich mit anderen zu verbinden. Er versteht nicht, dass es keinen anderen Weg in die spirituelle Welt, zu seiner Seele, gibt. Somit hätten Sie ohne den Einfluss des Höheren Lichtes nicht angefangen, das Verlangen nach der Gruppe zu empfinden. Und die Tatsache, dass Sie es empfinden, ist ein riesiger Erfolg! Jedoch stammt das größtenteils nicht von Ihnen, sondern von Oben. Wie Baal HaSulam schreibt, der Schöpfer bringt einen Menschen zur Gruppe und daher trifft Er die Wahl für ihn und die Wahl des Menschen liegt darin, sich selbst in der Gruppe zu festigen – in dem, worauf der Schöpfer Seine Hand legt. Und jetzt müssen sie es gebrauchen und entwickeln – es wird nicht von selbst geschehen.

Später wird der Schöpfer Sie von der Gruppe wegstoßen und Sie werden plötzlich beginnen, sie zu verachten, jedoch werden Sie denken, dass dieses Gefühl von Ihnen kommt, anstatt dass es vom Schöpfer mit einer Absicht zu Ihnen gesandt wurde und so weiter. Und Sie werden dieses Gefühl bekämpfen müssen, indem Sie die Wichtigkeit der Gruppe, der Einheit, der Shechina (der Ort der Enthüllung des Schöpfers) erhöhen.

Frage: Kürzlich erwähnten Sie, dass es Gruppen außerhalb von Bnei Baruch an einem Rav fehlt, der den Schöpfer repräsentiert, die Kraft des Gebens. Wie soll in diesem Fall eine virtuelle Gruppe funktionieren, da ihr ebenfalls die Führung durch einen Rav fehlt?

Meine Antwort: In der virtuellen Gruppe bin ich völlig präsent. Ich bin ihr Lehrer und jede Person ist mein Schüler, wenn sie es wünscht und lernt, was ich an sie weitergebe. Alles hängt nur von ihrem Verlangen ab.

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Blog-post: Die Virtuelle Gruppe ist Teil des gemeinsamen Klis
Blog-post: Anfängliche Probleme
Blog-post_ Spirituelle Führung und Ausrichtung in der Kabbala

Wenn ich mir nicht selbst helfe – wer wird mir helfen?


Ein Brief von Rabbi Yehuda Ashlag, aus dem Buch „Frucht des Weisen“, Band „Briefe“, Seite 61

Baal Shem Tov sagte: „Vor dem Erfüllen eines Gebotes soll der Mensch überhaupt nicht an die persönliche Führung denken, sondern soll sich im Gegenteil sagen: „Wenn ich mir nicht selbst [helfe], dann wird niemand mir helfen“. Nach der Erfüllung eines Gebotes jedoch soll er sich besinnen und glauben, dass er nicht aus seiner Kraft das Gebot erfüllte, sondern nur kraft des Schöpfers, der im Voraus alles für ihn plante, und der Mensch also gezwungen war, diese Handlung auszuführen“.

Wie die Worte unserer Welt übereinstimmen, so stimmen auch das Spirituelle und das Irdische überein, und so muss der Mensch, bevor er auf den Markt geht, um sich sein Brot zu verdienen, einen Teil seiner Gedanken der persönlichen Führung widmen, und sich selbst sagen: „Wenn ich mir nicht selbst [helfe], dann wird niemand mir helfen“, und alles Notwendige tun, wie alle Menschen, um sein Brot zu verdienen, genau so wie sie.

Doch abends, nachdem er nach Hause zurückkommt und seinen Lohn mitbringt, darf er keinesfalls denken, dass er dies aus eigener Kraft verdiente, sondern dass sogar wenn er den ganzen Tag faul liegen würde, er ebenfalls an das gleiche Geld kommen würde.

Und obwohl unser Verstand diese Dinge als gegensätzlich auffasst und das Herz sie keinesfalls gleichzeitig aufnimmt, muss doch der Mensch glauben, dass der Schöpfer es genau so in seiner Tora festlegte und durch diejenigen, die sie an uns weitergeben. [Rest des Beitrags lesen →]

Video Konferenz mit dem Kanadischen Fernsehen


Ich hatte eine Video Konferenz mit zwei TV Stationen aus Toronto – eine in Hebräisch und eine in Russisch. Ich fand heraus, dass Israelisches Fernsehen ausserhalb von Israel genau gleich ist wie „Israelis ausserhalb von Israel“. Anders gesagt: der größte und primitivste Egoismus in der Welt. Es gibt viele primitive Egoisten in der Welt, aber der Egoismus der Israelis ist beides gleichzeitig: riesig und primitiv. Nichtsdestotrotz scheint es, als fingen auch sie an, sich Fragen zu stellen, Zweifel zu haben und ein bestimmtes „Gefühl in der Magengrube“ zu entwickeln. Kanada, Australien und ähnliche Länder quetschen alles Menschliche aus den Menschen heraus und alles, was übrig bleibt, ist die tierische Neigung nach einem vollen Bauch und Seelenfrieden. Man kann dies an jedem Menschen erkennen, der in ein solches Umfeld eintritt.

Genauer gesagt bestimmt die Umgebung eines Menschen dessen Schicksal – entweder wandelt er durch sein Leben und sorgt sich um nichts anderes als seine leiblichen Bedürfnisse bis er schließlich das Zeitliche segnet oder er denkt tatsächlich ein Stück weiter. Durch nichts ermutigt die Kabbala die Menschen sich von etwas zu trennen oder zu leiden. Sie erklärt nur, dass eine Gesellschaft ihre Mitglieder zu Tieren macht, wenn sie deren Fragen nach dem Sinn des Lebens auslöscht.

Aber offen gesagt haben sogar die „Bourgeois“ in letzter Zeit begonnen, sich Fragen nach dem Zweck ihres Lebens zu stellen. In der Vergangenheit erachteten diese Leute es nicht einmal für möglich, dass sich jemand solche Fragen stellte und sie blickten einen verständnislos und völlig verdutzt an, wenn man über den Sinn des Lebens sprach..

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Blog-post: Kritik des Buches „Meeting Kabbalah“
Blog-post: Kabbala L’Am – Ein Magazin für echte Männer

Spirituelle Wehen und die Zukunft der Kabbala (Fortgeschrittene)


11 Fragen, die ich zur Zukunft der Kabbala, der Geburt der letzten Generation und zu spirituellen Führern der Zukunft erhalten habe

Frage: Können wir aufgrund von Punkt 12, Talmud Esser Sefirot, welcher den Prozess der Empfängnis der Seele beschreibt, sagen und uns vorstellen, dass der gegenwärtige Zustand der Menschheit (die nahenden globalen Krisen) die Wehen während der Geburt der letzten Generation sind?

Meine Antwort: Die uns bedrängenden Kräfte sind die Wehen, die uns dazu zwingen, unseren vorigen Zustand zu verlassen.

Frage: Gibt es eine Verbindung zwischen dem Prozess des Fötus, wo er sich von dem Zustand von „Kopf oben“ zu dem Zustand von „Kopf unten“ verändert, der Einheit von Keter und Malchut und den Anstrengungen der Kabbalisten?

Meine Antwort: Absolut, denn die Menschheit muss ihre Betrachtungsweise der Welt gegenüber, ihre Zielsetzung und Werte verändern und anfangen, das Beschenken dem Empfangen vorzuziehen; Liebe für den Nächsten über Liebe für sich selbst.

Frage: Sind Kabbalisten verantwortlich dafür, sicherzustellen, dass die letzte Generation normal geboren wird?

Meine Antwort: Ja, denn Menschen werden sich ohne die Verbreitung der Kabbala nicht verändern. Das Leid und der Mangel an Verständnis davon was geschieht, werden sich nur anhäufen. Die Geburt ist eine harmonische Wechselbeziehung zwischen dem Organismus der Mutter und dem Fötus.

Frage: Ist es dann, wenn dem so ist nötig, ein System von Menschen zu erschaffen und vorzubereiten, die Diener des Schöpfers sind?

Meine Antwort: Diese Menschen sind Kabbalisten, die den Plan des Schöpfers (der Natur) und wie dieser ausgeführt wird erklären.

Frage: Im Buch Sohar, Kapitel „Die Vision von Rabbi Chiya“, Punkt 57, heißt es: „…denn all die rechtschaffenen Menschen dort sind die Köpfe der Versammlungen. Und all die Mitglieder jeder Versammlung steigen von dieser Versammlung hier, zur himmlischen Versammlung auf. Und der Messias besucht all diese Versammlungen und unterzeichnet die Tora mit dem Siegel der Lehren, die von den Mündern der Rechtschaffenen kommen.“ Dieses Zitat lies mich über die letzten Ereignisse in den Gruppen nachdenken. Ich denke, dass wir die Gruppen, welche an der Verbreitung arbeiten, von den Gruppen der „spirituell vorankommenden“ Menschen trennen sollten und die letztere sollte die Gruppe sein, wo Kabbalisten vorbereitet sind, die für die Geburt der neuen Generation verantwortlich sein werden. Ich habe mir ein Modell einer Pyramide ausgemalt, welche aus kleineren Pyramiden besteht, die wiederum Gruppen aus der ganzen Welt sind, die spirituelle Arbeit machen (und die Gruppen für die Verbreitung werden separat sein). Die Führer dieser Gruppen werden auf verschiedenen spirituellen Stufen sein und durch ihr Streben nach oben verbunden sein. Diese werden das spirituelle Hauptmanagement (nennen Sie es Sanhedrin, wenn Sie wollen) bilden. Ist dies korrekt?

Meine Antwort: Wenn die Gruppen so unterteilt werden würden, wie Sie das vorschlagen, dann wird dies das grundlegende spirituelle Gesetz missachten, wonach alle Seelen das gleiche Recht haben sich spirituell zu entwickeln. Sie kennen nicht die Wurzeln der Seelen und folglich werden Sie nicht fähig sein, diese zu trennen. Nur gleiche, „einfache“ Verbreitung wird alle „Zahnräder“ zu ihrem eigentlichen Zustand bringen, wo sie harmonisch zusammenarbeiten. Es kann von unserer Seite keine Aussonderung geben. Jede Teilung bedeutet Klipa. Alle möglichen Menschen werden sich in jeder Gruppe zusammenschließen und sie werden alle zusammenarbeiten.

Frage: Ich fühle bei Ihnen ein starkes Verlangen danach, diesen funktionierenden Körper erfolgreich zu erschaffen, um die Menschen zu entdecken, die würdig sind, ein Teil davon zu werden und die die dafür benötigte spirituelle Stufe erreicht haben. Dies ist eine völlig andere Stufe der Arbeit und ich kann mir nicht einmal vorstellen, wie mächtig diese „Antenne“ darin ist, das Licht anzuziehen.

Meine Antwort: Nichts kann unter Zwang geschehen. Auf dieser Stufe sind unsere Ziele:

– Die Menschen sollen das korrekte Verständnis über sich selbst, das Universum, dessen Sinn und wie man diesen erreichen kann, erlangen.

– Dies sollen sie in der weltweiten Gruppe, durch die Verbreitung, in die Praxis umsetzen.

Diese Handlungen werden in der jetzigen „formlosen“ Konstruktion (ein „Haufen“, wenn Sie so wollen) eine Veränderung herbeiführen und stattdessen wird es eine Pyramide geben – ein Zentrum mit Abteilungen. Im Moment befindet sich dies im Prozess des Wiederaufbaus.

Wie bei einer Geburt oder jeglicher anderer Entwicklung, können wir nichts, was wir in der Kabbala tun, überstürzen. Nur die Wahrnehmung des Bösen im jetzigen Zustand wird den nächsten Zustand hervorbringen und uns dazu zwingen, diesen zu erreichen. [Rest des Beitrags lesen →]