Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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So werden, wie es der Schöpfer wünscht

Rabash, Notiz 342, „Noah, der Gerechte“: 

Und dann gelangt er zu dem Zustand „Noah wandelte mit dem Schöpfer“, das heißt, wenn sich der Schöpfer dem Menschen offenbart, der beginnt, die Existenz des Schöpfers zu spüren, hat er keine Wahl und erlischt wie eine Kerze vor einer Fackel.

Sich vor dem Schöpfer wie eine Kerze vor einer Fackel zu annullieren bedeutet, alles zu tun, was der Schöpfer von uns will, und nichts Weiteres von Ihm zu verlangen. Nur darum zu bitten, dass Er uns ermöglicht, so zu sein, wie Er es wünscht.

Frage: Wie kann man eine Antwort erhalten, um zu verstehen, wie der Schöpfer einen sehen möchte?

Antwort: Er möchte, dass man ein Gerechter (Zaddik) wird. Ein Gerechter ist jemand, der alle Handlungen rechtfertigt, die der Schöpfer an ihm vollzieht.  

Es heißt, dass der Mensch sich gewissermaßen selbst täuschen muss, obwohl er die Realität so sieht, wie seine Augen sie wahrnehmen, dennoch alles als vollkommen annehmen muss.

Selbst wenn er seine Existenz als unvollkommen ansieht, glaubt er dennoch, dass all dies vom Schöpfer zu ihm kommt, und nimmt es als vollkommen an.

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Aus einer Lektion nach den Aufzeichnungen von Rabash