Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Der Nutzen des gemeinsamen Lesens von Artikeln

Frage: Wie können wir lernen, das Verlangen unserer Freunde nach Spiritualität richtig aufzunehmen?

Antwort: Versucht, euch mit ihnen zu verbinden, sodass ihre Fragen zu euren eigenen werden und ihre Wünsche und Sehnsüchte zu euren. Es ist wie bei einer Mutter, die die Wünsche ihres Kindes so stark in sich aufnimmt, dass sie zum Mittelpunkt ihres Lebens werden – sie lebt für ihn.

Frage: Im Prinzip geschieht diese Art der Aufnahme sogar auf körperlicher Ebene, wenn wir uns zu unseren Treffen versammeln. Wenn jemand etwas mit anderen teilt, ist es, als würde er sich selbst eine Antwort geben. Funktioniert das auch auf der Ebene des Denkens, wenn ein Mensch seine Gedanken durch einen anderen verarbeitet?

Antwort: Natürlich, absolut. Das geschieht, sobald ein Mensch beginnt, etwas anderen zu erklären oder auch nur für sich selbst aufzuschreiben – ohne sich direkt mit jemand anderem zu verbinden.

Frage: Ist das der Grund, warum Sie sagen, wir sollten alle Artikel Ihres Lehrers Rabash verinnerlichen?

Antwort: Das ist etwas völlig anderes. Wenn du die Artikel von Rabash verinnerlichst, verbindest du dich mit dem Autor – also mit einer Stufe, die weit über deiner eigenen liegt.

Frage: Was geschieht, wenn Menschen diese Artikel gemeinsam lesen und diskutieren?

Antwort: Durch das gemeinsame Studium investieren die Menschen auch ineinander. Dadurch entsteht eine gewaltige Gelegenheit – ein breites, gemeinsames Gefäß, in dem sie erfassen können, was Rabash tatsächlich sagen wollte. Denn ihre kleinen individuellen Verstände verbinden sich und vervielfachen sich dadurch um ein Vielfaches.

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Aus KabTVs „Ich bekam einen Anruf. Rabashs Artikel“ 

Die Einsamkeit hält uns in Ägypten zurück

Frage: Was hält einen Menschen am meisten in Ägypten zurück?

Antwort: Der Mensch vergisst, dass das Spirituelle nur innerhalb der Verbindung empfangen wird. Ansonsten wird seine Arbeit zu der der Ägypter. Wenn man alleine arbeitet, wird man als Sklave des Pharaos bezeichnet.

Man muss sich immer durch die Gruppe überprüfen, denn man hat kein anderes Bezugssystem. Man hat uns zerbrochene Gefäße und Wünsche gegeben, die unter uns verteilt sind, denn jeder ist in allem einbezogen. Deshalb versteht man nicht, was geschieht. Man muss beginnen, sich in der Gruppe zu organisieren, um sie in die Form eines spirituellen Parzufs zu bringen.

Diese Form sollte so beschaffen sein, dass die höchste Kraft, der Schöpfer, in diesem Gefäß offenbart wird. Darin besteht die Arbeit: Zehn Sefirot zu bilden, nicht neun oder elf – zehn, nicht mehr und nicht weniger. Jedes Geschöpf besteht aus zehn Sefirot.

Man muss seinen Platz in diesem Parzuf finden – jene, die sich im Geben miteinander verbinden wollen. Das entspricht dem Galgalta we Ejnaim, dem „Israel“. Die anderen sind ACHaP, die sich uns anschließen und uns helfen. Wie kann man wachsen? Man wächst mithilfe von ACHaP. Je größer die ACHaP ist, desto größer kann unser Teil von GE über ihm sein. Also bauen wir Awiut (Dicke, Verlangen) auch in GE auf und beginnen danach, mit der wahren ACHaP zu arbeiten.

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Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash