Zwei Sprachen – eine Wurzel
Wenn wir empfinden, dass uns etwas auf dem Kongress fehlte, dann waren wir noch nicht richtig vorbereitet und sollen deshalb jetzt daran arbeiten, d.h., in uns die Empfindung der Verbindung hervorrufen, um in diesem Zusammenhang den Schöpfer (das Licht) zu offenbaren, damit sowohl das Mittel (die Gruppe) als auch die Tora (das Licht) uns zum Schöpfer nach dem Prinzip „Israel, Oraita (Tora), Kud sche-Brichu (der Schöpfer)“ (Aramäisch) geführt hätten.
Es handelt sich darum, dass im Altertümlichen Babylon die aramäische Sprache gängig war, und seit dieser Zeit benutzt man sie parallel zum Hebräischen. Die hebräische Sprache und Aramit stammen aus einer Wurzel und sind zwei entgegengesetzte Sprachen. Nur – die eine Sprache gibt die Informationen durch Kelim/Gefäße weiter und die andere Sprache durch Orot/Lichter: Aramit – durch die Verlangen, und Hebräisch – durch die Füllungen. Außer dieser beiden Eigenschaften gibt es nichts anderes, und deshalb existieren diese zwei Sprachen parallel.
Auch der Babylonische Talmud, den alle bis jetzt studieren, ist auf Aramäisch geschrieben, weil darin geschrieben steht, wie die Kelim/Gefäße zu korrigieren sind. Der gesamte Talmud ist ein System der Korrektur der Verlangen, nur wird es in solcher Art beschrieben, dass da der unbelebte, pflanzliche und tierische Zustand dieser Wünsche zu finden sind. Und die Tora (vom Wort „Or“, „das Licht“) ist auf Hebräisch geschrieben, weil sie von oben stammt. Das heißt, der Talmud kommt von unten und die Tora – von oben.
Auszug aus dem Unterricht zum Thema „Der Glaube über dem Verstand“, 21.07.2013





Frage:
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Gebote sind die Handlungen, die uns näher zum Schöpfer erheben. Wir werden Ihm immer ähnlicher. Gebot bedeutet, dass ich jedes Mal einen Teil des egoistischen Verlangens für das Geben und die Liebe, für die Verbindung mit anderen, für den Eintritt in den spirituellen Raum korrigieren kann. Alles, was wir tun müssen, ist die Korrektur unserer Selbstsucht, unseres bösen Anfangs hin zum positiven Gegenteil.
Die Natur ändert sich nicht, nur unsere Wahrnehmung der Natur, die Stufe ihrer Offenbarung ändert sich. Der Mensch ändert sich, wird klüger, erlangt mächtigere und feinere Instrumente für die Forschung und begreift deshalb die Natur tiefer. Somit ändert sich nicht die Natur, sondern der Mensch. Der Mensch enthüllt in ihr neue Erscheinungen, neue Gesetze, Eigenschaften, Verbindungen.
Kongress in St. Petersburg. Die dritte Lektion
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