Die alten Fehler der Menschheit korrigieren
Frage: Gestern haben wir die Wiederholung aller sieben Lektionen des Wüstenkongresses abgeschlossen. Könnten Sie das Fazit ziehen und unseren nächsten Schritt bestimmen?
Meine Antwort: Als Nächstes beginnen wir ab der kommenden Woche im letzten Unterrichtsteil an den Artikeln über die Gruppe von Baal HaSulam und Rabash zu arbeiten, um sie so zu adaptieren, dass sie dem modernen Leser näher sind. Ich hoffe, dass es uns ermöglichen wird, uns besser in sie hineinzufühlen und sie besser umzusetzen sowie zu klären, welche Ausdrucksform am besten ist.
Denn hier können viele Fehler begangen werden, und das ist genau das, was die Menschen mit der Wissenschaft der Kabbala gemacht haben. Das ist die älteste Wissenschaft, vor der es gar keine Wissenschaften in der Welt gab. Aus deren Zerbrechen, d.h. deren falschem Verständnis, ist alles hervorgegangen, was heute in der Menschheit existiert. Das zeigt sich absolut in allem: in der Bildung, in der Kultur, in der Familie, in der Wirtschaft, in der Staatsordnung, in der ganzen Welt.
Denn die Kabbala erzählt von den Naturerscheinungen, von den Handlungen des Schöpfers, und unser Unverständnis dessen hat unsere falsche, egoistische Entwicklung zur Folge. Wollen wir hoffen, dass es uns gelingt, alle diese Fragen gründlich zu klären, und es uns hilft, voranzukommen. Dann werden wir den Punkt, zu dem wir auf dem Kongress aufgestiegen sind, weiter entwickeln können.
Auszug aus dem Unterricht nach dem Talmud Esser ha Sefirot, 08.03.2012





Die Korrektur erstreckt sich vom Einfachen bis zum Schwierigen. Dennoch scheint uns die bevorstehende Korrektur auf jeder beliebigen Stufe als sehr schwierig – wir können uns nichts Schwereres vorstellen. Jeder begreift es gemäß seiner eigenen spirituellen Stufe.
Um ein Höchstmaß an Verzweiflung zu erreichen, ist Hilfe von oben notwendig. Wir selbst sind dazu einfach unfähig. Es ist eine großartige Sache, die eigenen Grenzen zu empfinden: hier gibt es mich, und ab hier schon nicht mehr. Nur der Schöpfer kann dieses Zeichen, dieses Maß, die Grenze zwischen Ihm und dem Menschen vorgeben.
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