Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Zyklus'

Blitz – Antworten eines Kabbalisten

Frage: Was ist ein Augenblick?
Antwort: Ein Augenblick – ist ein Kurzschluss, der Punkt „ Siwug de akaha“ d.h. der Berührungspunkt zwischen der Absicht des Schöpfers zur Schöpfung und der Schöpfung zum Schöpfer. Wenn sie sich begegnen, bin ich bei ihm und Er bei mir, dann heißt dieser besondere Kontakt -Augenblick.
Frage: Der gesamte Zyklus der spirituellen Zustände ist ein Jahr. Woraus besteht das Jahr?
Antwort: Ein Erdenjahr besteht aus einem vollständigen Zyklus von Erde, Mond und Sonne, wenn sie ihren irdischen Umlauf beendet haben. Wie viele es von ihnen sind und in welchen Zuständen sie relativ zueinander sein sollten, lässt sich berechnen. Das ist Astronomie.
Frage: Nach welchen zeitlichen Kriterien messen wir unser Leben?
Antwort: Im Inneren. Mache es so, dass du ständig auf den Schöpfer ausgerichtet bist. Das studieren wir im Buch „Shamati“ und in anderen Artikeln. Wenn du das tust, dann verwirklichst du wirklich dein Leben.
Frage: Wie wirkt sich Unwissenheit und Nichtbeachtung der Zeitgesetze auf unser irdisches oder spirituelles Leben, seinen Fluss und seine Entwicklung aus?
Antwort: Es ist ein ganzes System, bei dem dich das Höhere Licht mehr oder weniger antreibt. Es hängt außerdem von dem Aufbau deiner Seele ab, inwieweit du an der Verwirklichung und Korrektur der verbleibenden Seelen beteiligt sein kannst und musst. Es ist nicht einfach.
Frage: Warum wird die Zeit während dem Kongress tausende Male verdichtet und aus drei Tagen werden Jahre?
Antwort: Es ist nicht die komprimierte Zeit, sondern die Intensität der Wahrnehmung die zunimmt. Was Sie während eines Kongresses wahrnehmen, kommt einem ganzen Jahr Unterricht gleich. Das ist natürlich.

Aus dem Unterricht, 30.12.2018
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Die Offenbarung kommt noch

Kabbala ist die Wissenschaft über die Ähnlichkeit des Menschen mit dem Schöpfer. In allem! In der Harmonie mit Ihm, in der Ewigkeit und in der Vollkommenheit. Dabei hindert uns unser irdisches Dasein nicht daran, diesen „nicht irdischen“ Zustand wahrzunehmen.

Unser Verbrauch muss ebenfalls mit der Natur harmonieren, d.h. wir müssen nur das Nötigste zum Leben verbrauchen. Dabei wird die Natur, ungeachtet der Erdbevölkerungszahl, sich in einem ruhigen harmonischen Zyklus erneuern.

Ich empfehle euch, den Film „The story of stuff“ anzuschauen: Teil 1, Teil 2, Teil 3.

Doch es liegt nicht am falschen Verbrauch und nicht am Egoismus an sich, sondern daran, dass unsere egoistische Natur absichtlich so erschaffen wurde, für unsere Korrektur, wie geschrieben steht: „Ich erschuf den Egoismus und ich erschuf die Tora (das Licht, dass wir durch das Kabbala-Studium anziehen) zu dessen Korrektur“.

Die Menschheit erkennt nicht die Falle, die der Schöpfer uns gestellt hat – der Egoismus wurde absichtlich und nur im Menschen erschaffen, damit wir ihn korrigieren wollen, damit wir dadurch dem Schöpfer ähnlich sein wollen – genau das ist das Ziel, und alles andere ist die Ursache!

Die vorgeschlagenen Lösungen werden nicht helfen, ein neues, gesundes Leben aufzubauen, weil unser Egoismus sich nicht ändern wird – und uns nicht erlauben wird, etwas zu ändern. Solange wir ihn nicht der Korrektur durch das höhere Licht, welches ihn auch erschaffen hat, aussetzen.

Kabbala Akademie