Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Über die Gleichberechtigung und die Vorrangstellung

Heute befinden wir uns in einer Übergangsphase. Und wenn wir die Korrektur in Angriff nehmen, werden Frauen und Männer absolut gleichberechtigt sein.

Auf dem spirituellen Weg muss die Frau das Verlangen liefern, Druck auf den Mann ausüben und ihn zum Vorankommen bewegen. Genauso übt auch die Frau in unserer Welt Druck auf ihren Mann aus, damit er arbeiten geht und das Geld nach Hause bringt. Und wenn es ein Zuhause und Mittel zum Lebensunterhalt gibt, dann bringen wir Kinder zur Welt und ziehen sie groß.

Genauso ist es auch in der Spiritualität: wenn wir gemeinsam an der Korrektur der Seele arbeiten, dann bringen wir neue Seelen, neue Korrekturen zur Welt. Darüber steht auch geschrieben: „Mann und Frau – die Shechina zwischen ihnen“. Die Enthüllung des Schöpfers geschieht genau zwischen uns, wenn wir zusammen sind.

Sowohl Männer als auch Frauen müssen ihren Beitrag zu diesen Handlungen leisten. Hier gibt es weder große noch kleine. Es ist unmöglich, ohne Frau zu gebären. Eine neue Seele, ein neuer spiritueller Parzuf kann nur durch die Kraft des weiblichen Verlangens großgezogen werden.

Im Korrekturprozess wird keiner eine größere Gewichtigkeit erlangen, keiner ist größer oder kleiner. Wo es einen „Gewichtsmangel“ gibt, gibt es auch einen „Überhang“, entsprechend der umgekehrten Anordnung der Lichter und der Kelim. Ohne das weibliche Verlangen ist der Mann kraftlos, und das weibliche Verlangen ist ohne den männlichen Schirm ebenfalls kraftlos.

Doch wer ist dennoch primär? Die Frau. Denn das Verlangen nach der Bitte um die Korrektur geht immer von der Frau aus. Genauso ist es auch in unserer Welt: obwohl die Männer glauben, dass sie durch eigene Kraft Erfolge erzielen, werden ihre gesamten Handlungen in Wirklichkeit nur für die Frauen vollzogen, nur um Gewicht in ihren Augen zu erlangen. So sind wir nun mal erschaffen.

Auszug aus dem Gespräch über Frauen, 06.03.2011

 

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Allgemeine Kraft der Gruppe als einziges Kriterium auf dem Weg

Frage: Während ich mich mit der Kabbala beschäftige, durchlaufe ich verschiedene Empfindungen. Woher soll ich wissen, dass sie real und keine Phantasien sind?

Meine Antwort: Unser einziges spirituelles Kriterium ist die Gruppe. Ich muss die Versammlung unserer Verlangen sehen. Ich möchte, dass sie alle durch die Kraft der gegenseitigen Bürgschaft zusammengeschweißt sind – über dem materiellen Leben. Soll es doch seinen gewohnten Lauf fortsetzen, nicht aus freiem Willen komme ich zur Welt, lebe und sterbe. Doch nun geht es um das grundlegende Bestreben des Menschen, um eine höhere Stufe, auf der wir uns untereinander verbinden müssen. In Bezug auf diese allgemeine Kraft überprüfe ich mich selbst.

In diesem Fall habe ich einen gewissen Standard, ein Kriterium, welches mir hilft, zu bestimmen, was die spirituelle Welt bedeutet. Alle anderen „Bilder“ sind eingebildet und falsch.

Andererseits, wenn ich nicht in der Lage bin, mir die allgemeine Kraft vorzustellen, die in der Gruppe herrscht, zeigt es mir genau, wie sehr ich von der spirituellen Richtung abgewichen bin. Die Menschen bilden sich alle möglichen spirituellen Märchen ein, während die einzige Stütze, der einzige spirituelle Grundinhalt für uns momentan gerade die allgemeine Kraft der Gruppe ist. Höher oder anders kannst du dir nichts richtig vorstellen.

Begreife nun, wie fehlerhaft deine Herangehensweise bis jetzt war. Du hast dir die Spiritualität als etwas vollkommen anderes vorgestellt, sie hat dich in alle möglichen Richtungen, nur nicht in diese gelockt. Halte also den genauen Kurs und korrigiere ihn nur in die Richtung der Gruppe. Worüber wir auch lesen oder was wir auch studieren mögen, das alles bezieht sich nur auf unsere Vereinigung und auf nichts anderes.

Nehmen wir an, du würdest jemanden hassen – doch auch das hat nichts mit Gut und Böse zu tun, wie es die Tora beschreibt. Denn sie erzählt nur vom Zusammenhalt der Freunde in der Gruppe. Befreie den spirituellen Grundinhalt von der Schale, löse dich von dem Zuhause, der Familie und der Arbeit, von dieser ganzen Welt – behalte in deinem Wahrnehmungsbild nur Kräfte, die wir vereinen wollen.

Allein diese allgemeine Kraft suchst du während des Studiums und unter den Freunden, und jedes Wort der Wissenschaft der Kabbala musst du durch diesen Begriff durchlaufen lassen. Nur dann kommst du optimal voran. Jedes andere Vorankommen führt dich durch den Weg des Leidens.

Auszug aus dem Unterricht über das „Vorwort zum Buch Sohar“, 25.11.2011

Multikrise oder der Anfang einer neuen Welt

Zunächst einmal muss die Welt das Böse erkennen – d.h. sie muss erkennen, dass wir an einem Zustand angelangt sind, über den wir nichts wissen, wir können diese Daten nicht verarbeiten, indem wir irgendein richtiges System benutzen. Kein System, das wir entsprechend dem Verstand und dem Herzen bis zum heutigen Tag aufgebaut haben, funktioniert mehr.

Dies ist eine Multikrise und nicht nur eine Wirtschaftskrise. Es ist nicht nur der Dollar und der Euro, die ihren Wert verlieren, es stürzt alles ein, womit sich die Menschen beschäftigt haben – unsere ganze Einstellung zum Leben: zu uns selbst, zu der Familie, den Kindern, dem Geldverdienen, dem Zuhause, der Kultur, der Bildung, den Beziehungen zwischen den Menschen, zwischen den Ländern! Absolut alles befindet sich in einer Krise, in der Schwebe und durchläuft eine Art Mutation.

Schaut euch an, worüber Fernsehen und Zeitungen berichten. Die Menschheit weiß nicht, was sie tun soll, in welcher Form sie existieren soll. Hier muss eine neue Stufe her, aber wir haben weder Gefühl noch Verstand, mit denen wir weiterarbeiten und uns linear weiterentwickeln könnten.

Wir müssen in unserem Inneren ein neues Modell erschaffen, uns selbst einfach umdrehen, um neue Beziehungen, eine neue Welt aufbauen zu können. Wir können uns nicht einmal vorstellen, wie es sein wird. Selbst die materielle Welt wird völlig neu sein. Es wird keine alten Arbeitsplätze geben – alles wird anders sein.

Das bedeutet, den Verstand (den Kopf) des Höheren zu erlangen. Denn du selbst hast keinen Verstand, mit dem du im Moment vorankommen könntest. Genauso wie der Aufstieg in der Spiritualität stattfindet, müssen wir uns vor dem Höheren annullieren, Seinen Verstand und Seine Empfindungen erhalten und beginnen, damit zu arbeiten, die eigenen Daten zu überarbeiten. Und dann wirst du plötzlich in deiner Welt die spirituelle Welt aufbauen können!

Aus dem Unterricht zum Thema „Einführung in die Wissenschaft der Kabbala“ (Pticha) 13.07.2011

Wir sind bereits zu Hause!

Frage: Was bedeutet Freude in der Arbeit?

Meine Antwort: Mir werden ständig Hindernisse, Stiche, nebensächliche Gedanken geschickt – und ich bleibe in Freude darüber, dass ich sie erhalte! Denn dadurch studiere ich die ganze Zeit mich selbst mit Hilfe des Schöpfers, des Lichts, welches alle diese Empfindungen in mir erweckt. Es scheint mich mal in den eine, mal in den anderen Punkt zu stechen – durch irgendeinen Gedanken, irgendein Verlangen, irgendeine Haltung, und zeigt mir auf diese Weise, dass nicht alles in mir in Ordnung ist.

Frage: Doch wie können wir mit „verdientem Lohn nah Hause“, zu unserer Quelle zurückkehren, wenn wir nicht wissen, wohin wir gehen sollen? Ein Schiff orientiert sich im Meer nach den Sternen, ein Auto auf der Straße nach den Verkehrszeichen, doch in der spirituellen Welt gibt es keine Verkehrszeichen, wie können wir also den Weg dorthin finden?

Meine Antwort: In dem Augenblick, in dem du das richtige Verlangen in dir vorbereitet hast, wirst du plötzlich spüren, dass du dich bereits am richtigen Ort befindest! Plötzlich eröffnet sich, dass du nirgendwohin fahren musst… Ein entsprechendes Verlangen – und schon enthüllst du, dass du bereits zu Hause bist!

Auszug aus dem Unterricht nach einem Brief von Rabash, 06.05.2011

Ohne Frauen geht es nicht…

Frage: Warum herrscht in der Gesellschaft eine solche Geringschätzung gegenüber der Frauen? Warum halten die Männer sie für niedriger als sie selbst?

Meine Antwort: Eine solche Haltung geht daraus hervor, dass die Frau die Spiritualität nicht selbst erreichen kann, – hier ist sie von dem Mann abhängig.

Unsere gemeinsame Seele besteht aus einem männlichen und einem weiblichen Teil. Und der weibliche Teil, Nukwa, bedeutet das Verlangen nach der Erfüllung.

In unserer Welt äußert es sich so, dass die Frau ein Zuhause braucht, die Kinder zur Welt bringen und sich um sie kümmern muss. Ihre Kinder nehmen ihr ganzes Leben ein. Und aus diesem Grund ist sie in einem größeren Maße von der Gesellschaft abhängig als ein Mann. Sie braucht Stabilität, Existenzsicherheit.

Mit anderen Worten, fühlt sich die Frau in einem größeren Maße unzufrieden, das ist die Voraussetzung für ihre spirituelle Entwicklung, doch in unserer egoistischen Welt wird das als Schwäche aufgenommen.

In der spirituellen Bewegung ist jedoch alles anders. Denn je größer das Verlangen, desto weiter schreitet der Mensch voran. Wir, Geschöpfe, hängen nur vom Verlangen ab. Und wenn dieses Verlangen richtig orientiert ist, dann ist das der Schlüssel zum Erfolg.

Deshalb, wenn die Männer nicht die Verlangen der Frauen in sich aufnehmen, werden sie nicht der Spiritualität näher kommen können.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 04.03.2011

Das weibliche Verlangen und die männliche Absicht

Ich würde sagen, dass praktisch alle Materialien der Wissenschaft der Kabbala der Frau gewidmet sind. Denn wir lernen, wie wir unser empfangendes Verlangen, genannt „Frau“, mit Hilfe des Schöpfers, sprich der „männlichen“ Kraft, korrigieren können.

Es gibt zwei Kräfte in der Realität: den Schöpfer und die Schöpfung, die männliche gebende und die weibliche empfangende Kraft. Genauer gesagt, zwei Verlangen – das gebende und das empfangende – vereinen sich in uns und bilden zwei Hälften: die männliche und die weibliche.

„Mann“ (Gewer – גבר) bedeutet Überwindung (Igrabrut – התגברות), Schirm. Wir unterteilen das Kli in eine männliche, gebende Seite (Überwindung, Schirme, Absichten) und eine empfangende, schwache, zum Geben unfähige Seite, über die geschrieben steht: „Ihre Kraft ist in der weiblichen Eigenschaft versiegt“.

In unserem Leben als einer Projektion der Spiritualität gibt es ebenfalls eine Aufteilung in einen männlichen und einen weiblichen Teil. In der Spiritualität vereinen sich diese beiden Teile der Gefäße miteinander, und in ihrer Einheit stellt das Verlagen (Awiut) den weiblichen Teil und der Schirm und das reflektierte Licht den männlichen Teil dar. Aus ihrer Verbindung wird das Kli geboren, und die Folge davon ist die Geburt des neuen Parzuf, das Empfangen des Lichts um des Gebens willen, mit anderen Worten, die Geburt der Söhne und der Erkenntnisse (Awanot – הבנות). Denn neben den Söhnen gibt es immer auch die Töchter (Banot – בנות).

Aus der Rollenverteilung in unserer Welt sehen wir ganz genau, wozu der Mann und wozu die Frau bestimmt sind.

Die Frau bedeutet „Zuhause“, sie ist dazu berufen, es zu hüten und zu führen, die Kinder zur Welt zu bringen und sich um das Familienwohl zu kümmern. Und der Mann ist dazu berufen, aus dem Haus zu gehen und das Geld zu verdienen. Das ist eine genaue Kopie der Spiritualität, wo das empfangende Verlangen die weibliche Eigenschaft und der Schirm darauf die männliche Eigenschaft darstellt. Indem sie in Einklang miteinander handeln, erreichen sie die Einheit mit dem höheren Licht, dem Schöpfer, und als Folge davon entstehen neue Parzufim, die um des Gebens willen empfangen – die „Söhne“.

Es steht geschrieben: „Mann und Frau – die Shechina zwischen ihnen“. Die Rede ist von der spirituellen Welt, in der gerade zwischen dem Verlangen zu empfangen und der Kraft des Schirms die Shechina, sprich das höhere Licht platziert wird.

Auszug aus dem Gespräch über Frauen, 06.03.2011

Über die Windeln und die Ewigkeit

Eine Frage, die ich erhielt: Während des Aufbaus der Gruppe muss sehr viel Aufmerksamkeit äußeren Dingen geschenkt werden. Es ist so, als ob man sich um einen Säugling kümmern würde. Wie kann man vermeiden, das innere Wesen dabei aus den Augen zu verlieren?

Meine Antwort: Jede Gruppe wird damit konfrontiert, und jeder Gruppenmitglied stellt sich diese Frage.

Wir leben in einer Welt von materiellen Handlungen. Wie viele Stunden am Tag widme ich mich meinen natürlichen Bedürfnissen: dem Schlaf, dem Essen, dem Waschen usw.?

Wie viele Stunden muss ich arbeiten, Hausarbeit erledigen usw.? Und wie viel Zeit bleibt mir für mich selbst, für meine spirituelle Entwicklung? Eine, zwei Stunden am Tag, wenn man es schafft, sich auf irgendeine Weise von dem Rest loszureißen?

So ist unser Leben geordnet. Von wem? Etwa von dem Schöpfer? Wozu zwingt Er uns, in das materielle, tierische Dasein einzutauchen?

Warum hat Er uns nicht als Engel erschaffen, die von den Sorgen um den Körper, das Zuhause und die Kinder befreit sind, damit wir uns mit nichts Anderem beschäftigen müssten, als mit dem Aufbau der Verbindung zwischen uns?

Doch in Wirklichkeit sieht alles etwas anders aus. Jede Arbeit, selbst die, die nichts mit der Gruppe zu tun hat, stellt die spirituelle Arbeit Netto dar – nur wissen und verstehen wir nichts davon.

Indem ich die Pflichten eines Arbeitnehmers, eines Familienvaters, eines Bürgers usw. erfülle, korrigiere ich mich. Selbst wenn ich das nicht sehe, ist es dennoch so.

Mir wurde erlaubt, nur einen kleinen Teil meines Lebens der spirituellen Korrektur zu widmen. Und wenn ich mich im Laufe dieser Korrektur, anstatt zu studieren, mit der Gestaltung des Lebens in der Gruppe beschäftige, unterstütze und stärke ich damit die Verbindung in unserem gemeinsamen System.

Natürlich darf die gerechte Verteilung der Last zwischen allen nicht vergessen werden.

Aber eigentlich ist das ein sehr umfangreiches Thema, das wir unbedingt wieder aufgreifen werden.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 29.10.2010

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Die wahre und die eingebildete Freiheit

Wir verfügen über eine einzige freie Handlung in unserem Leben in dieser Welt, alles Andere ereignet sich mit einer absoluten Unvermeidbarkeit und auf Befehl von oben.

Es ist jedoch nicht einfach, diese uns überlassene Freiheit zu finden, denn wir werden hart durch Schmerz und Genuss von oben regiert, gefesselt von Tausenden von Fäden.

Wir sind gehorsame Marionetten, die von oben an diesen Fäden gezogen werden, wobei unsere Verlangen, Gedanken und Körper, Worte und Taten gesteuert werden.

Wir sind absolute Sklaven unserer Natur, angefangen von einer Embryozelle im Mutterleib bis hin zum Alter, in dem der Mensch glaubt, dass er bereits selbständig handelt und existiert.

Er wird von den Naturkräften gesteuert. Woher kann auch etwas Neues in ihm entstehen, wenn alles Natur ist? Daher gibt es hier auch keine Freiheit der Wahl, und der Mensch wählt immer das Angenehmste für sich und flüchtet vor den Leiden, wie auch jedes andere Geschöpf, ob Pflanze oder Tier.

Und obwohl diese Illusion der Freiheit im Menschen existiert – denn ich mache doch, was ich will! – ist es doch eine Illusion, und die wahre Freiheit verbirgt sich im Ausbruch über die Natur, d.h. im Ausbruch über den Egoismus.

In der Tora steht geschrieben, dass es die „Freiheit vom Todesengel“ bedeutet. Diese Worte können niemanden gleichgültig lassen! Die Freiheit vom Tod setzt nicht voraus, dass unser tierischer Körper die Unsterblichkeit erlangt, um endlos dieses irdische Dasein voller Leiden und mit wenig Freude zu fristen.

Die Freiheit vom Todesengel tauscht dieses Leben gegen die Erlangung eines vollkommenen und bestmöglichen Daseins ein: sowohl eines ewigen als auch eines vollkommenen zugleich! Und das kann durch diesen Begriff, genannt „Freiheit des Willens“, erreicht werden.

Eine solche Freiheit ist wirklich anlockend und erwünscht, denn in unserem normalen Leben brauchen wir für gewöhnlich auch keine Freiheit, und es passt uns viel besser, wenn unser Leben wie eine gut funktionierende Uhr geregelt ist: Zuhause, Familie, Arbeit.

Je weniger Freiheit, desto weniger Kopfschmerzen. Doch wenn man Ewigkeit und Vollkommenheit erlangen kann, indem man sich vom Todesengel befreit, was kann es besseres geben?

Man muss außerdem verstehen, dass der Todesengel unser eigenes Ego ist, das uns unser Grab schaufelt. Es gibt uns dieses schreckliche Gefühl, dass wir uns niemals erfüllen können, und wir nehmen dieses Leben als beengend und vergänglich wahr.

Die Freiheit vom Todesengel bedeutet die Erlangung des Gebens, dessen unendlicher Erfüllung und des Einschlusses in den ewigen Strom des Lebens.

Ausgehend davon wollen wir versuchen, aus den Werken von Kabbalisten zu klären, wie man eine solche Freiheit erlangen kann.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Freiheit des Willens“ vom 15.10.2010

Die Folgen falscher Erziehung

In den Nachrichten (übersetzt aus Stuff): „Australien – eine Nation von ‚Muttersöhnchen‘ “ – Australische Mütter züchten eine Generation von „Muttersöhnchen“ heran, wie neue Daten enthüllen… Gesellschaftswissenschaftler Bernard Salt sagt, neue Zahlen von Australiens Statistikbüro stellen fest, dass 27 Prozent der Männer zwischen 20 und 34 Jahren immer noch bei ihren Eltern leben… „Eine Generation vorher verließen die Männer ihr Zuhause mit 18 und sorgten für sich selbst, managten ihren eigenen Haushalt und ihr eigenes Budget“, sagt Salt. „Wenn du mit 27 die Mami dazu hast, deine schmutzige Wäsche einzusammeln, wirst du niemals diese Fähigkeiten lernen.“

Mein Kommentar: Das Nichtvorhandensein einer richtigen Erziehung (was bedeutet, dass sie nicht organisiert wurde, wie es die Natur diktiert), kombiniert mit einem aggressiven Umfeld (unkorrigierter Egoismus), sind verantwortlich für das Resultat, dass Männer nicht unabhängig werden wollen. Was ist das Entscheidende, das Zuhause zu verlassen?

Trennung ist der Natur vollkommen entgegengesetzt! Jahrtausendelang verließen Männer, selbst nach der Heirat, ihre Eltern nicht. Woran es der heutigen Familie mangelt, ist nicht Unabhängigkeit, um eine neue Familie zu gründen, sondern dies in Übereinstimmung mit dem Rat der Älteren und einem geschlossenen Kreis von Angehörigen zu tun.

Die Natur befindet sich im Gegensatz zum heutigen Konzept der „unabhängigen“ Familieneinheit. Im Allgemeinen kann Korrektur nur in der Nähe zu anderen geschehen. In der Zukunft werden wir die natürlichen Beziehungen zwischen den Generationen wiedereinsetzen und dann werden unsere Männer und Frauen Familien gründen und Kinder haben wollen.

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Laitman Artikel: „Die spirituelle Erziehung“

Können Frauen in einer Gruppe studieren?


Eine Frage, die ich erhielt: In einem Ihrer letzten Einträge fragte Sie jemand: „Wie wichtig ist es für eine Frau, in einer Gruppe zu studieren?“ Und Sie antworteten: „Es gibt so etwas wie eine Frauengruppe nicht. Eine Frau und eine Gruppe sind unvereinbar.“ Meinen Sie, dass ich als Frau nicht zusammen mit anderen Leuten in einer Gruppe studieren kann? Mein Freund und ich wollen uns einer „real existierenden “ (nicht virtuellen) Gruppe anschließen, um mit ihr zu studieren. Wie soll ich mir also das Studium vorstellen? Allein? Zuhause? Erklären Sie es mir bitte.

Meine Antwort: Frauen sind nicht in Gruppen von Freunden organisiert, weil die Arbeit an der Vereinigung nur für die Männer, in Übereinstimmung mit ihrer Natur, bestimmt ist. Das passt nicht zur Natur einer Frau. Jedoch können Frauen beim Kabbalastudium zusammen mit Männern teilnehmen oder in Gruppen von Frauen studieren.

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