Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wie kann ich als Einzelner unsere Umwelt retten?

Wenn wir unsere Umwelt retten wollen, dann müssen wir nur eine Sache ändern: unsere Einstellung zueinander.

Unsere Entwicklung hat ein Stadium erreicht, in dem sich die trennenden Kräfte in der gesamten Menschheit ausbreiten. Gleichermaßen nähern wir uns einem Zustand, in dem wir das Gefühl haben werden, dass alles, was uns fehlt, eine positive Einstellung zueinander ist.

Alle Bemühungen, die über eine Änderung unserer Einstellung zueinander hinausgehen, werden nichts zur Rettung der Umwelt beitragen. Solche Bestrebungen beruhen auf dem Fehlen eines echten Verständnisses und einer umfassenden Wahrnehmung der Realität, die die wahren Zusammenhänge zwischen uns und der Natur erkennen lässt.

Weil wir die höchstentwickelte Stufe der Natur sind – unbelebt, pflanzlich, tierisch und menschlich – hängt das Gleichgewicht der Natur einzig und allein davon ab, dass wir Menschen eine positive Einstellung und Verbindung untereinander erreichen. Das liegt daran, dass jede qualitativ höhere Stufe der Natur eine viel größere Macht hat als ihre vorherige Stufe, und der Mensch nimmt die höchste Stufe in der Natur ein. Eine positive Beeinflussung der Umwelt, des Klimas und der Natur im Allgemeinen kann daher dadurch erreicht werden, dass wir auf der menschlichen Stufe positive Beziehungen zueinander aufbauen. Wenn wir hingegen zulassen, dass unsere trennenden Antriebe die menschlichen Beziehungen zerreißen, zerstören wir auch die Natur.

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Die Stufe, in der wir den Schöpfer offenbaren

Frage: Wenn der Mensch schlecht ist und die Begriffe des Guten nur moralische und egoistische Definitionen unserer Welt sind, wie definiert man dann seine eigene Schlechtigkeit oder das Böse der anderen?

Antwort: Nur durch die gegenseitige Einstellung. Es gibt keinen anderen Weg. Der Charakter spielt keine Rolle, ob ungeduldig, unerträglich, etc. Es hängt davon ab, ob ihr euch verbinden und einander entgegenkommen wollt.

Der Charakter den ihr von Geburt an habt ist unwichtig. Es gibt Menschen, die sich gerne umarmen, lachen, tanzen, Spaß haben und es gibt Menschen, die in der Ecke sitzen und mit niemandem in Kontakt kommen wollen. 

Es ist etwas ganz anderes, wenn ich mich mit fremden Menschen verbinden will, egal wer sie sind oder wer ich bin! Wenn ich mich mit ihnen verbinde, schaffe ich so die Bedingungen für die Offenbarung des Schöpfers zwischen uns.

Frage: Kann man sagen, dass dies ein gute Tat ist?

Antwort: Wenn wir uns über unseren Egoismus erheben, ist das eine beharrliche Handlung für unsere Verbindung. Natürlich müssen wir unseren Egoismus unterdrücken, d.h. ihn nicht zerstören, sondern uns über ihn erheben, bis wir zwei Zustände erreichen: den Niedrigsten, d.h. die egoistische Haltung zueinander und den Höchsten – das Verhältnis von Liebe, Gegenseitigkeit und Verbindung.

Zwischen diesen beiden entgegengesetzten Zuständen bildet sich, wie in einem Sandwich, eine Schicht in der wir den Schöpfer, uns selbst und die höhere Welt offenbaren.

Aus dem Unterricht, 07.07.2019

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