Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'zionismus'

Churchill und die Juden – Eine Frage des Schicksals

Vor hundert Jahren, um genau zu sein am 24. März 1921, kam ein wichtiger Besucher nach Palästina, um aus erster Hand den Fortschritt der zionistischen Bestrebungen zu sehen, „eine nationale Heimstätte für das jüdische Volk“ zu errichten, wie es in der Balfour-Deklaration von 1917 heißt. Dieser Mann war Winston Spencer Churchill, zu dieser Zeit Großbritanniens Staatssekretär für die Kolonien und während des Zweiten Weltkriegs sein berühmter Premierminister. Die Konferenz von San Remo 1920 gab Großbritannien das Mandat für die Verwaltung Palästinas, und Churchill, ein begeisterter Anhänger des Zionismus, kam, um zu sehen, wie sich seine Vision entfaltete.

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Der Bankrott des Zionismus

Leviev: Der Zionismus ist wegen der „neuen amerikanischen Religion“ bankrott.

Geschäftsmann Lev Leviev, einer der angesehensten Diamantenhändler der Welt, er ist von Israel nach London umgezogen, erklärte den Zionismus für bankrott. In einem Interview mit der Zeitung Haaretz erklärte Leviev, dass das Leben im heutigen Israel seine jüdische Substanz verlieren würde. Leviev, der eine Kette von Privatschulen in Israel und im Ausland besitzt, kritisierte ebenfalls die heutige säkulare israelische Erziehung. [Rest des Beitrags lesen →]

Die kabbalistische Definition von Zion und der „vermischten Menge“

Michael LaitmanZwei Fragen, die ich zu Zionismus und der „vermischten Menge“ erhalten habe:

Frage: Was ist Zionismus? Was hat es mit Kabbala und Bnei Baruch zu tun?

Meine Antwort: „Kabbala ist die Methode, den Menschen dieser Welt den Schöpfer zu offenbaren“ (Baal HaSulam, Artikel „Das Wesen der Wissenschaft Kabbala“ ). Zionismus ist eine soziale Bewegung zugunsten der Rückkehr zu Zion (Israel). Die kabbalistische Definition lautet wie folgt: Das Land Israel wird auch „Zion“ genannt, vom hebräischen Wort Yetzia (=Ausgang). Jeder Mensch, der die Grenzen unserer egoistischen Welt verlässt und in die Höhere altruistische Welt eintritt, betritt „Zion“. Mi Tzion Tize Tora (=die Tora wird aus Zion kommen) bedeutet, dass ein Mensch, wenn er seinen egoistischen Zustand verlässt, zum Licht gelangt.

Frage: Während den letzten zwei Lektionen haben Sie die „vermischte Menge“ erwähnt. Wer ist das?

Meine Antwort: „Die vermischte Menge“ (Erev Rav) wird von den Gegnern der Kabbala gebildet, die die Menschen davon abhalten, aus dem spirituellen Exil herauszutreten und den Schöpfer zu offenbaren. Selbst wenn ein Mensch nach Schenkung und Liebe strebt, hindert ihn Erev Rav durch alle möglichen Mittel am Voranschreiten. Sie kamen Mose entgegen, als er versuchte, die Menschen aus Ägypten (dem spirituellen Exil) heraus in Richtung zur Enthüllung des Schöpfers zu führen. Außerdem platzierten Sie alle Arten Hindernisse während der 40-jährigen Wanderung durch die Wüste vor ihn.

Heute streuen sie immer noch alle möglichen Gerüchte. Sie können nicht länger gegen Kabbala anreden, da dies nicht länger möglich ist, wohl aber gegen die Menschen, die sie verbreiten, einschließlich unserer Gesellschaft. Sie sind, so steht es geschrieben, Irei Hashem Ovdei Paroh – jene, die sich vor dem Schöpfer fürchten, aber begehren, in ihrem Egoismus zu verweilen.

Der Vilnaer Gaon (Agra) schrieb in Das Licht des Sohar, 3,28 „Adam Ve Ishto„: „In der Zukunft wird Moses uns alles offenbaren, im Gegensatz zu der Art, wie es derzeit in der Tora in Form von Geschichten verborgen wird, die für Erev Rav bestimmt sind und die nicht die innere Bedeutung studieren.“

Verwandtes Material:
Shamati #33: Bezüglich der Lose von Jom Kippur und Haman
Artikel zum Abschluss des Buches Sohar