Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Zerfall'

Das Zerbrechen der Eisenmauer

Unsere Zeiten sind insofern anders, als die Frage „Was ist der Sinn des Lebens?“ für die ganze Menschheit wichtig geworden ist. Wir beginnen zu begreifen, dass das Leben von uns gegenseitiges Einverständnis, Verständigung und ein Nebeneinander erfordert. Und wir können die Art der Verbindung zwischen uns, die für unser Überleben notwendig ist, nur durch die Methode der Kabbala hervorbringen.

Deswegen sehen wir heute den Zerfall der Eisenmauer zwischen der Wissenschaft der Kabbala und der Menschheit, die Baal HaSulam erörterte. Die Mauer existierte 2000 Jahre lang und ist jetzt am zerbrechen. Dies geschieht, weil zusammen mit der Entwicklung der Beziehungen zwischen den Menschen Fragen aufgekommen sind, und darin liegt die genaue Position des Zerbruchs. Genau hier kann die Wissenschaft der Kabbala (und nur die Wissenschaft der Kabbala) helfen.

Folglich wird Erlösung nicht von alleine geschehen. Die Menschheit wird keine Regulatoren finden, die unseren Niedergang korrigieren könnten, jedoch wird sie herausfinden, dass alles lediglich von der Entwicklung positiver Beziehungen zwischen den Menschen abhängt. Viele Leute sprechen über die Notwendigkeit korrekter Beziehungen, jedoch niemand besitzt die Mittel für eine Korrektur, die Fähigkeit, das Licht anzuziehen, die Höhere Energie, die Kraft der Natur. Wenn die Menschen die Notwendigkeit haben werden, sich oberhalb ihres Egoismus miteinander zu verbinden, werden sie dazu ohne die Wissenschaft der Kabbala nicht imstande sein.

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Die globale Krise bringt das Ende des Glamour

In den Nachrichten: Heuer wird die traditionelle Vanity Fair wegen der globalen Krise keine Spur von Glamour haben. Die traditionelle Glamourparty des Vanity Fair Modemagazins, die jedes Jahr nach den Oscar Awards veranstaltet wird, wird dieses Jahr bei weitem nicht die gewohnt glamourösen Teilnehmer des Events haben. Da die globale Wirtschaftskrise alle Gebiete betrifft, entschieden die Leiter des angesehenen Magazins, eine eher bescheidene Party zu organisieren und die Liste der Geladenen so weit wie möglich zu reduzieren. „Wir wollen die Kosten dieses Jahr einschränken“, sagte der Herausgeber des Magazins und fügte hinzu, dass die Party dem Fest des Magazins vor 15 Jahren ähneln würde, das wirklich sehr bescheiden war.

Mein Kommentar: Naturgemäß wird alles, was von Menschen künstlich geschaffen wurde, letztendlich zu einem Ende kommen. Nur die natürliche Existenz wird bleiben, zusammen mit der spirituellen Entwicklung.

Glamour ist häufig so geschmacklos, weil Menschen nur „glänzen“ wollen. Aber das geht ohnehin verloren. Glamour hat sich selbst überlebt.

Die Krise bedeutet nicht, dass die Welt auseinanderfällt, sondern ihre falsche, glänzende Hülle. Und wie ein Huhn aus einem Ei geboren wird, wird die Schale zerbrochen, um neues Leben zu offenbaren – eine neue Welt, die durch ewige Gesetze der Natur existiert, die Gesetze des Gebens und der Liebe.

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Wohltätigkeit, Edelmut und andere oberflächliche Maßnahmen werden uns nicht helfen, mit der Krise fertig zu werden


Eine Frage, die ich erhielt: Der Vizepräsident der russischen Vereinigung von Industriellen und Unternehmern sagte folgendes über das Ergebnis der Finanzkrise, „Sie können nicht von der Krise davonlaufen. Die heutige Welt ist globalisiert, es wäre dumm anzunehmen, dass es im großen Ozean der Instabilität noch Inseln des Wohlstands geben kann, die so bleiben werden. Zuallererst müssen die Menschen ihre ‚Protz- und Prestige Ausgaben‘ reduzieren. Im Laufe der letzten hundert Jahre haben die Amerikaner den Begriff des ‚edlen Verhaltens während einer Krise entwickelt‘, einschließlich der Wohltätigkeit.

Mein Kommentar: Das ist nicht genug. Was wir brauchen, ist eine Generalüberholung des menschlichen Bewusstseins und der Einstellung zu sich selbst, der Welt und dem Schöpfer. Edelmut und Wohltätigkeit können nichts verbessern.

Allmählich erlangt die Welt Erkenntnis über die „nichtirdischen“ Aufgaben, und die Menschen werden daraufhin eine Methode entdecken, mit der es möglich ist, diese Aufgaben zu lösen – nämlich Kabbala. Vorläufig aber tröstet sich die Welt damit, die Menschen glauben zu lassen, es sei noch möglich, durch oberflächliche Änderungen zur Vergangenheit zurückzukehren.

Martin Wolf schrieb in der Financial Times: „Im Jahr 2009 angesetzte Wahlen werden das Schicksal des Welt festlegen.“ Herzlich Willkommen im Jahr 2009. Das ist das Jahr, in dem das Schicksal der Weltwirtschaft beschlossen wird, vielleicht sogar für mehrere Generationen. Manche glauben, dass wir das in der Mitte dieses Jahrzehnts entstandene, allgemein unausgeglichene Wirtschaftswachstum, wieder herstellen können. Sie irren sich. Wir können einzig und allein darüber entscheiden, wodurch es ersetzt wird.

Eine besser ausgewogene Weltwirtschaft oder der Zerfall. Diese Wahl kann nicht hinausgezögert werden.

Es muss in diesem Jahr geschehen. Wir sind in der Gewalt der bedeutendsten globalen Finanzkrise seit sieben Jahrzehnten. Infolgedessen sind kreditwürdige Leute, große Maßstäbe und private Geldverleiher knapp geworden. Die Alternative, sich auf enorme finanzielle US-Verluste und der Vergrößerung des Zentralbank-Kredits zu verlassen, ist ein vorläufiges – obgleich notwendiges – Hilfsmittel. Es wird aber keine Rückkehr zu einem dauerhaften Wachstum mehr geben. Grundsätzliche Änderungen sind erforderlich.

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