Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Zentralbank'

Absteigen von der zentralen Bühne: Der Euro hat es nicht geschafft die Länder zu verbinden

Meinung: Laut Alan Greenspan, früherer Vorsitzender des Federal Reserve Board der Zentralbank der Vereinigten Staaten, ist „ein Bündnis von 17 Staaten unter dem Deckmantel einer gemeinsamen Währung unmöglich, da sie sich von einander sehr unterscheiden. Der Eurokurs fällt, die europäischen Banken machen eine schwere Zeit durch, weil sie an Schulden von Ländern festhalten, die vor dem totalen Bankrott stehen.

Die kulturellen und wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Ländern im Norden und Süden sind viel zu groß. Wirtschaftlich unterscheiden sich Deutschland, Frankreich und Finnland total von den südlichen EU-Statten, indem diese mehr konsumieren als produzieren. Als Resultat dessen, sind sie gezwungen sich von den stärkeren Ländern etwas zu leihen.

Die Krise in Europa ist Hauptauslöser für die Gefährdung der gesamten Weltwirtschaft und überhaupt für die Wirtschaft in den USA. Im Prinzip befindet sich die amerikanische Wirtschaft in einem stabileren Zustand als die EU, und die zweite Welle der Rezession bedroht sie nicht.

Mein Kommentar: Aber die Welt ist doch verbunden, und die Rezession wird sich noch auf der ganzen Welt verbreiten, so lange wir nicht die wahre Ursache für unsere Probleme erkennen werden: Mangelnde Anpassung zur globalen und integralen Natur, zur Eigenschaft des Gebens und zur gegenseitigen Bürgschaft. Man kann die Menschheit und die Erde in einer globalen Welt nicht voneinander trennen. Man muss für die globalen Verstöße und für die Einigkeit auf der Welt eine Lösung suchen.

Das Ende eines schönen Modells der Europäischen Union

Meinung: (M. Chasin, Analytiker): Jean-Claude Trichet, langjähriger Präsident der Europäischen Zentralbank, hat eine Stärkung der Budget-Kontrollen gefordert: „ Die Länder der Europäischen Union haben eine verbrecherische Nachlässigkeit begangen, als sie die Bestimmungen des Europa-Paktes über die Stabilität und das Wachstum ignoriert haben, welche eine klare Begrenzung des Haushaltsdefizits vorsehen. Seine Nichteinhaltungen waren notwendig, um die Auszahlungen im sozialen Bereich zu gewährleisten.“

Aber dann, bei Bedingungen einer fallenden Nachfrage, fällt auch der Lebensstandard der Landesbevölkerung. Das heißt, seine Aufforderung ist rein demagogisch: er gibt wissentlich nicht zu erfüllende Empfehlungen, „wäscht die Hände in Unschuld“. Warum hat er geschwiegen, als die Staaten und Bürger Kredite aufgenommen haben, die eindeutig nicht zu bezahlen sind? Trichet rechtfertig sich dazu, dass er damit nichts zu tun hätte – „Ich habe gesprochen, aber sie haben mir nicht zugehört“.

Deutschland ist der wichtigste Exporteur in die USA, und die EU kann sich deshalb mehr leisten als die anderen Länder der EU. Jedoch – mit dem Rückgang der Nachfrage aus den USA wird sein Zustand sich verschlechtern.

Die Europäische Union hat ein schönes Modell aufgebaut, das auf einer steigenden Nachfrage aus den USA basierte, die auf einer Emission des Dollars und nicht des Euro aufgebaut war. Aber nun ist das „Glück“ vorbei; das Verlangen aber, ein Modell, das die EU aufgebaut hat, zu bewahren, bleibt. Das ist aber unmöglich…

EU – es gibt keine Echteuropäer!

Meinung: (George Soros, amerikanischer Finanzier): Der Integrationsprozess Europas hat seine Spitze zu dem Zeitpunkt erreicht, als eine einheitliche Währung eingeführt wurde. Aber der Euro hat sich als eine unvollkommene Währung erwiesen: er hatte eine gemeinsame einzige Zentralbank, aber er hatte kein gemeinsames Finanzministerium. Deutschland meinte, es geäbe keine gemeinsamen Garantien der EU, d.h. keine Integration.

Als größter Kreditgeber hat Deutschland für sie die besten Bedingungen für Hilfen diktiert, wodurch die Schuldner zur Zahlungsunfähigkeit getrieben wurden. Ein niedriger Wechselkurs des Euro hat ihre Wirtschaft nur stärker gemacht. Auf diese Weise wandelte sich die Integration zu einer Desintegration der Zerstückelung.

In dem Maße, in dem die Kreditgeber die Schuldner zum Bankrott angetrieben haben, wuchs die Popularität nationalistischer Parteien – wie zum Beispiel die „Echtfinnen“ in Finnland und ihre Analogien in anderen Ländern.

Für die europäische Elite ist es notwendig, zu den Prinzipien der Integration zurückzukehren, auf welchen die Union gebildet wurde, und eine europaweite, und keine nationale Lösung zu suchen. Es sollte mehr „Echteuropäer“ als „Echtfinnen“ geben und andere Antieuropäer aus Deutschland und anderen Ländern.

Kommentar: Es ist einfach erstaunlich, wieviel Zeit gegenwärtig in die Werbung der Vereinigung von Europa investiert wurde, und wie wenig Sorge darüber getragen wird, die Europäer im Geiste der Integration zu erziehen. Der Egoismus wächst, die Gegensätze kommen zum Vorschein, aber eine starke und zielgerichtete Propaganda über die Notwendigkeit der Integration fehlt. Man sieht, dass das Verlangen nach einem eigenen kurzsichtigen Gewinn nach wie vor die Grundlage ist.

Der fortwährende Egoismus der Banken wird die Krise verstärken


In den Nachrichten (übersetzt aus The Wall Street Journal): „Deutschland sprengt ‚Machtbefugnisse der US-Notenbank‘“ Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel weist in einem seltenen öffentlichen Tadel der Zentralbanken darauf hin, dass die Europäische Zentralbank und ihre Pendants in den USA und Großbritannien bei der Bekämpfung der Finanzkrise zu weit gegangen sind und möglicherweise den Grund zu einem weiteren Finanzkrach gelegt haben.

Mein Kommentar: Ob sie es mögen oder nicht – wenn die Finanzsysteme vollständig egoistisch bleiben, kann das zu nichts anderem, als zur Verstärkung der Krise führen. Dieser Abstieg wird fortdauern, möglicherweise mit einigen Schwankungen, bis wir zur völligen Erkenntnis gelangen, dass wir unsere Beziehungen untereinander ändern und gut und vertrauenswürdig sein müssen.

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Die Finanzkrise meistern: Ein Wechsel in der Strategie?

In den Nachrichten (aus dem Europäischen Parlament): „Langfristig orientierter Fokus, während man unverzüglich die ökonomische Krise meistert“. MEPs (Mitglieder des Europäischen Parlaments) und nationale Parlamentarier der 27 Mitgliedsstaaten und der Kandidatenländer haben ein zweitögiges gemeinsames parlamentarisches Treffen begonnen, um ein „Neues Abkommen zur Erholung der Europäischen Wirtschaft“ zu diskutieren. EZB (Europäische Zentralbank) Präsident Jean-Claude Trichet sagte, dass Konjunkturprogramme dazu bestimmt sein sollten, langfristig strukturelle Anpassungen zu fördern.

Mein Kommentar: Sie beginnen zu verstehen, dass sie die Situation nicht unter Kontrolle haben und dass es sinnlos ist, irgendetwas zu planen, solange es keinen Regulator gibt! Das Fehlen von festen Boden unter ihren Füßen wird sie solange nach Lösungen suchen lassen, bis sie entdecken werden, dass die Krise nur durch eine Sache verursacht wurde: Das Fehlen einer vollständigen, beiderseitigen und guten Verbindung zwischen den Menschen.

Während sie weitere Antworten suchen, werden sie darauf kommen, dass es notwendig ist, ein Mittel zu finden, um die Zusammenarbeit zwischen allen Menschen auf der Welt zu verbessern. Und das ist nur möglich durch die Anwendung der Methode der Kabbala – der Wissenschaft, die diese Verbindung erklärt. Dann wird Kabbala wirklich eine Wissenschaft über unser Leben werden.

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