Mein Interview mit dem österreichischen Journalisten Hans Peitl
Ein Gespräch über die Wirtschaftskrise und deren Lösung:
Ein Gespräch über die Wirtschaftskrise und deren Lösung:

In den Nachrichten (WBCSD): Japan ehrt den Wissenschaftler der „Grenzen des Wachstums“. Am Donnerstag wurde einem US-Wissenschaftler, der vor Jahrzehnten vorausgesagt hatte, dass das schnelle wirtschaftliche und Bevölkerungswachstum auf unserem begrenzten Planeten zu einem Zusammenbruch führen würde, der hochdotierte Japan-Preis verliehen.
Unter der Leitung von Professor Dennis Meadows hatte 1972 ein Forschungsteam die Studie „Grenzen des Wachstums“ erstellt. Anhand eines Computer-Modells mit dem Namen World3 hatten die Wissenschaftler vorausgesagt, dass bei Fortsetzen des derzeitigen Verhaltens die Menschheit gegen 2100 dem Untergang geweiht sei.
Professor Meadows von dem amerikanischen Massachusetts Institute of Technology, war der Hauptautor, der zum Bestseller gewordenen Studie. Er war aber auch als Schwarzmaler und Anti-Fortschrittlich angegriffen worden. Nun hat Meadows, 65, den mit 500 000 Dollar dotierten jährlichen Japan-Preis von der Stiftung für Wissenschaft und Technik für „Transformation in Richtung auf eine nachhaltige Gesellschaft in Harmonie mit der Natur“ erhalten. In seiner Studie hatte Meadows erklärt, dass „der Mensch die Reserven der Natur erschöpft“. Wenn die Menschheit nicht von einem exponentiellen Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum auf ein nachhaltiges System umschwenken würde, so sein Team, würde sie die Grenzen der Erde weit überschreiten, und so den Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation verursachen.
Mehr als drei Jahrzehnte später meint Meadows: heute habe er sogar noch weniger Grund zur Hoffnung. Die wichtigsten Lektionen seien noch nicht gelernt worden, und die Suche nach Lösungen für die Krise sei nach wie vor auf das bekannte Vertrauen in die Märkte und in den technischen Fortschritt gegründet. „ So sei die am weitesten verbreitete Vorgehensweise zur Lösung aktueller wirtschaftlicher Probleme, der verzweifelte Versuch die physische Wirtschaft zurück zum altbekannten, exponentiellen Wachstum zu bringen“. „Ich weiß, dass diese Politik nicht funktionieren wird“, so Meadows.
Mein Kommentar: Seit seinen Vorhersagen sind fast 40 Jahre vergangen. Und tatsächlich ist alles nur schlimmer geworden! Alles, was er gesagt hat ist Wirklichkeit geworden.
Es gibt jedoch eine Lösung: wenn wir nur das Verbrauchen, was notwendig für unsere Existenz ist, können wir in Harmonie mit der Natur leben. Dann werden wir von allem genug haben, ganz gleich wie viele Menschen es auf der Welt gibt!
Verwandtes Material: Blog-post: Kathastrophen und Krankheiten werden beendet, wenn sich die Menschheit jenseits der Selbstsucht vereint Baal HaSulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft

In den Nachrichten (aus Interfax): „Fridman glaubt, dass das Alte Testament die Unvermeidlichkeit von wirtschaftlichen Krisen anführt.“ Der Leiter der Alfa Group, Michail Fridman, glaubt, alle wirtschaftlichen Krisen, einschließlich der gegenwärtigen, wurden in biblischen Zeiten vorhergesagt.
„Wirtschaft im Allgemeinen ist ein zyklischer Prozess, der mit vielen Einflussfaktoren verbunden ist, hauptsächlich mit Zyklen des menschlichen Bewusstseins. Es bewertet Situationen als besser werdend und entscheidet sich dann plötzlich, dass alles schlecht läuft und es besser ist, alles zu verkaufen. Beginnend mit der Geschichte von Joseph, der dem Pharao `sieben Jahre des Überflusses und sieben Jahre Hungersnot´ verhieß. Dieses typische Merkmal der menschlichen Psyche und der natürlichen Zyklen wurde nicht in Frage gestellt,“ sagte Fridman bei einer Sitzung des Russisch Jüdischen Congress Business Clubs.
In den Nachrichten: (übersetzt aus Cursor.co.il): Bezüglich der russischen Wirtschaft sagte Michail Fridman, er habe gute und schlechte Nachrichten:
Mein Kommentar: Vor zwei Jahren habe ich mich mit ihm in seinem Büro getroffen und ihm meine Meinung über die Krise mitgeteilt, aber ich denke nicht, dass er mich zu jener Zeit verstanden hat. Die Wirtschaftskrise war noch nicht offenkundig und er war nicht an anderen Krisen interessiert.
Sieben Jahre Überfluss sind für immer vorbei. Sieben Jahre Hungersnot sind gekommen und sie werden mit den „Zehn Ägyptischen Plagen“ enden, die uns zwingen werden, aus Ägypten – unserem Egoismus – auszuwandern. Wir werden die gesamte Wirtschaft vom Egoismus – basierend auf Maximalprofit, zum Altruismus – basierend auf maximalem Geben, transformieren müssen.
Freilich hatte ich Freude daran, ihn zu treffen, besonders als er seine Gedichte vortrug.
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In den Nachrichten ( Bundespräsident.de): „Der deutsche Bundespräsident ruft angesichts der Wirtschaftskrise zur Einheit auf“ Die Krise zeigt uns, dass schrankenlose Freiheit Zerstörung in sich birgt. Der Markt braucht Regeln und Moral. Deshalb bestätigt gerade die Krise den Wert der Sozialen Marktwirtschaft. Sie ist mehr als eine Wirtschaftsordnung. Sie ist eine Werteordnung. Und wir müssen die großen Finanzinstitute international unter eine einheitliche Aufsicht stellen.
Mein Kommentar: Sobald sie jedoch anfangen, solch ein System zu schaffen, werden sie entweder entdecken, dass es undurchführbar ist oder es in ein sowjetähnliches System verbiegen, das nur zu weiteren Konflikten und Kriegen führen wird. Nur durch die Verbreitung der Kabbala – der Methode der Korrektur des Menschen – werden wir fähig sein, zwischen uns das richtige System von Verbindungen auf allen Ebenen zu schaffen – soziale, politische, wirtschaftliche, moralische, innerstaatliche und so weiter.
Inzwischen wird sich die Krise Schritt für Schritt weiterentwickeln, in Wellen, und die Wirtschaft, unsere Gesundheit, die Ökologie, die Ernten und so weiter in Mitleidenschaft ziehen. Durch diese Stürme und Abstiege wird die Menschheit zu erkennen beginnen, dass es eine intelligente Kraft der Natur gibt, welche die Krise steuert, um uns weiterzuentwickeln. Die Menschheit wird dann anfangen, nach einer Verbindung mit dieser Kraft zu suchen und wird von selbst zur Kabbala kommen. Unsere Verbreitung jedoch wird diesen Weg beschleunigen.
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Aus den Nachrichten (Your Nuclear News): Russland wird trotz der momentanen globalen Wirtschaftskrise 2009 weiterhin seine nukleare Triade modernisieren und entwickeln, erklärte ein stellvertretender Ministerpräsident. Russlands militärische Ausgaben wachsen in letzter Zeit stetig an und das Land plant angeblich, das Verteidigungsbudget von 40 Milliarden US $ um 50% zu erhöhen.
Mein Kommentar: Früher wurden solche Aktionen zur Mobilisierung der Wirtschaft, eines Landes oder einer Nation benutzt, um ihnen durch eine Krise zu helfen.Heutzutage jedoch ist das ein schrecklicher Plan und wird das Land völlig zerstören, weil es im Gegensatz zur Natur steht: Alle ihre Teile zu einem globalen Ganzen zu vereinigen. Heute wird die Entwicklung und der Verkauf von Waffen nur die Hersteller und Käufer vernichten.
Verwandtes Material: Blog-post: Waffenverkäufe in Rekordhöhe sind nichts, worauf man stolz sein kann

In den Nachrichten (The New York Times): „Jobverluste deuten auf eine umfassende Neuformung der Wirtschaft“ Die wachsende Arbeitslosigkeit könnte eine schmerzliche Neustrukturierung der amerikanischen Wirtschaft widerspiegeln. In den Schlüsselsektoren – der verarbeitenden Industrie, den Finanzdienstleistungen und dem Einzelhandel- verlassen viele Unternehmen ganze Geschäftsbereiche. „Die Unternehmen beschließen die Betriebe ganz aufzugeben oder Teilbereiche zu schließen, so Martin N. Baily, Vorsitzender im Rat der Wirtschaftsberater unter Präsident Clinton und nun Mitglied der Brookings Institution.
Das Konjunkturpaket, das im vorigen Monat geschnürt wurde, beinhaltet 4,5 Millionen US-Dollar für Berufsweiterbildungsmaßnahmen. Das macht nur den Anfang bei der Berücksichtigung eines lang vernachlässigten Bereichs, so Andrew Stettner, stellvertretender Vorsitzender des National Employment Law Project in New York.“Diese Gelegenheit muss für Fortbildungsmaßnahmen genutzt werden.“ sagte Stettner.
Mein Kommentar: Das stimmt. Aber selbst ein neues Wirtschaftssystem wird nicht funktionieren, wenn sein Ziel nicht global und integral ist, wenn die Güter und Dienstleistungen nicht der ganzen Welt zugute kommen. Der Hersteller sollte nur das bekommen, was er wirklich braucht und den Rest in eine gemeinsame Kasse einzahlen. Menschen fortzubilden müsste das Umerziehen der Menschen im Sinne einer globalisierten Welt beinhalten. Sonst werden die Menschen die Gesetze der Natur nicht verstehen und daher unter den neuen Bedingungen keinen Erfolg haben.
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In den Nachrichten (aus CNN): „Rekord von 31,8 Millionen Essensmarken.“ 31,8 Millionen Amerikaner erhielten Essensmarken laut der letzten Zählung, was ein Anstieg von 700.000 Menschen innerhalb eines Monats in den USA während der Rezession ist, wie Regierungszahlen am Donnerstag aufzeigten.
In den Nachrichten (aus Zogby Interactive): „Zogby Umfrage: 70% haben sich im Bereich Unterhaltung infolge der schwachen Wirtschaft eingeschränkt.“
Die Umfrage besagt, dass 39% ihre Urlaubspläne einschränkten, 40% größere Anschaffungen hinausschieben, 40% die Ausgaben beim Lebensmitteleinkauf kürzen, und 70% sagen, dass sie sich in den Bereichen Unterhaltung, Freizeit und Restaurantbesuchen einschränken. Dies findet nicht nur in ärmeren Haushalten statt, sondern mit 70% auch unter denjenigen mit einem Haushaltseinkommen von mehr als 100.000 Dollar.
Mein Kommentar: Dieselbe Sache findet in der gesamten Welt statt. Natürlich verschlimmert das die Krise, dennoch ist es genau das, was das Erkennen der Krise unter den Menschen beschleunigen wird, indem sie bemerken, dass es eine Krise der Gesellschaft ist, nicht nur der Wirtschaft.
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In den Nachrichten (aus msnbc News): „Frankreich ist von neuer Welle landesweiter Proteste getroffen“ In einer neuen Welle landesweiter Streiks fordern aufgebrachte Arbeitnehmer, dass der französische Präsident Nicolas Sarkozy mehr tun soll, um die Wirtschaftskrise zu bekämpfen, die Frankreich am Donnerstag getroffen hat. Sarkozy sagte den Ministern auf einer Kabinettsitzung am Mittwoch, dass er „die Sorgen der Franzosen verstehe“, sagte aber, dass er keine Pläne für zusätzliche Maßnahmen habe. Ungefähr 200 Protestmärsche sind nach Aussage der mächtigen CGT Union für Donnerstag in ganz Frankreich geplant.
Mein Kommentar: Die wahre Krise hat allerdings noch gar nicht begonnen. Die Menschen hungern nicht, leben nicht auf der Straße, sterben nicht an Epidemien und so weiter. Aber die Krise wird weitergehen, manchmal zunehmen und manchmal abklingen, bis die Menschheit ihre Ursache verstehen wird – der Mangel an Verbindung zwischen den Menschen.
Ich empfehle, das Kapitel über die Plagen Ägyptens in der Bibel zu lesen. Jede der Plagen kommt und klingt dann ab und dies geht so weiter, bis wir völlig bereit sind, aus unserer egoistischen Natur auszubrechen – von ihr wegzurennen und alles zu tun, um endgültig aus ihr heraus zu kommen!
Wir sind gerade erst in die Zeit eingetreten, um aus dem Egoismus heraus zu kommen. Am Ende dieses Prozesses werden wir uns alle vereinen und uns der globalen Welt angleichen, entweder bewusst oder gegen unseren Willen.
Verwandtes Material: Blog-post: Soziale Revolten sind ein anderes Symptom der Globalen Krise „Verbindung“ > Kabbala Akademie

In den Nachrichten (aus The New York Times): „Die anwachsende Wirtschaftskrise gefährdet das Konzept eines vereinten Europas“ Die Europäische Union ringt mit den Spannungen, welche die Krise unter den 27 Ländern mit ihren ungleichen Entwicklungsstufen zwangsläufig ausgelöst hat. Das traditionelle Konzept von „Solidarität“ ist untergraben. Ein dringender Aufruf Ungarns für einen umfassenden Rettungsplan für die neueren östlichen Mitglieder wurde von Europas stärkster Wirtschaft, Deutschland, geradeheraus abgelehnt und erhielt nur wenig Unterstützung von anderen Ländern.
Mein Kommentar: Das wird die Krise nur beschleunigen und den Menschen helfen, sie schneller zu überwinden, denn der Egoismus des alten Europa gegen das neue Europa wird schneller enthüllt.
In den Nachrichten (aus BBC News): Die Zinsraten Großbritanniens sanken auf 0,5%“ Die Bank von England sagte, sie würde die Geldsumme im System auf 150 Milliarden Pfund aufstocken. Die Bank will Vermögenswerte kaufen – solche wie Staatsanleihen (Staatsobligationen) und Unternehmensanleihen… Ian McCafferty, führender CBI Ökonom, sagte, dass die stetigen Zinssenkungen „als Mittel, die Wirtschaft anzukurbeln immer uneffektiver werden“.
Mein Kommentar: Mehr Papier, weniger Brot. Kürzlich hörte ich eine sehr angesehene Person sagen: „Das Armageddon kommt“. Dieser bittere Witz spiegelt die Gefühle der Menschen wider, hilflos zu sein, wenn sie in die Zukunft blicken und zwar deshalb, weil es ihnen an Information über die einzige Lösung für die Krise fehlt, die in der Tat sehr einfach ist!
Verwandtes Material: Blog-post: Für die Europäische Union ist es an der Zeit aufzuwachen und sich zu vereinen „Verbindung“ > Kabbala Akademie

Eine Frage, die ich erhielt: Viele Wirtschaftler und Führungskräfte, hauptsächlich Gordon Brown, sprechen über die Notwendigkeit zur Einheit. Warum führt die Natur ihn und andere Anführer nicht in die richtige Richtung?
Meine Antwort: Warum entdecken sie nicht die Weisheit der Kabbala? Es steht geschrieben, „Das Herz der Führer und Könige liegt in den Händen des Schöpfers“. Sie finden sich in einer peinlichen Situation wieder, weil sie der Welt keinen Weg aus der derzeitigen Wirtschaftskrise zeigen können. Zum ersten Mal in der Geschichte steht die Menschheit der Natur hilflos gegenüber, und die Natur tut, was immer sie will. Und zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte breitet sich Verzweiflung aus und nicht einmal die schlauesten, mutigsten und zuversichtlichsten Menschen können etwas dagegen tun.
Sie sind verstört wie Kinder, die ihre Mutter verloren haben. Die Menschen haben Ähnliches nie zuvor erfahren. Der Egoismus hat bisher immer gewonnen; er hatte immer alles unter Kontrolle und strebte ständig nach neuen Errungenschaften. Heute werden wir aber nicht mehr vom Egoismus geleitet. Wir erkennen, dass mit Egoismus nichts erreicht werden kann. Im Gegenteil verursacht der Egoismus ein Desaster, das die Menschheit niemals zuvor erlebt hatte: er verursacht Katastrophen, die den Plagen aus Ägypten ähnlich sind.
Daher sind die Anführer auch unfähig etwas zu tun – sie befinden sich in der Lage des armen Pharao! Jeder versteht, dass Egoismus schlecht ist, aber was weiter? Es gibt nur eine Lösung: die Botschaft der Kabbala so schnell wie möglich jedem Menschen verfügbar machen – auf einfachste und positive Weise! Es zahlt sich auf jeden Fall aus, die Weisheit der Kabbala den G-20 noch vor ihrem Gipfel zur Kenntnis zu bringen. Dann könnte die Welt eine Chance haben.
(Aus dem Unterricht zu Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“, vom 8.03.2009)