Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Technik des spirituellen Aufstiegs

Eine Frage, die ich erhielt: Sie haben erklärt, dass das Verlangen (die linke Linie) und das Licht (die rechte Linie) für uns auf jeder der 125 Stufen im Voraus vorbereitet sind, und wenn der Mensch sie richtig miteinander verbindet, steigt er dadurch auf deren Stufe auf. Was bedeutet das praktisch?

Meine Antwort: In der Natur gibt es zwei Kräfte – die Kraft des Gebens und die Kraft des Empfangens, „+“ und „-„, die rechte und die linke Linie.

Die linke Linie ist die Kraft des Empfangens, die rechte Linie ist die Kraft des Gebens. Ich muss sie verbinden, indem ich zwischen ihnen den „Widerstand“ (R) bzw. den „Motor“ (M) setze. Ich verbinde sie, und sie arbeiten durch meine Anstrengung (R bzw. M).

Das Resultat meiner Handlungen, der funktionierende Widerstand bzw. der Motor, nennt sich „Seele“ oder „Mensch“.

Nehmen wir an, ich habe in mir einen Menschen auf der ersten Stufe erschaffen. Nun habe ich die nächste Stufe vor mir. Worin besteht der Unterschied zwischen dem „Menschen“ auf der ersten Stufe und dem auf der zweiten?

Ich muss den „Glauben über dem Verstand“ (das Geben über dem Empfangen) noch höher setzen, einen Schirm, der sie verbindet, erschaffen, das Kli zur Annäherung an das Licht bringen, das umgebende Licht anziehen, damit es mir hilft, den Schirm (die Verbindung zwischen der rechten und der linken Linie) aufzubauen.

Das Verlangen mit Schirm muss dem Licht ähnlich werden. Das Ausmaß des Empfangens in der linken Linie muss mit dem Ausmaß des Gebens in der rechten Linie gleich sein. Wenn ich das erreiche, erlange ich die nächste Stufe.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 22.09.2010

Ein kleiner Funken oder ein riesiges Feuer?

Wie können wir ein spirituelles Gefäß aus dem Punkt im Herzen eines jeden bauen, der in seinem Egoismus eingeschlossen ist?

Wie kann ich diesen Punkt aus dem egoistischen Herzen befreien, ihn erheben, wichtiger als alle egoistischen Verlangen machen, so dass mich nur das interessiert, was in diesem Punkt des Strebens nach der Spiritualität passiert?

Dafür ist der Einfluss der Umgebung notwendig: zuerst muss man diese Punkte aus dem Egoismus freibekommen, herausholen und sie dann miteinander verbinden.

Das Wichtigste ist ihre Verbindung, Punkte im Herzen sind Mittel der Verbindung zwischen uns, in dieser Verbindung werde ich den Schöpfer spüren. Und wenn sie stärker ist, wird sich in ihr das ganze Licht enthüllen..

Diese Verbindung ist wie ein Resistor, denn wir wehren uns dagegen und wollen uns nicht miteinander verbinden! Und wenn wir uns doch verbinden, dann spüren wir, wie durch diesen Widerstand das Licht zu fließen beginnt, auf ihn einwirkt, ihn erwärmt, in ihm spüre ich den Schöpfer.

Das heißt, ich vernichte nicht mein Ego, wie verschiedene „spirituelle“ Praktiken das tun, womit sie den Menschen von der Realität losreißen. Ich benutze mein Ego und gerade mit seiner Hilfe komme ich zur Erkenntnis. Deshalb heißt es: „Je höher ein Mensch aufsteigt, desto größer wird sein Egoismus“.

Auf der nächsten Stufe wird es dir noch schwerer fallen, dich mit den anderen zu verbinden. Wieso eigentlich, du hast doch bereits diese Arbeit gemacht? Doch plötzlich wird dir klar: Auf wen habe ich mich da eingelassen, wer sind sie überhaupt…? Das bedeutet, dass bereits die echte Arbeit begonnen hat.

Denn je größer der Widerstand zwischen euch wird, desto höher werdet ihr aufsteigen und größeres Licht enthüllen können.

Anstatt des Lichtes Nefesh, eines bescheidenen Lichtes, das ein kleines Lämpchen von einigen Watt zum Leuchten bringt, wirst du die Verbindung durch einen riesigen Widerstand (R2 statt R1) erreichen und das Licht Ruach enthüllen, das milliardenfach größer als das Licht Nefesh ist – wie ein kleiner Funken im Vergleich zu einem riesigen Feuer.

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Das Schattenspiel

Um begreifen und spüren zu können, wo wir uns befinden, müssen wir spirituell wachsen.

Wie ein Samentropfen, der in einem besonderen Ort, im Mutterleib, zu wachsen beginnt, dann aber aus ihm in die Welt heraustritt und in einem größeren Raum weiter wächst und so zu einem erwachsenen Menschen wird.

So geschieht es in der materiellen Welt und genauso sieht es mit unserer inneren, spirituellen Entwicklung aus.

In einem bestimmten Abschnitt unseres irdischen Lebens beginnen wir. den spirituellen Samentropfen, der sich „Punkt im Herzen“ nennt, das Verlangen zu spiritueller Entwicklung,  in uns zu spüren. Das bedeutet, dass sich dieser Punkt enthüllt hat.

Genauso, wie wir in dieser Welt nicht existiert haben, bis unsere Eltern uns in die Welt gesetzt haben, setzen uns auch Eltern (so heißen sie auch „Aba we Ima“ – Vater und Mutter) in die spirituelle Welt.

Die spirituelle Entwicklung vollzieht sich unter Einwirkung der Kraft, die sich das höhere Licht nennt.

Sie führt uns durch Verhüllungen und Enthüllungen des Lichtes und schwingt uns hin und her, indem sie uns abwechselnd sich selbst und die gesamte Realität enthüllt und wieder verhüllt. Sie spielt mit uns und zwingt uns, einmal mehr und einmal weniger nach ihr zu streben.

Wenn wir auf diese Einwirkung des Lichts, das uns abwechselnd in einen guten oder in einen schlechten Zustand, in das Verständnis oder in den Nebel versetzt, richtig reagieren, dann entwickeln wir uns –  einen weiteren Augenblick, einen weiteren Tag, oder eine weitere Woche.

Man kann sich so Jahrtausende lang entwickeln, man kann aber in nur ein oder zwei Jahren die Entwicklung abschliessen. Alles hängt von dem einzelnen Individuum ab, man muss nur wissen, wie man auf die uns antreibende Kraft reagiert, um alles auf eine Quelle zurueckzufuehren: „Es gibt niemanden außer Ihm“, die sich hinter dieser ganzen Realitätsfassade versteckt.

So fange ich allmählich an, Ihn zu erkennen und mich durch diese Realität hindurchzugraben, um diese Kraft wahrzunehmen und zu begreifen, wie sie durch all diese Verkleidungen wirkt: durch enge Freunde, durch fremde Menschen, durch die Natur und durch mich selbst, indem sie mein Inneres verändert.

Dann werde ich mich wie eine „Blackbox“ fühlen, die die auf sie zukommenden Einwirkungen ein wenig versteht und spürt und nur auf das, was mit ihr geschieht, reagieren muss.

Sie scheinen von der von mir zu sehenden Realität zu kommen: von mir nahestehenden und fremden Menschen, von Freunden und Feinden – von diesen Schatten, die die höhere Kraft verhüllen.

Wenn diese Verhüllung mich dazu bringt, mich durch sie hindurch mit dem Schöpfer zu verbinden, dann heißt das der Schatten der Heiligkeit, wenn ich genau durch diesen Widerstand, durch dieses Spiel meine Beziehung mit dem Schöpfer aufbaue.

Dann verstehe ich dieses ganze Spiel, das Er mir zeigt, und dadurch erkenne und verstehe ich Ihn.
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Das Leben ist nicht immer ein Picknick…

Eine Frage, die ich erhielt: Gerade ist der internationale Kongress in New York (Sohar, Mai 2010) zu Ende gegangen, wo viele Völker und Nationalitäten, etwa tausend Menschen, Repräsentanten von vielschichtigen kulturellen Hintergruenden, vertreten waren. Nach nur 20 oder 30 Stunden verschwanden alle diese Unterschiede, es herrschten Vereinigung und Liebe.

Was fehlt uns, um diesen Zustand ständig zu erleben?

Meine Antwort: Auf dem Kongress haben die Menschen Einheit, Begeisterung und Wichtigkeit des Ziels gespürt. Und 20 Stunden nach dem Treffen können wir uns nur mühsam daran erinnern, wie es war.

Alles entzieht sich unseren Empfindungen und unserem Gedächtnis. Warum können wir bloß nicht so weitermachen und uns ständig darin befinden?

Dieser Zustand kann nicht lange anhalten, wie auch alles in unserem Leben: Der Mensch erreicht die Höhe der Begeisterung und kommt zur Ruhe. Es ist unmöglich, ständig unter einem solchen Eindruck zu stehen.

Das geht aus dem Gesetz der umgekehrten Übereinstimmung zwischen Licht und Verlangen hervor: Mal soll das Licht anwachsen, mal das Verlangen.

So wachsen sie abwechselnd und wir schreiten vorwärts, wie auf zwei Beinen, und gehen auf der mittleren Linie, die die rechte und die linke vereint.

Doch ihre Vereinigung geschieht nur , um vorwärtszukommen und dann wieder nach rechts zu rücken, wo wir die Wichtigkeit des Ziels, die Verbindung und das Verlangen, weiterzugehen, bekommen, dann wieder nach links, wo unser Herz belastet wird, damit wir etwas haben, woran wir arbeiten können, und zur mittleren Linie zurückkehren. So bewegen wir uns vorwärts.

Darum kann ein solcher Zustand nicht lange anhalten, das wäre gegen die Natur. Und ich würde sogar sagen, dass es keinen unliebsameren Zustand geben kann, als sich ständig in dem Zustand einer solchen Euphorie zu befinden.

Der Mensch muss fühlen, dass er sich vorwärtsbewegt, dass er arbeitet, einen gewissen inneren Widerstand überwindet und nicht ständig in den Wolken schwebt.

Unsere Arbeit besteht darin, zu spüren, dass wir etwas geben und empfangen, und dann wieder geben und wieder empfangen. Wir müssen den Widerstand, die Handlungen und die Errungenschaften fühlen.

Deshalb gibt es viel mehr Genuss nach einer harten Arbeit und nach schweren Vorbereitungen, die dann in einem so großen Kongress ihren Hoehepunkt und Ausklang finden, wo wir zwei, drei Tage das Erreichte genießen, indem wir Resultate und Früchte unserer Arbeit betrachten.

Doch danach müssen wir zum Zustand der Schwere, des Widerstandes, der Suche, der Klärungen und Korrekturen zurückkehren, um letztendlich wieder zu einem schönen Ergebnis zu kommen.

Das ergibt sich daraus, dass der Schöpfer und die Schöpfung sich gegenüber stehen, wie zwei entgegengesetzte Eigenschaften – das Verlangen zu empfangen und das Verlangen zu geben, und es ist nur durch solche gemeinsamen Aktionen möglich, das Gleichgewicht zwischen ihnen zu erreichen.

Sonst gibt es keine Weiterentwicklung. Es ist unmöglich, im Zustand des Kleinseins (Katnut), in Chafez Chessed zu bleiben – es muss weitergehen!

Aus dem Unterricht in der Gruppe Toronto, nach dem Kongress „Sohar – 2010“

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Warum spüren wir Widerstand, einen Kabbala Kongress zu besuchen?


Eine Frage, die ich erhielt: An diesem Wochenende wird ein Kongress in Nordamerika und eine Woche später in der Türkei stattfinden. Jeder hat die Gelegenheit, daran teilzunehmen. Aber was ist, wenn jemand kein verlangen hat zu kommen?

Meine Antwort: Wenn jemand erkennt, dass er kein Verlangen hat zum Kongress zu kommen, ist das ein wichtiger Punkt, seine egoistische Natur und deren Korrektur zu untersuchen. Es hängt alles davon ab, welche Entscheidungen er trifft: Wird er verstehen, dass sein Widerstand gegen den Kongress Hilfe von Oben ist, ein Weg, sein Ego zu enthüllen, um ihm die Möglichkeit zu geben, sich darüber zu erheben? Oder wird er sich den ganzen Weg bis zu seinem Tod kleinlaut mit dem täglichen Einerlei dahintreiben lassen?

Wenn ich verstehe, dass diese Störungen vom Schöpfer kommen, der gut ist und Gutes tut und dass es niemand außer Ihn gibt, dann werde ich beginnen, mit diesen Störungen zu arbeiten, um mit deren Hilfe voranzukommen. Wenn ich mich selbst zwischen die Störungen platziere, sie in mir vereinen möchte, selbst wenn sie miteinander kämpfen, dann werde ich ganz bestimmt zum Kongress kommen (überdeckt mit Narben aus diesem Kampf).

Egal wie sehr mein Ego sich in mir sträubt, ich werde diese physische Handlung durchführen. Vielleicht will ich es tief in meinem Innern nicht, aber ich werde dennoch kommen! Dann werde ich wahrhaft gute innere Arbeit vollbringen.

Wenn ich jedoch mit meinem Ego übereinstimme und alle möglichen Entschuldigungen finde, warum ich nicht zum Kongress komme, dann werde ich diese Gelegenheit verpassen, die mir von Oben durch den Schöpfer gegeben wurde.

Unendlicher Genuss befindet sich genau vor dir (Fortgeschrittene)


Eine Frage, die ich erhielt: Wenn ein Mensch den Machsom überquert, wo empfindet er diese Erlangung?

Meine Antwort: Alles wird im Innern empfunden. Es ist dem ähnlich, wie man sich und die Welt heute wahrnimmt. Entweder spürt man Leiden oder Genuss im Innern. Genauso wird man die Spiritualität wahrnehmen.

Die Methode ist sehr einfach. Man lernt, was Genuss und Leiden sind, wie man sie gegenwärtig wahrnimmt, und wie man beginnen kann, damit umzugehen, es zu genießen und darüber die Kontrolle zu erlangen.

Schließlich ist unser Material das Verlangen zu genießen und der Schöpfer ist der Genuss, der in diesem Verlangen enthüllt wird – gemeinsam mit der Quelle des Genusses. Darum gibt es nichts außer diesen Kelim und man nimmt die spirituelle Welt in der gleichen Weise wahr wie die physische Welt. Denkt nicht, dass Spiritualität weit weg oder irgendwo im Weltraum ist. In der Kabbala lernt man präzise, was gegenwärtig in einem geschieht, als auch das, was in der Zukunft geschehen wird.

Es gibt jedoch einen großen Unterschied in der Spiritualität. Heute nehme ich mein Leben und meine Existenz im Innern meines kleinen Kli wahr. Tatsächlich ist es so klein und eingeschränkt, dass unser Leben nicht wirklich als ein Leben betrachtet werden kann. Wenn wir einmal unser Kli vergrößert haben, werden wir das Leben und die Existenz unter neuen Bedingungen wahrnehmen: Wir werden unser Leben als ein Mittel gebrauchen, um anderen Genuss zu geben, zu lieben und aus uns selbst herauszukommen. Andernfalls wenn das Kli egoistisch bleibt, wird der Genuss im Innern ausgelöscht.

Mit anderen Worten sind wir sogar jetzt mit unendlichem Licht erfüllt. Doch wir neutralisieren dieses Licht mit unserem Egoismus, denn wenn das Licht der Unendlichkeit ein Verlangen erreicht, erlischt es sofort, als ob es zu einem Kurzschluss ohne einen Widerstand zwischen zwei entgegengesetzten Enden kommt. Man muss seinen eigenen Egoismus als diesen Widerstand benutzen und dann wird man den Genuss spüren. Andernfalls wird der Genuss nicht empfunden und verschwindet. Wir haben nichts, außer dieses unbedeutende körperliche Leben, in dem wir nur einen Funken des Lichts wahrnehmen, um etwas zu haben, an das wir uns klammern.

Doch der Genuss, der vor uns liegt, ist Milliarden mal größer. Es gibt kein Hindernis, um an diesen Genuss zu kommen – man muss nur sein Kli vergrößern. Alles hängt von uns ab. Du brauchst nur das Kli, aber der unendliche Genuss befindet sich genau vor dir.

Was bedeutet „unendlich“ und wie kann das Kli unendlich sein? Wenn unser Kli die Größe erreicht, die anfangs vom Schöpfer beabsichtigt war, wird es unendlichen Genuss verspüren. Das ist ein unendliches Kli.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Es gibt eine Kraft, die uns nicht erlaubt, mit dem Fragen und Veränderungen aufzuhören
Artikel: In sich den Schöpfer finden

“Altruismus” ist genetisch und daher egoistisch


In den Nachrichten (übersetzt aus The University of Minnesota): „Oxytocin und die Genetik des Altruismus“ In der Studie „Der Oxytocin Rezeptor (OXTR) wirkt an prosozialer Fond-Vergabe im Diktatorenspiel und an Aufgaben in der sozialen Werteorientierung mit“, von Salomon Israel und seinen Kollegen, maßen die Forscher Altruismus bei 200 Studenten, was darauf basierte, wie jeder auswählte, einen Geldbetrag mit einer unbekannten Person zu teilen. Ihre Hypothese, die sich auf verschiedene Studien in der Vergangenheit stützt, war, dass das Hormon Oxytocin im Allgemeinen für soziale Wechselbeziehungen und im Besonderen für den menschlichen Altruismus entscheidend ist.

Mein Kommentar: Es ist für einen Menschen unmöglich, irgendetwas zu tun, das nicht zur persönlichen Bereicherung dient. Das ist, was unser Instinkt uns diktiert, genau wie er uns dazu bringt, für unsere Kinder und Mitbürger zu sorgen. Alles wird von einem Programm gelenkt – ein Programm, das egoistisch ist. Was die Forscher sehen, sind die Äußerungen dieses Programms, das in unserem Innern verschlüsselt ist. Sie beobachten das Programm, wenn es sich in seiner Form verwirklicht – im biologischen und genetischen Material.

Die Kabbala hingegen lehrt uns, wie wir das Programm selbst korrigieren können. Und die Methode, wie man das tut, wurde ebenfalls von der Natur vorprogrammiert. Etwas anderes zu tun, wird nur einen Widerstand seitens der Natur hervorrufen, der extern als Katastrophen, Krisen und Leiden zum Ausdruck kommt.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Warum bekommt ein Mensch Schläge?
Blog-post: Unser wachsender Egoismus ist die Ursache all unserer Sorgen

Die Quelle des Glücks


Baal HaSulam. Artikel: „Der Frieden“. Der, der das Naturgesetz bricht:
Da die Welt durch den Schöpfer gelenkt wird, der ein spezielles Interesse in all Seinen Handlungen verfolgt, schadet jeder, der die Regeln bricht, dem Erreichen des Ziels, welches auf der Beobachtung all dieser Gesetze ohne Ausnahme basiert. Und jener, der die Regeln bricht, vergewaltigt und schadet dem Schöpfungsziel des Ewigen und daher wird er durch die Natur bestraft (durch den Schöpfer über die Natur).

Baal HaSulam. Artikel „Der Frieden“. Den Schöpfer zu finden ist dem Weg zum Frieden gleichzusetzen:
Der egoistische Widerstand zwischen Menschen und Nationen wird nur mit der Hilfe des Höheren Lichts des Schöpfers (Natur) von der Welt verschwinden, wenn wir uns Einheit mit Ihm wünschen. Dies ist Bestandteil des Schöpfungsgedanken. Und wenn wir dieses Ziel – die Anheftung an den Schöpfer – anstreben, werden unser Neid, der Stolz und der Hass verschwinden und wir werden uns zu einem Herzen verbinden und uns mit dem Wissen des Schöpfers füllen.

Baal HaSulam. Artikel „Frieden in der Welt“. Die ganze Welt wird als eine einzige Gesellschaft angesehen:
Heutzutage hängt jeder Mensch, was seine Versorgung anbelangt, von der ganzen Welt ab – im selben Grad ist jeder Mensch wie ein Rädchen in einem Auto für die einwandfreie Funktion desselben notwendig. Daher können wir nicht länger den Wohlstand und die Sicherheit einer bestimmten Nation im Auge haben, sondern müssen die Welt als Ganzes betrachten. Letztendlich hängt der Wohlstand der Welt vom Wohlstand der gesamten Menschheit ab und wird daran gemessen.

Und sei nicht überrascht, dass ich den Wohlstand des Individuums mit dem Wohlstand der Gesellschaft und sogar der Welt verbinde. In Wirklichkeit haben wir bereits den Zustand erreicht, wo die ganze Welt als eine einzige Gesellschaft betrachtet wird. Heute ist jeder Mensch nahrungsmäßig von der ganzen Welt abhängig und muss daher auch für die ganze Welt sorgen.

Baal HaSulam. Artikel „Freier Wille.
Die Quelle des Leids:

Die Einheit der Gesellschaft ist die Quelle des Glücks und des Wohlstands, wohingegen die Trennung zwischen den Menschen die Quelle allen Leids ist. Alles Glück und der Wohlstand hängen nur von der Verbindung der globalen Gemeinschaft ab.

Mein Kommentar: Baal HaSulam schrieb die Artikel „Der Frieden“, „Frieden in der Welt“ und „Freiheit des Willens“ in den Jahren 1924 bis 1927!