Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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In der Bewegung der inneren Korrektur

Frage: Sehr oft verlangen Ihre Schüler eine Erklärung der Ergebnisse spiritueller und auch materieller Handlungen, weil sie glauben, dass es unmöglich ist, sich zu bemühen und keine Ergebnisse zu erzielen. Was hat Sie in einer solchen Situation gerettet?

Antwort: Mich hat immer nur die Erkenntnis gerettet, dass es keine zweite Alternative auf der Welt gibt. Ich habe so viel auf der Suche nach der Wahrheit gelitten, bis ich die Kabbala fand, und von dem Moment an, als ich begann, sie zu studieren, gab es für mich keine Illusionen mehr über irgendetwas, das von Menschen geschaffen, erfunden wurde, und deshalb nehme ich das alles nicht ernst.

Natürlich kann ich forschen, aber ich sehe sofort die Verderbnis jedes anderen Systems von Weltanschauungen, jeder anderen Einstellung zur Welt. Ich befinde mich nur in einer gewaltigen Bewegung der inneren Korrektur.

Dies ist ein enormes Geschenk – ein unbezahlbares Geschenk, das der Schöpfer den Bewohnern dieser Welt gemacht hat, damit sie sich zum höchsten Punkt der Vereinigung mit Ihm erheben können. Wie könnte ich es aufgeben?!

Ich persönlich habe es so sehr vermisst. Man kann sagen, dass ich vom Moment meiner Geburt an bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich erkannte, was ich tatsächlich gefunden hatte, in ständiger Depression war, in einem Gefühl der Wertlosigkeit.

Schon als Kind habe ich mich und die Welt nicht direkt wahrgenommen, sondern wie von der Seite. Ich betrachtete mich und die Welt wie von außen: “ Na, und was ist hier? Was ist der Zweck, wozu, wie, warum?“

Ich denke, dass es vielen Menschen so geht, aber für mich war es von sehr unangenehmen Empfindungen begleitet, diese Wertlosigkeit bedrückte mich. Einerseits war es notwendig, zu studieren und einen Beruf zu erlernen, und andererseits…

Deshalb habe ich, als ich die Kabbala fand, natürlich sofort alles fallen lassen. Ich hatte ein großes Geschäft, alle Bedingungen, und ich habe alles aufgegeben, ich konnte es nicht mehr sehen. Nicht, dass es mich früher interessiert hätte, nein. Ich hatte einfach nichts anderes. Und nun bot sich die Gelegenheit, die Wahrheit zu erlangen – die globale, absolute Wahrheit. Ich konnte mich mit nichts anderem mehr beschäftigen, und ich tauchte völlig darin ein. Daher ist es egal, ob es schwerer oder leichter ist, denn was das Ziel betrifft, habe ich keine Fragen.

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Aus Fernsehsendung „Ich habe einen Anruf bekommen. Wo sind die Ergebnisse?!“ vom 09.11.2013

Erhebe deinen Punkt im Herzen

Rabash, „TANTA [Taamim, Nekudot, Tagin, Otiot]“: Taamim [Geschmäcker] bedeutet, dass jemand, der einen guten Geschmack im Leben kosten möchte, auf seinen Punkt im Herzen achten sollte.

Jeder von uns hat einen Punkt im Herzen. Wir können ihn spüren wenn er beginnt zu leuchten. Dieser Punkt im Herzen ist eine Unterscheidung der Nefesh [Seele] von Kedusha [Heiligkeit], deren Natur ein Gefäß des Gebens ist.

Da sie sich jedoch in einem Zustand der Shechina [Göttlichkeit] im Staub befindet, betrachten wir sie als “Nichts”. Sie ist für uns nur so wichtig wie Staub. Dies wird als Nekudot [Punkte] bezeichnet.

Wir empfinden den Punkt im Herzen tatsächlich als so etwas Unwesentliches wie Staub. Doch brauchen wir diesen Punkt um unsere Seele aufbauen zu können, da sie die Eigenschaft des Gebens ist.

Wenn sich der Punkt entzündet treibt er uns voran. Er lässt uns die Bedeutungslosigkeit unseres Zustandes, unserer Probleme, unsere Wertlosigkeit und Leere spüren. Er ist der Antrieb der gesamten Welt. Wir müssen verstehen, dass wir aus dem egoistischen Verlangen heraus nicht in der Lage sein werden, uns selbst in irgendeiner Weise zu erfüllen. Die Welt wird weiterhin zerstört werden, und wir werden nichts dagegen tun können.

Das Einzige, was wir tun können, ist den Punkt im Herzen zu erheben und ihm die Wichtigkeit geben. Die Eigenschaft des Gebens ist unserer Natur entgegengesetzt, daher erscheint er in unserer Wahrnehmung schwarz und wir fühlen die Finsternis. Das ist der Grund warum wir nicht erkennen können was er wirklich ist.

Er ist die Sehnsucht in uns nach Spiritualität, der Wunsch nach Einheit und des Gebens. 

Dieses Gefühl bringt uns dazu, nach Erfüllung zu suchen und nach dem Sinn unseres Lebens. 

Dann beginnen wir unsere Seele zu entwickeln und betreten damit eine völlig andere Realität, nämlich die spirituelle Welt.

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Kabbala Weltkongress in Moldawien, Lektion „0“ vom 05.09.2019  „In den Kongress eintreten