Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Weltwirtschaft'

Die G-20 Führer sind wie kleine Kinder, die versuchen, ein Haus zu bauen

Zwei Fragen, die ich über das kommende G-20 Gipfeltreffen erhielt:

Frage: Sollten die G-20 Führer zu einer gemeinsamen Übereinkunft kommen, welche der Welt zum Fortschritt verhilft?

Meine Antwort: Natürlich, die Situation wird sie zu einer Art Übereinkunft drängen, aber welcher Art? Die Armen haben keine Lösung! Keiner von ihnen hat irgendetwas zu sagen! Obama ist nicht einmal zum letzten Gipfeltreffen erschienen, mit der Entschuldigung, dass er gerade erst mit seiner Amtszeit angefangen hat.

Niemand kann eine Lösung anbieten, weil niemand einen Plan hat! Wenn sie einen Plan hätten, dann wäre bereits etwas veröffentlicht worden, man hätte etwas unternommen. Aber das ist nicht geschehen! Sie können nichts unter der Bedingung der Globalisierung unternehmen, weil sie nicht den „Klebstoff“ besitzen – die Kraft, um sich miteinander zu verbinden. Sogar Gordon Brown und andere führende Ökonomen, welche verstehen, dass es wichtig ist, sich zu vereinigen, wissen nicht wie.

Diese Situation erinnert mich an Kinder, die ein Haus bauen wollen, aber nicht wissen wie sie diese Aufgabe erfüllen sollen. Sie schreien: „Wir wollen ein wunderschönes Haus, wo alle fröhlich sein werden!“ Alle haben sich auf dem Spielplatz vereinigt, alle sind aufgeregt, aber sie wissen nicht was sie tun sollen und deshalb stehen sie diesem Problem hilflos gegenüber.

Frage: Was fehlt ihnen?

Meine Antwort: Ihnen fehlt die Verbindung mit der einzigen Kraft, welche Vereinigung erschaffen kann. Wie auch immer, indem sie das Verständnis über die Systeme der Welt erlangen, werden sie letztendlich realisieren, dass sie nicht die Verbindung zu dieser Kraft haben.

Sie sind wortwörtlich wie Kinder, die ein Haus bauen wollen. Aber was kommt als nächstes? Wie sollen sie es bauen? Das wissen sie nicht. Sie wissen, dass ein Haus Wände und eine Decke hat, aber sie wissen nicht, wie sie es zusammenbauen sollen, da kein Programm, kein Plan oder die nötige Kraft vorhanden sind. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, brauchen sie ein Verständnis für die gesamte Struktur, aber auch das besitzen sie nicht. Niemand beneidet sie und niemand möchte in ihren Schuhen stecken.

(Aus der Lektion vom 08.03.2009 über den Artikel „Ein Gebot“ vom Baal HaSulam)

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Führer der G-20 haben viel zu befürchten

Großbritanniens Premier Gordon Brown legt einen Plan für die erste globale Gesellschaft vor


In den Nachrichten (The Times Online): „Die besonderen Beziehungen“ werden global.

Historiker werden zurückschauen und feststellen, dass dies eine noch nie dagewesene Zeit globaler Veränderungen war. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit der globalen Krise der Banken sind zeitweise fast überwältigend gewesen. Überall da, wo Menschen ihre Ersparnisse Banken anvertraut haben, fühlen sie sich machtlos und ängstlich.

Genau dann jedoch, wenn die Zeiten härter und die Herausforderungen grösser werden, müssen die Länder visionäre Fähigkeiten, Führungstalent und Mut beweisen – und … durch Zusammenarbeit auf internationaler Ebene, können wir sogar noch mehr tun. Daher ist es nun an der Zeit, dass die Regierenden aller Länder dieser Welt an den Lösungen zusammenarbeiten, die uns die Krise überwinden helfen und sicherstellen, dass wir gestärkt aus ihr hervorgehen.

Die Welt steht einer neuen Reihe von Herausforderungen gegenüber, die nach einer Zweckgemeinschaft verlangt, an der die ganze Welt beteiligt ist. Finanzielle Stabilität auf globaler Ebene wiederaufzubauen, ist eine globale Herausforderung, die globale Lösungen erfordert.

Finanzielle Instabilität ist jedoch nur eine der Herausforderungen, welche die Globalisierung mit sich bringt. Unsere Zusammenarbeit muss gewährleisten, dass die Erholung von der Krise mit großen Wachstum und niedrigem CO2-Ausstoss einhergeht. Die globale Aufgabe des Klimawandels muss ernst genommen werden und unsere Bemühungen müssen dahingehen, eine stabilere Welt zu schaffen, wo nicht nur der internationale Terrorismus, sondern auch der Hunger und Krankheiten in der Welt besiegt werden.

Die Globalisierung hat großen Fortschritt gebracht, hat im Zuge des Wirtschaftswachstum Millionen Menschen von der Armut befreit. Sie hat aber auch neue Unsicherheiten verursacht….
Die Globalisierung stellt sich uns nicht als Möglichkeit, sondern als Tatsache dar. Die Frage ist daher, ob wir gut oder schlecht mit ihr zu kommen.

Für mich beinhaltet dieses neue globale Abkommen, die Vereinbarung, dass jeder Kontinent finanzielle Mittel in seine Wirtschaft investiert. Im Mittelpunkt dieser neuen Investitionen muss, meiner Meinung nach, in jedem Land die Förderung einer nachhaltigen Umweltpolitik, und die Akzeptanz jedes Landes, das am internationalen Finanzsystem teilnehmen möchte, der gemeingültigen Prinzipien finanzieller Regulierung, die auf internationaler Ebene koordiniert werden.

Nur ein neues globales Abkommen kann die Grundlagen, nicht nur für einen nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung schaffen, sondern auch für eine völlig neue Ära internationaler Partnerschaften in denen alle Länder eine Rolle spielen. Dieses Programm von international koordinierten Aktionen enthält sechs Punkte:

Erstens, globales Handeln, um eine Ausweitung der Krise zu verhindern, die Weltwirtschaft anzukurbeln und die Schwere und Länge der globalen Rezession zu verringern.

Zweitens, Aktionen, die Darlehen anregen, so dass Familien und Unternehmen wieder Kredite aufnehmen können.

Drittens, der Verzicht aller Länder auf Protektionismus, verbunden mit einem transparenten Instrument, das die Überwachung der Verpflichtungen ermöglicht.

Viertens, die Reform der internationalen Bestimmungen, um hier Lücken zu schließen und so die Entstehung eines parallelen Bankensystems zu vereiteln.

Fünftens, die Reform unserer internationalen Finanzinstitutionen, sowie die Schaffung eines internationalen Frühwarnsystems.

Und schließlich, koordiniertes internationales Handeln, um das Morgen heute schon zu schaffen und die Weltwirtschaft einen Weg betreten zu lassen, der sowohl in umweltpolitischer als auch in sozialer Hinsicht nachhaltig ist, und in der Zukunft Wachstum und Aufschwung bringt.

Ich wünsche mir, dass diese Hoffnung von uns allen erfüllt wird, und wir uns zusammensetzen, um das 21. Jahrhundert, als das Jahrhundert einer wirklich globalen Gesellschaft, zu gestalten.

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Wenn Sie wissen, dass Sie krank sind, suchen Sie medizinische Hilfe


Aus den Nachrichten (von Bloomberg): „Weltweites Vertrauen schwindet gleichermaßen wie sich der Wirtschaftseinbruch vergrößert und Arbeitsplatzverluste zunehmen“. Das Vertrauen in die Weltwirtschaft nahm im Februar ab. Fortgeschrittene Wirtschaften befinden sich bereits in einer Depression und steuerlicher Anreiz alleine wird nicht ausreichen, um die Weltwirtschaft aus dem Sumpf zu ziehen. Beamte der Zentralbank sagen, dass Übertragungskanäle für ihre strategischen Verfahren immer noch verstopft sind und den Effekt von Zinssenkungen verzögern.

„Sie denken, dass diese Rezession noch andauern wird“, sagte Prüfberichterstatter Yoshiki Shinke, ein Volkswirt des Dai-Ichi-Life Forschungsinstituts in Tokio. „Wir können noch nicht optimistisch sein. Der Boden dieser Rezession ist nicht in Sicht.“

Mein Kommentar: Die Krise kann nur gelöst werden durch:

1. Die wahren Ursachen diagnostizieren

2. Die Mittel finden, um sie zu korrigieren oder zu behandeln

3. Diese Mittel vorbereiten

4. Sie gebrauchen

Und hier ist die Lösung:

1. Die Ursache dieser Krise ist unser Egoismus, der als ein Ganzes global und miteinander verbunden wurde
2. Die einzige Sache, die unseren Egoismus verändern und korrigieren kann, ist die Kraft, die ihn geschaffen hat und die ihn kontrolliert
3. Wir müssen lernen, die Kraft zu kontrollieren, die unseren Egoismus kontrolliert
4. Indem wir die Kraft, die unseren Egoismus kontrolliert, beeinflussen, werden wir unsere Welt transformieren

All das wird in der Wissenschaft der Kabbala erklärt und ist bereit für uns, um genutzt zu werden. Der „Patient“ (wir) sollte sie nutzen, während er noch lebt. Überlegen Sie einmal, was passieren würde, wenn eine Person entdeckt, dass sie krank ist und anstatt professionelle medizinische Hilfe zu suchen, sich entscheiden würde, selbst Medizin zu studieren? Wäre es dann nicht zu spät?

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Finanzkrise meistern: Ein Wechsel in der Strategie