Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Weltbevölkerung'

Ein Taschenbuch für die Menschheit

Frage: Wie kann das Buch Sohar für das gesamte Volk relevant sein, und nicht nur für die Menschen mit dem Punkt im Herzen? Für die Menschen ohne Punkt im Herzen ist das Buch Sohar einfach noch ein weiteres Buch oder?

Meine Antwort: Es wird die Zeit kommen, wo jeder Mensch in der Welt verstehen wird, dass wir alle untereinander in einem bestimmten Netz verbunden sind. Die Wissenschaftler beschäftigen sich mit diesem System der Verbindungen, sie erforschen und studieren es.

Es gibt solche Menschen, die einfach eine innere Empfindung haben und fühlen, dass die ganze Welt verbunden ist. Und diese Menschen meinen einfach, sie sollen mit den anderen Menschen gut umgehen.

In der Welt, in welcher alle Systeme der Verbindung zusammenbrechen, sei es die Erziehung, Bindung, Finanzen oder Politik, wo die Beziehungen zwischen den Menschen nicht mehr funktionieren, muss man wissen, wie man dieses Makro-System wieder zum Gleichgewicht bringen kann. Dafür muss man lernen. Wo kann man dieses Wissen erwerben? An welcher Universität? Es steht nirgendwo geschrieben! Wo ist die Karte meiner Verbindungen mit der Welt? Es gibt so was nicht!

Es geht darum, dass das Netz zwischen uns zu offenbaren. Wie kann es enthüllt werden? Wenn wir darin die lebenswichtige Notwendigkeit empfinden, denn wir alle wollen ein sicheres, gutes Leben für uns und unsere Kinder, ohne Naturkatastrophen und Schläge von allen Seiten, dann müssen wir die richtige Verbindung zwischen uns erkennen. Wie können wir diese Verbindung erkennen?

Die Kabbalisten sagen: „In diesem besonderen Buch, das „Sohar“ genannt wird, ist über die richtige Verbindung zwischen euch geschrieben. Wenn ihr nach der Verbindung strebt, dann lest das Buch „Sohar“!“ Dann öffne ich das Buch und lese eine Seite nach der anderen, und ich sehe, dass es funktioniert.

Die Menschen werden sehen, dass es funktioniert. Wenn die große Masse der Menschen beginnt, das Buch „Sohar“ zu studieren, dann wird es offenbart. Auf jeden Fall ist es notwendig, mit den kabbalistischen Quellen verbunden zu sein. Selbst wenn es auf die Art und Weise geschieht, wie die religiösen Menschen diese Bücher lesen würden, ohne über den inneren Inhalt etwas zu wissen. Alle Bücher der Tora erzählen über die Verbindung zwischen den Menschen, aber sie studieren sie unter einem anderem Aspekt.

Deshalb müssen wir das Buch „Sohar für das Volk“, an dem wir begonnen haben zu arbeiten, auf jeden Fall beenden, um es der Welt als einen Teil des Studiums präsentieren zu können. Auf dieses Buch können die Menschen nicht verzichten, wie geschrieben steht: „Mit Hilfe des Buches Sohar werden wir aus dem Exil befreit“. Damit sind nicht nur 1 % der Weltbevölkerung gemeint, sondern alle Menschen werden von der Macht des Egoismus befreit. Alle müssen in irgendeiner Form dieses Buch studieren.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 18.10.2011

Die Gesellschaft der Zukunft mitten in der antiken Welt

Frage: Warum haben die Kabbalisten Tausende von Jahren die Kabbala vor dem Volk Israel verborgen, dabei aber ihre Geheimnisse den griechischen Philosophen offenbart?

Meine Antwort: Aber das geschah noch Hunderte von Jahren vor der Zerstörung des zweiten Tempels. Zu der Zeit kamen viele Wissenschaftler und Philosophen der Weltvölker, und nicht nur die Griechen, um bei den Kabbalisten zu lernen. Sie erforschten das Volk Israel und wollten es verstehen.

Zum Beispiel, Alexander der Große, welcher als Ziel die Verbreitung der Zivilisation auf der ganzen Welt vorhatte. Er umgab sich mit Wissenschaftlern und Philosophen, welche das Leben des Volkes Israel damals erforschten. Deswegen stand er im guten Verhätnis zu diesem Volk.

Die Wissenschaftler versuchten, die Weisheit des uralten Volkes Israel zu verstehen, welches nach spirituellen Gesetzen lebte. Diese Weisheit war mit bloßem Auge zu erkennen, und es war offensichtlich, dass dieses Volk, wenn man Staat und Gesellschaft betrachtete, nach besonderen Bräuchen lebte.

Es bestand ein großer Unterschied in der Lebensweise zwischen dem Volk Israel und den anderen Völkern, wir sprechen naemlich über sehr alte Zeiten. In Israel herrschte damals ein vollkommenes soziales System, der Mensch war vollkommen geschützt, viel besser, als jetzt mit der modernen Krankenkasse und Arbeitslosengeld.

Diese Zeit wird im Talmud folgendermaßen beschrieben: Es gab kein Kind, das nicht lesen und rechnen konnte und die Ordnung der Welt nicht kannte! Das Bildungssystem (der Leviten) hat das ganze Volk eingeschlossen. Es war so noch von Moses in der Wüste, nach dem Auszug aus Ägypten, organisiert worden.

Es gab keine Rechtlosigkeit, wie es geschrieben steht: „Der Mensch, der sich einen Sklaven kauft, kauft sich einen Herren!“ Es gab keine Aufteiltung der Gesellschaft in höhere und niedrigere Schichten. Die Menschen wurden nicht nach ihren Wohlstand verehrt, wie es in anderen Völkern üblich war. Stattdessen wurden die Weisen verehrt.

Die Menschen, die aus anderen Ländern kamen, waren erstaunt und konnten nicht verstehen, wie so etwas möglich ist. Angenommen, es ist möglich, in einer kleinen Gemeinde solche Regeln aufzustellen, doch in der gesamten Nation?! Denn aus Ägypten kamen drei Millionen Menschen, welche sich noch vermehrt haben! Zu diesen Zeiten war es ein großes Volk.

Es existierte Einigkeit im Volk, ein Gerichtssystem, besondere Bräuche und Feiertage, ein genauer Kalender, nach welchem das Volk lebte. Es war alles organisiert, wie in einem exakten Uhrwerk, abgestimmt mit der höheren Uhr. Nach dieser Uhr richtete sich das ganze Leben der Gesellschaft, es war ein absolut volkommenes System, genau enstprechend dem spirituellen.

Und jeder wusste, was zu tun war, er fühlte es in seinem Inneren! Es bestand keine Notwendigkeit fuer einen Herrscher, der die Ordnung mit Hilfe der Kraft einer Armee und von Aufsehern herstellte, die prüfen und bestrafen sollten. Jeder Mensch fühlte, wie er sich zu verhalten hatte, es war eine Gesellschaft der allgemeinen Gleichheit.

Der König diente dem Volk, und strebte nicht nach Macht. Es war eine vollkommen gegenteilige Pyramide: Derjenige, der oben stand, fühlte eine größere Verantwortung den Anderen gegenüber. Es bestand ein enormer Unterschied zum Leben der andren Völker, und deswegen kamen ihre Weisen, um zu lernen. Es war eine Epoche der Propheten, und die antiken Wissenschaftler der Weltvölker übernahmen von ihnen viel Wissen.

Es war nur natürlich, so wie Abraham Babylon korrigieren wollte, so konnten auch die Propheten keinem den Wunsch, die Gesetze des Universums zu erlernen, verwehren.

Auszug aus einem Unterricht über den Artikel „Kabbala und Philosophie“, 10.01.2011

Werden Renten bald der Vergangenheit angehören?


In den Nachrichten (aus The Economist): Der reiche Teil der Weltbevölkerung altert schnell und der arme Teil liegt nur ein paar Jahrzehnte zurück. …Arbeitskräfte werden abgebaut und die Zahl der Rentner steigt an. Dem öffentlichen Finanzhaushalt bereitet die alternde Bevölkerung gewaltige Kopfschmerzen. In Ländern, in denen die öffentlichen Renten den Großteil der Ruhestandsbezüge ausmachen, wird dies ein weit größeres Budget verschlucken oder ihnen wird ein weit geringerer Anteil zugewiesen werden. Was kann getan werden? Der IWF stellte fest, „dass die steuerlichen Auswirkungen der (finanziellen) Krise, die Dringlichkeit einer Reform verstärken“. Die Menschen in den reichen Ländern werden sich die Erwartung abgewöhnen müssen, dass die Renten künftig immer großzügiger ausfallen werden und das Gesundheitssystem immer allumfassender wird.

Mein Kommentar: Und das Gleiche geschieht auf der ganzen Welt. Man ist im Alter nicht mehr abgesichert und die Hungernden werden nur mehr auf sich selbst zählen können.

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Blog-post: Die Finanzkrise könnte die Amerikaner ohne Rente zurücklassen
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Von der Unausgewogenheit zur Vollkommenheit

Eine Frage, die ich erhielt: Ein Mangel an Ausgewogenheit ist offensichtlich bei Menschen, die mehr konsumieren als für eine normale Existenz notwendig ist. Aber wie kann man das von jemand behaupten, der es kaum schafft, von einer Gehaltsauszahlung zur nächsten zu kommen?

Meine Antwort: Dieser ist ebenfalls nicht im Gleichgewicht. Es gibt sieben Milliarden Menschen auf der Erde, 50% davon hungern, 40 % haben keinen ausreichenden Lebensunterhalt. Nur eine halbe Milliarde Menschen sind mit ihrem materiellen Leben zufrieden. Das sind jedoch genau diejenigen, die Depressionen durchmachen, Drogen nehmen, sich scheiden lassen, Selbstmord begehen und so weiter.

Vollkommenheit kommt aus der Welt der Unendlichkeit zu uns hernieder und die einzige Art, wie wir sie erreichen können, ist, uns auf diese spirituelle Stufe zu erheben. Das ist realistisch und erreichbar, und die Natur treibt uns in diese Richtung. Die Methode, diesen vollkommenen Zustand zu erreichen, wird uns gerade offenbart – es ist die Wissenschaft der Kabbala!

 

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Warum gibt es so viele Menschen auf der Welt?

Eine Frage, die ich erhielt: Weshalb musste die Weltbevölkerung auf sieben Milliarden Menschen anwachsen? Liegt der Grund darin, um die Menschheit für den Sprung auf eine neue Stufe vorzubereiten?

Meine Antwort: Der gesamte Weg, den die Menschheit durchschreiten musste, war nur für eine Sache notwendig: Um die Menschen zur Erkenntnis des Bösen zu bringen. Von diesem Punkt an beginnt die Korrektur.

Das Wachstum der Weltbevölkerung steht in Beziehung zum konstanten Wachstum unseres „Willens zu empfangen“ oder dem Verlangen Genuss zu empfinden. Dieses Verlangen musste unter Milliarden von Menschen aufgeteilt werden, da es andernfalls zu groß für jeden Menschen wäre und unmöglich es zu korrigieren. Wenn es auf eine große Anzahl von Menschen aufgeteilt wird, wird es für jeden Menschen möglich, seinen persönlichen, kleinen Egoismus zu korrigieren. Folglich ist es die Stufe des Egoismus, die die Größe der Weltbevölkerung bestimmt.

Alles ist geplant. Wenn es eine Möglichkeit gibt, dass eine kleinere Anzahl von Menschen eine größere Korrektur ausführt, wird dies Krieg verursachen. In Zeiten großer Not werden Menschen einfühlsamer gegenüber anderen und sind mehr dazu bereit, Zugeständnisse zu machen. Die Korrektur kann dann durch eine kleinere Anzahl von Menschen erreicht werden und daher stirbt ein großer Teil der Bevölkerung.

Alles wird bestimmt vom Grad des Willens zu empfangen und der Notwendigkeit ihn zu korrigieren. Dies wird nicht auf der Stufe unserer Welt entschieden, sondern durch die Höhere Lenkung bestimmt.

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Sogar die Wohlhabenden und die Elite der Welt können der Krise nicht entfliehen


In den Nachrichten: Die Bilderberger (eine inoffizielle Gruppe, der nur Personen mit Einfluss aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Banken mit einer Einladung angehören und die sich einmal jährlich trifft) haben ein weiteres ihrer Treffen in Griechenland veranstaltet. Diesmal war die Atmosphäre bedrückt: die Weltsituation verschlimmert sich in einem solchen Ausmaß, dass sie droht, außer Kontrolle zu geraten.

Im Lauf der Jahre betrieben sie eine bewusste Demontage der Weltwirtschaft. Die gegenwärtige Krise könnte Hungersnöte oder Pandemien mit sich bringen, die zu einer Reduzierung der Weltbevölkerung von zwei Dritteln führen könnte. Es genügt zu sagen, dass die Konsequenzen sogar für die Wohlhabenden und die Elite unvorhersehbar sind.

Mein Kommentar: Die Besorgnis und Verwirrung der Weltelite sollte zu der einzig realistischen Lösung führen – die Akzeptanz der Wissenschaft der Kabbala als Methode zur Korrektur der Welt. Es spielt keine Rolle, wie absurd das auch klingen mag. In dem Augenblick, in dem wir uns in diese Methode vertiefen, werden wir entdecken, dass sie genau für unsere Zeit bestimmt ist!

Die Wissenschaft der Kabbala musste der Menschheit nur zweimal enthüllt werden: Im alten Babylon und in unserer Zeit, in der die globale wechselseitige Verbindung der Menschheit offenbar wird. Ihre gegenwärtige Enthüllung findet jetzt statt, um uns das Mittel zu geben, uns in Harmonie mit der Natur zu bringen. Wenn wir das nicht nutzen, ist die Menschheit verloren!

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In der neuen Gesellschaft werden wir keinen Überfluss benötigen


Frage: Als Sie die Prinzipien der Korrektur erläuterten, sagten Sie, dass eine Organisation nur das Nötigste für ihre Aufrechterhaltung behalten sollte und den Gewinn auf ein gemeinsames Konto übertragen soll, welches allen Menschen gehört. Auf diesem Konto würde eine sehr große Summe zusammenkommen, aber wofür würde es verwendet werden?

Antwort: Wenn man dieses System anwendet, wird die Welt Gleichgewicht mit der Natur erreichen, denn die Welt wird nicht mehr nehmen, als sie braucht, und vom Luxus absehen. Was dann übrig bleibt, wird mit Spiritualität gefüllt werden. Dies bedeutet, dass ein Mensch Freizeit haben wird, ein gutes Gehalt, ein Auto usw. Und zusätzlich wird er auch ein richtiges Verhältnis mit anderen Menschen und der gesamten Natur bekommen – ihren unbelebten, pflanzlichen und tierischen Ebenen. Folglich wird er nicht das ökologische Gleichgewicht der Natur zerstören. Im Verhältnis zu anderen Menschen wird er nur das verbrauchen, was er zum normalen Lebensunterhalt benötigt, und im Verhältnis zur gesamten Natur würde die ganze Menschheit das Gleiche tun.

Wenn man mit der Natur im Gleichgewicht ist, dann gibt es keine ökologischen Anomalien. Auch Gesundheitsprobleme werden aufhören zu existieren – sowohl diejenigen, die aus unserem Inneren kommen, d.h. von der tierischen Stufe, als auch solche, die uns von außen befallen. Da die Menschen sich dann im Gleichgewicht befinden, wird es keine Überschüsse geben, da es nichts geben wird, was übrig bleiben könnte. Wenn jeder nur das nimmt, was für seine Existenz nötig ist, dann würden wir auch nicht 20 Stunden am Tag arbeiten müssen, nicht die Umwelt verschmutzen und wir hätten auch kein Problem mit der Frage, was man mit den Überschüssen machen sollte – es würde einfach keine geben.

Jeder wird sein Leben rechtschaffen leben, und nichts für sich selber verlangen. Wenn ich alles Notwendige besitze, und mein Denken mit Spiritualität beschäftigt ist, dann werde ich in der spirituellen Welt und glücklich sein. In der Vergangenheit war alles was ich genießen konnte 20 Pfund Fleisch, das ich im Vorratsschrank gelagert hatte. Überschuss ist nur solange notwendig, solange nicht jeder alles hat, was er benötigt. Wenn jedoch jeder mit allem, was er braucht, versorgt ist, dann werden wir nichts anderes aus der Natur benötigen. Wenn die Menschheit sich zu einem Menschen vereint, dann wird sie mit der Natur nur auf der Basis der Notwendigkeit zusammenwirken.

So handelt ein Kabbalist: Er konsumiert nur, was er für das tägliche Leben braucht und widmet den Rest seines Lebens der spirituellen Arbeit. Dies ist wirklich das Einzige, was ihn erfüllt. Wir müssen nur 8-10 Stunden am Tag arbeiten, solange es bedürftige Menschen gibt. Und wenn es die nicht mehr gibt, brauchen wir auch nicht mehr solange zu arbeiten. Wie viel werden die Menschen arbeiten? Dies wird durch die Notwendigkeit bestimmt. Und wie bestimmt man die Notwendigkeit? Der Mensch definiert es nach seinem Gefühl der Ausgeglichenheit.

Auf diese Weise werden wir Balance erreichen, wie auch die Weltbevölkerung. Wir wissen nur nicht, was Balance eigentlich bedeutet. Das ist, wenn das Pferd (das Geschöpf) sich mit dem Reiter (dem Schöpfer) voran bewegt, und es keine Spannungen sondern nur Harmonie zwischen ihnen gibt.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulam´s Artikel „Ein Gebot“ am 08.03.2009)

Kabbala Akademie

Weshalb hungert eine Milliarde Menschen, wenn die Erde sogar noch mehr Menschen ernähren könnte?

In den Nachrichten (aus WFP): „UN Ernährungsagenturen treffen die G8 Minister in Treviso“. Um fast eine Milliarde hungernde Menschen ernähren zu können, braucht die Welt eine politische Führung und gut investierte Ressourcen. Das WFP (Welternährungsprogramm) schätzt, dass es mehr als 100 Millionen Menschen ernähren muss.

Mein Kommentar: Fische in einem Aquarium wachsen abhängig davon, wie viel Nahrung sie erhalten und wie groß des Aquarium ist. Dasselbe passiert überall in der Natur. Wir sind jetzt auf einer Stufe angelangt, wo das Wachstum der Erdbevölkerung aufgehört hat und sie darüber hinaus wieder auf ihre „natürliche“ Grösse schrumpfen muss. Das heißt, dass die Bevölkerung auf eineinhalb Milliarden oder eine Milliarde reduziert werden muss, denn das ist die Menge an Menschen, die der Planet ernähren kann, ohne sich selbst zu zerstören. Das ist auf jeden Fall die Meinung der Wissenschaftler. Wir verwüsten den Planeten und dessen Ressourcen und als Resultat davon, zerstören wir ihn.

Wenn wir jedoch auf eine neue Art der interpersonellen Beziehungen umschalten, wo jeder nur das konsumieren wird, was er braucht, um zu überleben, und wo jeder verbunden sein wird durch Bündnisse der gegenseitigen Unterstützung, gegenseitiger Bürgschaft und Liebe, dann wird uns die Natur anders behandeln. Wenn wir diese Verbindung zwischen uns erschaffen, werden wir im Gleichgewicht zur Natur stehen. Und dann kann die Erdbevölkerung grenzenlos wachsen!

Verwandtes Material:
Blog-post: Wie wird sich der Hunger auf die Weltbevölkerung auswirken?
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Eine Milliarde hungriger Menschen sind eine Sicherheitsfrage, warnt der Direktor des UN Welternährungsprogramms

News Bericht (aus Spiegel Online): Ralf Südhoff, Deutschland-Chef des Welternährungsprogramms der UNO, geißelt im SPIEGEL-ONLINE-Interview das kurzsichtige Denken der westlichen Politik. „Die Finanzkrise ist als Wirtschaftskrise noch gar nicht angekommen. Trotzdem wird schon jetzt kaum noch über die Hungernden, die Opfer von HIV und Aids et cetera in der Dritten Welt geredet. Das ist eine reale Gefahr, wenn bald eine Milliarde Menschen Hunger leiden.“

Mein Kommentar: Die Obrigkeiten haben Angst, dass hungrige Menschen vor ihrer Haustür auftauchen könnten! Wahrscheinlich wird Afrika während der Krise völlig vergessen. Letztendlich kann nur ein Bewusstsein von einem gemeinsamen „Körper“ (oder System) und eine Vorstellung von unserem eindeutigen, gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnis, die Menschheit zwingen, an die Dritte Welt zu denken.

Eine Frage, die ich erhielt: Was wird während der jetzigen globalen Krise mit der Landwirtschaft passieren?

Meine Antwort: Sie wird ebenfalls eine Krise erleben.

News Bericht (Europäische Kommission): Die Europäische Kommission und die Weltbank haben eine neue Karte über die Reisezeit in Großstädte herausgebracht, die zeigt dass:

  • Die Stadtbevölkerung weltweit über 50% beträgt
  • 95% der Menschen auf nur 10% des Landes lebt

Mein Kommentar: Anders als in vergangenen Zeiten des Hungers, ist es nicht mehr möglich zu überleben, indem man ein eigenes Stück Land besitzt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wann wird der Hunger anfangen, uns zu beeinträchtigen?
Blog-post: Wie wird sich der Hunger auf die Weltbevölkerung auswirken?

Die Beliebtheit von Mobiltelefonen weist auf eine neue Form des Egoismus der Menschen hin


In den Nachrichten (ZDNet): Laut einer Umfrage der Vereinten Nationen, nutzt heute etwa 60% der Weltbevölkerung ein Mobiltelefon; wobei jährlich 4,1 Milliarden Verträge abgeschlossen werden.

Mein Kommentar: Dies zeigt, dass der Egoismus, der sich heutzutage in den Menschen entwickelt von einer Art ist, die Kommunikation verlangt. Der eigene Egoismus wünscht auf andere Einfluss zu nehmen. Um das eigene Ego zu befriedigen, ist man heute daher von der Kommunikation abhängig: mit den Menschen, die einen umgeben und mit der ganzen Welt. Dies zeigt, dass wir als Menschheit bereit sind, unsere Beziehungen zu korrigieren: von egoistisch hin zu altruistisch.

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Verwandtes Material:
Artikel: Veränderung hin zu altruistischen sozialen Werten
Leben aus der Kabbala: Sehnsucht nach spirituellen Eigenschaften, Seite 260
Die Klassischen Lehren und das Neue Planetarische Bewusstsein
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