Radio “Kavana”

Radio „Kavana (Absicht)“ wird Dir helfen, mit uns zusammen die gleiche Absicht zu behalten, egal wo Du bist oder welche Schwierigkeiten Dir in den Weg kommen!
Blog-post: Kabbala Radio

Radio „Kavana (Absicht)“ wird Dir helfen, mit uns zusammen die gleiche Absicht zu behalten, egal wo Du bist oder welche Schwierigkeiten Dir in den Weg kommen!

Drei Fragen, die ich über den Umgang mit Ängsten und Zweifeln auf dem Weg zur Enthüllung der Höheren Welt erhielt:
Frage: Ich fühle mich seit 2 Jahren zur Kabbala hingezogen. Mein Problem ist, dass ich den Eindruck habe, nichts zu verstehen, obwohl ich die von Ihnen empfohlenen Bücher lese und zu studieren versuche. Ich befürchte, dass der Schöpfer meinen Punkt im Herzen noch nicht geöffnet hat. Sobald ich zu fühlen beginne, dass etwas Reales in mir zu entstehen beginnt, wird meine Aufmerksamkeit durch äußerliche Einflüsse abgelenkt. Könnte dies bedeuten, dass für mich noch nicht die Zeit gekommen ist, mich dem Schöpfer anzunähern?
Meine Antwort: Nein. Machen Sie folgendes:
1. Bilden Sie in sich das Verlangen für das korrekte Ziel heran.
2. Realisieren Sie, dass Sie sich nicht selbst korrigieren können – nur das Licht kann Sie gemäß dem Ziel korrigieren.
Das ist der einzige Weg, die Höhere Welt zu offenbaren. Dies benötigt Zeit und eine bestimmte Menge an Anstrengung und Erfahrung. Hinsichtlich der Anstrengungen steht geschrieben, dass Sie sich„wie ein Ochse zur Bürde und ein Esel zur Last“ verhalten müssen, und „wisse, dass es nicht an dir liegt, die Arbeit zu vollenden, jedoch bist du auch nicht frei, sie zu verlassen.“
Wenn Sie diese Bedingungen zur Veränderung Ihrer Natur akzeptieren, werden Sie das Ziel erreichen. Sie werden die Höhere Welt in der Eigenschaft des Gebens offenbaren, und Sie werden entdecken, dass unsere gesamte Welt nur eine kleine, unbedeutende Dimension darstellt.
Frage: Ist die Überquerung des Machsom der schwierigste Teil beim spirituellen Aufstieg? Beschleunigt sich der Prozess nach dem Übertritt?
Meine Antwort: Ja, er beschleunigt sich um ein Vielfaches, und dies geschieht deutlich in Ihrer Wahrnehmung und Ihrem Bewusstsein.
Frage: Rav, ich habe gelesen, dass einem beim Studium der Kabbala die egoistische Seite enthüllt wird, und wenn der Schöpfer jemanden voranbringen will, Seine Schläge gegen denjenigen härter und härter werden.
In den letzten Monaten hat sich mein „Schicksal“ (ich weiß keinen besseren Begriff dafür) um einiges verschlechtert. Was will mir der Schöpfer damit sagen? Dass ich nicht genügend Anstrengung in die Kabbala investiere? Ich fühle mich niedergeschlagen. Mein einziger Trost ist, dass dies vielleicht – aber nur vielleicht – die Vorstufe der Korrektur meines Egoismus durch den Schöpfer ist. Aber was ist, wenn ich falsch liege? Ich denke, dass hier jeder Kabbala aufgrund des Versprechens einer Belohnung studiert. Aber irgendetwas mache ich falsch, da ich mich trotz des Versuchs, das Ziel der Korrektur zu erreichen, auf solch einem Leidensweg befinde.
Meine Antwort: Sie sollten umgehend die Shamati Artikel lesen. Gerade Ihr gegenwärtiger Zustand wird Ihnen helfen zu verstehen, was der Schöpfer von Ihnen will.
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Zwei Fragen, die ich über das Erreichen des Gmar Tikun (der vollständigen Korrektur) erhielt:
Frage: Ich studiere seit fünf Monaten Kabbala. Durch das Anschauen Ihres Videos auf YouTube bin ich zufällig darauf gestoßen und ich war seither nicht mehr in der Lage, ohne Ihre Lektionen und Kabbalabücher zu leben. Eines Tages hatte ich den sehr klaren Gedanken, dass ich nicht mehr genug Zeit habe, zu Gmar Tikun aufzusteigen und dieser Gedanke will nicht mehr weichen. Was bedeutet das?
Meine Antwort: Der Schöpfer hilft Dir mehr als gewöhnlich, indem Er ein Verlangen nach Ihm durch die Angst, Ihn nicht erreichen zu können, erweckt. Sei dankbar, denn alle Gedanken kommen von Ihm – und bemühe Dich weiterhin.
Frage: Kann man sagen, dass diejenigen, die jetzt Kabbala studieren, in einer vorherigen Inkarnation auf einem unerfüllten spirituellen Weg waren und sie in diese Welt zurück gekommen sind, um den Deal abzuschließen? Wenn ja, gibt es eine Garantie, dass sie in dieser Zeit ein persönliches Gmar Tikun erreichen?
Meine Antwort: Das hängt nur von den Anstrengungen eines Menschen ab.
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Eine Frage, die ich erhielt: Ich möchte allen, die kabbalistische Informationsquellen für das Internet erschaffen, ein großes „Dankeschön“ sagen. Vor zwei Jahren stieß ich im Internet auf Kabbala und mein Leben hat eine Kehrtwendung um 180 Grad gemacht. Ich habe letztendlich meine innere Welt gefunden und all die Fragen, die mich nicht in Ruhe gelassen haben seit dem Tag, als ich geboren wurde, haben aufgehört, mich zu quälen. Ich begann das Wesen der Dinge zu verstehen und die Gründe hinter den Dingen, die mit mir geschahen.
Gegenwärtig arbeite ich in der Verbreitung von Video-Lektionen und Unterrichten im Internet. Ich habe eine Frage, die mich seit vielen Jahren quält. Was ist die Bedeutung des Bibelverses „Ein Tag für jedes Jahr“? Hat das irgendetwas mit der körperlichen Zeit zu tun?
Meine Antwort: Das hat absolut keine Beziehung zur körperlichen Zeit. Wenn ein Mensch auf dem Weg der Einwirkung des Lichtes auf ihn voranschreitet, dann verkürzt er seinen Weg und das ist wie „Ein Tag für jedes Jahr“ (ein Tag anstatt eines Jahres). Jedoch steht das in keinem körperlichen Verhältnis.
Es gibt nur einen Weg, zu einer höheren spirituellen Stufe aufzusteigen – durch Verlangen und Liebe. (Die gesamte Tora spricht nur darüber – vom Aufstieg des Menschen über 125 Stufen zur Anheftung an den Schöpfer). Was jedoch die erste Stufe betrifft, so steigt der Mensch zu ihr von seinen völlig egoistischen Eigenschaften auf (die Stufe heißt „unsere Welt“ oder „diese Welt“). Nach der ersten Stufe müssen Sie sich nicht mehr komplett ändern, um aufzusteigen, aber Sie müssen weiterhin größere altruistische Eigenschaften in sich entwickeln.
Daher ist der Aufstieg auf die erste Stufe der schwierigste und benötigt die meiste Zeit. (obwohl es um so schwieriger wird, je höher man aufsteigt; aber Erfahrung und Wissen helfen einem dabei – siehe Baal Ha Sulams Beispiel über das Erklimmen des Berges des Schöpfers). Die Entwicklung geschieht entweder durch den Weg des Leidens oder durch den Weg des Lichtes, welches durch das Kabbala-Studium herabsteigt. So drückt der Vers „Ein Tag für jedes Jahr“ den Unterschied der Zeit aus, die es braucht, um durch Leiden (ohne Nutzung der Kabbala) oder durch Licht (mit Nutzung der Kabbala) zum Ziel zu gelangen (der ersten Stufe).
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Fragen, die ich darüber erhielt, wie man schwierige Zeiten auf dem Weg überwinden kann:
Frage: Man lebt und arbeitet, man erzieht seine Kinder und studiert Kabbala als Hobby. Alles läuft gut. Man denkt sogar, dass man sein Leben gut in den beiden Welten lebt – in dieser und in der spirituellen. Und dann verliert man plötzlich seinen Job, sein Haus, das Gesparte, und dann wird noch jemand in der Familie sehr krank. Und aus irgendeinem Grund zerfällt zusammen mit unserer Welt auch unsere „spirituelle Welt“. Bedeutet das, dass das, was auch immer man spirituell erreicht hat, nur eine höhere Form von Egoismus war, ein Verlangen nach Wissen?
Meine Antwort: Dies bedeutet nur eins: Ihre Bedingungen zum Vorankommen haben sich geändert, und nun werden Ihnen neue Bedingungen zum Voranschreiten angeboten. Warum? Weil sich so das allgemeine Verlangen (die gemeinsame Seele) entwickelt, und Sie sind ein Teil davon (eine einzelne Seele). Wenn Sie nicht unter diesen neuen Bedingungen voranschreiten wollen, dann verlassen Sie den Weg der individuellen Entwicklung und werden von dann an den generellen Weg gehen, den des Leidens, den der „zum Glück gezwungen werden“ heißt.
Frage: „Wehe denen, die den Tag des Herrn begehren! Was soll er euch? Denn des Herrn Tag ist Finsternis und nicht Licht!“ (Amos, 5:18). Anfänglich blendet das Licht alle unsere Sinne, und es kommt einem wie totale Finsternis vor. Diese Finsternis hilft jedoch demjenigen, der der Spiritualität entgegenstrebt, denn sie schließt alle egoistischen Sehnsüchte aus und unser Egoismus verliert jegliches Interesse an Spiritualität. Und nur derjenige, der sich unbeugsam dem Ziel entgegenbewegt, und mit dem Rav und dem Schöpfer „ausgerüstet“ ist, empfängt Unterstützung, Beistand und Instruktion. Dann kann er auch diesen Teil des Weges überwinden, den der „Dunkelheit der Nacht“.
Ich muss zugeben, dass ich immer noch ein Bewohner dieser Welt bin – der Welt der Dunkelheit -, und ich brauche dieses Licht, damit ich „Sehkraft“ erlangen kann, die Fähigkeit, in der Welt des Lichtes sehen zu können. Meine Frage ist: was kann einer Ihrer Studenten außer dem was er bereits tut, noch tun, um dies zu erreichen?
Meine Antwort: Sich noch mehr anstrengen, um alles Streben zu einem Ziel hin zu vereinen. Und zwar deswegen, weil der Schöpfer – die Eigenschaft zu lieben und zu schenken – nur in dem vereinten Verlangen erscheint, um in diesem gemeinsamen Wunsch die Eigenschaft der Liebe und des Schenkens zwischen den Seelen, zu enthüllen.
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Fragen, die ich über die verschiedenen Entscheidungen, die man auf dem Weg macht, erhielt.
Frage: Baal HaSulam sagt: „Mache dir einen Rav und kaufe dir einen Freund“. Was ist der Unterschied zwischen „machen“ und „kaufen“ und wie macht und kauft man sich jemanden?
Meine Antwort: „Machen“ heißt, jemanden als großartig anzusehen, und „kaufen“ bedeutet, in diesen Menschen zu investieren. Mehr darüber in Baal HaSulams „Artikel zum Abschluss des Buches Sohar“.
Frage: Was soll ich mit all diesen verschiedenen Gefühlen von Traurigkeit und Depression machen, die ich habe? Die meisten Gefühle beziehen sich darauf, dass ich noch eine lange Zeit für meine Korrektur und die der Welt im Allgemeinen brauche.
Meine Antwort: Beziehen Sie sich mehr in das Welt-Kli mit ein und lesen Sie mehr Zitate der Kabbalisten, darüber, was wir tun. Erlauben Sie anderen Lesern, Ihnen Rat zu geben, was aus ihrer Erfahrung am besten zu lesen wäre. Sie sorgen sich darüber, dass es lange dauern kann? Aber Sie haben Ihr ganzes Leben, welches Ihnen nur für diesen Zweck gegeben wurde.
Frage: Ich habe Kabbala nun schon lange studiert, aber ich verstehe immer noch nicht, was ein Reschimo ist?
Meine Antwort: Es ist Information über den spirituellen Grad, der es verlangt, verwirklicht zu werden.
Frage: Warum erhält ein Mensch eine einzigartige Lebenssituation zum Vorankommen?
Meine Antwort: Weil jeder Mensch einzigartige, anfängliche Eigenschaften besitzt und einen einzigartigen Endzustand. Die Methode der Korrektur jedoch ist für jeden gleich.
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Eine Frage, die ich erhielt: Immer mehr Leute erwachen und erkennen das Böse, welches in uns ist. Warum gehen Kabbalisten nicht in die Politik? Wäre die Gründung einer politischen Partei nicht ebenfalls ein Weg, das Wissen der Kabbala zu verbreiten? Oder würde dies der Verbreitung dieser Weisheit schaden? Selbst wenn die Leute das, was sie zu hören bekommen, nicht mögen, so hätten sie doch eine Beziehung zum kabbalistischen Wissen. Würde denn nicht das Licht den Menschen anschließend einen Anstoß in die richtige Richtung geben?
Meine Antwort: Unser Ziel ist es, die Leute zu unterrichten und ihnen Wissen über die wahre Struktur der Welt, deren Ziel und die Rolle des Menschen in der Welt, zu geben. Die Menschen werden bald zu verstehen beginnen, dass sie ihren Lebensstil, das gesamte Sozialsystem und die Beziehung der Regierungen untereinander ändern müssen, um eine bessere Zukunft erlangen zu können. Folglich wird ein Verlangen entstehen, die Welt zu verändern, basierend auf unseren Erklärungen über das Funktionieren der Gesetze in der Gesellschaft und der Welt. Schließlich wird man ganz natürlich realisieren, dass die Welt durch Kabbalisten regiert werden muss.
Jedoch wird dies im Ausmaß der kabbalistischen Bildung der Leute und deren Kenntnis über das Böse und die Korrektur geschehen. Bis dahin müssen wir die Kabbala von unten nach oben verbreiten, denn jeder Versuch in die Politik zu gehen (das Bildungsministerium zu „übernehmen“ und die Kabbala den Massen zu lehren) wird missverstanden und angefeindet werden.
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Zwei Fragen, die ich zum Sinn des Lebens erhielt:
Frage: Warum sollte die Kabbala nur von denjenigen studiert werden, die ihren Weg im Leben, ihre Interessen und Ziele verloren haben? Warum sollten nicht auch Menschen sie studieren, die erfolgreich und talentiert sind? Es hört sich an, als ob Sie sagten, dass nicht alle Menschen gleich sind, wenn es um ihr Bestreben geht, den Egoismus loszuwerden.
Meine Antwort: Die Kabbala beantwortet nur Fragen über den Sinn des Lebens, die sich möglicherweise so ausdrücken: „Was ist der Sinn und Zweck meines Lebens? Was ist der Zweck für all das Leid? Wer braucht es, wer hat Vergnügen daran? Wer empfängt und wem kann ich geben?“ Nur Menschen, die dies ständig fragen, brauchen Kabbala, denn sie werden die Antworten dazu nirgendwo sonst finden!
Frage: Einer der Vorväter der Kabbala stellte die Frage „Was ist der Sinn meines Lebens?“ Danach hatte er eine solch große göttliche Offenbarung, dass er fähig war, die Methode zur Erlangung dieser göttlichen Offenbarung niederzuschreiben, die er Kabbala nannte. Ich denke, es ist höchst unrealistisch zu sagen, dass er der einzige war, der diese Frage stellte – es müssen sich zumindest einige andere Individuen der Spezies Homo Sapiens vor ihm diese Frage gestellt haben.
Meine Antwort: Die Frage zu stellen „Was ist der Sinn meines Lebens?“ ist noch nicht genug, um die Höhere Welt, ihre Funktion und ihr Programm der Herrschaft zu enthüllen. Man braucht auch ein besonderes Verlangen (eine Seele) und einen Auftrag (seine Verwirklichung). Dies wird einer Person nicht nur wegen ihrer anfänglichen Absicht gegeben, sondern ist ebenfalls von ihren Anstrengungen abhängig. Du solltest versuchen, eine ebensolche „göttliche Offenbarung“ für Dich geschehen zu lassen!
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Vier Fragen, die ich über Kinder und Kabbala erhielt:
Frage: Meine Kinder sind sechs, fünf und vier Jahre alt und sie alle lieben kabbalistische Zeichnungen und grafische Darstellungen. Ich zeichne diese Grafiken für sie auf ein A4 Kopierpapier mit farbigen Markern und erkläre ihnen, was sie in einfachen Worten bedeuten, unterstützt durch das Material aus den Büchern Kabbalah Revealed und Kabbalah for Beginners. Vielleicht könnten wir ein farbenfrohes Kinderbuch gestalten mit grafischen Darstellungen und Zeichnungen, welche einfache Erklärungen beinhalten? Vielleicht können wir sogar ein buntes Buch gestalten, wo Kinder verschiedene Buntstifte benutzen müssen, um das Kli, das Licht, den Schirm usw. einzuzeichnen oder auszumalen?
Antwort: Ich begrüße diese Ideen sehr und kann diese Bücher kaum erwarten!
Frage: Haben alle Kinder von Bnei Baruch einen Punkt im Herzen?
Meine Antwort: Nein, nicht alle von ihnen.
Frage: Sollten Sie dann die Weisheit der Kabbala studieren?
Meine Antwort: Ja, denn es wird ihnen helfen, den langen Weg des Leidens zu vermeiden.
Frage: Werden alle meine Probleme und Missverständnisse, welche ich mit meinen Kindern habe, durch die Tatsache verursacht, dass ich nur die entgegengesetzte Seite ihrer Seelen sehen kann? Ich meine damit, dass ihre Seelen durch mich „hindurchgewandert“ sind und ich nun ihr AHP, aber nicht ihr GE sehe?
Meine Antwort: Sie sind mit Ihren Kindern nur auf einer tierischen Stufe verbunden, aber nicht auf einer spirituellen Stufe.
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Ich hatte ein aufgezeichnetes Gespräch mit dem Titel „Kabbalisten Schreiben.“ Wir diskutierten mein viertes Buch, Leben aus der Kabbala. Ich sprach mit Ben-Tzion Gertz, einem Schriftsteller und Herausgeber einiger meiner hebräischen Bücher.
Gleich nachdem mein Lehrer verschieden war (September 1991), musste ich in Toronto meinen sterbenden Vater besuchen. Ich habe dieses Buch nach seinem Tod verfasst (Februar 1992). Ich denke, dass dieses Buch mehr als irgendein anderes meiner Bücher die Gefühle und Eindrücke eines Menschen übermittelt, der anfängt, den Weg der Kabbala zu gehen. Und genau so habe ich dieses Buch gesehen – als das erste in einer Serie von Büchern, die ich schreiben würde.
Hier ist ein Einführungskapitel aus dem Buch Leben aus der Kabbala:
„Die Notwendigkeit, dieses Buch zu verfassen, wurde mir durch die Fragen bewusst, die mir von meinen Schülern gestellt und während verschiedener Vorträge und Radiosendungen an mich gerichtet wurden, und die in zahlreichen Briefen, die immer noch aus aller Welt eintreffen, enthalten sind.
Die Schwierigkeit, Kabbala zu erklären und zu lehren, liegt darin, dass die spirituelle Welt kein Pendant in unserer Welt hat. Auch wenn das Ziel des Studiums klar wird, ist das Verständnis davon nur zeitweilig.
Sie wird von dem Teil unseres Wahrnehmungsbereiches erfasst, der Spirituelles erfassen kann und der ständig von Oben erneuert wird. Daher mag ein Thema, das vorher ganz klar war, später wieder unklar erscheinen. Je nach Stimmung und spirituellem Entwicklungsstand des Lesers mag der Text entweder sehr vielsagend und voll tiefer Bedeutung sein oder aber völlig bedeutungslos.
Verzweifeln Sie daher nicht, wenn etwas, das heute noch vollkommen klar war, einen Tag später sehr verwirrend erscheint. Geben Sie nicht auf, wenn Ihnen der Text vage, seltsam oder unlogisch erscheint. Das Kabbalastudium ist nicht dazu da, theoretisches Wissen anzuhäufen, sondern um das zu erkennen und wahrzunehmen, was vor uns verborgen ist.
Wenn wir, nachdem wir uns besonnen und an spiritueller Stärke zugelegt haben, anfangen zu erkennen und wahrzunehmen, werden wir durch die spirituellen Lichter, die wir damit anziehen, wahres Wissen erlangen.
In unserer Welt gibt es keine Analogien zu dem Thema, das hier gelehrt wird. Erst, wenn der Mensch ein Verständnis für das Höhere Licht und ein Empfindungsvermögen für Spirituelles entwickelt hat, wird er die Art und Weise, wie das Universum erbaut wurde und wie es funktioniert, verstehen.
Dieser Text kann dazu dienen, die ersten Schritte in Richtung Empfinden der spirituellen Kräfte zu ermöglichen. Um jedoch weiter fortzuschreiten, ist die Hilfe eines Lehrers notwendig.
Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Zeilen nicht auf allgemein übliche Weise gelesen werden sollten. Der Leser sollte sich auf einen Abschnitt konzentrieren, über diesen nachsinnen und versuchen, einige der erwähnten Beispiele zu verstehen, die angesprochenen Themen zu reflektieren, und dann versuchen, diese Thematik mit persönlichen Erfahrungen zu verbinden.
Man sollte die Sätze geduldig lesen, immer wieder durchgehen und versuchen, zu den Gefühlen des Verfassers vorzudringen. Man sollte ebenso, in der Absicht die Nuancen des Geschriebenen herauszufiltern, langsam lesen, und wenn notwendig, zum Anfang des Satzes zurückkehren.
Diese Art des Lesens kann dem Leser helfen, gefühlsmäßig tief in die Thematik einzudringen oder auch festzustellen, dass ihm für bestimmte Themen Gefühle fehlen. Letzteres ist eine entscheidende Vorbereitungsphase für die spirituelle Entwicklung.
Dieses Buch wurde nicht für ein rasches Überfliegen verfasst. Obwohl der Text sich nur mit einem einzigen Thema beschäftigt – wie man mit dem Schöpfer in Beziehung tritt – behandelt er dieses Thema auf unterschiedliche Arten. Diese Vorgehensweise dient dazu, jedem einzelnen Leser zu ermöglichen, den einen oder anderen besonderen Satz oder ein bestimmtes Wort zu entdecken, welches ihn in die Tiefe des Textes führt.
Im Text werden die egoistischen Wünsche und Handlungen in der dritten Person beschrieben. Bis zu dem Punkt jedoch, an dem es dem Leser möglich ist, persönliches Bewusstsein von seinen Sehnsüchten zu unterscheiden, sollte er die egoistischen Bestrebungen und Verlangen als seine eigenen betrachten. Das Wort Körper im Text bezieht sich nicht auf unseren physischen Körper, sondern auf unser Verlangen zu empfangen – auf unseren Egoismus.
Ein wiederholtes Lesen dieses Textes ist ratsam. Lesen Sie die gleichen Abschnitte zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlicher geistiger Verfassung. Sie werden mit Ihren eigenen Reaktionen und Sichtweisen gegenüber ein und demselben Text Bekanntschaft machen.
Anderer Ansicht zu sein, als es der Text vorgibt, ist immer konstruktiv, genauso wie eine Übereinstimmung mit ihm. Das Wichtigste bei der Lektüre ist, auf den Text einzugehen; ein Gefühl, dem Geschriebenen nicht zuzustimmen, bedeutet, dass der Leser die einleitende Phase (Achoraim , die Rückseite) erreicht hat, die dazu dient, die nächste Phase der Wahrnehmung vorzubereiten (Panim , Gesicht).
Besonders das langsame und bedeutungsvolle Lesen ermöglicht die Entwicklung von Gefühls-Gefäßen (Kelim), welche notwendig sind, um Spirituelles empfangen zu können. Nachdem die Gefäße geformt sind, gelingt es dem Höheren Licht, in sie einzufließen. Vor dem Erschaffen der Kelim (Gefäße) existiert das Licht nur außen um uns herum. Es umgibt unsere Seelen, doch wird es von uns nicht wahrgenommen.
Der Text ist nicht dafür geschrieben worden, um irgendjemandes Wissen zu erweitern. Er dient auch nicht dazu, auswendig gelernt zu werden oder sich selbst darüber zu prüfen. Es ist sogar besser, den gesamten Inhalt zu vergessen – somit erscheint eine zweite Lektüre frisch und gänzlich unbekannt.
Dies deutet daraufhin, dass die beim erstmaligen Lesen empfundenen Gefühle vom Leser erfasst wurden und er diese nun hinter sich gelassen hat. So wird Platz für neue, noch nicht erlebte Empfindungen geschaffen. Ständig wird der Vorgang, neue Kelim zu entwickeln, wiederholt, und diese Gefäße werden in der spirituellen, nicht wahrgenommenen Sphäre der Seele gespeichert.
Das Allerwichtigste sind die Gefühle, die der Leser während des Lesens des Textes empfindet und nicht erst im Anschluss an die Lektüre. Nachdem die Gefühle erst einmal empfunden worden sind, werden sie im Herzen und Verstand enthüllt. Sie zeigen sich erneut, wann immer sie während des andauernden Entwicklungsvorganges der Seele benötigt werden.
Beeilen Sie sich nicht, um ans Ende des Textes zu gelangen. Wählen Sie solche Stellen aus, die Sie besonders ansprechen. Nur dann wird Ihnen der Text helfen und Ihnen als Führer auf der Suche nach persönlichem und spirituellem Aufstieg dienen.
Das Ziel dieser Schriften ist es, im Leser ein Interesse für den Grund seines Daseins in dieser Welt zu erwecken, für die Möglichkeit, die spirituellen Welten zu erfassen, den Sinn der Schöpfung zu verstehen, den Schöpfer zu empfinden, die Ewigkeit und die Unsterblichkeit, und ihn letztendlich bei seinem spirituellen Aufstieg zu unterstützen.“