Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Web'

Kabbala und die E-Book Partnerschaft

Vor sieben Jahren bekam ich einen Palm Pilot PDA, welcher sich als eine sehr praktische Speichermöglichkeit für eine enorme Menge elektronischer Bücher herausstellte, die man „immer bei sich hat“. Ich fragte mich: „Wenn ich in der Lage bin, Kabbala E-Books zu lesen, warum sollten andere nicht das gleiche tun wollen?“

Also begann ich damit, E-Books aus unseren Materialien herzustellen und sie auf den verschiedenen Webseiten bekannt zu machen. Zu Beginn waren sie in Englisch verfügbar, dann in Hebräisch und schließlich auch in Russisch.

Vor kurzem habe ich ein „historisches“ Ereignis erreicht – die Zahl der heruntergeladenen Bücher erreichte 25.000!

Besonders erfreulich ist, dass die Leute die Möglichkeit wahrnehmen, diese Bücher herunterzuladen. Ich ermutige Sie, das gleiche zu tun!

Zum Kabbalalernzentrum–>

Kabbala E-Books: Kabbala eBooks zum kostenlosen Download im PDF Format
Textbooks (englisch)

Das Internet sollte unsere zwischenmenschlichen Verbindungen nicht ersetzen

In den Nachrichten (übersetzt aus USC Annenberg): „Weniger Zeit mit der Familie durch Internetnutzung“ – Immer mehr amerikanische Haushalte mit Internetzugang berichten über eine Beeinträchtigung der persönlichen Zeit mit der Familie und dem zunehmenden Gefühl, durch Familienangehörige ignoriert zu werden, die das Web nutzen… Im Jahr 2008 sank die Zeit, die man miteinander verbrachte um mehr als 30% auf 17,9 Stunden. Berichte darüber, sich von Familienangehörigen, die das Internet nutzen, zumindest manchmal ignoriert zu fühlen, nahmen in der gleichen Zeit um 40% zu.

Mein Kommentar: Das ist nichts, worauf wir uns freuen könnten! Unser Egoismus zwingt uns, uns voneinander weg zu bewegen und uns selbst und andere zu vergessen, wenn wir in das Fernsehen und das Internet abtauchen. In dem Raum, in dem unsere Verlangen erfüllt werden sollten, fühlen wir Leere – daher sind wir von uns und anderen distanziert. Wenn jemand den falschen Weg eingeschlagen hat, gibt es zwei Methoden, den Fehler zu erkennen und die nötigen Berichtigungen zu machen, um das Ziel zu erreichen:

1)Die Geschwindigkeit in die falsche Richtung erhöhen! Dadurch gewinnt man einige Zeit, den Fehler auf dem Weg zu erkennen, da die Zeit, die wir damit verbringen, uns in die falsche Richtung zu bewegen, mit Leiden gefüllt ist.

2)Anstatt in die falsche Richtung zu gehen, sich in das Studium des Prozesses zu vertiefen, der uns kontrolliert. Dadurch wird man sein Übel erkennen, anstatt die Enthüllung des Übels durch Leid am eigenen Leib zu erfahren. Diese Maßnahme verkürzt nicht nur die auf dem falschem Weg verbrachte Zeit, sondern auch die Menge, die Stufen und die Stärke der Leiden, durch eine Transformation des körperlichen und emotionalen Leidens in ein Leiden aus Liebe.

Auf diese Weise bewegen wir uns von unserem eigenen erbärmlichen Zustand und der Tatsache, dass wir Schmerz verspüren, hin zum Leiden aufgrund der Abwesenheit von Ewigkeit und Vollkommenheit, die wir noch nicht erreicht haben. Darum ist die zweite Methode vorzuziehen!

Zum Kabbalalernzentrum–>

Verwandtes Material:
Kabbala Blog: Sie haben eine neue Nachricht!
Kasbbala Blog: Bist du verbunden?

Im Spirituellen zählt nur die Anstrengung

Eine Frage, die ich erhielt: Lieber Rav, der Weg der Kabbala ist zu meiner Lösung geworden, es ist etwas, wofür sich zu Leben lohnt. Ich versenke mich täglich tiefer in die Kabbala und das macht mich glücklich. Ich erhalte Anworten auf all die Fragen, die mich mein ganzes Leben hindurch nicht zur Ruhe kommen lassen würden. Ich sehe das Licht und den Weg, mich selbst von meinem Egoismus zu befreien. Ich habe gerade über Menschen gelesen, die die Sachen nicht hören, die „einschlafen“. Welche Einstellung sollte ich demnach zu der Tatsache haben, dass wir während des Web-Unterrichts einschlafen?

Meine Antwort: Manchmal schlief ich während Rabash’s Unterrichtsstunde ein. Es geschah einfach und es gab viele Gründe dafür. Jedoch muss man weiter studieren und alles tun, was in seiner Kraft liegt. Eben zur Unterrichtsstunde gehen, selbst wenn man weiß, dass es letztendlich zum Einschlafen kommen könnte. Das liegt daran, da wir nicht das Wissen wollen, sondern den Zugang zur Spiritualität. Der Mensch wird mit Spiritualität entsprechend seiner Anstrengung ausgezeichnet und nicht entsprechend seinem Wissen über das Material.