Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Sukkot-Feiertag: Der fünfte Tag – Aaron

Die Tora zeichnet Aaron nicht wirklich aus. Er begleitet Moses ständig, als würde er sich in dessen Schatten verstecken. Moses fungiert als Bindeglied zwischen dem Schöpfer und den Menschen, und Aaron, sein Bruder, steht als Assistent neben ihm.

Aus dieser Geschichte geht die Rolle von Aaron nicht eindeutig hervor. Aber gerade weil sie nicht klar ist, ist sie anscheinend verborgener, was bedeutet, dass sie näher an dem Menschen ist und mit seiner Arbeit zu tun hat.

Aaron bereitet die Gefäße vor, die Verbindung des Volkes mit dem Schöpfer. Moses kommt von oben, und Aaron kommt von unten, vom Volk, von allen Eigenschaften eines Menschen, der ganzen Gruppe, und den zehn Eigenschaften gegenüber dem Schöpfer. Deshalb ist die Rolle von Aaron auch nicht so hervorstechend, weil ein Mensch seine Arbeit noch hinzufügen muss. Moses ist der Vertreter des Schöpfers vor dem Volk, und Aaron ist der Vertreter des Volkes vor dem Schöpfer.

Wenn man in der Macht des Schöpfers steht (und es gibt niemanden außer Ihm), dann muss man immer zufrieden sein, egal in welchem Zustand. Wenn man mit etwas unzufrieden ist, bedeutet das, dass man vom Schöpfer getrennt ist. Deshalb muss man zur Verbindung mit Ihm zurückkehren, und ein Zeichen dafür, dass man diese Verbindung hat, wird Freude in jedem Zustand sein, was auch immer es sein mag.

Die Eigenschaft von Aaron ist die wichtigste Eigenschaft eines Menschen. Die Eigenschaften von Abraham, Isaak, Jakob und Moses sind nur die Vorbereitung von oben. Und die Eigenschaft von Aaron ist die Arbeit des Menschen von unten, die man erkennen kann, wenn man den Glauben über den Verstand erlangt, d.h. die Barmherzigkeit (Chessed), dem Geben, welches über jedem Verlangen zu genießen steht.

Die Eigenschaft von Aaron zu studieren bedeutet, ihn als Gast in unserer Sukkah aufzunehmen. Wir wollen, dass seine Eigenschaft unsere Seele aufbaut, die richtige Verbindung zwischen uns. Die Eigenschaft von Chessed auf all die inneren Eigenschaften zu kleiden, die man „das Volk Israel“ nennt, bedeutet, die Arbeit von Aaron zu tun, seine Eigenschaft auf sich selbst zu übertragen, auf all die Verlangen zu genießen.

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Aus der täglichen Kabbala-Lektion vom 7.10.20, „Sefora Hod“.

Experten, sagt eure Meinung!

Frage: Es ist sehr schwierig, den Menschen zu erklären, dass die Lösung zu den brennenden Problemen in der gegenseitigen Verbindung miteinander liegt.

Meine Antwort: Nein, ist es nicht. Schließlich werden wir von vielen Spezialisten unterstützt – nicht nur theoretische Physiker, sondern Wissenschaftler, die die Natur und derzeitige Probleme erforschen, einschließlich Ökonomen, Bankiers und Vertreter großer Firmengesellschaften.

Heute spricht jeder über die Ökonomie, weil es eine Verbindung zwischen uns gibt: Wieviel schuldest du mir und wieviel schulde ich dir. Es ist weder Kultur noch Kunst, Religion oder Ethik. Es ist das Geld, ein präzises Hilfsmittel zur Berechnung unseres wechselseitigen Gebens. Es ist ein Netz der korrekten egoistischen, gesunden und soliden Verbindung zwischen uns. Wir haben es mit unseren „Blasen“ ruiniert, doch an und für sich war es dazu überraschenderweise geeignet.

Also müssen wir den Menschen erklären, dass dieses Netzwerk nicht länger funktioniert. Und das muss von den Experten erklärt werden, deren Aufmerksamkeit wir auf uns lenken werden – Tausende von Menschen, die an der Spitze der Welt stehen: Bankdirektoren, Unternehmensberater und so weiter. Lasst sie sprechen, während wir am Rande stehen. Danach wird die Botschaft an die Wissenschaftler und dann an die Vertreter des Bildungssystems weitergeben werden. Fangt an – nehmt andere und nutzt sie. So sehe ich es heute geschehen.

Frage: Der Durchschnittsmensch wird am Feierabend gespannt auf ihre Meinung sein, doch das ist immer noch weit weg von seinen eigenen Sorgen und Problemen, die er im Leben hat.

Meine Antwort: Es gibt keine andere Lösung. Wir müssen Zeit in der Anfangsphase investieren, damit es durchsickert, bis wir die Menschen überzeugen, dass es das ist, wo das Problem liegt. Um die Weltprobleme zu verstehen, ist es notwendig, das zu studieren, was geschieht. Das ist so, als ob ein kranker Mensch durch das Internet „pflügt“ und nach Informationen über seine Erkrankung und den Heilmittel dafür sucht. Daher müssen wir den Menschen einen „Link“ geben, eine Verbindungsschnur zwischen dem, was derzeit geschieht und der Lösung.

Diese Aufgabe obliegt den Wissenschaftlern und wir müssen dahingehend handeln – ohne weitere Verzögerung. Wir werden ihre, nicht unsere Erklärungen einsetzen und verbreiten, die schwerwiegend und fundiert sind. Prinzipiell müssen wir zu einer „Werbemaschine“ werden, die rasch den Ansturm an Informationen von den Experten an die Massen weitergibt. Ohne uns selbst zu erwähnen, werden wir ihre Ratings hochpuschen, sie auf Seiten veröffentlichen und in Netzwerken bewerben.

Wir benötigen nicht einmal unser eigenes Portal. Wir wollen die Menschen nicht von dem Terrain „abwerben“, das sie kennen. Das ist echte Verbreitungsarbeit.

Frage: Was soll ein kleiner Mensch davon verstehen, der gar nichts versteht und alles schluckt, was ihm gegeben wird? Reicht es, ihm die Botschaft zu vermitteln, dass zusammen gut und getrennt schlecht ist?

Meine Antwort: Ja. Und ein „großer Mensch“ braucht auch nur dieses zu verstehen. Du hast nicht wirklich vor, ihm von der altruistischen Absicht Lishma zu erzählen, oder? Er ist dafür in seinem Innern noch nicht reif. Es steht geschrieben „Erziehe einen Knaben in seinem eigenen Weg“.

Frage: Bedeutet das, dass wir einfach Regierungen dazu antreiben sollen, sich zu vereinigen, ähnlich wie die Leute, die Facebook als Mittel benutzt haben, um Fabrikanten zu niedrigeren Preisen zu zwingen?

Meine Antwort: Ja. Wir suchen nach Experten, solchen, die nicht nur das Konzept verstehen, sondern ebenfalls fähig sind, eine funktionierende gemeinsame Handlung zu vollbringen. Es gibt etliche Millionen Menschen in der Welt, die dies gerne wollen und in der Lage sind, sich an dieser Arbeit zu beteiligen, die getan werden muss. Diese „Armee“ muss nur organisiert werden, um diese Aufgabe auszuführen.

In der Zwischenzeit werden wir im Hintergrund bleiben. Heute brauchen wir kein Fernsehen mehr. Schließlich ist die ganze Menschheit schon im Internet. Das ist der einzige Weg, wie wir uns organisieren können, und das ist es, was unsere Verbreitungsfirma ebenfalls tun wird. Das sind die Veränderungen, womit wir jetzt beginnen müssen – ohne weitere Verzögerung.

Aus dem 5. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 13.07.2011, „Arvut“

Botschafter der Höheren Welt

Heute haben wir alle Möglichkeiten spirituelle Fortschritte zu machen und das Wissen der Kabbala in der ganzen Welt zu verbreiten.

Indem wir in unserer weltweit vertretenen Gruppe unsere spirituellen Funken „die Punkte im Herzen“ verbinden, handeln wir als Vertreter eines höheren, spirituellen Systems in unserer Welt; und verbreiten ausserdem gemeinsam die Weisheit der Kabbala. Wir benötigen nichts anderes.

Wir sind an der Spitze der Pyramide der menschlichen Entwicklung. In dem Maße wie wir uns verbinden, wird dies die gesamte Welt beeinflussen. Und wir müssen auch die gesamte Welt uns näher bringen.

Dennoch sollten wir nicht denken, dass die gesamte Welt Kabbala studieren muss, oder dass alle Menschen verstehen müssen, was das ist. Überhaupt nicht! Das ist wie in einem Menschlichen Körper: 99% ist aus Materie beschaffen, die vom Gehirn gelenkt wird. Derzeit besteht das Gehirn aus den Menschen, die nach Spiritualität streben.

Der Rest wird diese Struktur der Welt akzeptieren. Dieses Bewusstsein wird sie erreichen und sie werden sich uns annähern. In ähnlicher Weise jedoch, wie heute die Mehrheit der Menschen ein normales Leben führt und kein Bedürfnis nach großen Errungenschaften verspürt, wird auch in der Zukunft der Rest der Menschen sich am spirituellen Prozess in passiver Weise beteiligen.

Aus dem Unterricht 1, WE! Kongress 01.04.2011

Wir entscheiden alles!

Frage: Wie sollen wir uns richtig auf den Morgenunterricht vorbereiten? Wie sollen wir die richtige Forderung aufbauen?

Meine Antwort: Wir vergessen, dass wir die Korrekturmethode der Welt bringen müssen und dass wir in diesem Prozess sehr hinterherhinken. Denn solange wir sie nicht an uns selbst anwenden, wird sie nicht in der Welt umgesetzt.

Wir müssen diese Methode an uns selbst realisieren, in der Hoffnung und mit der Absicht, dass sie sich durch die inneren Kanäle, durch die wir alle miteinander verbunden sind, so schnell wie möglich von uns zu den Völkern der Welt ausbreitet. Wir müssen unsere Verbindung mit dem Höheren Licht an sie weitergeben.

Zugleich müssen sie jedoch auch auf der äußeren Ebene vorbereitet werden, indem wir unser Material in einer ihnen möglichst naheliegenden und passenden Form an sie weitergeben – dann werden sie uns wahrnehmen können.

Alle unsere Gruppen sind eine Art Adapter, ein Bindeglied zwischen der Spiritualität und den Völkern der Welt, die wir dem Schöpfer näher bringen müssen.

Wir sind die zentrale Macht auf der Welt, Vertreter des Schöpfers, und müssen uns selbst korrigieren, um die Welt korrigieren zu können, damit wir alle zusammen zu der Verschmelzung mit dem Schöpfer kommen und Ihm Genuss bereiten können.

Baal HaSulam schreibt, dass das Höhere Licht sich gerade über uns in die Welt ergießen muss. Und wenn wir in unserem Inneren uns so organisieren können, dass das Innere für uns über das Äußere dominiert, wird die Welt ebenfalls plötzlich eine größere Beachtung dem Inneren schenken – denn gerade wir bestimmen ihr Verhalten. Wir stellen die Werteskala für sie fest, wir entscheiden für sie, was wichtig und was nebensächlich ist.

Wenn wir die Welt auf der äußeren und auf der inneren Ebene uns näher bringen, werden wir zu einem vereinten Verlangen/Kli. Aus der Sicht des Schöpfers sind wir bereits ein Kli, doch nun wird es durch unsere Anstrengungen vereint.

Wenn wir dieses Ziel über alle Dinge erheben und uns richtig organisieren, wird eine besondere Kraft zur Korrektur für uns von oben kommen. Und wenn wir die Völker der Welt nicht an uns anschließen, werden wir diese Kraft nicht erhalten, denn unsere Bestimmung ist es, sie – ACHaP, die Welt – zu korrigieren!

Aus diesem Grund müssen wir während der Vorbereitung auf den Morgenunterricht daran denken, wie wir die Völker der Welt dem Schöpfer näher bringen können, denn Er will gerade sie. Und du bist das „Königreich von Kohanim“ (Priester), und sie dienen lediglich den Anderen.

Genau so musst du dich fühlen, dann wirst du sehen, welche Kraft, welche Erkenntnis du erlangen wirst!

Am Ende der Einführung in das Buch Sohar schreibt Baal HaSulam:

„Und wenn jeder von uns auf sich nimmt, die Wichtigkeit der Kabbala zu verstärken, dann wird jeder die Eigenschaft des Gebens hinsichtlich der Eigenschaft des Empfangens in sich verstärken. Und diese Kraft wird ebenfalls in der ganzen Welt zum Vorschein kommen.“

Somit besteht die richtige Vorbereitung auf den Unterricht darin, daran zu denken, wie alle diese Verlangen („die Völker der Welt“ in uns) zu der Verschmelzung mit dem Schöpfer gebracht werden können.

Auszug aus dem Unterricht über einen Artikel von Rabash, 11.02.2011

Was Marx nicht ausgesprochen hat

Frage: Was ist eine globale Erziehung? Wer wird sie leiten? Ein Bildungsministerium für die ganze Welt?

Meine Antwort: Das ist die Aufgabe der UNESCO, einer Abteilung der UNO für Erziehungsangelegenheiten weltweit.

Eine globale Erziehung beinhaltet Erklärung von Naturgesetzen. Es muss erklärt werden, dass wir alle verbunden sind und der Lenkung einer höheren Kraft unterliegen, dementsprechend müssen wir uns auch verhalten.

Zu einem Ganzen zu gehören bedeutet, sich um die gegenseitigen Interessen zu kümmern. Ansonsten erwarten uns Schläge von der Natur, bis wir begreifen, dass wir keine Wahl haben und uns verbinden müssen. Die Schläge werden den Menschen zwingen, auf den eigenen Egoismus zu verzichten, bloß um nicht mehr zu leiden. Doch all das kann auf einem guten Wege erreicht werden, durch die Kraft des Lichtes, das zur Quelle zurückführt.

Natürlich habe ich während meines Treffens mit den führenden Vertretern der UNESCO nicht darüber gesprochen, doch es wird sich letztendlich enthüllen. Und das ist das, was Marx machen wollte. Er glaubte, dass, wenn die Menschen anfangen, sich zu verbinden und den Sozialismus aufzubauen, sie in der Praxis begreifen werden, dass es unmöglich ist. Sie werden anfangen zu suchen und enthüllen, dass es nur ein Mittel zur Korrektur gibt, und zwar die höhere Kraft.

Aus diesem Grund war Marx Atheist und glaubte an keine Götter außer an diese höhere Kraft des Gebens.

Wir fangen mit der einfachen Beobachtung der Natur an, aus der ersichtlich wird, dass wir ebenfalls miteinander verbunden sein müssen. Und anschließend, indem wir versuchen, uns zu verbinden, stellen wir fest, dass wir dazu nicht in der Lage sind. Und dann wird die Lösung enthüllt – dafür müssen wir aktiv Kabbala verbreiten. Die Welt wird sie immer mehr brauchen.

Auszug aus dem Unterricht über den Artikel „Die Freiheit des Willens“, 11.02.2011

Jeder ist wichtig!

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn Freunde aus verschiedenen Ländern sich über das Internet verbinden, werden sie die gleiche Kraft generieren können, wie bei einer physischen Teilnahme am Kongress?

Meine Antwort: Ganz gewiss. Es handelt sich um äußerst wichtige für uns Kräfte. Wir begreifen noch nicht, dass in der Spiritualität die Kraft nicht von der Quantität, sondern von der Qualität kommt.

Die Vertreter von so vielen Ländern und Völkern bilden eine ganze Farbpalette (Babylon). Sie sind verschieden, und gerade dieser Unterschied und die Vereinigung darüber ist die Erreichung unserer Korrektur!

Der Unterschied ist durch das Zerbrechen der Seelen von Adam, die Flut von Noah, den Turm zu Babel hervorgerufen worden – durch das Zerbrechen, über welchem wir uns jetzt verbinden.

Jeder stellt einen Teil eines Ganzen dar, der sich von den anderen unterscheidet, und indem wir diese Teile durch das Licht zusammenkleben, korrigieren wir das Zerbrechen, die Arbeit des Schöpfers „Ich erschuf den bösen Trieb“.

Das ist der Grund, warum die virtuelle Teilnahme all unserer Freunde für uns so wichtig ist. Sie sollen uns auf keinen Fall verlassen und ständig mit uns zusammen auf dem Kongress sein.

Es ist unwichtig, wie viele Menschen sich versammelt haben: zweihundert Tausend, zwei oder einzelne Menschen aus allen Ecken der Welt. In der Spiritualität wird nicht mit der äußeren Anzahl, sondern mit der Einzigartigkeit eines Jeden gerechnet!

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 07.11.2010

Der Kongress belebt unsere gemeinsame Seele

Eine Frage, die ich erhielt: Worin besteht die Arbeit der Menschen, die sich auf dem bevorstehenden Kongress treffen werden?

Was ist unsere Rolle bei der Vereinigung in einer globalen Welt, um jenes Volk zu werden, von dem sich die Weisheit auf alle Völker der Welt ergießt?

Meine Antwort: Als Beispiel dafür kann das Naturgesetz für die Existenz eines jeden lebenden Organismus dienen. Zum Beispiel befinden sich die Nervenrezeptoren im gesamten Körper. Genauso erstreckt sich das Kreislaufsystem, das Lymphsystem u.a. über den gesamten Organismus.

Auch zu unserem Kongress kommen Menschen aus der ganzen Welt. Einerseits gehören sie alle zu einem System – dem System Israel. Andererseits leben sie alle in verschiedenen Ländern, die in unterschiedlichen Ecken der Erde liegen, und gehören scheinbar zu verschiedenen, fremden Völkern.

Auf jeden ihrer Herkunftsorte wirken unterschiedliche spirituelle Kräfte. Eine bestimmte höhere Kraft übt auf die gesamte Erdkugel, auf jeden ihrer Teile ihren Einfluss aus, die für ein Kontinent, ein Land oder ein Volk „verantwortlich“ ist.

Deshalb ist der Mensch, der ein Teil des Systems Israel ist und aus irgendeinem Land, Volk oder Ort auf der Welt kommt, quasi unser Vertreter im Gesamtsystem.

Nehmen wir zum Beispiel das gleiche Nervensystem, dessen Rezeptoren es in den Beinen, in den Armen, im Brust- und im Bauchbereich gibt. Und nun kommen diese unsere Teile, die sich in verschiedenen Ländern befinden, zu uns und wir verbinden uns.

Also erwecken wir zusammen unser gemeinsames System, sagen wir mal, das Nervensystem des gesamten Körpers dieser gemeinsamen Seele, die Adam genannt wird. Und dann erwecken wir alle zusammen durch unsere Freunde, die sich an verschiedenen Orten der Welt befinden, die ganze Welt.

Wir sehen, dass nach unseren Kongressen solche Orte zu erwachen beginnen, von denen wir früher nicht gehört haben, und solche Menschen zu uns kommen, von denen wir früher nicht gewusst haben.

Jeder von ihnen ist die Kraft, die dazu fähig ist, Milliarden von Menschen zu erwecken. Denn in der spirituellen Welt, wenn der Kontakt bereits hergestellt ist, kommt das Licht zu jenem spirituellen Organ durch, zu dem die Seele des Menschen gehört.

Also sehen wir, dass unsere gemeinsame Seele sich über die ganze Welt erstreckt und sich in der gesamten Menschheit befindet.

Und die Reaktion dieser gemeinsamen Seele, die in die gesamte Menschheit gekleidet ist, ist erstaunlich. Wir beginnen zu fühlen, dass das tatsächlich eine integrale, globale Menschheit ist, die zum ersten Mal zu verstehen beginnt, dass wir alle voneinander abhängen.

Auf diese Weise, gerade mittels eines solchen Kongresses, wenn wir unsere Freunde, das Gesamtsystem Israel in der ganzen Welt, zusammenbringen, beleben wir dadurch das ganze System von einzelnen Seelen, die nicht nach einem egoistischen Prinzip, sondern nach dem Prinzip Isra-El (direkt zum Schöpfer) miteinander verbunden sind.

Genau das wird als die richtige, innere Verbreitung der Wissenschaft der Kabbala in der ganzen Welt bezeichnet.

Indem wir uns verbinden, erfüllen wir unsere Rolle als Israel in Bezug auf alle Völker der Welt. Und dadurch werden wir dessen würdig, dass wir uns alle im Endeffekt vereinen und der Schöpfer in der Versammlung unserer Seelen wohnen wird.

Aus einem öffentlichen Vortrag in Auditorium „Kabbala für die Menschen“,  26.10.2010