Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Verschmelzung'

Die persönliche Lenkung Teil 2

Um Freiheit zu erlangen, müssen wir die Eigenschaft von Bina, Kelim de-Hashpaa, erwerben, um uns über den Egoismus zu erheben und um aus ihm herauszukommen. Dann werden wir frei sein. Während wir uns im Egoismus befinden, treibt der Schöpfer jeden von uns mit Hilfe der Anziehung zu Freuden oder der Flucht vor Leiden – mit diesen beiden Zügeln, ohne zu fragen, was wir wollen. Denn es gibt eigentlich niemanden zu fragen. Es ist nur das Verlangen nach Vergnügen, das mit diesen beiden Zügeln konsequent belehrt werden muss, dass es sein eigener Gefangener und Kerkermeister ist.

Nun erwacht in uns nur noch die Bedingung der Möglichkeit der Freiheit, indem wir uns über die egoistische Ebene, über unsere Materie erheben, die das Licht automatisch von oben her steuert, indem es sich entweder selbst reduziert, indem es Leiden in uns verursacht oder indem es sich selbst vermehrt – uns mit Genuss anzieht. Und wir erfüllen automatisch alles.

Und so werden Dutzende oder Hunderte von Lebenszyklen lang auf diese Weise gesteuert – ständig, jede Sekunde, auf jeder Ebene. Können Sie sich das vorstellen?! Jede Zelle, jedes Organ, jeder Wunsch, jeder Gedanke – all das wird von Aba we-Ima und SON de-Azilut kontrolliert, die alle unsere Seelen als ihren unteren Teil, als ihr ACHaP, einschließen.

Dies ist die Art von Lenkung, die man die persönliche Lenkung des Schöpfers nennt. Obwohl der Mensch es nicht spürt, lenkt der Schöpfer jeden persönlich, entsprechend der Wurzel seiner Seele als Ausgangspunkt, und endet mit der letzten Stufe, dem Endzustand, wenn der Mensch die vollständige Verschmelzung mit dem Schöpfer, die vollständige Rückkehr zu seiner Wurzel erreichen muss.

Der gesamte Weg muss vom Menschen in Übereinstimmung mit allen anderen Seelen zurückgelegt werden, so dass er, indem er sich in sie einfügt, ihnen auf negative oder positive Weise helfen kann. Alles in einem gemeinsamen System, so dass diese gemeinsame Seele allmählich von ihrem ursprünglichen, absolut egoistischen Zustand zum endgültigen, absolut altruistischen Zustand übergehen kann. Und so steuert der Schöpfer jeden einzelnen von uns.

Der Schöpfer – d.h. die Bina-Ebene der Azilut-Welt, d.h. Aba we-Ima – dieses System wird Elo-kim genannt. Elo ist GE, kim (yud, mem) ist ACHaP. Elokim ist die Gematrie des Wortes Teva – Natur, d.h. dieses System regiert uns durch die Natur. Durch unsere gesamte Natur – sowohl die Natur um uns herum als auch unsere innere Natur, sowohl innerlich als auch äußerlich,bringt uns in einen solchen Zustand. Wenn wir in Bezug auf dieses System der Kontrolle Elokims, Aba we-Ima, zu verstehen beginnen, dass wir uns selbständig steuern können, indem wir Eigenschaften von Aba we-Ima, von der Ebene von Bina, übernehmen.

Aus der Kongresslektion „Die Früchte der Weisheit“, Brief 1

Wo beginnt das wahre Leben?

Frage: Wir sehen die Welt so, als ob sie in uns ist und wir versuchen, unsere Wünsche zu befriedigen, aber außerhalb von uns sehen wir nichts, es scheint uns, als seien es die Wünsche anderer Menschen. Führt uns die Kabbala zu dem Punkt, an dem wir die ganze Welt als unsere Wünsche wahrnehmen?

Antwort: Ja, und mehr noch: Die Wünsche, die nach außen hin von uns auszugehen scheinen, werden für uns bedeutungsvoller sein als die, die wir im Inneren fühlen.

Man wird anfangen, die Wünsche anderer Menschen mehr zu spüren als die eigenen. Man wird sich selbst nur noch in dem Maße wahrnehmen, wie man es benötigt. Es ist, als würde man schweben, ohne sich zu spüren. Wenn man denkt: „Was könnte man ihnen geben?“ – dann kehrt man zu sich zurück und fängt an, durch sich hindurch zu schauen, was man für sie tun könnte.  

Anmerkung: Es gibt Milliarden von Menschen um einen  Kabbalisten herum. Denkt er nur daran: „Was kann ich geben?“

Antwort: Man fühlt darin, wie das Licht, des Schöpfer, durch einen hindurchfließt. Man ist der Kanal, der den Schöpfer mit jedem Menschen verbindet. Man fühlt es nicht, der Kabbalist schon.

Frage: Wie schafft man es, die anderen, wie die eigenen Wünsche wahrzunehmen und sogar darüber hinaus?

Antwort: Darum muss man bitten. Dort beginnt das wahre Leben.

Man genießt es, den Plan des Schöpfers auf alle Menschen zu übertragen, man ist Sein Kanal. Man verschmilzt mit Ihm, man wird ein Werkzeug in Seinen Händen.

Der Schöpfer ist allumfassend. Nur durch euch kann er jedes Wesen erreichen.

In der Verschmelzung mit dem Schöpfer liegt der ganze Gewinn, der Lohn, die Erfüllung.

[206564]

Aus dem Unterricht von, 15.01.2017

Manifestation der spirituellen Struktur

Frage: Wenn ich die Gruppe, das spirituelle Umfeld betrachte und gleichzeitig versuche, mich auf den Schöpfer, auf den Punkt der Einheit zu konzentrieren, wie manifestiert sich darin die Struktur der zehn Sefirot?

Antwort: Wir beginnen allmählich zu spüren, dass es ein lebendiges Netz von Verbindungen zwischen uns gibt, das immer in Bewegung, in Veränderung ist. Infolgedessen werden wir unterschiedliche Haltungen gegenüber unseren Freunden, der Welt, unserer Umgebung spüren und diese Bewegungen bestimmen.

Wir müssen einen Zustand erreichen, in dem wir uns völlig abhängig, verbunden, zusammengeklebt fühlen und zwar so sehr, dass die inneren Veränderungen eines jeden sich auf alle auswirken.

In der Kabbala wird dies „Verschmelzung“ („Dvekut“) genannt. Dann werden wir sehen, wie sich aus diesem Verständnis der Verschmelzung zwischen uns der Schöpfer zu manifestieren beginnt. Dieser “Klebstoff” ist derjenige, der unseren spirituellen Zustand bestimmt. Auf diese Weise werden wir arbeiten und das Spirituelle offenbaren.

[318590]

Aus der Lektion „Vorbereitung auf die Öffnung des Herzens beim Kongress“, 29.09.2023

Endkorrektur für alle Abstiege

Der spirituelle Weg besteht aus Auf- und Abstiegen. Durch den Abstieg offenbart der Schöpfer in uns das Verlangen zu empfangen (den bösen Trieb), damit wir spüren, wie weit wir vom Schöpfer entfernt sind. Schließlich kommen wir mit Hilfe eines guten Triebs, dem Schöpfer näher. Durch das Erleben von Zuständen der Entfernung und der Annäherung bewegen wir uns mehr und mehr auf das Ziel der Schöpfung zu.

Der Zweck der Schöpfung ist es, uns dem Schöpfer anzunähern und mit Ihm ohne Einschränkungen zu verschmelzen. Im Vergleich zu diesem Zustand sollten wir spüren, wie weit wir jetzt vom Schöpfer entfernt sind.

Aus diesem Grund gibt es zuerst immer einen Abstieg und eine Entfernung, dann einen Aufstieg und eine Annäherung. In dieser Form, mit solchen Schritten kommen wir schließlich zur vollständigen Anhaftung an den Schöpfer. Das heißt, ein Aufstieg ist ohne einen vorherigen Abstieg nicht möglich. Wir müssen uns daran gewöhnen, wissen, wie man solche Zustände durchläuft und die Abstiege schätzen, denn durch sie lernen und erwerben wir den nächsten Zustand.

Der Aufstieg kann nicht größer sein als der Abstieg. Bei jedem Abstieg muss man den bevorstehenden Aufstieg verstehen, spüren und sich vorstellen. Der ganze Weg besteht aus Ab- und anschließenden Aufstiegen. Zuerst spüren wir, wie wir uns entfernen, wie schlecht es uns geht, dass wir sogar den Geschmack am materiellen Leben verlieren. Dann, wenn wir den Abstieg überwinden, spüren wir, dass wir der Spiritualität näher kommen und immer mehr in sie eindringen.

So schreiten wir durch Auf- und Abfstiege zu einem Zustand, der ein Aufstieg sein wird – die endgültige Korrektur aller Abstiege.

[309856]

Aus dem Unterricht über „Pessach“, 05.03.2023

Das Fest Sukkot – Beginn der Seelenbildung

Der Feiertag Sukkot symbolisiert den Beginn der Bildung der Seele. Die Seele beginnt mit der Eigenschaft des Schöpfers, der Eigenschaft von Abraham, die Chessed bzw. Geben genannt wird- ein offenes Herz in dem alles auf die Liebe zu den Geschöpfen und auf ihr Wohl ausgerichtet ist.

Es ist sicherlich unmöglich, den Zweck der Schöpfung in dieser Form zu erreichen, denn die Eigenschaft Abrahams enthält noch nicht die Eigenschaft der Schöpfung, den Wunsch zu empfangen, der in diesem ganzen Prozess vorhanden sein muss.

Wir müssen uns korrigieren, denn es ist der Schöpfungsgedanke, den Menschen auf die Stufe des Schöpfers zu bringen, um mit Ihm zu verschmelzen und Ihm ähnlich zu werden. Die Eigenschaft von Abraham reicht dafür nicht aus; wir müssen sie mit der Materie der Schöpfung verbinden, mit dem Willen zu empfangen.

Die Eigenschaft von Abraham, Chessed, füllt den gesamten, vom Schöpfer erschaffenen Raum aus. Dort möchte der Schöpfer alle erschaffenen Wesen in Liebe miteinander verbunden und mit Ihm vereint sehen. Bis jetzt gibt es dort kein Geschöpf. Die Schöpfung erscheint erst nach der Geburt von Isaak, dem Willen zu empfangen, der sich der Eigenschaft des Gebens von Abraham anschließt.

Abraham und Isaak sind einander entgegengesetzt. Das was aus ihrer Verbindung entsteht reicht nicht aus, um das Ziel der Schöpfung und die vollständige Anhaftung an den Schöpfer zu erreichen, aber es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Es ist vor allem durch das Opfer von Isaak die wichtigste Handlung, mit der Eigenschaft, dem Willen zu empfangen, dem der zweite Tag von Sukkot gewidmet ist.

Die Vorväter: Abraham, Isaak, Jakob, Moses, Aaron, Josef und David sind keine Menschen, sondern die grundlegenden spirituellen Eigenschaften, die es in dem vom Schöpfer geschaffenen System gibt. Es sind die Eigenschaften, aufgrund derer wir unsere Seelen korrigieren können.

Jeder Mensch muss alle diese Veränderungen in seinem Innern durchlaufen. Zuerst muss er sich vor der Eigenschaft von Chessed vollständig annullieren. Dann muss er seine kritische Haltung erwecken und zulassen, dass der Wille zu empfangen zum Vorschein kommt. Dann beginnt er, die Eigenschaft von Abraham, Chessed, mit der Eigenschaft von Isaak, Gwura, durch den Glauben über den Verstand zu verbinden.

Das bedeutet, dass wir unseren Willen zu empfangen nur dafür benutzen, um die Macht des Willens zu geben, darüber zu stellen. Nur in dieser Form erlauben wir uns, mit unserem Egoismus zu arbeiten. Wenn wir ihn auf diese Weise korrigieren, entsteht daraus die mittlere Linie- Jakob.

***

Wie erreicht man, dass die linke Linie im Zehner der rechten Linie folgt? Alle verneigen sich und erlauben dem anderen, höher zu stehen. Wir wetteifern darum, wer sich am stärksten annullieren kann. Derjenige, der niedriger als alle anderen ist, wird am meisten gewinnen und steigt höher als die anderen auf. Das ist ein Wettstreit, bei dem es darum geht, den Willen zu empfangen mit dem Willen zu geben einzutauschen.

[271861]

Aus dem Unterricht zu „Sukkot“ 

Leitstern

Kommentar: Wenn ich mich bemühe, die Handlungen des Schöpfers an jedem Ort und hinter jedem Menschen zu sehen: hinter den Freunden, der Familie, sogar hinter dem Chef bei der Arbeit, verstehe ich, dass sie nicht von Menschen oder zufälligen Ereignissen im Leben kommen, sondern nur von der Höheren Lenkung. Es gibt schließlich Niemanden außer Ihm – die einzige Kraft, die im Universum in einer Vielzahl von Erscheinungsformen wirkt.

Ich muss alle Teile miteinander vereinen und sie an einem Ort verbinden, dann fange ich an, den Schöpfer zu offenbaren. Diese Erscheinungsformen verschwinden nicht, sie werden immer vielfältiger. Wenn ich mich bemühe, sie alle nur mit dem Schöpfer in Verbindung zu bringen, fange ich an, ihn mehr und mehr zu offenbaren.

Wenn ich diese Arbeit und alles, einer einzigen Quelle zuschreibe, führt es mich dazu, mich mit dem Schöpfer zu verschmelzen und Ihn zu verstehen. Dadurch verändere ich mich und überdecke alle meine Verbrechen mit Liebe.

Ich betrachte alle Hindernisse nicht als Hindernisse, sondern als Übungen, die mir der Schöpfer gegeben hat, um Ihn in jedem Zustand zu offenbaren, die immer subtiler und schwieriger werden, um die höhere Kraft zu offenbaren. Ich versuche jeden Zustand der vor mir auftaucht, als einen vom Schöpfer gesandten wahrzunehmen und dadurch kehre ich zu Ihm zurück. Es gibt nur eine Kraft- der Schöpfer. Das bedeutet, dass der Schöpfer alles in der Welt für uns organisiert und ordnet. Obwohl wir eine riesige, sehr komplexe und vielschichtige Welt mit vielen widersprüchlichen Kräften vor uns sehen, müssen wir letztlich alles auf einen Punkt bringen: „Der Schöpfer ist über uns, der Schöpfer ist der Einzige“.

Dieses Ziel muss unser Leitstern werden, dann wird unsere Welt und unser Leben uns Aufgaben geben, die uns helfen, dieses Ziel zu erreichen und es vollständig zu enthüllen.

Es heißt: „Sie haben Augen, aber sie sehen nicht“. Wir sehen nicht, dass in der gesamten Realität nur eine Kraft wirkt. Wenn wir beginnen, sie zu sehen, erscheint vor uns eine andere Wirklichkeit – eine spirituelle Wirklichkeit, in die wir mit unseren Freunden eingeschlossen sind.

Dann wird die nächste, höhere Stufe offenbart. Jeder von uns spürt erneut, dass wir einem noch größeren Egoismus ausgeliefert sind und die ganze Welt noch mehr zerstört zu sein scheint, aber wir erkennen, dass uns dieses Bild vom Schöpfer gezeigt wird. In Wirklichkeit ändert sich nichts.

Der Schöpfer schraubt nur an den Reglern, an unserem Verlangen zu genießen und dann bricht der Egoismus in jedem von uns und in der ganzen Welt stärker aus. All dies geschieht, damit wir die Einheit des Schöpfers in der gesamten Realität auf einer noch höheren Stufe, in noch komplexeren und widersprüchlicheren Zuständen entdecken.

Aus der Lektion „Glaube über dem Verstand“

[293428]

Drei Stufen der spirituellen Entwicklung

Frage: Hat die Stufe „Nefesh“ irgendeine Verbindung mit „Ruach“ und „Neshama“?

Antwort: Nefech ist die erste Stufe, auf der ich mich befinden muss, um sie vollständig zu erarbeiten. Wenn ich eine vollständige, nicht-lebendige Verbindung mit dem Schöpfer erreicht habe und genau fühle, dass es nichts anderes gibt, kann ich sagen: „Ja, das ist meine Mutter, Mutter Natur! Sie ist ewig, vollkommen und hat einen großen Plan für meine Entwicklung und die der gesamten Menschheit.“

Ich möchte mich diesem Plan anschließen, mich im Einklang mit ihm entwickeln, ich bin damit einverstanden. Dann kann ich geboren werden und meine bewusstere Entwicklung bereits außerhalb dieser Mutter beginnen.

Diese Geburt kennzeichnet den Grad meiner Unabhängigkeit, d.h. die nächste Stufe Ruach, dort fange ich an, mich ein wenig zu bewegen.

Anschließend kommt die Stufe „Neshama“, in der ich mich bereits nach dem Vorbild des Schöpfers entwickle. Ich nehme mir, wie ein kleines Kind, ein Beispiel an Ihm, lerne von den Erwachsenen und werde Ihm in der Eigenschaft des Gebens ähnlicher. Ich lerne, mehr und mehr aus mir herauszuholen, etwas zurückzugeben, meinen Nächsten zu lieben.

Nachdem ich das gelernt habe, betrete ich die Welt Azilut. Azilut ist die Stufe der absoluten Ähnlichkeit mit dem Schöpfer. Dort findet ein ernsthaftes Wachstum statt, ich verstehe bewusst, wer der Schöpfer ist und bin ihm gegenüber ein Partner.

Diesen Zustand nennt man spirituelle Verinigung, Verschmelzung: Ich bringe alle meine Wünsche dem Schöpfer dar und er formt und erfüllt sie.

Aus der Fernsehsendung „Die Macht des Buches Zohar“ Nr. 19

[287111]

Mit dem Schöpfer verschmelzen

Und das Wichtigste ist ausgiebig zu beten und das Vertrauen zu stärken, dass der Schöpfer dir helfen wird, die vollständige Umkehr zu verdienen und zu wissen, wie du in einer Verbindung mit Ihm die Ewigkeit festhalten kannst. Das ist das Wichtigste und das ist es, was denjenigen, der dem Schöpfer dient, von demjenigen unterscheidet, der ihm nicht dient. „Ruht nicht und gebt Ihm keine Ruhe“, bis Er euch all eure Sünden und Verbrechen vergibt und euch für immer und in alle Ewigkeit in Seine Nähe bringt. (Baal HaSulam, Brief 21)

Mit dem Begriff „Sünden und Vergehen“ meinen wir, dass wir den Schöpfer vergessen, dass wir uns nicht an Ihn erinnern, dass wir uns nicht in jedem Moment des Lebens auf ihn beziehen, der von Ihm kommt. Das sind unsere Verbrechen, und nichts anderes. Alles andere wird von Ihm beherrscht und es gibt nichts außer Ihm.

Ich stehe unter Seiner totalen Kontrolle, mit einer Ausnahme: Ich habe die Möglichkeit, mich wieder an Ihn zu binden. Das ist das einzige, was nicht von Ihm kommt. Allein das ist mein freier Wille. Allmählich werden wir entdecken und wir werden  immer mehr enthüllen, dass alles nur von oben bestimmt wird, außer „es gibt niemanden außer Ihm“, “ dem Guten der Gutes tut“.

[Rest des Beitrags lesen →]

Das einzige Kriterium für den Fortschritt

Frage: Von Zeit zu Zeit werden wir vom Zehner getrennt, dann treten wir wieder in ihn ein, diese Frequenz ist ein Hinweis auf die Qualität der Arbeit. An welchem ​​Merkmal kann ich das messen?

Antwort: Im Bezug auf den Zehner und den Schöpfer, der darin ist!

Ich bin immer mit ihnen in Verbindung, es ist meine Seele, damit gehe ich durchs Leben. Körperlich arbeite ich, ich kümmere mich um meine Familie, ich nehme an allen möglichen irdischen Angelegenheiten teil, aber innerlich fühle ich mich ständig an den Zehner und den Schöpfer gebunden. Das ist mein einziges Kriterium.

Frage: Was ist wenn ich jetzt einen zufälligen Zehner habe und morgen einen anderen?

Antwort: Es gibt keinen Unterschied. Am Ende werden alle Zehner zu einem einzigen verschmelzen. Es wird alles, was geschaffen wurde, zu einem Zehner verbunden, einschließlich der unbelebten, pflanzlichen und tierischen Natur.

Aus einem Unterricht, 12.02.2019,

[251465]

Wenn diese Welt schwindet

Bemerkung: Olga schreibt: „Ich habe irgendwo gelesen oder von Ihnen gehört, dass der Fötus im Mutterleib sein ganzes Leben von Anfang bis Ende sieht. Ist das wahr? Wenn ja, warum verliert er später diese Fähigkeit?“

Antwort: Hier geht es nicht um einen gewöhnlichen, sondern um einen spirituellen Fötus. Unser Embryo ist nicht anders als ein tierischer Embryo. Wir werden nur als Tiere geboren. Allmählich, wenn wir uns tatsächlich entwickeln – werden wir vielleicht zu anständigen Menschen und vielleicht sogar zu spirituellen Menschen, die den Schöpfer wahrnehmen.

Frage: Man könnte sagen, dass wir uns zu einem spirituellen Fötus entwickeln. Was heißt es dann, dass dieser spirituelle Fötus alles sieht? Was bedeutet es, „alles, vom Anfang bis zum Ende“?

Antwort: Er sieht, was er ist, woher er kommt und wofür das steht. Das heißt, er beginnt, seinen gesamten Weg von Anfang bis Ende zu sehen, wenn auch in einem sehr kleinen Maßstab. Er versteht, wozu er geboren wurde und wofür er in einer spirituellen Form existiert.

Frage: Was ist das Ende? Was sehe ich, wenn ich ein spiritueller Fötus bin?

Antwort: Die vollständige Verschmelzung mit allen Seelen und mit dem Schöpfer. Das ist alles. Das heißt in die Eigenschaft des Gebens, der Liebe, der absoluten Verbindung mit allem aufzusteigen. Dann, wenn er aufhört, die Zeit, die Bewegung, im Grunde diese Welt, zu fühlen.

Frage: Wann wird ein Mensch zu einem spirituellen Fötus?

Antwort: Wenn er aufhört, an sich selbst zu denken.

Aus der Fernsehsendung „Nachrichten mit Michael Laitman“, 15.07.2021

[286447]