Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Verhalten'

Wie kann man einen Freund rechtfertigen?

Frage: Wie kommt es, dass ein Mensch, wenn er andere betrachtet, sie als unkorrigiert wahrnimmt und ihr Verlangen zu empfangen in unkorrigierter Form erkennt, dies jedoch bei sich selbst nicht sieht?

Antwort: Warum ist es so, dass ein Mensch auf andere schaut und erkennt, dass sie sich im Verlangen zu empfangen befinden, während er selbst davon ausgenommen zu sein scheint?

Rabash erklärt dies anhand eines sehr einfachen Beispiels:
Ich habe ein Kind, und mein Nachbar hat ebenfalls ein Kind. Mein Kind ist lieb, sympathisch, klug und gut erzogen. Wenn ich es betrachte, sehe ich einen wunderbaren kleinen Menschen. Schaue ich jedoch auf das Kind des Nachbarn, erscheint es mir schmutzig, unwissend, verwahrlost, grob und laut. Warum ist das so? Alles hängt von meiner Einstellung ab.

Ist mein Kind tatsächlich anders als das des Nachbarn? Nein. Beide sind Kinder, und es gibt keinen wesentlichen Unterschied zwischen ihnen. Der einzige Unterschied liegt in meiner Wahrnehmung: Bei meinem eigenen Kind sehe ich die guten Seiten, beim Kind des Nachbarn die schlechten.

So ist es auch mit den Freunden: So wie du bist, so sind auch sie – ihr seid im Grunde gleich. Doch sich selbst kann der Mensch immer rechtfertigen. Er kennt die Gründe für sein eigenes Verhalten und akzeptiert sie. Beim Freund jedoch fragt er: Warum ist er so? Genau hier liegt der Unterschied in der Wahrnehmung.

Mit der Zeit kann sich diese Sichtweise umkehren: Man beginnt, in sich selbst negative Eigenschaften zu erkennen und im Freund positive. Dann entsteht Neid. Zunächst mag dieser Neid negativ sein, doch er kann sich in einen guten Neid verwandeln – wenn man dem Freund näherkommen möchte, um von ihm zu lernen und mit seiner Hilfe stärker zu werden.

Dann beginnt man zu  geben, und der Freund gibt dir etwas zurück.

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Aus dem Unterricht zum Artikel von Rabash.

 

Ich möchte lernen zu lieben

Kommentar:„Wir alle versuchen häufig, andere Menschen zu verändern – ihr Verhalten oder ihre Sichtweise“, sagen Psychologen. Das kennen wir nur zu gut: Der Chef möchte, dass die Mitarbeiter härter arbeiten. Die Mitarbeiter wollen, dass der Chef nachgiebiger ist. Wir versuchen, unsere Partner, Freunde und Kollegen zu verändern. Doch meist bleiben diese Versuche erfolglos.

Psychologen sagen: „Es gibt einen Ausweg. Mit vier Schritten kann man fast jeden ändern.“ Doch sie fügen hinzu: „Zuerst muss man sich selbst verändern.“

  1. Schritt: Vom Kritiker zum Verbündeten werden.

Frage: Wie kann man sich vom Kritiker zum Verbündeten wandeln? Ist das umsetzbar oder eher eine Utopie?

Antwort: Warum sollte man sich mit jemandem einig sein? Niemals im Leben! Sonst wird man von allen unterdrückt! Diese Haltung wird von Anfang an abgelehnt.

  1. Schritt: Gemeinsam ein Ziel definieren.

Frage: Ist das möglich? Ich bin gegen jemanden eingestellt, aber gemeinsam bauen wir ein Ziel auf, das wir erreichen wollen.

Antwort: Damit kann man einverstanden sein. Eine Zukunftsvision sollte gegenseitig sein. Auch bei Gegensätzen oder dem Wunsch, den anderen zu verändern, ist es entscheidend, ein gemeinsames Ziel zu definieren. Schritt für Schritt kann man sich annähern.

  1. Schritt: Gemeinsam besprechen, wie das Problem zu lösen ist.

Antwort: Das ist richtig. Unrealistisch, aber richtig.

  1. Schritt: Einen gemeinsamen Schritt-für-Schritt-Plan erstellen.

Antwort: Sehr schwierig. Jeder hat seinen eigenen Plan und will ihn durchsetzen. Am Ende stellt sich heraus: Wir sind doch nicht einverstanden.

Frage: Also lenkt der andere den Plan ständig in seine Richtung, und ich in meine?

Antwort: Natürlich.

Frage: Wie kann man also eine Beziehung aufbauen, ohne den anderen verändern zu wollen? Psychologen sagen: „Vier Schritte.“ Mein natürlicher Impuls ist es, den anderen an mich anzupassen. Wie kann man das vermeiden? Das ist doch die Ursache aller Kriege und Streitigkeiten.

Antwort: Einfach lieben. Das ist alles.

Wir kommen wieder zur ersten Frage zurück: Wenn wir verstehen, dass das Wichtigste im Leben ist, bei jemandem zu sein, der versteht, hilft, liebt und schätzt – dann muss man das sehr wertschätzen und alles dafür opfern.

Kommentar: Das heißt, ich opfere mein gesamtes „Ich“, das Bedingungen stellt. Und ich sage: „Ich möchte lernen zu lieben.“

Antwort: Genau. Ich will lernen, diesen Menschen zu lieben, weil ich mit ihm zusammen sein möchte. Das ist alles. Und wenn er dasselbe empfindet, entsteht ein großes, gegenseitiges und außergewöhnliches Gefühl.

Frage: Geht es dabei nur um Paare oder auch um Arbeitsverhältnisse und Staaten?

Antwort: Praktisch um alles. Über allem sollte dieser Wunsch leuchten: „lieben lernen“.

Das muss man anerziehen. Leider gibt es diese Erziehung nicht. Wenn wir älter werden und es verstehen, fehlt oft die Kraft. Deshalb gelingt es nicht, die junge Generation zu erreichen und ihr etwas zu vermitteln. Sie winken ab, und es kommt keine Annäherung zustande. „Wenn die Jugend wüsste, wenn das Alter könnte.“

Frage: Das heißt, jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen?

Frage: Muss also jeder seine eigenen Erfahrungen machen?

Antwort: Ja, aber wir müssen trotzdem alles tun – intensiv, bei allen Arbeiten und in allen Schulen. Kurz gesagt: Menschen jeden Alters müssen darin unterrichtet werden, um den Zugang zur Liebe zu finden. Dann wird die ganze Gesellschaft von diesem Ansatz durchdrungen sein. Es wird in der Luft liegen: Es ist möglich zu lieben.

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Aus der TV-Sendung „Nachrichten mit Michael Laitman“

 

Umgang mit „Gentleman-Verhalten“

Bemerkung: Wir haben eine kleine Gruppe, in der alle Freunde sehr wichtig sind. Wir schätzen jeden einzelnen von ihnen sehr. Von außen betrachtet mag es den Eindruck erwecken, dass wir ein zuvorkommendes Verhaltenpflegen, wir ziehen die weiße Weste nicht aus. Es scheint aber so, dass es eine sehr große innere Arbeit ist, diese Weste anzubehalten.

Antwort: Dann bleibt man weiterhin auf der tierischen Stufe. Man versucht, Konflikte untereinander zu vermeiden, gehtalltäglichen, weltlichen und vor allem spirituellen Problemen aus dem Weg.

Das heißt, man bleibt auf der Nullebene, wie kleine Kinder. Man zeigt kein Bewusstsein für den Egoismus und die Offenbarung untereinander. Ich verstehe, dass man denkt, es sei besser so zu leben, als zu streiten und sich zu trennen. Es ist aber notwendig, irgendwie voranzukommen.

Man muss sehr darauf achten, dass man eine freundschaftliche, liebevolle Beziehung pflegtund gleichzeitig durch ein gemeinsames Streben mit dem Schöpfer verbunden ist. Das wird alle möglichen Probleme hervorrufen, die man gemeinsam lösen wird. Dies gilt um so mehr, da man Angst davor hat, auseinander zu geraten. All dies sollte sehr sorgfältig beobachtet werden.

Ich verstehe diese Ängste, aber es gibt keinen anderen Weg. Man sollte versuchen, sich einander anzunähern, noch bevor alle Arten von Störungen entstehen. Dann wird man diese Hindernisse in eine noch größere Annäherung einbauen.

Wie kann man sich näher kommen? Nur über die Hindernisse hinweg, trotz der Hindernisse. Das wird als rechte und linke Linie bezeichnet.

Bemerkung: Ich sehe bei meinen Freunden, wie ein innerer Kampf in ihnen stattfindet. Der eine beißt die Zähne zusammen, er will sagen was er denkt, bemüht sich aber mit aller Kraft, die weiße Weste anzubehalten.

Antwort: Sehr gut. Es gibt keinen Grund, sie auszuziehen. Jeder sollte sich auf der tierischen Stufe darüber im Klaren sein, dass er andere kritisiert, da er selbst so ist. Er sollte danach streben, sich dem Anderen anzunähern, trotz allen möglichen Versuchen, in einem „Gentleman-Verhalten“ zu verbleiben.

Wenn man versucht, sich noch mehr anzunähern, werden spirituelle Probleme entstehen – Zurückweisungen, über die man sich erheben muss.

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Aus der Lektion „Fragen und Antworten“

Gebote – der Kodex der Gesetze des Universums

Frage: Was bedeutet „Tora“ aus der Sicht der Kabbala und welche Handlungen werden als Gebote bezeichnet?

Antwort: Die Kabbala, erklärt uns die Struktur des gesamten Universums, die Eigenschaften des Schöpfers und seine Beziehung zu uns und in diesem Zusammenhang die „Gebote der Tora“.

Bei den Geboten handelt es sich nicht um eine mechanische Ausführung der Gesetze der Tora auf der Stufe unserer Welt, sondern um Gesetze der Höheren Welt, die wir befolgen müssen, wenn wir ihnen entsprechen wollen.

Der Punkt ist, dass wir in unserer Welt, wenn wir die positive Reaktion der Natur auf unsere Handlungen spüren wollen, wissen müssen, wie wir uns ihr gegenüber verhalten müssen: nicht, um sie zu Zerstörung, Verbrennung, Überschwemmung und anderen Katastrophen zu führen. Das heißt, wir handeln so, dass es gut für sie ist und dann wird es auch gut für uns sein.

Das Gleiche gilt für die Gesetze, die in der Tora erklärt werden und die man Gebote nennt. Dies sind Gesetze einer höheren Stufe. Sie sprechen über unsere innere Einstellung zur spirituellen Natur: wie ich die Menschen, die unbelebte, tierische und pflanzliche Natur, mich selbst, meine Verwandten und so weiter behandeln soll.

Das heißt, die Tora erklärt uns im Prinzip den ganzen Kodex der Gesetze und Verhaltensregeln in der Welt, so dass wir sie richtig beeinflussen können und sie dementsprechend richtig auf uns abgestimmt ist.

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Aus der Fernsehsendung „Spirituelle Zustände“, 21.11.2023

Wir helfen einander den Schöpfer zu enthüllen

Frage: Wir sprechen seit mehr als einem Jahr über „das Geben“ und darüber einem anderen Menschen oder dem Schöpfer zu geben. Nach dieser Vorbereitung haben wir nun das Gefühl einen Punkt erreicht zu haben, wo sich der Weg vor uns eröffnet. Es ist mir wichtig, dass wir alle dieses Konzept in der gleichen Weise begreifen; andernfalls kann es zu Diskrepanzen kommen, die sich im Laufe der Zeit nur mehr vergrößern werden.

Über welche Art des Gebens sprechen wir? Was ist damit gemeint? Auf materieller Ebene kann ich jedem Freund hundert Euro in die Hand drücken und die Sache hat sich erledigt. Worum also geht es hier?

Antwort: Wir sprechen von gegenseitiger Hilfe. Und Hilfe kann nur bedeuten einander dabei zu helfen, den Schöpfer zu enthüllen.

Wir können den Schöpfer aber nur erreichen, wenn wir uns zu einem Kli, das heißt, einem spirituellen Gefäß, zusammenschließen. Dieses Gefäß muss so viele Teile wie möglich umfassen, welche sich untereinander in einer starken Verbindung miteinander befinden. Das ist es, was wir jetzt tun müssen.

Aber keiner kann ohne die Hilfe des anderen auskommen. Wir können den Schöpfer nicht in unserem Inneren enthüllen. Ich kann ihn nur in der guten Verbindung, welche zwischen mir und einem Freund besteht, offenbaren. Wenn wir uns zueinander in einer Weise verhalten, welche der Eigenschaft des Schöpfers ähnelt, so enthüllen wir ihn.

Deswegen brauche ich, um den Schöpfer zu enthüllen, jemanden an meiner Seite, mit dem ich eine wechselseitige Beziehung unterhalte, in der ich mich dem anderen gegenüber so verhalte, wie der Schöpfer sich mir gegenüber verhält. Das also ist es, was wir tun müssen.

Daher ist unsere Arbeit pure Praxis. Das Studium kann die praktische Arbeit keinesfalls ersetzen. Wir sollten ganz einfach unsere Beziehungen zueinander ändern und sie den Eigenschaften des Schöpfers angleichen. Dann können wir uns „Adam“ (Mensch) nennen, abgeleitet von dem Wort „domeh“ (ähnlich)- dem Schöpfer ähnlich.

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Auszug aus dem Internationalen Kongress „Wir erheben uns über unser Selbst“, 6.1.2022 „Annäherung an den Schöpfer durch das Netzwerk unserer Beziehungen“

Verbindung = Liebe

Frage: Es gibt ein Gesetz, das als Gesetz der Bürgschaft bezeichnet wird. In der Kabbala wird viel darüber geschrieben. Da wir miteinander verbunden sind, kann jeder das Schicksal eines anderen Menschen ändern, aber er kann niemals sein eigenes Schicksal ändern. Wenn ich mein Schicksal ändern will, muss ich mein Umfeld ändern.

Wie kann das geschehen? Wie kann ich mich in das Schicksal eines anderen Menschen einmischen?

Antwort: Indem Sie ihm ein Beispiel geben. Das Wichtigste und Wirksamste ist es, dem Menschen ein Beispiel nach den Naturgesetzen für das richtige Verhalten zu geben: wie man sich verbindet, auf andere zugeht, mit ihnen umgeht wie man seine Einstellung zum Schöpfer und seiner Herrschaft ändert usw.

Unsere unmittelbare und globale Zukunft hängt davon ab.

Frage: Welches Naturgesetz ist es, auf das Sie sich beziehen?

Antwort: Absolute Liebe und die Verbindung von allem mit allem.

Frage: Die Natur verbindet alle Elemente, miteinander. In der Astronomie gab es sogar eine Periode, in der alle einfachsten Elemente kombiniert und dadurch komplexere Substanzen und Zustände entstanden. Genauso müssen sich Menschen auf einer bestimmten Ebene sinnlich vereinigen. Nennen Sie das Liebe?

Antwort: Ja, dann entsteht ein neues Wesen – in gegenseitiger Unterstützung füreinander, wenn Menschen zwischen sich Zustände schaffen, die es noch nie gegeben hat, die gerade aus ihrem direkten, offenen Streben zueinander entstehen.

Aus dem Fernsehprogramm „ Spirituelle Zustände“ 26.10.2021

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Wenn Tiere sich wie Menschen verhalten würden

Der Mensch steht an der Spitze der Pyramide auf der Erde. Dennoch driften wir schnell in Richtung völliger Hilflosigkeit angesichts extremer klimatischer Ereignisse, eines unaufhaltsamen Virus, schwindender politischer Geschicklichkeit und eskalierender sozialer Spaltungen. Nicht nur die Zivilisation, sondern die ganze Welt scheint aus den Fugen zu geraten. Wenn wir nach dem Schuldigen suchen, werden wir keinen finden, außer uns selbst. Wir sind die Übeltäter. Wir sind nicht nur die Schlimmsten, wir sind das einzige negative Element auf diesem Planeten. Wären wir nicht, würde alles gedeihen und friedlich sein.

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Gewohnheit ist eine Programmierung

Wenn der Mensch sich an etwas gewöhnt, wird es für ihn zur Gewohnheit und jede Gewohnheit wird für den Menschen zur zweiten Natur. Es gibt also nichts, von dem der Mensch nicht einen Vorgeschmack von der Realität bekommen könnte. Selbst wenn der Mensch für etwas noch keine Empfindung hat, kann er durch die Gewohnheit zu einer Empfindung gelangen. (Baal Sulam, „Shamati“. Artikel 7)

Es hängt davon ab, inwieweit wir uns trainieren, uns eine bestimmte Form des Denkens, des Verhaltens, der Bewegung, der Reaktion auferlegen. Auf diese Weise können wir uns so umgestalten, dass wir eine Handlung, ein Objekt oder eine Sache genießen, oder andersherum. Es hängt alles davon ab, wie wir uns programmieren. Es gibt nichts anderes an einem Menschen als die Programmierung.

Frage: Im Grunde ist unser Wunsch das Rohmaterial und das Programm die Erziehung. Ist es möglich, einen Menschen dazu zu erziehen, seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben? Sich so sehr um seinen Nächsten so zu kümmern, wie um sich selbst?

Antwort: Das ist nicht einfach. Damit ich mich um jemand anderen kümmere und das Gefühl habe, dass ich davon profitiere, muss ein solcher Prozess von gewissen Belohnungen begleitet werden.

Es hat mit denselben Aktivitäten zu tun, mit denen wir normalerweise Tiere trainieren: einen Hund oder eine Katze. Daran ist nichts Besonderes. Es ist nur so, dass Tiere viel einfacher zu trainieren sind, da sie bereits domestiziert sind. Wir haben sie über viele Generationen trainiert und sie sind, was unsere Anforderungen an sie betrifft, flexibler geworden.

Frage: Wenn wir das höhere Licht oder die höhere Macht offenbaren wollen, dann müssen wir unsere Einstellung gegenüber unserem Nächsten korrigieren. Müssen wir uns trainieren, um das Licht zu offenbaren,  damit wir es bei unserem Nächsten spüren?

Antwort: Obwohl dies alles sehr schwierig ist, ist es möglich, da es nichts anderes als eine gezielte Gewohnheit ist.

Aus dem Fernsehprogramm „ Spirituelle Zustände“, 25.06.2021

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Es ist das Ende der Welt (wie wir sie kennen)

Wenn Sie Ihren Finger irgendwo auf die Weltkarte legen, werden Sie feststellen, dass sie von beispiellosen Naturkatastrophen heimgesucht wird. Die Natur richtet Verwüstungen auf dem Planeten an, und die Menschen beginnen sich zu fragen: „Ist das das Ende der Welt?“ Zum Glück ist es so. Es ist das Ende der Welt, wie wir sie kennen, und der Beginn einer neuen, viel besseren Welt. Die Umwälzungen, die wir erleben, sind Geburtswehen, und wir, die Spitze der Schöpfung, können die Geburt beschleunigen und erleichtern oder sie mühsam und schmerzhaft verlaufen lassen.

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Warum die Erde bewahren?

Während die Klimakrise eskaliert und extreme Wetterereignisse immer häufiger auftreten, machen sich Experten ernsthaft Gedanken darüber, wie nah wir am Punkt ohne Rückkehr sind. CBS News berichtete am 26. April, dass laut Professor Timothy Lenton, einem der weltweit führenden Experten für die Klimakrise, „das westantarktische Eisschild bereits einen Kipppunkt überschritten haben könnte.“ CBS News sprach auch mit anderen Experten und berichtete, dass „ihre Botschaft einhellig war: Veränderungen geschehen schneller als erwartet und die Chance, Kipppunkte im Klimasystem zu erreichen, die noch vor einem Jahrzehnt weit entfernt schienen, sind jetzt viel wahrscheinlicher und unmittelbarer. Das ist der Grund, warum ich Alarm geschlagen habe“, sagte Lenton. ‚In nur einem Jahrzehnt ist das Risikoniveau deutlich angestiegen – das sollte dringende Maßnahmen auslösen.'“

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