Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Vergangenheit'

Die Evolution geht noch weiter

Eine Frage die ich erhielt: Was ist der grundlegende Unterschied zwischen Menschen und anderen Lebewesen?

Meine Antwort: Im Gegensatz zu Tieren haben wir Menschen die Möglichkeit, eine Verbindung über unsere Körper hinaus zu erreichen. Dazu stehen mir zwei Kräfte oder Verlangen zur Verfügung: Ich fühle mich, mein „Selbst“ oder mein Leben und ich spüre ebenfalls das Bedürfnis, die Quelle meines Lebens, den Schöpfer, zu finden.

Im physiologischen Sinne unterscheiden wir uns von den Tieren in keinster Weise. Der Mensch stammt von der belebten Stufe. An einem gewissen Punkt in der Vergangenheit waren wir Affen und haben uns später zum „modernen Affen“ entwickelt. Alles geschah auf Grund der Entwicklung des Reshimots in uns. Für weitere Informationen dazu, siehe Talmud Eser Sefirot Teil 3.

Es gibt also keinen Unterschied zwischen Menschen und Tieren, mit Ausnahme der spirituellen Sehnsucht, die in uns hineingelegt wurde. Dieses Verlangen ist Teil des Schöpfers und befindet sich über und außerhalb unseres Lebens. Wenn dieses Verlangen in mir erwacht, dann werde ich erst ein Mensch, wohingegen ich in jeder anderen Hinsicht immer noch ein „Affe“ bin.

Zugegeben, es ist ein „Affe der besten Art“, einer, der mehr komplex ist der die menschliche Aufgabe besser ausführen kann: den Schöpfer durch sein Verlangen zu erreichen. Unsere Körper sind intelligenter und empfindlicher als die der Tiere. Doch alles, was ein Mensch in dieser Welt hat, das über und außerhalb der belebten Stufe ist, braucht er nur für eines: dafür, sich zu entwickeln und zu verstehen, wonach sich seine Seele sehnt.

Du hast einen Punkt der Spiritualität erhalten, der absolut keinen Bezug zu deinem Körper hat. Dieser Punkt bleibt auch, selbst wenn du alle anderen Teile des Körpers ersetzen würdest. Er würde weiter voranschreiten!

(Aus dem 2. Teil des täglichen Kabbala Unterrichts über den Ball HaSulam Artikel „Vorwort zum Buch ‚Mund eines Weisen‘“)

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Die Krise ist ein Aufruf, uns über diese Welt zu erheben

Die gegenwärtige Situation in der Welt ist die, dass wir zur größten Tiefe der Leiden und Probleme absteigen können, bis nach vielen Schlägen unsere Sinne und unser rationaler Wille uns zeigen werden, dass das eine Sackgasse ist.

Jedoch können wir sofort beginnen zu verstehen, dass dieser Abstieg uns gegeben wird, um aufsteigen zu können. Uns wird gezeigt, dass die Krise, die uns gegenwärtig von unserer früheren Erziehung, Geld, Ehre und Macht wegreißt, diese Welt in einen Abgrund stürzt. Infolgedessen werden wir aufgerufen, uns über die Krise zu erheben, anstatt hier nach einem Leben ohne Sorgen zu suchen.

Deshalb wird uns als Individuen, wie auch der ganzen Welt, das Leiden als eine Hilfe gesandt, um uns von der Vergangenheit loszureißen. Innerhalb des sich daraus ergebenden leeren Raumes werden wir zum Wunsch gelangen, den Schöpfer fühlen zu wollen (BO-RE, komm und siehe), der Eigenschaft des Gebens. Wir werden diese Eigenschaft fühlen wollen, um in diesen leeren Raum innerhalb des Gefühls der Finsternis einzutauchen, mit dem Wunsch, dass die Eigenschaft des Schöpfers uns füllen möge.

Warum sollten wir mehr haben, als wir brauchen?

Eine Frage, die ich erhielt: Wir wissen, dass in der Vergangenheit viele Kabbalisten ziemlich erfolgreiche Unternehmer waren. Was bedeutete es damals, „erfolgreich“ zu sein?

Meine Antwort: Äußerlich glichen Kabbalisten immer den anderen Leuten. Das war eine Zeit, in der sie wie gewöhnliche Leute leben mussten, da es noch verboten war, die Wissenschaft der Kabbala zu offenbaren. Waren sie erfolgreiche Geschäftsleute und behielten sie ihre Gewinne?

Baal HaSulam schrieb, dass eine Person, die studiert, wie man sich dem Schöpfer angleicht, seinen überschüssigen Gewinn unter den anderen verteilt, abzüglich dessen, was er für sich selbst benötigt.

Es gab keine einzige Person, die Spiritualität erreichte und mehr für sich selbst behielt, als was für eine normale Existenz nötig ist. Andererseits ist es verboten, sich unter einen annehmbaren Lebensstandard für diese bestimmte Zeit oder den Ort zu begeben.

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Blog-post: Bis auf das Notwendige sollte alles dem Geben gewidmet sein
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Kabbalablog: Wie können wir aufhören, wie „Scrooge“, der Geizhals zu sein?
Baal HaSulam Artikel: „Die Bürgschaft (Atvut)“

Das System der Seelen ermöglicht, dass zwischen ihnen Licht fließt

Es gibt nur eine Schöpfung – das Verlangen, sich mit dem Schöpfer zu erfüllen – in Milliarden Seelenteile geteilt. Mit ihren korrigierten Seelen haben die Kabbalisten der Vergangenheit ein System entwickelt, durch das wir das korrigierende Licht empfangen können. Um es zu empfangen, müssen wir:

  • Versuchen, uns durch die Vereinigung mit anderen, über unseren Egoismus zu erheben; und
  • Danach streben, das korrigierende Licht zu empfangen und ihre Bücher studieren.

Inmitten von sieben Milliarden Seelen gibt es besondere Seelen, die eine Verbindung unter sich herstellen – diese sind die Seelen der Kabbalisten. Während sie innerhalb des umfassenden Systems der Seelen existieren, wie Rosinen im Müsli, stellen sie eine Verbindung untereinander her, die es dem Licht ermöglicht, zwischen ihnen zu fließen.

Indem wir uns danach sehnen, uns mit diesen höheren Seelen zu verbinden und indem wir lesen, was sie geschrieben haben, trachten wir danach, so zu werden wie sie. Das hat zur Folge, dass ihr Licht ebenfalls auf uns wirkt und ohne das Verlangen, uns zu verbinden, kann das Licht nicht in uns enthüllt werden. Hier wirkt ein einfaches physisches Gesetz: ohne die Verbindung kannst du nicht empfangen.

Da jedoch das System schon solche Seelen hat, die sich miteinander verbunden haben, macht sich jeder das gleiche Licht zunutze, das zwischen diesen besonderen Seelen existiert und auch für andere scheinen kann – jeder, der danach verlangt, sich mit ihnen zu verbinden und die äußeren Mittel besitzt, um das zu tun – die Bücher und die Verbindung mit einer Gruppe.

Genauso sorgen Erwachsene für Kinder. Vorab entwickeln sie alle nötigen Voraussetzungen, um in dieser Welt zu agieren. Der Kleine strebt zu den Erwachsenen und möchte sich ihnen anschließen, um von ihnen zu lernen. Auf diese Weise wächst er heran.

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Warum dich selbst bestrafen?


Die Menschen denken, dass der Schöpfer uns in der gleichen Weise straft, wie die Menschen in dieser Welt bestraft werden: Man tut etwas Schlechtes und man wird dafür bestraft. Doch in der Spiritualität gibt es so etwas nicht. Wir erschaffen unsere eigene Bestrafung, wenn wir unseren Willen zu genießen nicht in irgendeiner Hinsicht korrigieren. Das Fehlen der Korrektur oder unser Verlangen, das nicht auf der Stufe korrigiert wurde, es aber hätte korrigiert werden müssen, verwandelt sich auf der nächsten Stufe in unsere Bestrafung.

Sagen wir zum Beispiel, dass ein Schüler in der dritten Klasse nicht so lernte, wie er sollte wird aber in die vierte Klasse versetzt. Jetzt, in der vierten Klasse, benötigt er den ganzen Stoff, den er in der dritten Klasse nicht gelernt hatte, um weiterzukommen. Deshalb bekommt er Schwierigkeiten und allerlei Probleme bei seinem Lernen, was für ihn wie eine Strafe erscheint.

Doch wer hat ihm diese Strafe beschert? Es war niemand außer ihm selbst: er hat diese Strafe mitgeschleppt. Und sie häuft sich von einer Stufe zur nächsten an, wie ein Schneeball, und wird zu solch einer schweren Last, dass es einfach unmöglich wird, damit weiter voranzuschreiten. Aber niemand kann dafür beschuldigt werden. Alles, was er tun sollte ist, seine Vergangenheit zu korrigieren.

So geht es der gesamten Menschheit heute. Die Menschen schleppen die Last von versäumten Korrekturen, die nicht rechtzeitig durchgeführt wurden und deshalb gelangt die Welt zu einer globalen Krise. Darüberhinaus wurde dieser Zustand von Oben programmiert.

Heute müssen wir mit der Korrektur beginnen. Es spielt nicht länger eine Rolle, in welch einen Zustand wir selbst geraten sind, was wir durchmachen mussten und an welchem Punkt wir zu faul gewesen sind und die Korrektur versäumten, die wir hätten durchführen müssen. Jetzt, ungeachtet aller Schwierigkeiten und dem Gewicht, die nur weiter anwachsen, müssen wir beginnen aufzusteigen und die Vergangenheit zu korrigieren. Tatsächlich ist die Gegenwart die einzige Möglichkeit, um die Vergangenheit zu korrigieren.
(Aus dem täglichen Kabbala Unterricht)

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Es gibt keine Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft


Es gab ein vollkommen unendliches Kli, nichts von ihm war korrigiert und der Schöpfer schien eine Quelle des Bösen zu sein. Dann korrigierte ich ein einziges Element in dem Kli, nur das Element, das im Moment zu mir gehört und plötzlich stelle ich fest, dass der Schöpfer jetzt gut zu mir ist!

Was also ist gestern geschehen? Während ich mit der Korrektur fortfahre, spüre ich, dass Er mich immer gut behandelt hat – in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft!

Doch was ist mit den anderen Menschen? Wenn ich mich mit ihnen verbinde, stelle ich fest, dass sie ebenfalls Teil meines Klis sind. Folglich vergrößere ich meine Korrektur, um die gesamte Schöpfung zu umfassen – die Unendlichkeit – und ich nehme das alles in mein Inneres auf.

Alles ist abhängig von meiner Korrektur. In dem Maße, in dem ich mich selbst korrigiere, stelle ich fest, dass der Schöpfer gut ist und in dem Maße, in dem ich mich nicht selbst korrigiere, enthülle ich Ihn als böse. Jeder Mensch beurteilt die Dinge gemäß seiner Korrektur oder ihrem Fehlen. Es gibt keine Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Es gibt nur Grade oder Stufen der Enthüllung der korrigierten Kelim, den Stufen meiner Korrektur.
(Aus dem 3. Teil des täglichen Unterrichts)

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Ich bin auf diesem Blog für Sie da

Eine Frage, die ich erhielt: Da ich Sie nicht direkt kontaktieren kann, lassen Sie mich Ihnen ein paar brennende Fragen stellen…

Meine Antwort: Ich bin hier auf diesem Blog für Sie da, in direktem Kontakt mit Ihnen!

Frage: Halten Sie die Kabbala für eine vollständige und absolute Weisheit, die durch nichts vervollständigt werden kann?

Meine Antwort: Jede Person, die heute zur Kabbala gelangt, fügt ihren Teil hinzu, zusammen mit den Kabbalisten der Vergangenheit. Es funktioniert wie bei jeder anderen Wissenschaft. Allerdings wird dies in der Kabbala durch die eigene Errungenschaft – durch die Methode der Korrektur getan, anstatt durch egoistisches Wissen oder Theorien. Sie sind daher willkommen, das allgemeine Bild mit Ihren eigenen Beobachtungen zu enthüllen und zu ergänzen.

Frage: Nehmen wir an, dass eine Person die vollkommene Korrektur erreicht hat, aber dazu gezwungen wurde, in diese Welt zurück zu kehren, um gewisse Aufgaben zu erledigen. Muss sie wieder die Korrektur der gesamten korrupten Welt vornehmen? Um es in anderen Worten auszudrücken: ist die individuelle Korrektur nicht beendet, bis man diese Welt verlässt?

Meine Antwort: Das ist korrekt.

Frage: Gab es neben Kayafa andere Kabbalisten bei den Sanhedrin? Falls ja, wie hoch war der prozentuale Anteil?

Meine Antwort: Alle 120 Mitglieder der Sanhedrin waren großartige Kabbalisten, die den Schöpfer erreicht hatten.

Frage: War Avesta fachkundig in Sachen Kabbala? Falls ja, weshalb hat Alexander sie verbrannt, wenn man davon ausgeht, dass alle Handlungen durch den Schöpfer kontrolliert werden?

Meine Antwort: Der Schöpfer steuert alles. Avesta und Alexander waren wie Roboter, die Er kontrollierte.

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Blog-post: Nur der Einfluss des Höheren Lichtes kann dir die Wichtigkeit der Gruppe geben
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Blog-post: Warum wird die Spiritualität nicht individuell , sondern durch gegenseitige Garantie erreicht?

Aufstieg mit Lichtgeschwindigkeit


Fragen, die ich über den Abstieg des Menschen in den Egoismus und seinen Aufstieg zur Spiritualität erhielt:

Frage: Wie ist es möglich, innerhalb kurzer Zeit unsere egoistische Natur in eine altruistische zu verwandeln, wo wir es doch in Tausenden von Wiedergeburten nie getan haben?

Meine Antwort: Während der letzten 5769 Jahre und all diesen Inkarnationen haben wir uns auf der leblosen, pflanzlichen und tierischen Stufe entwickelt. Wir haben die Verlangen der „menschlichen“ Stufe heranwachsen lassen: Ruhm, Macht, Geld und Wissen, angetrieben durch den Neid.

Unser Egoismus wuchs mit jeder Generation weiter an, bis er den jetzigen Zustand erreichte, wo er integral wurde. Wir sind alle miteinander verbunden, vollkommen voneinander abhängig.

Unsere Entwicklung ist einer Pyramide ähnlich. Die Spitze der Pyramide ist ziemlich klein, darum ist die Zeitspanne der Korrektur sehr klein und muss innerhalb der Zeitspanne einer Generation stattfinden. Auf diese Weise verringert sich die Zeit – während wir uns auf der Pyramide von unten nach oben entlang bewegen.

Frage: Warum haben die Kabbalisten der Vergangenheit geschwiegen und haben unsere Entwicklung nicht beschleunigt?

Meine Antwort: Bevor wir in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einem System vereint wurden, betrachteten wir den Egoismus als Motor unserer Entwicklung. Nun, wo er angefangen hat, uns gegeneinander aufzuhetzen, anstatt uns zu vereinen, beginnen wir ihn als Übel wahrzunehmen. Er wird sich in der Folge als Quelle allen Übels in der Welt enthüllen. Er wird uns zwingen, uns zur entgegengesetzten Form der Vereinigung zu korrigieren – zu Mitgefühl, Liebe und Geben.

Heutzutage müssen die Kabbalisten der Welt beistehen, um schnell die Quelle unseres Leidens aufzudecken, indem wir unsere egoistische Natur als Quelle allen Übels in der Welt enthüllen. Und den Grund hinter diesen Vorgängen erklären, welche innerhalb von uns und unserer Umgebung stattfinden, als Effekt dieser Kraft, die uns zwingt, das höchste Ziel des Lebens zu erlangen – das Leben auf der Stufe des Schöpfers.

Bis vor kurzem war dieser Entwicklungsprozess den Massen noch verhüllt. Heute zeigt er sich jedoch und verlangt Klärung, um zu helfen, diese Geschehnisse zu diagnostizieren und das Heilmittel beizustellen. Weil wir ausschließlich in der Welt des Egoismus leben (der Kraft des Empfangens), können wir uns selbst nicht ändern, geschweige denn überlegen, wie wir dies tun können.

Darum wurde uns die Weisheit der Kabbala gegeben. Wenn wir sie studieren, dann ziehen wir die Kraft des Gebens, den Schöpfer an uns heran, „das Licht, welches zur Quelle zurückkehrt“, das heißt, die Kraft, die den Egoismus in Liebe und Geben umwandelt. Das ist die Medizin, die uns heilt.

Frage: Woher bekomme ich die Kraft, diesen Aufstieg zu bewältigen?

Meine Antwort: Der erzwungene Abstieg aus der Vollkommenheit zur Unvollkommenheit ist außerordentlich „langsam“, weil sich der Egoismus schrittweise enthüllen und sich aus dem Bereich des Schöpfers bringen muss. Andrerseits geschieht unser Aufstieg von unten nach oben unter dem Einfluss von und mit der „Lichtgeschwindigkeit“.

Frage: Wenn wir uns vor Augen halten, dass die Entwicklung der Materie nach dem Abstieg aus der Oberen Welt Milliarden Jahre gedauert hat, wie kann es sein, dass unser Aufstieg nur einige Jahre dauert.

Meine Antwort: Wir können die Korrektur in einigen Jahren erreichen, weil sie unter dem Einfluss des Lichtes geschieht. Vollkommenheit wird automatisch aus dem Zustand der Unvollkommenheit enthüllt, aufgrund unserer veränderten Einstellung ihr gegenüber.

Unsere gesamte Rolle in der Korrektur ist wie das Verlangen eines Samentropfens, der ein Mensch werden will – dies ist ununterscheidbar verglichen mit den Handlungen der Eltern bei der Empfängnis, Geburt, Erziehung und Entwicklung als Person.

Außer dem ununterscheidbaren Verlangen Adam zu werden (vom Wort ´Domeh` – dem Schöpfer gleich), macht alles andere der Schöpfer. Lasst uns daher tun, was Er von uns erwartet und werden wie Er.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Wo befindest du dich in der menschlichen Pyramide?
Blog-post: Kabbala ist die Wissenschaft über die Korrektur der Welt
Leben aus der Kabbala, Kapitel 27, Seite 327: Licht, das Korrektur bewirkt

Der Erfolg liegt in der Verbindung unter uns


Die Kabbala liefert den Menschen die Mittel zum Erfolg in ihrem Leben. Sie zeigt uns, dass all unser Unglück durch unseren Egoismus hervorgerufen wird, der während der gesamten Geschichte angewachsen ist. In der Vergangenheit sorgte unser wachsender Egoismus für größere Errungenschaften und Revolutionen.

Damals wurde unser Leben besser. Doch in den letzten 50 Jahren fühlten wir uns stufenweise schlechter. Wir spüren, dass es eine Krise gibt, die praktisch alle Bereiche unseres Lebens betrifft, Unfrieden und Scheidung in unserem Familienleben hervorruft, die Beziehungen zu unseren Kindern ruiniert und zu Drogensucht und Depression führt.

Demnach hat der Egoismus aufgehört, uns zu erfüllen. Zum ersten Mal in der Geschichte wollen wir keinen Fortschritt machen. Und diese Krise ist universal. Sie findet ebenfalls in der Wissenschaft, in der Bildung und der Kultur statt. Sie befindet sich in unserm Innern und schneidet uns von der Möglichkeit ab, uns zu entwickeln.

Der Egoismus lockt uns nicht länger zu hochfliegenden Zielen und Wohlstand. Im Gegenteil zeigt er uns, dass wir ihn niemals erfüllen können und treibt uns an den Rand der Verzweiflung. Außerdem zeigt der Egoismus, dass jeder Mensch mit jedem anderen verbunden ist, dass der Erfolg eines jeden vom Erfolg aller anderen abhängig ist und dass Erfolg nicht länger daher kommt, alle anderen für den eigenen Vorteil zu benutzen.

Wir haben eine Entwicklungsstufe erreicht, die in vorangegangenen Generationen nicht ihresgleichen hat. Unser Ego treibt uns nicht länger vorwärts, sondern im Gegenteil: Es stoppt uns. Es sagt uns: „Von diesem Augenblick an musst du mich anders gebrauchen. Du musst erkennen, wie du mich verwenden musst, um dich gut zu fühlen.“ Die Antwort ist, dass wir unseren Egoismus in den Dienst für andere stellen müssen, anstatt für uns selbst, denn jeder einzelne von uns ist mit allen anderen verbunden. Auf diese Weise können wir glücklich werden.

Dieser Ansatz ist so entgegengesetzt zur Art, wie wir den Egoismus üblicherweise gebrauchen, dass wir ratlos sind, was zu tun ist. Unseren Egoismus nicht zu benutzen, bedeutet, unsere Natur nicht zu benutzen! Doch dann kommt alles zum Stillstand und geht in den „Krisenmodus“ über. Und genau das geschieht heute: Wir können nichts mehr tun. Zum Beispiel sind wir unfähig, mit anderen Menschen Geschäfte zu machen, weil wir darauf Rücksicht nehmen müssen, wie sie sich auf jeden anderen auswirken. Kleine Geschäfte funktionieren vorläufig noch, doch große Geschäfte können nicht länger funktionieren.

Weil die Menschen in diesem universalen Egoismus leben, beginnen sie plötzlich zu spüren, dass sie im Vergleich zu dem, was andere erreichen, keinen Grund haben, stolz auf ihre Errungenschaften zu sein. Und das bedeutet, dass man keinen Grund mehr hat, andere auszunutzen. Die innere Wahrnehmung unserer Verbindung zueinander, die uns die gegenwärtige Krise enthüllt, führt zu einer Situation, in der die Menschen aufhören werden, Genuss daran zu haben, andere auszunutzen. Das ist sehr befremdlich, aber genau das ist, was mit uns geschieht. Schlussendlich werden wir keinen Genuss an Geld, Ruhm oder Macht verspüren. Was also wird uns bleiben? Dann werden wir verstehen, dass der Weg zu Glück und Wohlstand in der Verbindung unter uns liegt.

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Kräftemessen im freien Handel zwischen den USA und China


In den Nachrichten (aus The Guardian): “ China und die USA stehen vor einem Handelskrieg“ –  Der rapide Anstieg der Ölpreise löst bei den westlichen Regierungen die Sorge aus, dass höhere Lebenshaltungskosten den ohnehin anfälligen Wirtschaftsaufschwung im Keim ersticken könnten. China steht dabei im Verdacht, entgegen den WHO(Welthandelsorganisation)-Regeln zum freien Handel vorsätzlich Rohstoffe zurückzuhalten… Die USA und Europa kündigten eine Anhörung zur Schlichtung vor der WHO in Genf an (…)

Die Zitierung Chinas vor die WHO markiert eine starke Verschlechterung der Beziehungen der weltweit größten Handelsmächte. Aus Genf war zu vernehmen: “ Die Handelsstreitigkeiten könnten nicht schwerwiegender sein“.

Mein Kommentar: Wenn sie sich nicht einigen, werden wie in der Vergangenheit, die Kanonen zu sprechen beginnen.

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