Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Vergangenes'

Die Reise in die Vergangenheit

Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet Reshimo?

Meine Antwort: Reshimo ist der gleiche, nur vergangene Zustand. Denn in der Spiritualität verschwindet nichts.

Die vergangenen Zustände, die in all ihren Teilen erwachen, aber sich noch nicht verwirklichen können, weil sie keinen Schirm besitzen, heißen „Reshimot“.

Angenommen, gestern war ich in einem Zustand und heute erlebe ich ihn. In der Spiritualität erwacht dieser Zustand in all seinen Kleinigkeiten, als ob ich es gerade erlebe.

Mir ist zu 100% klar, was passiert, es ist nichts verschwunden, nur kann ich es ohne den Schirm nicht realisieren. Das heißt „Reshimo“.

Das ist nicht der Erinnerung an Vergangenes gleich, wie ich in unserer Welt mich an irgendetwas verschwommen erinnere. Reshimo bedeutet, dass ich gar keine Zweifel habe, alles ist klar, wie in der Gegenwart nur ohne die Realisierung.

Aus einem Unterricht über „Die Lehre der Zehn Sfirot“, 19.12.2010

Schau niemals zurück

Eine Frage, die ich erhielt: Müssen wir die Zustände, durch die wir gegangen sind, wertschätzen?

Meine Antwort: Allgemein uns als Regel sollten wir nicht auf die Vergangenheit zurückschauen, egal ob sie gut oder schlecht war! Das ist ein falsches Verhalten, eine Klipa! Ich beginne, mich selbst für das, was ich getan habe, aufzufressen, ich erinnere mich daran, was ich einmal zu wem gesagt habe, wie schlecht ich gehandelt habe, doch das Wichtigste ist, dass ich daran nichts ändern kann!

Jede Bezugnahme auf die Vergangenheit und jede Berechnung in Bezug darauf sind unakzeptabel. Schau nur nach vorne, denn dort ist der Schöpfer – vor dir! Du gräbst in dir selbst herum, in deinen Erinnerungen, anstatt dich auf die Arbeit mit dem Schöpfer zu konzentrieren.

Bedenke, es gibt keine Vergangenheit!

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Lernen Kinder von den Ratschlägen der Eltern oder von ihren eigenen Fehlern?


In den Nachrichten (aus Science Daily): „Neue Einsichten über die Art, wie Kinder denken“ Die Forscher haben herausgefunden, dass Kinder weder für die Zukunft planen noch komplett in der Gegenwart leben. Statt dessen rufen sie sich je nach Bedürfnis Vergangenes ins Gedächtnis. Die gute Nachricht ist, dass das, was wir unseren Kinder sagen, nicht ins eine Ohr hinein und aus dem anderen wieder heraus geht, wie es manche Leute angenommen haben könnten. Es geht auch nicht hinein und wird dann wie bei Erwachsenen gleich umgesetzt. Sondern es geht hinein und wird für später archiviert.

Mein Kommentar: Eine Person lernt nur aus ihren eigenen Fehlern. Sie wird nicht dieselben Fehler jetzt machen, die sie bereits in der Vergangenheit gemacht hat, aber sie wird sich immer bezüglich der Zukunft täuschen. Es steht geschrieben „Es gibt keinen gerechten Menschen auf der Welt, der nicht gesündigt hat, bevor er eine gerechte Tat verrichtet hat“.

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