Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Verbesserung'

Wenn wir uns nicht ändern, könnte die Natur für die Menschen fatal werden.

In den Nachrichten (The New York Times): „Korallenfossilien zeigen: der Meeresspiegel kann in kürzester Zeit rapide ansteigen“ Funde von Korallenfossilien in Mexiko betonen die Möglichkeit eines plötzlichen Ansteigens des Meeresspiegels aufgrund von globaler Erwärmung. Die am Donnerstag in der Zeitschrift Nature veröffentlichte Studie zeigt, dass vor 121 000 Jahren, am Ende des letzten warmen Zeitabschnittes zwischen den Eiszeiten, ein plötzlicher Anstieg von 6,5 bis 10 Fuß in einem Zeitraum von 50 bis 100 Jahren erfolgte.

Mein Kommentar: Jedes Geschehen in der Natur weist einen Anfangszustand auf, wo die Energie aufgebaut wird und dem dann eine abrupte Veränderung folgt. Und letztere ist für Menschen immer katastrophal! Wir können die bedrohlichen Vorgänge in der Natur jedoch stoppen, indem wir die ganze Natur ins Gleichgewicht bringen! Und dies geschieht indem wir uns selbst verändern, indem wir uns die Eigenschaften des Gebens aneignen!

Die Kabbala sagt, dass der Schöpfer und die Natur ein und dasselbe sind. Die Gematria (der Zahlenwert) des Wortes Natur (HaTeva) ist dieselbe wie die des Wortes Schöpfer (Elokim). In unserer Welt ist die Ebene der Natur niedriger als die eines „menschlichen Wesens“. Daher werden wir, wenn wir uns selbst, das heißt unseren Egoismus zum Geben hin korrigieren, der Natur oder dem Schöpfer gleichwertig werden. Wir werden so die ganze Natur auf der Welt ins Gleichgewicht bringen und unsere gesamte Existenz vollkommen angenehm und sicher machen!

Verwandtes Material:
Blog-post: Ein perfektes Leben wird für uns bereitgehalten
Blog-post: Wie können wir die Natur verändern?
Blog-post: Katastrophen und Krankheiten werden beendet, wenn sich die Menschheit jenseits der Selbstsucht vereint

Blogs sind eine gute Methode, den Menschen von dem Weg, der die Welt korrigiert, zu erzählen


Eine Frage, die ich erhielt: Gestern stolperte ich über einen Artikel über die Krise von einem Ihrer Studenten, Alexander Kozlov, auf dem Blog des russischen Präsidenten Medvedev, in der Sparte „Finanzkrise“. Wird das auch als Verbreitung der Kabbala betrachtet?

Meine Antwort: Natürlich! Ich rate wirklich jedem, sich zu wünschen, jeden in der Welt über den Weg der Korrektur und die Verbesserung unserer Welt zu informieren und alle Arten von Blogs dafür zu nutzen, besonders wenn die Blogs „großen“, bekannten Persönlichkeiten gehören, die ein großes, soziales Netzwerk haben. (Ich hörte zum Beispiel, dass Obama einen Blog hat.) Ich begrüße es, dass jeder, der unsere Methode der Korrektur verbreiten möchte, auf allen Blogs schreibt! Jeder kann schreiben und viele verschiedene Personen können in vielen verschiedenen Stilen schreiben. Außerdem wird neben den Worten, die man schreibt, diese Handlung selbst eine Wirkung haben, sogar dann, wenn keiner sie liest.

Die Esten haben einen Weg um die Finanzkrise herum gefunden: Eine virtuelle Glücksbank

In den Nachrichten (aus The Baltic Course): „Die Esten planen, eine virtuelle ‚Glücksbank‘ zu gründen.“ In Zeiten der wirtschaftlichen Nöte bauen die Esten auf die Idee, ihren Geist durch eine Online- „Glücksbank“ über das dunkle Schicksal der Rezession zu erheben.

In der virtuellen „Glücksbank“ werden die Leute virtuelles Geld für ihre Konten verdienen können, indem sie für Menschen in Not Gutes tun. Die Organisatoren hoffen, dass es den Menschen eine Vorstellung davon geben wird, dass Gutes zu tun genauso von Wert ist, wie Geld zu verdienen. „Der Hauptzweck des Projektes ist es, Leute dazu zu bringen, sich aktiv in die Verbesserung ihres Lebens einzubringen, anstatt passiv darauf zu hoffen, dass jemand anderes es tun wird“, sagte Rainer Nolvak, einer der Hauptorganisatoren des Projektes.

Mein Kommentar: Das ist eine lobenswerte Initiative. Wir müssen verschiedene Methoden ausprobieren, um den Menschen zu zeigen, dass Erfüllung und Befriedigung nicht von der Geldsumme ihres Bankkontos abhängen, sondern nur von der Einstellung der Gesellschaft dazu.

Verwandtes Material:
Blog-post: The Financial Times: „Die Qualität der menschlichen Beziehungen ist die wichtigste Quelle fürs Glücklich sein“

Wird es den Nationen gelingen, in gemeinsamer Arbeit die Welt vor der Krise zu retten?

Nachrichten: (von AFP): Am Freitag einigten sich mittelamerikanische Führer auf einer Gipfelkonferenz darauf, eine gemeinsame regionale Währung und Reisepässe einzuführen, um eine regionale Integration angesichts der globalen finanziellen Ungewissheit zu unterstützen.

Mein Kommentar: Integrierung ist immer gut. Dadurch können sie etwas Verbesserung und Verjüngung spüren. Sie sollten jedoch sicherstellen, dass in der Zeit danach ihr Zusammenschluss nicht der gesamten Welt gegensätzlich gegenüber steht, sondern die Vereinigung eines jeden ermöglicht.

Nachrichten (übersetzt von newsru.com):

Der Außenminister der Russischen Föderation, S. Lavrov, erklärte, dass die Länder ihre geopolitischen Spiele seinlassen und zusammenarbeiten sollten, um die Welt vor der finanziellen Krise zu retten. Lavrov sagte, dass diese Rettung nur kollektiv sein könnte, indem man einen einzigen wirtschaftlichen Raum zwischen Russland, den USA und der Europäischen Union schafft. Die globale Finanzkrise hat klar demonstriert, dass eine internationale Zusammenarbeit vor jeder Politik kommen muss, damit wir wirtschaftliche Katastrophen überwinden können.

Mein Kommentar: Wir beginnen die positiven Folgen dieser Krise zu sehen: der Hunger zwingt uns, Frieden untereinander zu schaffen. Sehen Sie, wie der Schöpfer mit uns spielt? Ob durch Güte oder Leiden, Er wird uns zwingen, erwachsen zu werden, mit dem Krieg spielen aufzuhören, und der Welt Glückseligkeit zu schenken anstatt Zerstörung.

Verwandtes Material:
Blogbeiträge zur Finazkrise
 
„Verbindung“  >  Kabbala Akademie

Unsere Sehnsüchte kommen aus der Gesellschaft

Drei Fragen, die ich über das Ausgleichen der Spiritualität mit dieser Welt erhielt:

Frage: Ich habe gehört, wie sie im Kinderunterricht gesagt haben, dass wir die Leute beneiden sollen, die bei der Gruppe mitwirken und andere lieben. Soll ich mich selbst belügen, mir selber einreden, dass ich die Mitwirkenden ebenso beneide, wie ich in der Realität zum Beispiel jemanden beneide, der ein neues Auto hat? Bitte geben Sie mir einen Rat, was ich in Übereinstimmung mit der Kabbala tun soll.

Meine Antwort: Studieren Sie weiter; die Gruppe und die Unterrichtsstunden werden Ihnen das Gefühl geben, dass andere Werte wichtiger sind. Das ist besser, als sich dem Anhäufen von Dingen hinzugeben und sich später desillusioniert zu sehen. Sie werden sich von der Höheren Welt, die sich Ihnen zu offenbaren beginnen wird, erheblich erfüllter fühlen, als von einem neuen Auto. Das Auto ist Ihnen wichtig, weil die Gesellschaft es wertschätzt. Aber wenn Ihre Gesellschaft andere Dinge als wertvoll erachtet, werden sich genauso auch Ihre Prioritäten ändern.

Frage: Manchmal werde ich böse auf den Schöpfer, aber in Wahrheit werde ich böse auf mich selbst, weil ich mich selbst frage: „Wieso ist der Prozess der Korrektur so langatmig!?“ Und dann beantworte ich mir die Frage selbst: „Weil ich mich nicht genügend anstrenge!“

Meine Antwort: Es mangelt Ihnen am Druck aus dem richtigen Umfeld.

Frage: In mir findet eine Diskussion statt: Auf der einen Seite habe ich einen neuen Job, der mich interessiert und mir Freiraum für die Verbesserung meiner beruflichen Fähigkeiten lässt, damit ich in Zukunft einen gut gesicherten Arbeitsplatz habe. Auf der anderen Seite habe ich nach den Morgenunterrichten nicht sehr viel Energie übrig, sodass ich darüber nachdenke, sie zu reduzieren. Es nervt mich schon. Welche ist die richtige Einstellung zu dieser Situation?

Meine Antwort: Sie müssen Ihre berufliche Ausbildung beenden, sodass Sie sich und Ihre Familie unterstützen können, während Sie Kabbala „auf niedriger Flamme“ studieren. Geben Sie sich dennoch in allen anderen Beziehungen dem Studium der Kabbala hin. Wenn Sie diese Balance der Zeit und der Energie halten können, werden Sie in beidem erfolgreich sein.

Verwandtes Material:
Blog-post: Der Einfluss des Umfeldes
Blog-post: Kabbala und Berufswahl
Blog-post: Familie, Kinder, Arbeit und Kabbala
Rabash Artikel: Das Ziel der Gemeinschaft, Teil 2