Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Große Bereicherung

RABASH. 146. „Leid und Freude“: Und man sollte sich darüber freuen, dass man eine Verbindung mit dem Spirituellen hat, selbst eine Minute am Tag wird als großer Gewinn für ihn angesehen.

Eine wahre spirituelle Minute, in der man spürt, dass man mit dem Material das man studiert und mit dem Schöpfer verbunden ist, ist ein großer Gewinn.

Der Schöpfer eröffnet unbekannte Wege, gibt einige unverständliche Eigenschaften und der Mensch befindet sich in einem Zustand, in dem sowohl Zufriedenheit als auch Unzufriedenheit herrscht. Wie sollte er sich in solchen Fällen verhalten?

Er sollte immer verstehen, dass es vom Schöpfer bis hin zur kleinsten Empfindung kommt und das es keine andere Quelle gibt. Deshalb muss der Mensch in seinen Empfindungen alles tun, um sich dem Schöpfer näher zu bringen. Das ist es, worin unsere Arbeit besteht.

Die Qualität des spirituellen Moments drückt sich in der Stärke und Größe der Verbindung mit dem Schöpfer aus.

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Aus einer Lektion über die Notizen von Rabash, 22.08.2024

Es ist die höchste Zeit, zu lernen, vom ersten Mal zu verstehen

Frage: Wie kann man dem Menschen die zusätzliche Wahrnehmung der Realität vermitteln, so dass er bemerkt, es gibt noch etwas, außer seinem gewöhnlichen Blick?

Meine Antwort: Solange der Mensch sich nicht endgültig entwickeln hat, allerlei Philosophien und Herangehensweisen, die aus seiner angeborenen Egoismus stammen nicht überprüft hat, kann man damit nichts machen. Das heißt man muss sehr große Enttäuschung und Unzufriedenheit mit der Welt, in der man sich befindet, erreichen.

1. Erstens offenbare ich, dass es mir schlecht geht! Diese Etappe ist obligatorisch.

2. Zugleich empfindet man klar, dass es auch nicht besser sein wird!

3. Und das Wichtigste dabei ist die Erkenntnis, dass der Grund des ganzen Übels – mein eigener Egoismus ist.

4. Deshalb, fügen alle meine Handlungen mir nur Schaden zu. Was heißt auch:“Setze dich besser hin, und mache gar nichts“. Schweige besser und bewege dich nicht, denn jede deine Handlung ist egoistisch und führt zur Vermehrung des Übels in der Welt.

5. Dann beginnt der Mensch zu suchen, was er weiter machen kann, wie er weiter existieren soll? Diese Klärungen sollen den ganzen vorigen Weg und Beschäftigungen beinhalten, das heißt, die Religion, die Philosophie und die Wissenschaft. Denn sogar die Wissenschaft haben wir egoistisch entwickelt, und sie kann uns nicht helfen, aus dem Bereich der egoistischen Realität herauszutreten. Somit prüfen wir das alles und sehen, dass uns nichts retten kann.

6. Dann werden wir möglicherweise bereit sein, die Stimme der Kabbalisten zu hören.

So lang ist der Weg, und sicherlich ist hier die Existenz eines Systems der Verbreitung von Kabbala notwendig. Andersfalls werden wir niemals sehen, dass die Menschheit diesen Weg der Entwicklung beschreitet und irgendwelches positive Ergebnis erzielt.

* Die Frage ist, wie oft der Mensch das Leiden empfinden soll, um sich zu entschließen, dass er nicht mehr leiden will?

* Und wie oft muss er sagen, dass er nicht mehr leiden will, um endlich sich zu entschließen, dass man etwas tatsächlich verändern soll?!

* Und wie viele Male muss er verstehen, dass man etwas verändern soll, um zu beginnen, wirklich etwas in dieser Richtung zu machen!

Somit fordert die Erreichung eines Ergebnisses eine Menge der Handlungen, jede von welchen uns Probleme, den Schmerz und die Leiden bringen …

Auszug aus einem Unterricht über den Artikel „Die Kabbala und die Philosophie“, 10.01.2011

Vom Jenseits zur Realität

Eine Frage, die ich erhielt: Hindert das ernsthafte Studium der Kabbala einen Menschen daran, religiös zu bleiben?

Meine Antwort: Wenn der Mensch religiös war, hindert Kabbala ihn nicht daran, seine Gewohnheiten als traditionelle Bräuche, als einen Teil der Kultur seines Volkes beizubehalten.

Er kann jedoch nicht mehr blind an das Jenseits und an die Belohnung/das Paradies oder die Bestrafung/die Hölle darin zu glauben, denn er beabsichtigt, den Schöpfer bereits in diesem Leben zu enthüllen. Das Eine widerspricht dem Anderen.

Er hört allmählich auf, auf eine Belohnung, die ihn irgendwo dort nach dem Tod, in einer anderen Welt erwartet, zu hoffen – wenn auch mit Mühe, verschwindet dieses Bild dennoch allmählich, und alle seine Erwartungen verlagern sich in die Gegenwart – die Enthüllung hier und jetzt! Die ganze Aufmerksamkeit verlagert sich von Jenseits ins Diesseits, in dieses Leben.

Auf diese Weise verändert sich seine Haltung der „zukünftigen Welt“ und dem Schöpfer als einer Realität gegenüber, der er sich nähert und die er vorhat, hier, in diesem Leben, zu enthüllen. Darin besteht sein Ziel, der Sinn seines Lebens, dafür lebt und befolgt er die Ratschläge von Kabbalisten.

Aus diesem Grund ist es für den Menschen schwer, in seiner früheren religiösen Umgebung zu bleiben, denn er spürt, dass er ihr im Geiste nicht mehr entspricht.

Diese Menschen glauben immer noch an die Belohnung nach dem Tod und bestimmen dadurch alle ihre Handlungen. Und sogar die Belohnung in dieser Welt stellen sie sich anders vor. Deshalb spürt er einen Unterschied zu ihnen, und Unterschiede entfremden.

Das führt jedoch nicht zu einer Verachtung der Religion gegenüber, weil diese Form letztendlich die gesamte Menschheit zur Kabbala bringen soll – zur wahren Erkenntnis des Schöpfers und des Lichts.

Wir, die Kabbalisten, haben Achtung vor jeder Glaubensrichtung. Die Religion wurde von Abraham gegründet und bleibt solange bestehen, wie sie von den Menschen gebraucht wird, bis sie reif für die Erkenntnis des Schöpfers sind.

In dem Ausmaß ihres Heranreifens werden sie von der Religion zur klaren Enthüllung übergehen und allmählich ihr Ziel verändern – uns ist jedoch verboten, diesen Entwicklungsprozess anzutreiben. Wir zeigen nur, was für Möglichkeiten der Mensch hat.

Und natürlich kommen zuerst die nichtreligiösen Menschen zu Kabbala, denn sie spüren eine größere Unzufriedenheit als religiöse Menschen.

Der Mensch von Welt dachte, dass er über sein Leben verfügt, und stellt plötzlich fest, dass er absolut unfrei ist – das demütigt ihn und zwingt ihn, abzuschalten oder sich an die Kabbala zu wenden.

Ein religiöser Mensch denkt aber noch, dass er den Schöpfer hat, der sich immerhin um ihn kümmert, und wird deshalb, wenn er kann, die Augen auf alles verschließen und zu einem noch größeren Fanatiker werden, um sich vor den Zweifeln und der Leere zu schützen.

Und er wird Kabbala, die ihm die Augen dafür öffnet, dass es nur ein Ziel gibt – die Enthüllung des Schöpfers –, noch mehr hassen. Und dennoch ist er besser vor Erschütterungen geschützt – bis diese Unzufriedenheit zu ihm vonseiten der Natur, des Schöpfers kommt und anfängt, aus dem Inneren zu sprechen. Dann wird er sich der Kabbala beugen müssen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Körper und Seele“ vom 30.11.2010

Wir werden tun und wir werden hören

Eine Frage, die ich erhielt: Warum wird dem Menschen von oben so viel Verstand gegeben, dass seine Überlegungen seine Taten überwiegen und annullieren und ihn so der Möglichkeit berauben, voranzukommen?

Meine Antwort: Dem Menschen wird so viel Verstand gegeben, damit er sich von dem Tier unterscheidet! Ein Tier besitzt gerade mal so viel Verstand, wie viel es zum Leben braucht, und es macht keine Fehler. Dem Menschen wird ein Überschuss an Verstand gegeben, damit er Fehler macht, Zukunftspläne schmiedet, egoistische Absichten hat. Daneben wird er mit Verstand bedacht, um nach einer höheren Stufe zu streben, sich zu entwickeln und zu leiden. Denn Leiden bringen uns voran.

In dem Menschen wird ein zusätzliches Verlangen – der Punkt im Herzen – erweckt, das in ihm Unzufriedenheit hervorruft: „Wer bin ich? Wozu lebe ich? Was ist Leben und Tod?“ – ein Tier stellt sich solche Fragen nicht. Du beklagst dich doch nicht, dass in dir solche Fragen entstehen, anstatt dein Leben gemächlich wie ein Tier zu verbringen? Das Problem liegt nicht im Überschuss an Verstand, sondern darin, dass der Mensch seinem irdischen Verstand erlaubt, ihn zu beherrschen und nicht handeln zu lassen.

Wenn die Handlung mit dem Verstand nicht übereinstimmt, dann gewinnt der Verstand und stoppt die Handlung.

Wir müssen uns in die Gruppe einordnen, gute Beziehungen herstellen, „uns einen Freund kaufen“ – das bedeutet handeln, wie geschrieben steht: „wir werden tun“. Und danach „werden wir hören“, d.h. die Stufe von Bina erreichen. Denn durch die Handlung ziehen wir das Licht der Korrektur von Bina an, und dieses Licht wirkt auf uns ein und verleiht uns die Eigenschaft des Gebens von Bina.

Doch wenn der Verstand den Menschen von der Handlung abhält, kann er sich nicht verändern.

Nach dem Rabasch Artikel 14.06.2010

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Es steckt mehr in dieser Frage, als wir denken


Eine Frage, die ich erhielt: Können Sie bitte die Frage „Was ist der Sinn des Lebens?“ erklären?

Meine Antwort: Die Frage „Was ist der Sinn meines Lebens?“, kann auf der Ebene unserer Welt mit „Womit soll ich mich füllen?“ beantwortet werden. Auf der Stufe der spirituellen Welt richtet sich die Frage auf: „Wem bin ich hilfreich?“, „Was soll ich mit meinem Leben anfangen?“, „Wohin soll ich gehen?“

Ich muss das Geheimnis vom „Sinn des Lebens“ enträtseln. Diese Fragen befassen sich mit der Quelle allen Lebens: „Wofür leben wir?“, „Warum leben wir?“, „Was ist das Geheimnis des Lebens?“, „Wie und warum trat das Leben auf?“. Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist aber nicht unbedingt eine Frage über den Ursprung des Lebens, sondern sie ist vielmehr eine Untersuchung darüber, warum dies alles geschieht und wohin es mich bringen wird. Die Frage „ Was ist der Sinn meines Lebens“ beschäftigt sich mit allen unbeantworteten Fragen meines ganzen Lebens.

Die Menschheit ist nun zu dieser Frage gelangt. Doch wie tief und zielgerichtet kann diese Frage eigentlich gestellt werden? Zum Beispiel wenn einer Person ein Unglück widerfährt oder sie auch nur die geringste Unzufriedenheit in ihrem Leben verspürt, kann sie sich die Frage „Was ist der Sinn meines Lebens?“ stellen.

Die Antwort enthüllt sich erst, nachdem die Frage untersucht und durch harte Arbeit und Anstrengung genau auf das Ziel ausgerichtet wurde.

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Entlang dem irdischen Weg aufsteigen

Die Welt muss das Gleichgewicht erreichen und nur dann wird sie zur Ruhe kommen. Während unserer langen Geschichte wurden wir gezwungen, uns aufgrund unseres wachsenden Egoismus zu entwickeln, dessen Wachstum unsere Unzufriedenheit bis zum Ausmaß des Leidens hervorgebracht hat.

Indem wir aber in das letzte Stadium dieser Entwicklung eintreten, müssen wir zum Bewusstsein gelangen, dass wir miteinander verbunden und voneinander abhängig sind. Unsere weitere Existenz hängt von unserer gegenseitigen, nutzbringenden Koexistenz ab, andernfalls werden unsere Leben gleich einer Existenz in einer hasserfüllten Familie sein. Und trotzdem werden wir am Ende den Zustand guter Beziehungen miteinander erreichen müssen.

Kabbala ist speziell dazu gedacht, uns zu zeigen, wie wir unsere gegenseitigen Beziehungen von egoistisch auf altruistisch abändern. Nicht durch Gewalt mit Schlägen und Leiden, sondern freiwillig, gerne, schnell und einfach.

Demzufolge gibt es einen Weg des Leidens (egoistisch) und einen guten Weg (altruistisch). Allerdings ist es wahrscheinlich, dass wir in unseren Leben entlang beider Wege aufsteigen werden, welcher der mittlere Weg ist, der sogenannte „irdische Weg.“

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Verwandtes Material:
Blog-post: Es gibt eine Kraft, die uns nicht erlaubt mit den Fragen und Veränderungen aufzuhören

Ein Gespräch mit Don Miguel Ruiz


Vor kurzem hatte ich in New York ein Gespräch mit Don Miguel Ruiz.

Er ist ein mexikanischer Schriftsteller, Schamane und Lehrer, der Chirurg war, bis ein Nahtod-Erlebnis ihn dazu trieb, in den Ahnentraditionen der Tolteken nach Antworten zu suchen. Seine Mutter war im Stamm der Tolteken eine Curandera (Heilerin) und sein Großvater ein Nagual (Schamane), der nach seinem Tod weiterhin Ruiz in seinen Träumen lehrte.

Sein bedeutendstes und einflussreichstes Werk, The Four Agreements (Die vier Versprechen), wurde 1997 veröffentlicht und hat sich ungefähr 4 Millionen Mal verkauft. Es wurde in der Oprah Television Show vorgestellt und setzt sich für die persönliche Freiheit von den Abmachungen und Glaubensüberzeugungen ein, die wir mit uns selbst und anderen gemacht haben, die jedoch Einschränkungen und Unzufriedenheit in unserem Leben verursachen. Schlussendlich geht es darin um das Finden der eigenen Integrität, Selbstliebe und den Frieden innerhalb dieser Realität.

Zusammen mit einem begleitenden Arbeitsbuch zu The Four Agreements, schrieb Ruiz noch etliche andere Bücher, wie The Voice of Knowledge, Prayers und The Mastery of Love.

Er hält oft Vorträge und leitet Tagungen in den Vereinigten Staaten, da viele seiner Studenten Amerikaner sind.

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Ein Rechtsruck ist in Krisenzeiten gefährlich


In den Nachrichten (übersetzt aus The Wall Street Journal): „EU Wähler verlagern sich nach Rechts“ – Die Europäer straften ihre Regierungen und stärkten konservative und politisch weit rechts stehende Parteien, indem die Stimmberechtigten, durch den wirtschaftlichen Niedergang erschreckt, ihre Unzufriedenheit mit dem europäischen Parlament in örtlichen Wahlen im ganzen Kontinent bekundeten. Laut der Hochrechnung fiel die Wahlbeteiligung zum siebten Mal hintereinander auf ein Rekordtief von 43,4%.

Mein Kommentar: Im Jahr 2004 gewannen die Rechten ebenfalls die Wahlen. Die Kabbala betrachtet das als eine gefährliche Entwicklung, besonders in Krisenzeiten, da dies zur Explosion von gegenseitigem Hass, der Entstehung von Nazi-Regimen und zu Kriegen führen kann.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Menschheit hat Kriege satt
Blog-post: Angst und Misstrauen werden verschwinden, wenn sich alle in der Welt vereinen
Baal HaSulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft
Baal HaSulam Artikel: Frieden in der Welt

Die Wirtschaftskrise ist eigentlich ein Mangel an Höherem Licht


Wenn ein Mensch fühlt, dass er von seinem Ego unterjocht wird, dann wird dieses Gefühl „Exil“ genannt. Exil bedeutet, wenn man Druck in seinem Leben verspürt, was geschieht, um von diesem Leben zum Höheren Leben zu gelangen.

Indem wir heute all die Leiden sehen, die an der Menschheit begangen werden, sollten wir verstehen, dass dieses Empfinden eines universalen Exils sich bald über die ganze Welt verbreiten und sich im Innern jeder Person ausdrücken wird. Dies wird stufenweise geschehen, denn es wird für eine riesige Masse von Menschen eintreten und jeden einzelnen in seinem individuellen Entwicklungsstand und seiner ihm eigenen Mentalität treffen. Die Leute mögen besitzen, was immer sie sich möglicherweise wünschen, doch wenn das egoistische Verlangen, Genuss zu erhalten, in jeder Person wächst, dann wird jedermann eine schreckliche Depression, Dunkelheit und Unzufriedenheit im Leben erfahren. Unterdessen werden die Schicksalsschläge, die uns treffen, mehr und mehr an Qualität zunehmen.

Jedoch werden uns diese Schicksalsschläge nicht ohne Arbeit oder Nahrung lassen. Im Gegenteil, sie werden auf der geistigen Ebene eintreten. Eine Person wird keine Mittel haben, sich neu zu beleben und wird sich ständig bis an die Grenze der Verzweiflung unzufrieden fühlen.

Es erscheint uns vielleicht, dass alle Probleme, die jetzt auf uns nieder kommen, auf der materiellen Ebene geschehen. Aber später wird sich offenbaren, dass es in Wirklichkeit spirituelle Probleme sind. Letzten Endes ist es das Ziel der Schöpfung, jedermann zur Angleichung mit dem Schöpfer zu bringen.

Wenn ein „Punkt im Herzen“ – ein Verlangen nach Spiritualität (=Geben, nicht zu verwechseln mit anderen Definitionen von „Spiritualität“) noch nicht in einer Person erwacht ist, dann versteht sie alles, was geschieht, nur durch die Existenz des physischen Körpers: Essen, Familie, den Zustand der Gesellschaft etc. Dadurch ist sie unfähig zu erkennen, dass dies spirituelle Probleme sind.

Auch wenn der Genuss, der einer Person fehlt, spirituell ist, ist sie unfähig zu erkennen, dass es gerade das ist, woran es ihr mangelt. Nur dann, wenn ihr etwas schlimmes im physischen Leben geschieht, beginnt sie zu verstehen, dass sie sich deshalb schlecht fühlt, weil es ihr an Spiritualität mangelt. So entwickelt sich allmählich der Egoismus in uns entlang der vier Stufen, wobei die tierische Stufe die spirituelle zur Folge hat.

Daher ist die ganze Welt in einem Stadium der ökonomischen Krise. Warum ist die Krise gerade ökonomisch? Was hat dies alles mit der Wirtschaft zu tun? Der Kern der Sache ist, dass dies genau die Sprache ist, die wir alle verstehen. Aber in Wirklichkeit ist es ein Mangel an Licht.

Vertwandtes Material:
Blog-post: Das Leben hängt von unseren Einstellungen ab
Blog-post: Die Zeit ist gekommen, um bei uns selbst ein „Upgrade“ durchzuführen
Blog-post: Die Krise wird fortdauern bis wir schreien: „Genug mit dem Egoismus!“