Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Unwissenheit'

Das Leben aus der Höhe des „10. Stockwerkes“ zu beobachten

Eine Frage, die ich erhielt: Worin besteht das Geheimnis des Lebens?!

Meine Antwort: Das Geheimnis besteht darin, die Richtung dieses Lebens vom Erhalten auf das Geben zu verändern, die „Nächstenliebe“ oder mindestens das Prinzip: „Tue dem Anderen nichts, was dir verhasst ist“, zu erreichen.

Kaum begibst du dich in die Richtung des Gebens, so wirst du deine enge Welt verlassen, in der du verschlossen bist und wie ein Roboter, entsprechend den vorbestimmten, determinierten Gesetzen funktionierst.
Denn nichts kann aus den Rahmen des Gesetzes entspringen, und nur die Verhüllung, der Mangel am Wissen, zwingt uns so zu denken.

Angenommen, ich betrachte die Welt vom 10. Stockwerk aus und sehe das folgende Bild: ein Auto biegt ab, und ein Mensch überquert die Straße, er sieht den Wagen nicht und wird überfahren.

Oder ich sehe, wie ein Mensch seinen Wagen im Halteverbot stehen lässt und ein Polizist sich dem Wagen nähert, um den Falschparker zu bestrafen.

Von oben ist das alles sichtbar, und sie da unten sehen nichts! Somit lässt die Menschen nur der Mangel am Wissen behaupten, das ein Ereignis, der reine Zufall ist. Und für mich ist es kein Zufall, weil ich im Voraus gesehen habe, wie alles miteinander verbunden war. Es ist keine Phantasie, sondern eine Art Aufklärung.

Oder wir sehen das Kind an und verstehen, was ihm folglich geschehen wird. Wir wissen es schon in voraus – und das Kind weiß es nicht, weil es ihm mangelt am Wissen über sich selbst. Deshalb gibt es keine Freiheit des Willens – es gibt nur die Unwissenheit.
Und je tiefer wir diese Welt enthüllen werden, desto mehr gefesselt fühlen wir uns. Es gibt keine Freiheit – weder im Gedanken, noch im Wunsch oder in der Handlung.

Das Einzige, was wir machen können ist die Richtung zu verändern. Dieses Paradigma, das nur auf das Erhalten gerichtet ist, ist vollkommen beschränkt.

Wir sind fähig, unsere Absicht auf das entgegen gesetzte, wie das Minus gegen das Plus, zu tauschen! Beginne zu geben, und du wirst sehen, was man dabei machen kann!

In dir gibt es schon die Wurzel des zukünftigen altruistischen Wunsches, „den Punkt im Herzen“, und du musst nur die Kraft heranziehen, die ihn folglich entwickeln wird. Darin wirst du nicht mehr eingeschränkt sein, und kannst aus deinem Ego herausgehen!
Nach der ganzen Entwicklung werden wir im Endeffekt offenbaren, dass wir in den tierischen Körper eingepflanzt sind, worin es nichts „Menschliches“, außer dem einzigen Punkt gibt! Wenn du dich nur mit deinem Körper beschäftigst, dann bist du immer noch ein Tier, und wenn du beginnst, diesen Punkt zu entwickeln, dann wirst du darin den Menschen entdecken.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Körper und Seele“, 30.11.2010

Die Sünde und ihre Korrektur

Adam war vollkommen, bis zum Sündenfall. Nach dem Sündenfall befand er sich auf der Stufe von 600.000 Seelen“.

Rabasch, „Welche Stufe muss der Mensch erreichen“

Eine Frage die ich erhielt : Wie entsteht eine Sünde?

Meine Antwort: Die Sünde entsteht durch Einwirkung des Höheren Lichtes. Als Beispiel : ich will dass du einen Fehler aufdeckst, dass du es selbst tust, es verstehst und korrigierst. Ich nehme an diesem Prozess teil, jedoch unauffällig. Was heisst „unauffällig“?

Ich bin nur ein anregender Faktor, der in deinem Verlangen nicht spürbar ist, so wie Sfira Keter.

Wenn ein Mensch in sich plötzlich eine Schwäche empfindet, oder in störende, befremdliche Gedanken versinkt… all dies kommt von Oben. Aus Unwissenheit heraus, denkt er, dass es seine eigenen Gedanken sind. Das ist schon die erste Sünde.

Nun beginnt der Mensch sich selbst zu bekämpfen, anstatt sich an den Schöpfer zu wenden – das ist die zweite Sünde.

Dann führt der Schöpfer den Menschen zu einer Wahl.
Er gibt ihm eine gewisse Hintergrundbeleuchtung, um seine Wahrnehmung anzugleichen und gibt ihm aber auch noch zu verstehen, dass sich noch etwas darin verbirgt.

Das System der spirituellen Welten ist jedoch so aufgebaut, dass wir uns nicht an den Schöpfer direkt wenden können.

Wir sind Ihm ja in unseren Eigenschaften entgegengesetzt. Und das Gesetz von der Ähnlichkeit der Eigenschaften erlaubt und dies nicht.

Deshalb auch nehme ich das äußere System der Körper wahr, diese Welt in der ich meine ersten Schritte zur Korrektur machen kann.

Während ich diese Schritte mache, schließe ich meine Absicht der Handlung an, indem ich mich an das Höhere Licht wende.

So verbinde ich beide Welten, erwecke die Einwirkung der höheren Seelen auf mich und bekomme durch sie Hilfe.
Die Seelen der Gerechten bringen ein Leuchten von Oben und sie arbeiten mit und erheben mich.

Aus einem Unterricht über den Artikel von Rabasch vom 2.11.2010

 

Kabbalisten über Kabbalisten, Teil 5

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.

Anmerkungen in Klammern sind von mir. [M. Laitman]

Wer ist ein Kabbalist? Jedoch hat das Wesen des Wortes „Spiritualität“ (die Eigenschaft des Gebens) keine Beziehung zur Philosophie (denn sie beschäftigt sich nicht mit der Korrektur des Menschen, und die Philosophen benutzen ihre egoistischen Eigenschaften), weil man auf diese Weise auch das besprechen kann, was man niemals gesehen oder empfunden hat? (Denn sie empfinden nur in den irdischen Eigenschaften, wobei das Geistige in der altruistischen Eigenschaft des Gebens begriffen wird). Worauf basiert dann ihre Behauptung, dass sie die Spiritualität verstehen?  (Nur auf ihrer vollen Unwissenheit!). Wenn es irgendwelche (wahrhafte) Definition gibt, die das Geistige vom Materiellen unterscheidet, dann kann sie niemand außer demjenigen geben, der einmal die Spiritualität begriffen und empfunden hat (und weiß deshalb genau, was das Materielle und was das Geistige bedeutet) – und dies sind die wahrhaften Kabbalisten (die aus unserer Welt heraus die spirituelle Welt begriffen haben). Deshalb brauchen wir (um sich sogar nur in unserer Welt zurechtzufinden) die Wissenschaft der Kabbala.

Baal HaSulam. „Kabbala und die Philosophie“.

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Nicht der Körper ist ewig, sondern die Seele!

Eine Frage, die ich erhielt: Spielt es eine Rolle, wie ein Mensch beerdigt wird?

Meine Antwort:1. Die Kabbala beschäftigt sich nur mit der Korrektur der Seele. 

Wenn der Mensch in die kabbalistische Gruppe kommt und beginnt, an sich zu arbeiten, um sich mit den Freunden zu verbinden, um die Bürgschaft zu erreichen, dann enthüllt er das Begreifen des Hasses in sich sowie die Abstoßung von den anderen. Gerade diese Abtrennung von den Freunden, die er empfindet, ist jene egoistische Eigenschaft, die er zur Eigenschaft der Liebe korrigieren soll. 

Es ist nur mittels des Lichtes möglich, das auf ihn während seines Studiums der kabbalistischen Quellen einwirkt (Baal HaSulam, Rabasch).

Angefangen mit den korrigierten Beziehungen zum Nächsten bis zur Nächstenliebe, kann man die Seele des Menschen insofern korrigieren, dass sie sich mit dem Licht des Gebens und der Liebe – mit dem Schöpfer anfüllt.                    

2. Der menschliche Körper hat keine Heiligkeit. Diese Beziehung zu unserem tierischen Körper ist von den Religionen bewirkt, die hauptsächlich auf der Verhüllung des Schöpfers basieren und gerade deshalb die Seele nicht empfinden oder unseren tierischen Körper für die Seele halten. Und deshalb scheint es dem Menschen so zu sein, dass es im Körper etwas gibt, da er außer seinem Körper nichts empfindet oder wahrnimmt. Im Altertum wurden die Nahrung, die Sachen, die Frauen und die Sklaven zusammen mit dem Körper des gestorbenen Mannes begraben – um ihn zu begleiten und ihm in seinem zukünftigen Leben im selben Körper zu helfen. Deshalb wurde der Körper balsamiert. Die Indianer Amerikas nehmen die Knochen der Vorfahren aus dem Grab heraus, waschen sie und legen sie wieder zurück, als ein Zeichen des großen Respekts.Die Hindus wählen ein Kleinkind aus und machen aus ihm den Heiligen.

Inwiefern im Christentum die Reliquien populär sind – muss man gar nicht erwähnen! Bis zum heutigem Tag werden die Streits über die Reliquien geführt. Die Beerdigung wird von einem Bund allerlei Rituale begleitet. Und sie alle sind auf der Unwissenheit und der Anbetung des Staubs gegründet. Die Moslems glauben, dass es auch in der zukünftigen Welt dieselben Vergnügen geben wird, die in unserer Welt vorhanden sind.

Der Judaismus hat auch mit den Jahren des Fallens aus der Empfindung der Spiritualität, des Schöpfers begonnen (im Exil, im Galut) – die Gräber zu achten und beschäftigt sich mit dem Wahrsagen und „den geistigen“ Manipulationen, bedeckt sich mit allerlei äußerlichen Ritualen, Formen der Kleidung, versucht den Tempel zu bauen.

Obwohl es allen klar ist, dass mit seinem heutigen geistigen Niveau der Tempel nichts mehr als der gewöhnliche Bau wird. Die Schlussfolgerung: in unserer Welt (in den Gedanken, Gefühlen, Taten, Gegenständen, Bräuchen) gibt es keine Heiligkeit (keine Ewigkeit, Vollkommenheit oder Göttlichkeit). Unsere ganze Welt beinhaltet drei Niveaus der Natur: unbelebtes, pflanzliches, tierisches. Das Niveau „der Mensch“ – das vom Wort „Adam“ kommt, d.h. „Dome“, ähnlich dem Schöpfer – muss man durch die Korrekturarbeit erreichen, indem man den gegenseitigen Hass in die gegenseitige Liebe umwandelt. Dadurch werden wir dem Schöpfer ähnlich, und werden gerade in dieser Eigenschaft, unabhängig von unserem tierischen Körper, die Ewigkeit und die Vollkommenheit wie der Schöpfer empfinden. Baal HaSulam: „Mir ist vollkommen egal, wo man den Sack mit meinen Knochen vergraben wird!“

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Die einzige Wissenschaft, die die Welt verändern kann

Eine Frage, die ich erhielt: Sie sagten, dass Baal HaSulam die Art und Weise, wie die Wissenschaft der Kabbala verbreitet wurde, völlig umkrempelte und sie in eine ganz neue Richtung lenkte. Müssen wir heutzutage ebenfalls eine neue Stufe der Verbreitung erreichen?

Meine Antwort: Im Gegensatz zu allen Kabbalisten vor ihm, erhob Baal HaSulam die Kabbala auf die Stufe einer wissenschaftlichen Methode. Er beschrieb sie in moderner Sprache und gab uns damit die Möglichkeit, die Welt zu verändern.

Wir haben nun die völlige Zerstörung des vorherigen gesellschaftlichen Systems erreicht, aber wissen immer noch nicht, wie man ein neues System aufbaut. Und dieser Zustand der Unwissenheit kann uns in einen Weltkrieg bringen.

Darum wird die Wissenschaft der Kabbala jetzt enthüllt. Sie erklärt, wie man die Korrektur an allem, was auf der Basis des menschlichen Egoismus gebaut wurde, vornehmen kann. Das Einzige, was wir tun müssen, ist die Methode auszuführen, die uns zeigt, wie man neue, passende Verbindungen unter uns herstellen kann.

Dann werden wir der neuen, einheitlichen globalen Welt angepasst.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Unsere Zukunft hängt davon ab, was wir aus der Gegenwart machen
Blog-post: Die Spirituelle Wehen und die Zukunft der Kabbala (fortgeschritten)

Fragen auf Fragen und Antworten

Fragen, die ich zu Fragen und Antworten erhielt:

Frage: Ich bin verwirrt, wie Sie eine einzige Antwort auf viele Fragen von verschieden Menschen geben können. Sie behandeln sie, als wären sie Roboter und Sie geben allen die gleiche Antwort: dass sie alles falsch verstünden und dass sich mit der Zeit doch alles klären würde. Ich stimme mit Ihnen überein, dass es viel Verwirrung entlang des Weges gibt, doch wie können Sie sich diese Art von Autorität anmaßen? Es ist doch jede Seele unterschiedlich zu anderen und daher unterscheiden sich auch deren Wege voneinander. Genauso wie es keine zwei identischen Menschen gibt, kann es auch nicht eine einzige Antwort für alle geben. Ich denke, Sie sollten sich den Menschen etwas mehr öffnen.

Meine Antwort: Der Mensch ist das Verlangen nach Genuss. Alles wird nur durch die Größe und die Eigenschaft des Wunsches bestimmt. Generell entwickeln sich alle auf die gleiche Art – gleich wie die körperliche Entwicklung von Kindern. Es gibt nur ein Gesetz. Und genau wie bei Kindern sind die Unterschiede unbedeutend. Die Methode bleibt für alle die gleiche und ich habe sie nicht erschaffen. Der Lehrer (ich) erklärt die Methode und die Regeln der spirituellen Entwicklung; er gibt Antworten und Hinweise und der Student wendet sie selbst an. Durch die Suche und die Verwirrung – „die Verhüllung des Schöpfers“ – sucht jemand nach der Möglichkeit, durch die eigene Veränderung den Schöpfer zu enthüllen. Ich verstehe deine Einwände mir und dem Weg gegenüber, aber du wirst die Voraussetzungen für eine spirituelle Entwicklung – „von der Dunkelheit ins Licht“ – akzeptieren müssen. Fahre fort zu lesen und du wirst erkennen, warum es nicht anders sein kann.

Frage: Manchmal fragen die Leute Sie einfache Fragen im Blog, aber Ihre Antworten sind so kompliziert, dass es mir vorkommt, als würden Sie die Fragen nicht direkt beantworten. Stattdessen geben Sie immer lang und breit komplizierte Erklärungen. Gibt es dafür einen Grund? Ich hoffe ehrlich, dass Sie die Courage besitzen, diese Frage zu posten.

Meine Antwort: Es liegt daran, dass ich entweder unfähig bin, eine einfache Antwort zu geben, obwohl ich mich bemühe, oder dass du die Tiefe der Frage oder der Antwort nicht verstehst.

Frage: Wenn ich Fragen habe, sollte ich nach Antworten nur innerhalb meines Studiums suchen? Oder sollte ich die Fragen öffentlich stellen? Oder kann ich diese beiden Möglichkeiten kombinieren?

Meine Antwort: Wenn du dich anstrengst, erweckst du den Einfluss des „Korrigierenden Lichtes“ (Or Makif) auf dich. Als Ergebnis dieses Einflusses, wirst du verstehen und durch die Materie dieser Welt hindurch blicken können.

Verwandtes Material:
Blog-post: Einladung zum Aufstieg- Oder der Sinn dieses Blogs
Blog-post: Versuche deine eigene Fragen zu beantvorten
Artikel: Erkenntnis der Einheit der Schöpfung

Verschmelzung mit dem Schöpfer, aus ausgewählten Quelltexten


Etwas wird Spiritualität genannt, wenn man es niemals verlieren kann. Daher nennt man den Wunsch mit der Absicht, „für sich selbst“ zu empfangen, „Körperlichkeit“. Sie wird von dieser Form befreit und die Form des Empfangens „für den Schöpfer“ annehmen.
Baal HaSulam, Artikel aus Shamati: Als Spiritualität wird etwas bezeichnet, das niemals verloren geht

Wir müssen für das Geben arbeiten, denn es ist gegensätzlich zu unserer Natur, welche „das Verlangen, Genuss zu empfangen“ darstellt. Wir müssen aber das Gegenteil wollen – den Wunsch nach Geben haben und nicht „für uns selbst“ zu empfangen.
Baal HaSulam, Artikel „Die Essenz und die Korrektur der Schöpfung (hebr.)“

„Einer der wütend ist, ist wie ein Götzendiener“, denn wenn man wütend ist, erfreut man sich am Zorn und darüber hinaus ist man stolz, weil man glaubt, im Recht zu sein. Hier begeht man zwei Sünden: Genuss und Stolz. Über den Stolz steht geschrieben: „Ich kann nicht mit einem stolzen Mann zusammen sein“ – und die eigene Seele verlässt einen solchen Menschen.
Baal HaSulam, Artikel „Einer der wütend ist (hebr.)“

„Man sollte tief in seinem Herzen wissen, dass der Schöpfer hinter einem her ist, wie man selbst hinter Ihm her ist. Man darf das nie vergessen, selbst in der größten Sehnsucht nach dem Schöpfer nicht. Wenn man sich erinnert, dass der Schöpfer einen vermisst und jagt, sollte man sich noch mehr anstrengen, den Schöpfer zu erreichen, bis man durch die Liebe die Verschmelzung mit ihm erreicht.“
Baal HaSulam, Briefe, S. 70

Wir können die großen Seelen in unsere Welt anziehen und sie werden durch die Tugend ihrer erhabenen Verlangen die Erlösung für die Welt bringen. Alles hängt von unserem Verlangen, dem Schöpfer ähnlich zu werden, ab.
Rav Abraham Isaac Kook, „Arpilei Tohar,“ 41

Dies ist das Wissen, das ein Mensch haben muss: den Schöpfer zu kennen und sich selbst zu kennen – wer bin ich? Wie wurde ich erschaffen? Woher komme ich und warum? Wohin gehe ich? Wie kann ich meine Verlangen korrigieren? Wie soll ich vor dem Schöpfer erscheinen?
Das Buch Sohar, „Shir HaShirim“

Das Gesetz der Kabbala besagt, das es keine Verbindung zwischen Spiritualität und Körperlichkeit gibt, in keinem einzigen Wort. Und auch in keiner Notiz und in keinem Brief, denn die Briefe sind Formen, die sich auf weißem Papier abbilden, wohingegen der Mensch Körper und Seele ist.
Rav M. Faivosh, „Esher Divrei Emet“, S. 27

„Am Ende der Tage wird die Unverschämtheit wachsen“ (Talmud. Sota, 49). Weil diese Generation extrem weit vom Schöpfer entfernt ist, denn die Leute sind sogar stolz auf ihre Unwissenheit. Und jene, die vom Schöpfer entfernt sind, sind betrügerisch und frech.
Rav M. Faivosh, „Esher Divrei Emet“, S. 28